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Als Bondgirl Ursula Andress den Bikini befreite…

Erstellt in Rund um Sex(y) von Maike am 29.Juli 2010

Symbolfoto - Sexy BikiniEr gehört einfach zum Sommer dazu und ist heute kaum noch wegzudenken: Der Bikini. Doch das war nicht immer so. Denn die Stoffstückchen wurden erst in den ’60er Jahren so richtig populär, was wir niemand geringerem verdanken als James Bond. Na gut, um etwas genauer zu sein, es war Bond-Girl Ursula Andress.

Ursula Andress, auch genannt “Ursula Undressed”, weil sie durch wenig bekleidete Szenen, sowie einem Auftritt im Playboy (1965) bekannt wurde. Und schon 1962 tauchte die blonde Schönheit als erstes Bond-Girl (James Bond jagt Dr. No)  aus dem Meer. Geschmückt mit einem sexy Zweiteiler. Die Farbe war wohl etwas zwischen Beige und Creme, der Stoff  Baumwolle. Das Ganze verziert mit einem breiten Ledergürtel, an dem ein Messer baumelte. Das erste sexy Bond-Girl war geboren. Und mit ihr eben der freie Umgang mit der heißen Bademode -  dem Bikini. Kaum vorstellbar, aber davor war es normal im Korsett oder einem Kleidchen baden zu gehen.
Als Honey Rider, so der Filmname von Ursula Andress in dem Bond-Film, diesen Tabubruch wagte, war den Machern des Films sicher noch gar nicht klar, was sie “angerichtet” hatten. Denn mit der Bikini-Szene war er endlich gebrochen, der Bann des verbotenen Zweiteilers, der fortan (nicht sofort, aber im Laufe der Jahre) ohne schlechtes Gewissen oder Verhaftungen wegen Erregung öffentlichen Ärgernis getragen werden durfte.

Anfang des 19. Jahrhunderts hatte es oft Verhaftungen und Skandale gegeben, wenn zum Beispiel Schwimmerinnen nicht im Badekleidchen schwimmen gingen. Zum guten Ton gehörten ferner Badehauben, die dazugehörigen Badestrümpfe und weil nackte Füße auch nicht gern gesehen waren – Badeschuhe. Es gab zu dieser Zeit die wildesten Gesetze rund um das Thema Schwimmbekleidung und auch entsprechende Strafen. Dazu wurden tatsächlich Patrouillen losgeschickt, die an Meer, Strand und See nach zu wenig Stoff Ausschau hielten. Einige Frauen ertranken damals sogar, weil sie an ihre Badekleider Gewichte hängten. Diese sollten vermeiden, dass der Stoff bei einem Windstoß hochflog oder durch den Auftrieb des Wassers zuviel Bein gezeigte wurde. In Amerika mussten sich einst sogar die Herren der Schöpfung den Bademode-Gesetzen fügen: Haariger Rücken? Schwimmanzug! Ins Wasser ging es dann nur noch vom Hals bis zum Oberschenkel bekleidet… Man(n) oh man(n) haben wir es heute aber gut! :D

Als dann im Juli 1946 der erste Bikini durch Louis Réard präsentiert wurde, war der nächste große Skandal perfekt. Der Bikini wurde als “Noch kleiner als das kleinste Badekostüm der Welt” vorgestellt, durch Eheringe gezogen, in Streichholzschachteln verstaut und von Stripperinnen dargeboten (die normalen Models weigerten sich die Bikinis zu tragen). Seinen Namen verdankt der Bikini übrigens dem Bikini-Atoll, an dem wenige Tage vor der Präsentation die erste Nachkriegs-Atombombe getestet wurde. Diese doch etwas makabere PR-Aktion war aber sehr erfolgreich, denn die moralische Entrüstung über die Atomversuche auf dem Bikini-Atoll brachte auch “den Bikini”, nicht nur wegen seiner Freizügigkeit, in aller Munde.

Zum Glück für uns fand nach unzähligen Skandalen rund um die Bademode und den Bikini der Kampf um Anerkennung, nicht zuletzt durch die immer selbstständigeren Frauen und die Vertretung ihres eigenen Willens, den Weg in die Herzen der Trägerinnen. Schluss mit Verhaftungen – die (sexy) Bademode hatte es geschafft! :)

Viele schöne Modelle und weitere nützliche Dinge rund um den Bikini findet Ihr hier im ORION Online-Shop.

Hier habe ich für Euch noch mal die Filmszene mit Ursula Andress alias Honey Rider rausgesucht die vielleicht alles verändert hat…

Quelle: spiegel.de gemailt bei Blogleser “theo”.

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