Musikern fliegen die Frauenherzen und Slips ja regelrecht zu. Dabei kommt es oft nicht mal auf den Erfolg an: Wenn sie hören, dass der Angebetete Gitarre oder Schlagzeug spielen kann, schmelzen viele Frauen förmlich dahin. Doch auch eine andere Kategorie von Männerberufen wirkt auf viele Frauen bekanntlich sehr anziehend: Berufe, bei denen er seinen gestählten Körper in einer Uniform präsentiert.
Laut einer Umfrage der Zeitschrift “Lisa” gibt es hier jedoch gewaltige Unterschiede in der Beliebtheit. So stehen Piloten in ihrer schneidigen Arbeitskluft ganz oben auf der Beliebtheitsskala, dicht gefolgt von Kapitänen. Ihr Sexappeal ist für das weibliche Geschlecht vermutlich so hoch, da ihre Aufmachung Macht und Autorität vermittelt. Mit 13% liegen die Feuerwehrmänner zusammen mit den Polizisten weit abgeschlagen nur im Mittelfeld der “Sexyness”, was ich persönlich bei den Gefahren, denen sie sich täglich für uns aussetzen, gar nicht verstehen kann. Mit 3% liegen schließlich die Postboten auf dem vorletzten Platz der Beliebtheitsskala, gefolgt nur noch von den Schaffnern mit 1%.
Bei diesen Ergebnissen kann ich nur den Kopf schütteln, denn wer sich bei Sturm und Regen täglich für uns abrackert, um uns unsere Liebesbriefe oder ORION-Pakete nach Hause zu bringen, verdient meiner Meinung nach wesentlich mehr Punkte, als es laut “Lisa” angeblich der Fall war! Außerdem wurden so verführerische Uniformen, wie die des Soldaten, des Installateurs, des Bäckers, des Bademeisters… vergessen. Wir merken uns also: Nicht auf die Uniform kommt es an, sondern auf das, was darunter steckt. Denn wer kann schon ein paar knackig durchtrainierten, sonnengebräunten Briefträger-Beinen oder dem kräftigen zupacken eines Bäckers widerstehen?


