Ich als Ex-Studentin habe selbstverständlich nur durch Hörensagen von dem Phänomen gehört, welches eine Online-Umfrage des Studentenmagazins Unicum jetzt näher untersucht hat: Nämlich der Tatsache, dass Studenten tatsächlich öfter Sex auf dem Campus haben, als man vielleicht angesichts solch langweiliger Fächer wie BWL oder Zahnmedizin vermuten würde: Von den 1500 Befragten gaben nämlich ganze 70 % an, dass sie sich Sex auf dem Unigelände bei passender Gelegenheit durchaus vorstellen könnten – und fast jeder fünfte Student (19 %) ist sogar schon aktiv zur Tat geschritten. Kein Wunder – bieten sich doch dunkle Ecken in der Bibliothek, die Toiletten im Audimax während der Vorlesungen oder (für besonders ehrgeizige Studentinnen) sogar das Büro des Dozenten geradezu ideal für aufregende Stelldicheins an. Nur prüde 24 % lehnen diese Art von öffentlichen Schäferstündchen generell ab – komisch, wo doch so ein bisschen Nervenkitzel intellektuell unglaublich anregend wirken kann.
Und wer sich allerdings fragt, ob das Ganze einem nicht ordentlich Ärger einbringen könnte, falls man erwischt werden sollte: Nun – im Prinzip schon – aber in der Praxis spiele Erregung öffentlichen Ärgernisses kaum eine Rolle, so der eigens zu diesem Zweck befragte Jurist im Magazin. Wenn es zur Anzeige komme, werde das Verfahren häufig mangels öffentlichen Interesses eingestellt. Allerdings: „Wird man vom Hausmeister entdeckt, kann dieser auch eine Verwarnung oder einen Platzverweis aussprechen.“
Nun liebe 68er, Ihr seht also, dass die heutigen Studenten im Vergleich zu Euch keineswegs so prüde und spießig sind, wie ihr oft befürchtet.





Auf jeden Fall der Sex während einer Autofahrt. Einem Norweger hat der Sex im Auto zu Ostern den Führerschein gekostet. Mit 133 km/h hatten er und seine Frau den Beischlaf auf der Autobahn vollzogen. Eine Polizeistreife wurde auf das Paar aufmerksam, weil sie die zulässige Geschwindigkeit von 100 km/h überschritten. Während die beiden Polizisten das Auto verfolgten, sahen sie, dass die Frau auf dem Schoß saß und dass sich beide heftigst bewegten. Das Auto schlingerte auch etwas von einer Seite zur anderen. Lag es nur daran, dass der Fahrer die Sicht auf einen entzückenden Rücken hatte? Die Beamten haben es nach der kurzen Verfolgungsfahrt geschafft das rasende Liebespaar zu stoppen, aber erst nachdem sie die Beiden bei ihrem Auto-Sexakt gefilmt hatten. Natürlich nur als Beweismaterial – ja klar!
Angeblich bevorzugt ein Großteil der Deutschen immer noch ausschließlich das Bett als Ort für Sex und Erotik. Da ist es ja auch ganz nett, aber mal was anderes wäre vielleicht auch nicht schlecht!
Ein Abteil im Nachtzug, Ihr seid auf dem Weg in den Urlaub, entspannt und gut gelaunt. Draußen ist es kalt, aber drinnen kuschelig und warm. Ihr seid alleine im Abteil und nur der Schaffner kommt ab und zu an eurem Abteilfenster vorbei… Wie die Geschichte weiter geht, können sich alle Leser mit etwas Phantasie denken. Und die Phantasie ist es auch, die Sex in der Öffentlichkeit für viele Menschen so aufregend macht. In letzter Zeit höre ich im Bekanntenkreis oder in den Medien immer öfter, dass diese prickelnde Praktik bei vielen Leuten immer beliebter wird. Dabei macht die Angst entdeckt zu werden – und sei es nur die Möglichkeit – den größten Kitzel aus. War diese Spielart vor einiger Zeit noch nicht sehr verbreitet und eher verpönt, so entdecken im Moment anscheinend immer mehr Menschen, wie prickelnd ein solches Erlebnis sein kann. Doch Vorsicht: Man sollte dabei nur so weit gehen, dass andere Leute in der Umgebung sich nicht bedrängt oder beleidigt fühlen, dann kann ein aufregendes Date im Park zum absoluten Sexkick werden.
Und wieder habe ich eine Kuriosität aus einem weniger bekannten Land gefunden. In der Mongolei, wo bis heute noch teilweise Nomadenstämme in der rauen Natur leben, hat die “Urga” – eine Art Lasso – eine ganz bestimmte Bedeutung. Die Urga ist eine lange Stange, an dessen Ende eine Seilschlinge befestigt ist. Damit fangen die mongolischen Hirten gewöhnlich ihre Tiere ein.