Neulich habe ich bei meiner Lieblings-Blog-Inspirations-Sendung “Extra” einen Bericht über Japan-Erotik gesehen, der mich mal wieder ins Staunen versetzt hat. Darin ging es nämlich unter anderem um sogenannte “Maid-Cafes” (dt.: Dienerinnen/Hausmädchen-Cafes), die sich im Land der unbegrenzten Erotik-Fantasien seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit erfreuen.
In Etablissements dieser Art erfüllen sogenannte Maids – junge Frauen, die gestylt sind wie Lolitas, Schulmädchen oder Cosplay-Girls – ihren männlichen Kunden fast jeden skurrilen Wunsch. Das A&O für die fernöstlichen Dienerinnen: So jung, süß und unschuldig aussehen, wie möglich, aber gleichzeitig sehr aufreizend angezogen sein – und immer hübsch trippeln. Auch das Ambiente ist meist ganz im Stil einer zuckersüßen, rosaroten Mädchenwelt gehalten. In dieser Umgebung können sich die Gäste dann nicht nur von ihrer Lieblings-Maid den Kaffee bringen lassen, sondern auch diverse lustige Spiele mit den leichtbekleideten Damen spielen. Verliert der Gast, bekommt er schließlich noch zur “Strafe” und unter viel Gekicher eine saftige Ohrfeige mit auf den Weg.
Ein amerikanischer Japan-Fan war sogar so begeistert von der Einrichtung “Maid Cafe”, dass er extra nach Japan zog nur, um sich wöchentlich auf diese doch sehr – na sagen wir mal – ungewöhnliche Art und Weise verwöhnen zu lassen. Ach und übrigens, falls nun jemand von Euch ebenfalls auf den Geschmack gekommen ist: Anfassen ist in Maid Cafes leider strengstens untersagt. Ja, so sind sie, die Japaner – immer wieder für eine verrückte erotische Idee gut. Allerdings glaube ich kaum, dass sich der europäische Durchschnittsmann mit solch “niedlichen” Spielchen zufriedengeben würde, wenn er auch noch dafür bezahlen soll – oder was meint Ihr dazu?


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Nicht nur beim Sex, sondern auch im Arbeitsleben ist die japanische Gesellschaft bis heute ziemlich männerdominiert. Wer schon mal die oft recht speziellen japanischen Pornos geguckt hat, wird merken, dass darin doch fast ausschließlich Männerfantasien angeregt werden. Die Frauen spielen oft sehr passiv und fast schon devot. Viele dieser Filme haben trotzdem auch für mich durchaus ihren Reiz, sind aber ganz offensichtlich alle von Männern gemacht.
Als Shunga bezeichnet man in Japan traditionelle erotische und pornographische kolorierte Holzschnitte und Malereien. Wörtlich übersetzt, bedeutet dieses Wort “Frühlingsbilder”, wobei Frühling im Japanischen eine Metapher für Sex ist.