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Sex-Mythen Teil 9: Sexsüchtig

Erstellt in Rund um Sex(y) von Linda am 5.November 2009

Herrenparfum Casanova im ORION OnlineshopUm nach und nach – zumindest hier im Blog – mit allen gängigen Sexmythen aufzuräumen, möchte ich mich heute dem Phänomen der Sexsucht (bei Frauen: Nymphomanie, bei Männern: Don-Juan-Syndrom) widmen.

Als Nymphomaninnen werden oft Frauen bezeichnet, die “überdurchschnittlich viel” Sex, u.U. auch mit vielen verschiedenen Männern haben. Dabei ist diese Bezeichnung selten bewundernd, sondern eher abwertend und negativ gemeint: Ein solches Verhalten wird bei einer Frau als unpassend und fast schon krankhaft angesehen, während es bei einem Mann gesellschaftlich viel akzeptierter ist. Ein großer Teil der Frauen, die als Nymphomanin bezeichnet werden haben jedoch vermutlich gar kein Problem, sondern leben ihre Sexualität ganz normal und lustvoll aus – eben wie ein Mann. Die Ansicht, dass das eine “unnormale” Verhaltensweise sei kommt vermutlich von der veralteten Vorstellung, dass Frauen beim Sex in erster Linie dem Mann dienen und nicht ihre Bedürfnisse ausleben sollten. Auch, wenn die meisten Menschen heute natürlich nicht mehr so denken, ist dieses Vorurteil so fest im Kopf von Männern und Frauen verankert, dass sogar viele Frauen selbst sich immer noch danach richten und sich schämen, offensiv einzufordern, wonach ihnen der (Lust-)Sinn steht.
Das männliche Äquivalent zur Nymphomanie – das sogenannte “Don-Juan-Syndrom” oder “Casanova-Syndrom”, also der Zwang mit möglichst vielen Frauen möglichst viel Sex zu haben – wird dagegen praktisch als naturgegeben angesehen.

Beide Formen dieser “Sexsucht” sind jedoch nur dann “schädlich” oder “krankhaft”, wenn sie bei dem Betroffenen zu einem Leidensdruck führen und sich echte Anzeichen von Sucht zeigen; sprich wenn Mann oder Frau eigentlich eine feste Bindung eingehen möchte, aber immer wieder zwanghaft neue Eroberungen machen muss. In solchen Fällen kann man dann allerdings auch nicht wirklich von Nymphomanie, also von Gier nach Sex sprechen. Vielmehr liegen dem meist psychische Ursachen, wie die Sucht nach Anerkennung zu Grunde: Der oder die Betroffene will sich durch eine Neueroberung einzig und allein immer wieder selbst bestätigen “Ich bin toll, Ich bin sexy, Ich werde gewollt!”. Was die Ursachen dafür sind, ist nicht immer klar und sollten durch ärztliche Hilfe ergründet werden.

Im Grunde ist die Bezeichnung einer sogenannten “Nymphomanin” oder einem “Casanova” also falsch, denn es geht nicht um tollen Sex sondern um Streicheleinheiten für’s Ego, denn der Sex selbst wird nach der Eroberung schnell langweilig. Wer nicht darunter leidet und auch seine jeweiligen Partner nicht verletzt, indem er ihnen etwas vorspielt, der hat jedoch weder eine Störung, noch ein Problem und sollte so leben wie es ihm am besten gefällt. :-)

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