Selten finde ich ja etwas spannender, als Videos, die nicht überall gezeigt werden dürfen. Ob es sich hierbei um heiße private Clips oder ganz einfach um Werbevideos handelt, ist egal – wenn die Rede von “zu sexy” ist, wird bei mir die Lust geweckt, den bösen Clip zu sehen.
So ging es mir auch mit dem am 21. Juni online gegangenen EU-Werbevideo mit dem Titel “Science: It’s a Girl Thing”. Wobei das Video nach manchen Meinungen allerdings nicht zu sexy sondern zu sexistisch sei.
Wie wir alle wissen, sind viele Berufe mit Klischees behaftet und regen mehr oder weniger die Fantasie an - so auch die Berufsgruppe rund um die Wissenschaften. Um diesem “Das ist doch ein Männerberuf”-Denken ein Ende zu setzen und gleichzeitig ein Anreiz für junge Frauen zu schaffen, wurde die trockene Wissenschaft ganz hip und mit einer Prise Sexappeal in einem Videoclip gemischt, nämlich diesem hier:
Ob es nun zu klischeebehaftet ist, was die Darstellung der Frau angeht – darüber lässt sich natürlich streiten, aber um einen Rückzug zu rechtfertigen, hätte ich von dem EU-Skandal-Video wesentlich mehr “Schweinereien” erwartet, als hübsche Frauen in Minikleidern.
Aber so eine Empörungswelle hat ja auch was für sich und erregt oftmals noch mehr, als der nicht einmal eine Minute lang dauernde Clip.



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am 4.Juli 2012 um 10:30
Schade – doch noch alles etwas verstaubt bei denen…