Wie der Titel “Sex-Mythen” schon sagt, geht es heute mal wieder um eine Sex-Unwahrheiten, die sich trotz ärztlicher Beteuerungen hartnäckig hält: Pünktlich zur WM wird nämlich mal wieder hitzig darüber diskutiert, ob Sex vor dem Sport (= Fußballspiel) schädlich ist, oder nicht. Die Theorie: Sex vor dem Sport soll IHM (dem Sportler) die Energie rauben und schlaff machen. Diese Angst geht sogar so weit, dass manche Trainer ihren Spielern jeglichen sexuellen Kontakt vor einem wichtigen Spiel verbieten.
Absoluter Quatsch sagen dazu jedoch die meisten Mediziner und Sportwissenschaftler – ganz im Gegenteil – das Stelldichein vor dem Sport kann sogar als regelrechtes Aufwärmtraining, bzw. als zusätzliches Workout gesehen werden. Die durchschnittlichen dreizehn Minuten Sex mit Orgasmus entsprächen beispielsweise dem Kalorienverbrauch einem 20-minütigen Spaziergang inklusive Treppensteigen. Und da man (und Frau) sich außerdem nach dem Sex körperlich wohler, zufriedener, ausgeglichener und selbstbewusster fühle, hätte Sex keine negative, sondern eher eine vitalisierende Wirkung, die einen zu Bestleistungen befähigt.
Also Leute, vor dem nächsten wichtigen Spiel solltet ihr nicht krampfhaft auf Sex verzichten, um dann schlecht gelaunt aufs Spielfeld zu traben, sondern lieber ein kleines Extra-Schäferstündchen einlegen. Hoffentlich liest Herr Löw das noch rechtzeitig, um unsere Jungs richtig zu motivieren!
Hier könnt Ihr übrigens nachlesen, wie Ihr ohne Sport und nur durch Sex fit werden könnt.




am 7.August 2012 um 14:48
Manche werden durch den Entzug aggressiv, was sich -auf zB ein Fussballspiel- positiv auswirken soll. Wenn es dann dauernd rote Karten gibt ist es aber auch nicht besonders smart…
Manche werden vom Sex auch müde- das wäre jetzt in London für die OL Teilnehmer auch nicht so gut. Da hat aber auch die Mehrzahl der Sportler Sex hab ich grad gelesen.
Wie man(n) oder Frau nach dem Sex körperlich reagiert ist sowieso von Person zu Person unterschiedlich. Deshalb gibt es auch keine Studie zu dem Thema. Wenn es eine gäbe wäre sie auch nur repräsentativ und somit schläft die unbeantwortete Frage wieder ein- bis zum nächsten großen Sportereignis
Aber hey- immerhin bleibt der Presse so immer ein Thema, welches sie nochmal aufgreifen können!