Die Frau (auch: das schöne Geschlecht/ das schwache Geschlecht/ Weib/ die Alte/ Tussi etc.) ist der weibliche Vertreter der Gattung homo sapiens (lat.: der wissende Mensch) und ist somit ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten. Entgegen der biblischen Überlieferung ist die Wissenschaft sich heute einig, dass Sie nicht erst vor ca. 6000 Jahren aus der Rippe des männlichen Vertreters der Art geformt wurde, sondern schon wesentlich früher - und zwar gleichzeitig mit ihm entstand: Ein ca. 160.000 Jahre altes Exemplar der Art wurde eindeutig in der Region des heutigen Äthiopien (= Homo sapiens idaltu) nachgewiesen – ältere Funde deuten sogar auf ein Bestehen seit über 300.000 Jahren hin. Seitdem sorgt die Frau für den Fortbestand der Art und das Wohlbefinden ihres Partners (Mann), wofür sie allerdings erst in der jüngsten Zeit wieder die entsprechende Anerkennung erfährt.
Genetische Verwandschaft: Nur 1,2 % der Gene unterscheiden die Weibchen des Homo Sapiens von den Weibchen unserer nächsten Verwandten, den äußerst potenten Bonobo-Schimpansen. Diese nutzen Sex (auch gleichgeschlechtlichen Sex und Masturbation) unter anderm als wirksames Mittel zum Abbau von Stress und sozialen Spannungen.
Ein Beispiel, dem die gewöhnliche Menschenfrau heute nur bedingt folgt, da sie durch Erziehung, Kultur und gesellschaftlichen Regeln oft von der natürlichen, triebhaften Ausübung der geschlechtlichen Liebe entfremdet wurde. Die Erziehung der Frau hin zu einem “dem Manne dienenden Geschöpf” (hier nicht: TPE-Beziehungen) hat hier in der Vergangenheit sicher eine große Rolle gespielt. Erschwerend kommt hinzu, dass bei uns Menschen als einzige Vertreter aus der Gattung der Primaten nicht unmittlebar ersichtlich ist, wann das Weibchen fortpflanzungsbereit ist. Eine kulturelle Entwicklung “zurück zu den Wurzeln” ist also wünschenswert, um der Menschenfrau die Hemmungen zu nehmen und ihr eine freie Entfaltung ihres Sexualtriebes zu ermöglichen.
Unter anderem die sexuelle Revolution der 68er-Bewegung, sowie die daraus folgenden zahlreichen Aufklärungsfilme und -Bücher (Bsp.: Schulmädchenreport) haben schon einiges zum Aufbrechen der alten Rollenmuster getan – dies ist aber nicht bei allen Völkern der Art der Fall, sodass noch viel Aufklärungsarbeit erforderlich ist.
Verbreitung: Die Frau als solche ist in unterschiedlichen äußeren Ausprägungen über den gesamten Globus verteilt, wobei manchen Gruppen (Bsp.: Die asiatische Frau, die dunkelhäutige Frau,…) von bestimmten jeweils andersfarbigen Männchen der Art oft als besonders attraktiv empfunden werden (Stichwort “Gegensätze ziehen sich an”). Aber auch verschiedene lokale Exemplare, wie “die Blondine” oder “der Rotschopf” werden oft als besonders begehrenswert empfunden.
Aussehen: Alle Exemplare der Frau unterscheiden sich vom Mann der Gattung “Homo sapiens” in erster Linie durch die Geschlechtsmerkmale: Sie haben eine ausgeprägtere Brust (= sekundäres Geschlechtsmerkmal), als das Männchen und verfügen statt eines Penisses über eine sogenannte Vagina (= primäres Geschlechtsmerkmal). In letztere wird für gewöhnlich der Penis des Mannes zum Zwecke der Fortpflanzung und zum Vergnügen beider eingeführt, weshalb sich Männchen und Weibchen natürlicherweise voneinandern angezogen fühlen. Aber auch Gegenstände, wie Vibratoren, Dildos oder diverse andere Utensilien finden in ihr meist wilkommene Aufnahme.
Vulva und Achselhöhlen sind bei der erwachsenen Frau im Gegensatz zum restlichen Körper meist mehr oder weniger stark behaart, was einzigartig im Tierreich ist. Die moderne Frau ist heute jedoch dazu übergegangen, ihre Vagina zur besseren Sichtbarkeit und Hygiene teilweise oder komplett zu enthaaren. Dies findet gerade bei vielen Männchen der Gattung Zuspruch, sodass es inzwischen zur Konvention geworden ist. Über eine Gesichtsbehaarung (= Bart) verfügen die meisten Frauen nicht und auch ihre Stimme ist meist höher als die des Mannes. Weitere kurlturelle Unterschiede in Bezug auf das Aussehen sind die oft lange Kopfbehaarung der Frau, sowie ein traditionell höherer Stellenwert der äußeren Schönheit im Gegensatz zum Mann.
