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Sex-Mythen: Sex vor dem Sport macht schlapp

Erstellt in Kurioses von Anne am 19.März 2010

Symbolfoto - sexy SportWie der Titel “Sex-Mythen” schon sagt, geht es heute mal wieder um eine Sex-Unwahrheiten, die sich trotz ärztlicher Beteuerungen hartnäckig hält: Pünktlich zur WM wird nämlich mal wieder hitzig darüber diskutiert, ob Sex vor dem Sport (= Fußballspiel) schädlich ist, oder nicht. Die Theorie: Sex vor dem Sport soll IHM (dem Sportler) die Energie rauben und schlaff machen. Diese Angst geht sogar so weit, dass manche Trainer ihren Spielern jeglichen sexuellen Kontakt vor einem wichtigen Spiel verbieten.

Absoluter Quatsch sagen dazu jedoch die meisten Mediziner und Sportwissenschaftler – ganz im Gegenteil – das Stelldichein vor dem Sport kann sogar als regelrechtes Aufwärmtraining, bzw. als zusätzliches Workout gesehen werden. Die durchschnittlichen dreizehn Minuten Sex mit Orgasmus entsprächen beispielsweise dem Kalorienverbrauch einem 20-minütigen Spaziergang inklusive Treppensteigen. Und da man (und Frau) sich außerdem nach dem Sex körperlich wohler, zufriedener, ausgeglichener und selbstbewusster fühle, hätte Sex keine negative, sondern eher eine vitalisierende Wirkung, die einen zu Bestleistungen befähigt.

Also Leute, vor dem nächsten wichtigen Spiel solltet ihr nicht krampfhaft auf Sex verzichten, um dann schlecht gelaunt aufs Spielfeld zu traben, sondern lieber ein kleines Extra-Schäferstündchen einlegen. Hoffentlich liest Herr Löw das noch rechtzeitig, um unsere Jungs richtig zu motivieren! ;-)

Hier könnt Ihr übrigens nachlesen, wie Ihr ohne Sport und nur durch Sex fit werden könnt.

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Sex-Mythen Teil 11: Sexuelle Unlust – Frigidität

Erstellt in Rund um Sex(y) von Linda am 11.Dezember 2009

Nachdem ich mich vor kurzem mit dem Mythos Sexsüchtig beschäftigt habe, möchte ich mich diesmal mit dem Gegenstück dazu – der Frigidität – beschäftigen. Als frigide (lat. von frigidus: kühl) werden meistens Frauen bezeichnet, die scheinbar kein oder nur ein geringes Verlangen nach Sex haben, oder sich dem Sex ohne ersichtlichen Grund verweigern. Auch ist dieser Begriff sehr negativ geprägt und wird leider trotzdem von vielen Männern – sogar in Bezug auf ihre eigenen Partnerinnen – verwendet. Man(n) will damit ausdrücken, dass die betreffende Frau keine Lust auf Sex hat oder besonders prüde oder verklemmt ist.

Dass solch einem Verhalten aber meist ganz andere Ursachen zu Grunde liegen, vergessen dabei viele Männer: Viele Frauen, die keinen oder nur wenig Sex zulassen, haben sehr oft ein traumatisches Erlebnis erlebt und verkrampfen dadurch innerlich so, dass sie sich dem Sex völlig verschließen. Manchmal sind solche Erfahrungen auch so tief verschüttet oder wurden so weit verdrängt, dass die Frau selbst sich gar nicht über die Ursachen ihrer Unlust bewusst ist. Auch andere seelische Krankheiten, Ängste, hormonelle Änderungen oder Alltagssorgen und Stress können dazu führen, dass Frauen – und übrigens auch Männer – keine Lust mehr auf Sex haben und jede Annäherung zurückweisen. Solchen inneren Blockaden kann man nicht mit Druck, sondern nur mit Einfühlungsvermögen, Geduld und Zärtlichkeit entgegenwirken. Manchmal kann auch eine Psycho-, Ehe- oder Sexualtherapie hilfreich sein und sollte nicht aus Scham abgelehnt werden.

Ein weiterer Grund für sogenannte “Frigidität” kann auch Asexualität sein. Dabei handelt es sich um eine sexuelle Ausrichtung, bei der die “Betroffenen” (Männer wie Frauen) kein oder ein nur sehr eingeschränktes “Verlangen nach sexueller Interaktion” und Lustgefühle verspüren und schlicht und einfach “keine Lust auf Sex” haben. Mehr zu dem Thema findet Ihr hier: Asexualität – Wenn man sich nicht sexuell zu anderen Personen hingezogen fühlt.

