Wer hätte das gedacht? Auch ein neues, 31 Millionen Euro teures ZDF-Studio schützt nicht vor menschlichen Fehlern. Von einem ganz besonders amüsanten Faux Pax berichtet gestern das Online-Portal “Spreeblick”: In einem Heute-Journal-Beitrag ging es um das Thema Internetkriminalität im Allgemeinen und Phishing im Besonderen.
Leider scheint der Bericht jedoch nicht noch einmal korrigiert worden zu sein, denn sonst müsste wenigstens einem medienkompetenten Mitarbeiter der folgende, geradezu offensichtliche Fehler aufgefallen sein: Statt von Phishing sprach man nämlich ganz gelassen von “Fisting-Attacken”, die Google & Co. zu schaffen machten.
Nun liebe ZDF-Redakteure, ich nehme mal wohlwollend an, dass dieser “pornöse” Fehltritt nicht durch Eure mangelnden Recherche-Fähigkeiten zustande gekommen ist, sondern lediglich ein (freudscher) Versprecher des Sprechers war. Ob es sich dabei allerdings um ein subtiles Outing des Reporters handelt, oder ihm jemand absichtlich einen falschen Text untergeschoben hat, ist bislang nicht bekannt.
Mir selbst hat das Video jedenfalls schon mal den grauen Büroalltag versüßt. Noch lustiger finde ich allerdings die vielen kreativen Kommentare unter dem Clip: Die Leser des Blogs haben dort eindeutig Fantasie bewiesen und sich jede Menge potentielle “Sex-Versprecher” einfallen lassen. Wenn ihr also mehr über “Online-Spanking“, Gangbang-Attacken und “Analplugs als Fisting-Schutz” lesen wollt, dann klickt auf diesen Link.
P.S.: Anscheinend ist das Wort “Fisting” generell prädestiniert für Versprecher, wie dieser US-Talkshow-Ausschnitt beweist: Obamas Fisting-Vorlieben.

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am 9.Oktober 2009 um 15:54
Da hat wohl nun einer nun ein kleines Po-blem bei ZDF