Weil ich Listen so liebe, habe ich Euch hier wieder einmal eine kleine Auflistung von nützlichen Infos zusammengestellt, die Euch davor bewahren soll, im Bett in Fettnäpfchen zu treten: Es geht hier um absolute No-Gos beim Sex, die garantiert jede Erotik abtöten. Viel Spaß dabei!
1.) Seine sexuellen Wünsche und Vorlieben für sich zu behalten: Wie soll man so herausfinden, was gefällt?
2.) Socken im Bett: Dazu muss ich wohl nix mehr sagen. Am schlimmsten sind natürlich weiße Tennissocken – und der Rest ist nackt – bäh!
3.) Erwähnung des/der Ex: Sätze, wie “Nadine hat das immer gemacht” will man nicht hören, danach sinkt zumindest bei ihr das Erotik-Thermometer deutlich unter Null.
4.) Unsauberkeit: Ihr wollt doch auch, dass Eure Partnerin/Eurer Partner gut riecht, sauber und gepflegt ist, oder? Na also, dann ist ein gepflegter Körper ja wohl auch von Euch nicht zuviel verlangt.
Kleiner Tipp am Rande: Man kann natürlich die Körperpflege vor dem Liebesspiel schon ins Vorspiel mit einbauen. Ich sag nur: Badeöl, Badesalz, Duschgel & Schaumbad.
5.) “Niedliche” Kosenamen während des Sex: Alles gut und schön, aber wenn es um wilden, leidenschaftlichen Sex geht, will man nicht als “Pummelchen”,”Bärchen”, “Hasenpups” oder “Schnurzelchen” bezeichnet werden, sondern sich als verruchte Sexgöttin fühlen. Verniedlichungen und Kosenamen sind also auch tabu im Bett.
6.) Passivität: Gut, manche Männer (oder Frauen) stehen vielleicht darauf, wenn der Partner völlig passiv und teilnahmslos im Bett liegt und den anderen die Arbeit machen lässt, für alle Anderen gilt jedoch: Ran an den Speck, werdet aktiv und “macht auch mal was”, bevor ihr dazu aufgefordert werdet. Auch Anfangen mit dem Sex sollten beide mal, damit sich der Andere nicht als Bittsteller fühlt.
7.) Fragen, wie: “Wann kommst du denn endlich?” oder “Warum dauert das denn so lange?”, sorgen dafür, dass es zumindest an diesem Tag garantiert nicht mehr zur Sache geht.
8.) Den Alltag mit ins Bett nehmen: Der Alltag und seine ganzen Probleme haben im Bett nichts verloren. Wer nicht abspannen kann, der sollte lieber gar nicht erst Anfangen, denn Sex auf Kommando bringt nichts und frustet nur.
9.) Fernsehen beim Sex: Wer auch beim Liebespiel nicht auf die Lieblingsserie verzichten kann, der hat ein echtes Problem. Fernseher gehören allgemein nicht in die Nähe des Bettes, denn sie lenken viel zu sehr ab und lassen einen viel zu oft davor versacken, anstatt sich ausgiebig um die Liebste zu kümmern.
10.) Im Bett rauchen: Dass Rauchen ungesund ist und langsam aus der Mode kommt, ist bekannt. Doch im Bett haben Zigaretten nun wirklich nichts zu suchen. Ganz besonders dann nicht, wenn ein Partner Nichtraucher ist. Hier vielleicht noch ein kleiner Anreiz um mit dem Rauchen aufzuhören: Klick mich!
11.) Die Klamotten anlassen: Gut, bei einem Quickie im Wald oder in der Besenkammer ist es sicher angebracht, sich nicht erst komplett auszuziehen, aber sonst sollte man sich nicht schämen oder zu faul sein, sich auszuziehen, denn das Spüren des anderen Körpers ist doch gerade das Schöne am Sex.
12.) Sex im Dunkeln: Wenn man einen Partner gefunden hat, der einen liebt und so akzeptiert wie man ist, braucht man sich wirklich nicht für irgendwas zu schämen und dazu das Licht beim Sex ausschalten. Männer sind Augenmenschen und brauchen es, die Partnerin zu sehen UND zu spüren. Außerdem stehen Männer gerade darauf, alles zu Sehen beim Sex. Dinge, die wir vielleicht als hässlich empfinden (wie z.B. unsere Vagina in Nahaufnahme), törnen Männer erst so richtig an, also keine Scheu meine Damen!
13.) Kuscheltiere im Bett (siehe älterer Artikel) - oder vielleicht doch nicht!


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am 10.Februar 2009 um 16:50
Die einen gehen mit Socken ins Bett, die anderen mit Schlittschuhen
) Gruß Ulf