Eine Frau jedoch sofort als asexuell zu bezeichnen, nur weil sie keine Lust auf Sex zeigt oder ihn einfach verweigert, ist trotzdem zu voreilig. Neben den ersten beiden Erklärungen für sogenannte “Frigidität” gibt es nämlich noch eine dritte, die viel näher liegt und auch meist der eigentliche Grund für sexuelle Unlust bei Frauen ist: Nämlich die mangelnde Befriedigung beim Sex. Gut, ich möchte hier nicht immer den Männern die Schuld an allem geben, denn viele tun wirklich was sie können, aber manchmal müssen sie eben doch bei sich selbst anfangen, bevor sie anderen die Schuld geben. Hier ein paar Tipps!

Wenn eine Frau beispielsweise in einer längeren Beziehung ist und immer wieder erfahren hat, dass sie beim Sex nicht oder nur selten auf ihre Kosten kommt, dann kommt es nicht selten dazu, dass sie immer weniger Lust hat sich ihrem Mann hinzugeben. Vor allem, wenn dann noch Alltagssorgen dazu kommen und der Sex immer gleich abläuft und langweilig ist. Irgendwann macht sie dann ganz zu und so sind beide unzufrieden und unbefriedigt. Natürlich sind daran auch zum Teil wir Frauen mit Schuld, denn wir spielen unserem Partner all zu oft etwas vor, um ihn nicht zu verletzen.

Ein Weg aus dieser Misere: Ihr müsst anfangen miteinander über die eigenen Bedürfnisse zu sprechen und offen ein zu fordern, was ihr braucht. Und an die Frauen: Auch wenn Ihr schon seit Jahren damit lebt beim Sex nicht auf Eure Kosten zu kommen und Euch nie getraut habt Euren Partner anzusprechen, weil Ihr Angst hattet, ihn zu verletzen: Es ist nie zu spät! Also traut Euch und bringt ihm einfühlsam und zärtlich bei, was Ihr mögt – glaubt mir, auch ihm wird der Sex danach mehr Spaß machen. Denn was auch immer die Störung für die mangelnde Lust auf Sex eines Partners ist – ohne funktionierenden Sex und Offenheit hat fast keine Beziehung eine dauerhafte Zukunft.

Alles für die erotische Anregung der Libido findet Ihr hier bei uns im Shop.

Weitere Sex-Mythen…

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Sex-Mythen Teil 10: Der Penisbruch

Erstellt in Rund um Sex(y) von Linda am 4.Dezember 2009

Penisbruch, schematisch dargestelltAls ich gerade den Artikel meiner Kollegin Maike gelesen haben, fiel mir gleich ein Blogthema ein das allen Männer nicht nur die Knie weich werden lässt! Denn spätestens seit Dieter Bohlens “Enthüllungsbuch” aus dem Jahr 2002 ist “der Penisbruch” zum weithin bekannten Sex-Schocker geworden, der so manchen Mann davon abhält, beim Sex so richtig herzhaft zuzustoßen. Doch was ist wirklich dran am “Penisbruch”: Gibt es ihn wirklich, oder ist auch er nur ein Sex-Mythos?

Der eigentliche Mythos an der ganzen Sache ist, dass es sich eben nicht um einen Bruch des Gliedes handelt. Das kann schon deshalb nicht der Fall sein, weil im Penis keine Knochen sind die brechen könnten. Genaugenommen handelt es sich viel mehr um einen Riss des Schwellkörpers oder der umgebenden Membranen. Der Mediziner spricht daher auch von einer Schwellkörperfraktur. Hervorgerufen wird sie meist durch ein sogenanntes “Beugetrauma”, also durch das starke, aprupte Abknicken des erigierten Penisses. Dies kann geschehen, wenn der Penis beim Sex aus der Vagina rutscht und versehentlich auf das Schambein der Frau trifft, oder aber bei Selbstbefriedigungstechniken, bei denen der Penis bewusst stark umgebogen wird.

( hier weiterlesen… )

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Sex-Mythen Teil 9: Sexsüchtig

Erstellt in Rund um Sex(y) von Linda am 5.November 2009

Herrenparfum Casanova im ORION OnlineshopUm nach und nach – zumindest hier im Blog – mit allen gängigen Sexmythen aufzuräumen, möchte ich mich heute dem Phänomen der Sexsucht (bei Frauen: Nymphomanie, bei Männern: Don-Juan-Syndrom) widmen.

