Ex-Pornodarstellerin Sasha Grey (23 Jahre) hat ihre Zielvorstellung in nur 5 Jahren in der Sexbranche erreicht – unter anderem das Einbringen von Kunst in Pornos und die Rollenverteilung in diesem Gewerbe aufzubrechen.
OK, dass sie mit ihrer direkten Art Pornoregisseure und männliche Pornodarsteller verunsichert und somit etwas in der Rollenverteilung bewegt hat, kann man nachvollziehen. Außerdem gibt ihr ihre Popularität Recht, dass sie damit auf dem richtigen Weg war. Ihr fragt Euch aber vielleicht, wo in ihren Pornos die Kunst lag? Laut Frau Grey ganz einfach: SIE - sie als Person, Mensch und Charakter war die Kunst. Sie wollte wahrgenommen werden. Zum Beispiel dadurch, dass sie direkt sprach, was ihr gerade durch den Kopf ging. Sie hat damit einer imaginären Handlung einen Hauch von Realität verpasst. Dadurch irritierte sie ihre Zuschauer. Sie wollte durch ihre Art erreichen, dass die befriedigten Männer noch nachdem sie ihren Computer ausgeschaltet haben, darüber grübeln, was sie da eigentlich gesehen und gehört haben, so die 23-Jährige.
Sicherlich kann man hier geteilter Meinung sein und sich fragen, welcher Mann im Nachhinein noch über die gesprochenen Worte in einem Pornofilm nachdenkt. Aber in Frau Greys Augen habe sie ihre Ziele, Amerika weiter sexuell zu befreien, dadurch erreicht.
Sasha Grey habe außerdem schon länger keine Lust mehr gehabt Pornos zu drehen, da sich alles nur noch wiederholte. Nun muss sie sich mit 23 Jahren beruflich neu orientieren. Gerade erst hat sie ihren Bildband “Neü Sex” mit Amateuraufnahmen aus ihrer Zeit als Pornostar vorgestellt und hat angeblich eine Vielzahl weiterer Angebote für Rollen in TV-Serien und “normalen” Filmen.
Jetzt, wo Sasha Grey die Zeit hat sich weiter zu entwickeln und noch viele Projekte umzusetzen, bin ich mir sicher, dass wir weiter von ihr hören und sehen werden.
Quelle: SPIEGEL online

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