Neulich war ich bei Freunden auf einem Geburtstag und habe dort wieder mal bestätigt bekommen, dass die Zeiten sich in Sachen Sex eindeutig zum Positiven verändert haben. Eine Bekannte des Geburtstagskindes, schon über 60 und bereits Großmutter, hat dort nach ein paar Gläschen Wein nämlich folgendes zum Besten gegeben: Ihre Enkelin (16) hat bald Geburtstag und wie das in dem Alter so ist, ist sie nicht mit sich zufrieden. So hätte sie sich vor kurzem z.B. beschwert, dass sie sowieso keinen Freund abbekommen würde und sich einen Vibrator zum Geburtstag wünsche. Diese Bemerkung hat die Oma schließlich auf die Idee gebracht, ihrer Enkelin tatsächlich aus Spaß einen Vibrator zu schenken. Und da ich quasi an der Quelle sitze, habe ich gleich meinen Orion-Katalog gezückt. Wir haben ihr dann nach langem Stöbern schließlich den “Baby Bug” ausgesucht. Natürlich soll dieses Geschenk hauptsächlich ein Gag sein und durch das lustige Design eignet sich der Vibrator auch sehr gut als Deko-Objekt. Dass die heutigen Omas aber so aufgeschlossen und modern sind, hat mich am meisten gefreut. Denn obwohl der Altersunterschied zwischen den beiden gar nicht so groß ist, hätte ich vor meiner Oma das Wort Vibrator noch nicht einmal in den Mund nehmen dürfen. Es scheint also so, als ob die sexuelle Revolution der 68er doch einiges gebracht hätte.


