Ich habe mir gedacht, hier auch eine kleine Miniserie zu starten, in der ich jede Woche spezielle erotische Rituale aus anderen Ländern vorstellen möchte. Als erstes Land werde ich Japan beschreiben, wo es fernab von Manga- und Computersex viele weitere phantasievolle sexuelle Spielarten gibt. So ist zum Beispiel auch das “Bondage” (dt.: fesseln) aus Japan in den Westen gekommen und erfreut sich hier immer größerer Beliebtheit. Dabei wird der devote Partner (ursprünglich meist die Frau) traditionell mit Hanfseilen auf sehr kunstvolle und oft auch ziemlich komplizierte Art gefesselt. Er liefert sich so dem anderen komplett aus und lässt alles mit sich machen. Durch die leichte Angst, die in dieser Situation entsteht, werden Endorphine (Glückshormone) ausgestoßen, die dann die positiven Empfindungen dabei verursachen. Heute gibt es natürlich auch viele andere und bequemere Bondage-Utensilien für jeden Geschmack. Ursprünglich wurde Bondage übrigens als Foltermethode von den Samurai entwickelt. Na, ich könnte mir vorstellen, dass es auch damals schon so einige gab, die diese Folter genossen haben

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