Als Nymphomaninnen werden oft Frauen bezeichnet, die “überdurchschnittlich viel” Sex, u.U. auch mit vielen verschiedenen Männern haben. Dabei ist diese Bezeichnung selten bewundernd, sondern eher abwertend und negativ gemeint: Ein solches Verhalten wird bei einer Frau als unpassend und fast schon krankhaft angesehen, während es bei einem Mann gesellschaftlich viel akzeptierter ist. Ein großer Teil der Frauen, die als Nymphomanin bezeichnet werden haben jedoch vermutlich gar kein Problem, sondern leben ihre Sexualität ganz normal und lustvoll aus – eben wie ein Mann. Die Ansicht, dass das eine “unnormale” Verhaltensweise sei kommt vermutlich von der veralteten Vorstellung, dass Frauen beim Sex in erster Linie dem Mann dienen und nicht ihre Bedürfnisse ausleben sollten. Auch, wenn die meisten Menschen heute natürlich nicht mehr so denken, ist dieses Vorurteil so fest im Kopf von Männern und Frauen verankert, dass sogar viele Frauen selbst sich immer noch danach richten und sich schämen, offensiv einzufordern, wonach ihnen der (Lust-)Sinn steht.

( hier weiterlesen… )

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Sex-Mythen Teil 8: Wenig IQ = Mehr Spaß am Sex

Erstellt in Kurioses von Linda am 20.Oktober 2009

Das zugegeben etwas platte Sprichwort “DFG – Dumm f…t gut” kennt wohl fast jeder von uns – und viele Leute scheinen tatsächlich davon überzeugt zu sein, dass niedriger IQ oft mit besseren Liebhaber-Fähigkeiten gepaart ist. Doch was ist wirklich dran an dieser alten “Weisheit”? Nicht wirklich viel, wie Sexualforscher einhellig bestätigen.

Zwar kann es sein, dass Männer und Frauen, die viel nachdenken oder viele Sorgen haben, sich oft nicht so gut fallen lassen können, wie solche, die völlig unbeschwert durch die Welt gehen – das hat aber wenig mit dem IQ, sondern eher mit der jeweiligen Lebenssituation zu tun. Stress, Sorgen und damit verbundene seelische Blockaden können nämlich sowohl super intelligente, als auch einfacher gestrickte Menschen haben.

Hat man dagegen ein hohen EQ (Emotionsquotient) kann man sich vielleicht leichter in den Partner hineinversetzen und ihn dann auch besser befriedigen. Hier findet Ihr einen EQ-Test.

Ihr seht also, dass der IQ – also die eigentlich Intelligenz – nichts mit den Liebhaber-Eigenschaften eines Menschen zu tun hat. Und wenn Eure Liebste/Liebster sich mal wieder zu viele Gedanken macht um sich zu entspannen, dann kann ein bisschen Hilfe im Haushalt oder ein wenig seelische Unterstützung bei ihren Problemen oft schon Wunder wirken. ;-)

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Sex-Mythen Teil 7: Der Scheidenkrampf

Erstellt in Rund um Sex(y) von Linda am 12.Oktober 2009

Wir alle haben schon einmal davon gehört und so manch verunsicherter Teenager hat sicher höllische Angst davor, dass ihm so etwas passieren könnte: Ein Scheidenkrampf, der dazu führt, dass der Mann mit seinem Penis in der Frau “feststeckt” und man womöglich sogar die Feuerwehr rufen muss. Peinlich, peinlich! Doch dass solch ein Szenario tatsächlich nichts als ein Mythos ist, wird Euch jeder Frauenarzt sofort bestätigen. Zwar gibt es den Scheidenkrampf (med.: Vaginismus) wirklich – dass sich der Penis jedoch zeitweise nicht mehr aus der Vagina entfernen lässt, kommt höchstens mal bei Hunden, nicht aber bei Menschen vor.

Ganz im Gegenteil: Vaginismus bedeutet, dass die Frau ihre Scheidenmuskulatur schon beim Versuch der Penetration unbewusst verkrampft, sodass ein Eindringen gar nicht möglich ist. Meist wird solch eine Reaktion durch Angst oder ein traumatisches Erlebnis hervorgerufen. Wenn es die Sexualität zu sehr einschränkt wären mögliche Behandlungen  das richtige Erlernen des Umganges mit dem eigenen Körper oder psychologische Behandlung durch Fachpersonal.

Für heute können wir uns also merken: Der Scheidenkrampf, hervorgerufen durch einen intensiven Orgasmus, gehört ins Reich der Mythen und muss deshalb auch nicht gefürchtet werden.

