Aktuelle Studien bezeugen es: Die Mehrzahl der Beziehungen kommen unter Kollegen zustande. Und auch die meisten Affären entstehen oft zwischen Kopierer und Abstellkammer. Dies liegt vermutlich vor allem an der Tatsache, dass man den größten Teil des Tages auf der Arbeit verbringt und sich so schon mal näher kommt, als es in der Disko der Fall sein kann. Da redet man über Gott und die Welt, ein Wort ergibt das andere, und schon ist es passiert. Doch was ist dran am Flirt im Büro? Ist es der reine Kick oder doch manchmal ein großer Fehler? Ich habe mal versucht, hier ein paar Gründe für und ein paar gegen einen heißen Flirt unter Kollegen zu sammeln.
Pro: Die Gründe, die für eine Affäre am Arbeitsplatz sprechen, sind natürlich ganz klar: Denn was könnte den langweiligen Büroalltag besser versüßen, als ein kleines schmutziges Geheimnis mit einem guten Kollegen? So kribbelt es bei jedem Gang zum Kopierer im Bauch beim Gedanken an den heißen Sex, den man vor kurzem noch dort hatte. Und öde Sitzungen werden wieder spannend, wenn man sich insgeheim schon das nächste Mal auf dem Konferenztisch ausmalt. Bei jeder Begegnung auf dem Gang lächelt man sich verschmitzt zu oder verabredet sich flüchtig für das nächste Date im Lager.
Das wichtigste dabei ist aber wie gesagt, dass es ein Geheimnis unter Euch bleibt. Denn nicht nur, dass das den Reiz und die Spannung ungemein erhöht, man erspart sich vor allem auch nerviges Geläster unter den Kollegen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist auch, dass beide Beteiligten möglichst die gleichen Grundvoraussetzungen erfüllen sollten. Soll heißen: Beide sollten Single sein oder in einer offenen Beziehung leben. Andernfalls kommt es womöglich doch zum Drama, wenn eine neugierige Kollegin Wind von der Sache bekommt. Wenn dann noch eine gute Vertrauensbasis besteht, kann man sich getrost fallen lassen und die heiße Affäre entspannt genießen. So wird jeder Gang zur Arbeit zur reinen (Vor-)Freude.
Contra: Ob auf der berühmten Weihnachtsfeier oder bei einem Betriebsausflug in die nächstgelegene Brauerei: Wenn Alkohol im Spiel und die Stimmung gelöst ist, sollte man sich flirttechnisch doch lieber zurückhalten. Denn auch, wenn man den Kollegen aus der Buchhaltung schon lange sexy findet – wenn man ihn nicht gut kennt und ihm nicht richtig vertraut, könnte man es ganz schnell wieder bereuen.
Und zwar dann, wenn er in den nächsten Tagen die ganze Abteilung über jedes Detail Eures Stelldicheins aufklärt. Sätze, wie “Mann, die hatte das so was von nötig!” will man einfach nicht auf der Arbeit hören. Spätestens, wenn man dann jeden Tag mit einem unguten Gefühl zur Arbeit geht, weiß man, dass sich die Sache nicht gelohnt hat.
Fazit: Nur, wenn eine ausreichende Vertrauensbasis da ist und die Sache unter euch bleibt, solltet Ihr euch auf eine Affäre am Arbeitsplatz einlassen. So ist es dann später auch nicht unangenehm, falls nichts aus dem Techtelmechtel wird.
Zu guter Letzt glauben wir aber daran, dass “Amor” die richtigen Menschen zusammen führt, egal ob am Arbeitsplatz oder Privat!


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