Im Allgemeinen wird eine Frau als attraktiver empfunden, je jünger sie ist, was mit der angenommenen Fortpflanzungsfähigkeit des jeweiligen Individuums zu tun hat. Schon immer gab es jedoch auch für reifere Frauen Liebhaber (Stichwort MILF/ Cougar): Hier spielt die Erfahrung und die oft hochentwickelten sexuellen Fähigkeiten, aber auch die Entspanntheit solcher Frauen eine entscheidende Rolle. Auch große Brüste werden meist als attraktiver empfunden und ein ausladendes Gesäß deutet für den Mann auf eine ausgeprägte Gebärfreudigkeit hin. Entgegen der Annahme vieler Frauen, ist es für die meisten Männchen jedoch weniger wichtig, dass die Frau extrem schlank ist: Auch hier steht die Gesundheit/Gebärfreudigkeit, sprich ein wohlproportionierter gesunder Körper im Vordergrund.
Funktion: Die menschliche Frau ist – genau wie der Mann – unverzichtbar für die Fortpflanzung der Art und erfüllt darüber hinaus traditionsgemäß auch viele soziale und gesellschaftliche Funktionen (Kindererziehung, Sorge um den Haushalt und die Ernährung der Familie). Der Mann sorgt dagegen oft für den Lebensunterhalt der Familie (früher vornehmlich durch Jagd, heute oft Büroarbeit), der traditionellen Lebensform des Homo sapiens.
Auch andere Lebensformen sind jedoch durchaus möglich: So gibt es Frauen, die allein für sich oder ihre Familie sorgen, solche, die ihre Partner häufig wechseln und statt der von ihnen erwarteten Fortpflanzung eher den Lustgewinn am Sex sehen und sogar Frauen, die andere Frauen als Sexualpartnerinnen bevorzugen. Solche Frauen werden im Volksmund auch “Lesben” genannt – eine Bezeichnung, die von Anhängerinnen dieser L(i)ebensform allerdings oft als abwertend empfunden wird. Die natürliche Fortpflanzung ist hierbei allerdings nicht möglich.
Beim Menschen nahezu einzigartig, dient die Sexualität – auch der Frau – jedoch nicht nur der Fortpflanzung, sondern vor allem auch dem Vergnügen. Letzterer Aspekt erhält vor allem in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr Gewicht, sodass immer mehr Mittel zur Verbesserung des partnerschaftlichen Sexuallebens angeboten und in Anspruch genommen werden.
Weitere Merkmale: Nicht nur in Aussehen und Funktion, sondern auch im Sozialverhalten und im gesellschaftlichen Rollenverständnis unterscheidet sich die Frau vom Mann. So zeichnet sie sich z.B. vielen Quellen zufolge durch eine höher entwickelte Empathiefähigkeit und bessere kommunikative Fähigkeiten aus. Demgegenüber neigt sie jedoch oft auch zu größeren Hemmungen in Bezug auf das eigene Äußere bzw. das Äußern der eigenen sexuellen Wünsche, was sich zuweilen negativ auf die partnerschaftlich Beziehung auswirkt. Ursächlich hierfür ist vermutlich u.a. das Rollenbild der Art (die Frau als “schönes Geschlecht”, das vom Mann “genommen” wird oder eben nicht, bzw. hauptsächlich ihm zu dienen hat).
Auch in diesem Punkt sind in den letzten Jahren – nicht zuletzt auch Dank der unermüdlichen Aufklärungsarbeit von Erotikblogs und ähnlichen Einrichtugen – schon Fortschritte erzielt worden (siehe: ältere Artikel). Kulturelle Unterschiede bestehen jedoch auch hier. So war beispielsweise schon im alten Indien der Lustgewinn der Frau ebenso wichtig, wie der des Mannes (Bsp.: Kamasutra).
Des weiteren stehen die Schönheitspflege, sowie ein z.T. aufwändiger Kleidungsstil ganz oben auf der Vorliebenliste der Frau. Zur Finanzierung derselbigen wird nicht selten auch das Geld des Mannes herangezogen – was in einem gewissen Rahmen allerdings nicht sein Vorteil sein soll, denn auch der Mann der Art legt traditionell einen großen Wert auf ein ansprechendes Äußeres seiner Partnerin. Oft überrascht diese das Männchen beispielsweise mit einer knappen Kombination von sogenannter “erotischer Unterwäsche”, was sich meist unmittelbar positiv auf die Libido des Mannes auswirkt.
Hohes Schuhwerk ist für die moderne Frau ein weiteres Mittel um ihre Attraktivität zu erhöhen: Durch die angestrengtere Körperhaltung bei Tragen von sogenannten “High Heels” wird die gesamte Beinmuskulatur angespannt und wirkt so auf die Männchen attraktiver. Einige Quellen berichten auch davon, dass die Beckenbodenmuskulatur durch hohe Schuhe trainiert und die Vagina so “enger” wird. Viele Männer haben die Liebe zum Objekt “Frauenschuh” auf Grund solcher Assoziationen sogar zu einer Art Fetisch hochstilisiert (s. a. “Schufetisch”).