Da steht dem chinesischen Sex ja nichts mehr im Wege. Und um die nötige Beckenbodenmuskulatur dafür aufzubauen findet Ihr hier das nötige Produkt. ;-)

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Sex-Mythen Teil SEX: Wie die Nase eines Mannes…

Erstellt in Kurioses von Linda am 6.Oktober 2009

Gag-String - Maßband…so auch sein Johannes – dieses alte Sprichwort gehört zu den weniger gefährlichen, gleichzeitig aber auch zu den hartnäckigsten Sexmythen. Auf der ganzen Welt ziehen Menschen den Vergleich zwischen Nasen- und Penisgröße – jedoch ohne den geringsten wissenschaftlichen Beleg.

Tatsächlich ist diese Vermutung so banal, dass sie noch nie wissenschaftlich untersucht wurde. Auch hier sind sich Ärzte und Sexualwissenschaftler aber wieder einig, dass es keinen Zusammenhang zwischen der größe der Nase und der des männlichen Gliedes gibt. Der Grund für den häufigen Vergleich liegt vermutlich schlicht und einfach in der Ähnlichkeit der Form (lang und vorstehend) von Penis und Nase.

Näher liegt da eine Korrelation zwischen “großen Händen & Füßen” und “großem Penis”: Je größer der Mann, desto größer sind nicht nur seine Hände und Füße sondern eben alle Extremitäten – einschließlich seines besten Stücks. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass auch dieser Rückschluss lange nicht immer stimmen muss, denn der größte Mann, den ich bislang als Freund hatte, hatte gleichzeitig auch den kleinsten Penis. (Was dem Spaß allerdings kein Abbruch tat! ;-) )

Fazit: Also die Größe der Nase hat nichts mit der Größe des Penis zu tun und die Größe der Hände und Füße lässt nur bedingt auf ein entsprechendes Gemächt schließen.

Hier findet Ihr noch ein paar weitere Fakten über das männlich Glied.

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Sex-Mythen Teil 5: Die Vagina kann durch viel Sex ausleiern

Erstellt in Rund um Sex(y) von Linda am 4.August 2009

pump05276290000Wieder einmal möchte ich heute mit einem Sexmythos aufräumen – und zwar mit einem, den wir Frauen uns immer wieder anhören müssen und der in unzähligen Foren heiß diskutiert wird: Viele Männer sind nämlich der Meinung, dass die Vagina durch viel Sex ausleiert – dass die Vaginalmuskulatur der Frau im fortschreitenden Alter an Spannung verliert. Dass dieser Mythos eben nur ein Mythos ist, der nichts mit der Wahrheit zu tun hat, verdeutlicht vielleicht das folgende Bild ganz gut:

Was passiert mit einem Bizeps-Muskel, der regelmäßig trainiert wird? Richtig, er wird straff und schwillt an. Was passiert mit ihm, wenn man ihn nicht mehr trainiert? Richtig, er wird schlaff und dünner. Da das Innere der Vagina und der Beckenboden eben aus solchen Muskeln bestehen, ist es daher schlicht und einfach unwahr, dass sie durch Sex ausleiern. Im Gegenteil, da beim Sex die gesamte Beckenboden- und Vaginalmuskulatur rhythmisch angespannt und wieder entspannt wird, ist Sex sogar das beste Training für eine straffe, empfindsamere und engere Vagina. Auch “auf dem Trockenen” kann man ja bekanntlich dafür trainieren, indem man die Beckenbodenmuskulatur immer wieder anspannt und entspannt.

Wahr ist einzig und allein, dass die Vagina nach einer Geburt für einige Zeit weiter ist, als zuvor. Daher kommt vielleicht auch das Gerücht, dass ältere Frauen ausgeleierter sind, als jüngere, denn sie haben in der Regel auch schon mehr Kinder bekommen. Um die Muskulatur nach einer Schwangerschaft wieder zurückzubilden, hilft aber auch hier gezieltes Beckenbodentraining und nach ein paar Monaten ist bei den meisten Frauen alles wieder annähernd beim alten.

Fazit: Je mehr Sex, desto mehr Kontraktionen, desto enger die Vagina – womit der Mythos also wiederlegt wäre. :-) Trainingsgeräte für die Frau gibt es auch hier bei uns im Shop.

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Sex-Mythen Teil 4: Männer schlafen nach dem Sex ein, weil sie sich nicht für uns interessieren

Erstellt in Mehr Spaß zu zweit von Anne am 24.Juli 2009

Nach dem Sex eingeschlafen? - SymbolfotoEs ist Wochenende, Ihr habt Euch einen romantischen Abend gemacht und seid danach ins Schlafzimmer umgezogen, um endlich mal wieder so richtig entspannten Sex zu haben. Doch kaum ist Euer Partner gekommen, schon wird er schläfrig und nur wenige Minuten später hört Ihr statt zärtlichen Liebesschwüren nur noch sein Schnarchen.

