Dass man jemanden lieben kann, ohne mit ihm Sex zu haben, ist nichts ungewöhnliches. Kann man aber Sex und Liebe auf längere Sicht einfach trennen oder gehören diese beiden Dinge dann auch unweigerlich zusammen? Diese Frage habe ich schon oft mit Freunden diskutiert, doch zu einer Einigung ist es dabei bisher nie gekommen. Während einige ganz sicher sind, dass Sex auch wunderbar ohne die großen Gefühle funktioniert, haben die anderen auch ihre Argumente, für eine gegenteilige Sichtweise.
Diese Frage ist bestimmt nie zu klären, denn es hängt mit den individuellen Gefühlen und den Erfahrungen zusammen, die jeder für sich selbst in Sachen “Sex und Liebe” gemacht hat. Manchmal wird ja aus Liebe irgendwann Freundschaft oder aus Freundschaft bei Gelegenheit Liebe – so wie in dem vor kurzem in den deutschen Kinos gestarteten Film “Freunde mit gewissen Vorzügen” thematisiert. Es geht in dem Film um zwei Menschen (gespielt von Justin Timberlake und Mila Kunis) und deren Freundschaft. Beide haben negative Erfahrungen mit Beziehungen hinter sich und wollen nun als Singles leben. Doch dann fehlt ihnen irgendwann doch der Sex und sie beschließen miteinander zu schlafen – ganz ohne Gefühle versteht sich. Natürlich geht diese offene Beziehung im Film nur eine gewisse Zeit lang gut.
Man kann es ja nicht steuern, wann und wie man sich plötzlich in jemanden verliebt. Und da liegt für mich der Punkt – manchmal will man es sich vielleicht nicht eingestehen, dass da mehr Gefühle im Spiel sind. Trotzdem bin ich persönlich der Meinung, dass Sex ohne Liebe für eine gewisse Zeit funktionieren kann.
Doch was ist mit Euch? Wie ist Eure Sicht der Dinge? Gehören Sex und Liebe zusammen oder seid Ihr eher der Meinung, dass man sehr wohl Sex haben kann, ohne verliebt zu sein?

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Auch, wenn man in einem Erotikunternehmen arbeitet und auch über das ein oder andere Erotikthema blogt, heißt das noch lange nicht, dass in der eigenen Beziehung in sexueller Hinsicht alles perfekt läuft. Heute möchte ich Euch an meiner persönlichen Erfahrung teilhaben lassen und aufzeigen, dass es sich wirklich lohnt über die sexuellen Bedürfnisse in der Partnerschaft zu reden. 

Das kennen wir sicher alle: Wenn wir frisch verliebt sind, können wir die Finger nicht voneinander lassen und haben oft sogar gleich mehrmals täglich Sex. Da kann man auch eng aneinandergekuschelt gemeinsam in einem Einzelbett schlafen. Doch wenn man über die wilde erste Phase hinaus ist, nimmt die Sex-Frequenz oft deutlich ab und man begnügt sich mit weniger. Oft hat man auch nicht mehr so richtig Lust aufeinander. Dem kann manchmal auch mit getrennten Schlafzimmern entgegengewirkt werden. Denn wenn man sich nicht jeden Abend gegenseitig schwitzend, müde und abgekämpft beim Schnarchen zuhört oder sich die Decke wegzieht, kann die knisternde Erotik der Anfangstage viel leichter wiederkommen. Man hat einen Bereich für sich und wenn man Lust hat, schleicht man sich ins Zimmer des anderen und kuschelt sich unter seine Decke. So kommt wieder Spannung und Erotik in die Beziehung, denn wie wir alle wissen braucht leidenschaftlicher Sex auch immer etwas Abstand und Geheimnisse. Wenn man sich zu nahe und quasi “ständig verfügbar” ist, kann schnell Langeweile einkehren.
Sind erst die Schmetterlinge verflogen, lässt die Aufmerksamkeit für den Partner langsam, aber spürbar nach. Statt unbändiger Leidenschaft regieren Langeweile und Routine. Laut Statistik fängt die Uhr nach vier Jahren an zu ticken. Kein Kribbeln, kein Pepp mehr und die Beziehung ist aus!