Zusammenleben mit dem Mann & Geschlechtsleben: Wie schon eingangs erwähnt, sah das alte, inzwischen überkommene Rollenverständnis beim Homo sapiens die uneingeschränkte Herrschaft des Mannes über die Frau vor und räumte ihr so einen sehr geringen Stellenwert ein. Sie war finanziell abhängig vom Mann und nach der Ehe primär für die Kindererziehung zuständig. Auch die Erfüllung sexueller Wünsche war für sie in den meisten Fällen tabu, wodurch das Sexleben in der Ehe oft trist, langweilig und für beide Geschlechter eher unbefriedigend war.
Dies hat sich zum Glück in den letzten Jahrzehnten geändert: Viele Frauen verdienen ihr eigenes Geld und leben frei und selbstbestimmt. Zusätzlich hat man entdeckt, dass der Geschlechtsakt viel mehr Spaß macht, wenn auch die Frau dabei auf ihre Kosten kommt. So werden heute eine vielzahl von Beziehungsformen (TPE, Cuckold & Femdom, Vanilla,…) und Sexualpraktiken (BDSM, Homo, Bi,…) anerkannt und ausgelebt, die noch vor ein paar Jahrzehnten mit gesellschaftlichen Tabus belegt waren.
Und obwohl die lebenslange monogame Beziehung zum Zwecke der Kindererziehung beim Homo sapiens sicher nie ganz aussterben wird, so hat sie doch in der Vergangenheit an Bedeutung verloren: Auch Frauen können heute mehrere Beziehungen hintereinander und Kinder von verschiedenen Männern haben, ohne gleich gesellschaftlich ausgegrenzt zu werden. Man spricht in diesem Fall von “serieller Monogamie”. Sogar Beziehungen zu Frauen oder mehreren Männern gleichzeitig oder das Leben als Single mit (Gelegenheits-)Bekanntschaften, der sg. “Casual Sex”, sind heute möglich.
Auch das Angebot und der Einsatz von sogenannten Sexspielzeugen speziell für Frauen zeigt, dass die Frau und die Befriedigung ihrer natürlichen Sexualität in der Gegenwart einen höheren Stellenwert haben, als je zuvor. Ein Beispiel dafür ist die Masturbation: Früher besonders für Frauen noch absolutes Tabu, besitzt heute bereits jede Zweite einen Vibrator oder Dildo, mit dem sie sich auch ohne Hilfe eines Mannes Befriedigung verschaffen kann.
Zukunft: Momentan gibt es immer noch ein paar Probleme im Zusammenleben von Mann und Frau, die jedoch mit ein wenig Geduld und Einfühlungsvermögen in den nächsten Jahrzehnten in der gesamten Population ausgerottet sein sollten.
So neigt die heutige Frau beispielsweise oft dazu, ihre neu gewonnen Freiheit dahingehend auszukosten, dass sie versucht den Mann durch verbale Äußerungen (umgspr.: Gezicke/Schimpftiraden) oder sogenannten “Sexentzug” ihrerseits zu erziehen und zu kontrollieren. Dass dies jedoch einer harmonischen Partnerschaft in den meisten Fällen abträglich ist, zeigen zahlreiche empirische Untersuchungen. Die neuen Rollen müssen erst neu ausgelotet und abgesteckt werden, um zu einem für beide Seiten befriedigendem Ergebnis zu führen. Miteinander reden hilft hier oft besser und wird daher auch von führenden Sexualwissenschaftlern propagiert.
Ihr größtes Problem jedoch, die Unfähigkeit oder der Unwille, über sexuelle Wünsche und Probleme zu sprechen – oft aus anerzogener, unzeitgemäßer Scham - werden die Frauen nur mit Hilfe der Männer in den Griff bekommen: Hier ist Einfühlungsvermögen und Geduld gefragt. Auch das gemeinsame Studium von Sexualratgebern oder der spielerische Zugang zum Thema haben sich oft als hilfreich erwiesen. Leitgedanke sollte immer eine natürliche, freie und für beide Seiten erfüllende gemeinsame Sexualität – also mehr Spaß zu zweit anstelle des egoistischen Durchsetzens der eigenen Ziele sein.
Beachtet man all dies, dann wird die Frau der Zukunft noch mehr aus sich herauskommen und die Sexualität des Homo sapiens zum Vorteil für beide Geschlechter und für die Gesellschaft genau so mitbestimmen können, wie es ihre Vorfahren und engsten Verwandten, die Affendamen seit Jahrmillionen tun. Eins muss bei diesem Vergleich jedoch unbedingt noch erwähnt werden: Im Gegensatz zu den Primaten, sollte beim geplanten Begatten einer Frau niemals das Umwerben vernachlässigt werden. Denn trotz Pornos & Co. – nichts liebt die Frau der Gattung Homo sapiens so sehr, wie “den Hof gemacht zu bekommen”!
Weitere Quellen: Der ORION-Onlineblog und die neue, heute erschienene Ausgabe des “Feigenblatt-Magazins” mit dem Thema ”Frauen”.

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am 28.Dezember 2010 um 16:57
Finde ich ja lustig das da nur 1,2% Unterschied zum Affen sind! Auch die Funktion der (hauptsächlich zur Fortplanzung) finde ich sehr gut. Hab ich glaub ich schon mal irgendwo gehört…