Wem diese Situation bekannt vorkommt, der kommt schon mal leicht auf die Idee, dass der Partner sich nur Mühe gibt, um zu bekommen, was er will und danach sofort einschläft, weil er sich eben nicht für Euch interessiert.

Dass das falsch ist, haben allerdings inzwischen schon seriöse Studien bewiesen: Kurz nach dem Orgasmus wird nämlich beim Mann eine riesige Menge des Schlafhormons Serotonin ausgeschüttet – ungefähr zehnmal soviel, wie bei Frauen. Dadurch wird er in einen nahezu narkoseartigen Zustand versetzt. ;-) Gut, so schlimm ist es nicht, es sollte aber klar sein, dass “Mann” nichts dafür kann, wenn er nach dem Sex nichts lieber möchte, als zu schlafen: Es hat nichts mit seinem Interesse an Euch zu tun, sondern - wie so oft - nur mit seinen Hormonen.

Mein Tipp also: Lasst ihn eine Weile schlafen und weckt ihn später zärtlich auf, wenn Ihr noch Lust habt. Denn nach einem kleinen Schläfchen wird er sicher wieder umso mehr Energie haben. :-)

Eine Frage tut sich mir aber noch auf: Wie würde das denn wohl aussehen, wenn ein Mann mit extremer Serotonin Ausschüttung auch noch an Sexsomnia leiden würde? Durch Sex einschlafen und dann als Sex-Schlafwandler bis in alle Ewigkeit weiter machen? ;-)

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Sex-Mythen – Nr. 3: 5000 Ejakulationen und dann ist Schluss

Erstellt in Kurioses von Anne am 30.Juni 2009

Symbolfoto - Da geht noch was...Heute möchte ich mal wieder einen Sex-Mythos aufklären – und zwar einen, der sich seit Jahrzehnten und in allen Kulturen wiederfindet: Den Mythos, dass nach 5000 “Schuss”, sprich nach 5000 Ejakulationen, beim Mann Schluss sein soll, er also nicht mehr kann. Obwohl die meisten von Euch sicher nicht wirklich daran glauben, sorgt diese Behauptung bei vielen Männern immer noch für eine gewisse Verunsicherung.

Aufgekommen ist sie – wie viele Schreckensmeldungen – in einer Zeit, in der Sexualität und vor allem Selbstbefriedigung als Sünde galt und ausschließlich der Fortpflanzung zu dienen hatte. Strenge Sittenwächter und Eltern wollten die männliche Jugend so vom Masturbieren abhalten. Man sagte ihnen, dass sie später keine Kinder zeugen und nicht mehr ihren Mann stehen könnten, wenn sie all ihr Sperma schon durch die Selbstbefriedigung “verschießen” würden.

Dass das nicht wahr sein kann, zeigt schon der entgegengesetzte Vergleich: Man müsste nach dieser Aussage ja anscheinend 5000 Portionen Sperma auf Vorrat haben und dieser müsste dann aufgebraucht sein. nehmen wir also nur mal 10 ml Sperma pro Ejakulation an, dann müsste “Mann” ja anfangs über ein 50-Liter-Spermareservoir verfügen, das dann verbraucht wird. Außerdem wäre so bei einer Ejakulation pro Tag ab dem 15. Lebensjahr schon mit 27 Schluss mit lustig – und dem ist ja bekanntermaßen nicht so.

Richtig ist: Sperma wird tagtäglich neu produziert – bei einem gesunden Mann ein Leben lang. Der Körper kann innerhalb einer Stunde fast eine komplette “neue” Ladung produzieren, in der dann allerdings etwas weniger Spermien drin sind, als in einer “besser ausgereiften” Portion. Und noch ein Mythos, der an dieser Stelle gleich ausgemerzt werden kann: Wenn man das vorhandene Sperma nicht ejakuliert, kommt es nicht zum Samenstau, sondern es wird vom Körper wieder zurückgebildet und abgebaut. Zu riesigen Spermamengen oder “dicken Eiern” (man möge mir diesen Ausdruck verzeihen) kann es also im Normalfall nicht kommen.

Ich hoffe ich konnte Euch mit diesem Artikel weiterhelfen und wünsche Euch auch in Zukunft viel Spaß beim Spielen mit Euch selbst oder Eurem Partner! ;-)

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