Pornographie ist seine Kunst nicht, sagt Spencer Tunick. Vielmehr möchte er, dass sie als Freude am nackten Körper gesehen wird. Dieser Freude verleiht er diesmal einen geradezu monumentalen Ausdruck: Für sein neuestes Projekt versammelten sich etwa 20.000 Menschen nackt auf dem Zocalo-Platz in Mexico-Stadt und bildeten verschiedene, lebende Mosaike.
Ganze fünf Jahre hat der Künstler gebraucht, um die mexikanische Regierung von seinem Projekt zu überzeugen. Dann durfte er die nackten Massen auflaufen lassen. Die Polizei sperrte das Gebiet weiträumig ab, im Luftraum darüber wurde eine Flugsperre verhängt. Ob da jemand Angst vor Spannern hatte?
Wer trotzdem mehr sehen möchte, kann entweder die Kunstwerke Tunicks erstehen oder sich etwas günstiger beim Spiegel Bilder und einem Film vom Geschehen anschauen.


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