Es ist Wochenende, Ihr habt Euch einen romantischen Abend gemacht und seid danach ins Schlafzimmer umgezogen, um endlich mal wieder so richtig entspannten Sex zu haben. Doch kaum ist Euer Partner gekommen, schon wird er schläfrig und nur wenige Minuten später hört Ihr statt zärtlichen Liebesschwüren nur noch sein Schnarchen.
Wem diese Situation bekannt vorkommt, der kommt schon mal leicht auf die Idee, dass der Partner sich nur Mühe gibt, um zu bekommen, was er will und danach sofort einschläft, weil er sich eben nicht für Euch interessiert.
Dass das falsch ist, haben allerdings inzwischen schon seriöse Studien bewiesen: Kurz nach dem Orgasmus wird nämlich beim Mann eine riesige Menge des Schlafhormons Serotonin ausgeschüttet – ungefähr zehnmal soviel, wie bei Frauen. Dadurch wird er in einen nahezu narkoseartigen Zustand versetzt.
Gut, so schlimm ist es nicht, es sollte aber klar sein, dass “Mann” nichts dafür kann, wenn er nach dem Sex nichts lieber möchte, als zu schlafen: Es hat nichts mit seinem Interesse an Euch zu tun, sondern - wie so oft - nur mit seinen Hormonen.
Mein Tipp also: Lasst ihn eine Weile schlafen und weckt ihn später zärtlich auf, wenn Ihr noch Lust habt. Denn nach einem kleinen Schläfchen wird er sicher wieder umso mehr Energie haben.
Eine Frage tut sich mir aber noch auf: Wie würde das denn wohl aussehen, wenn ein Mann mit extremer Serotonin Ausschüttung auch noch an Sexsomnia leiden würde? Durch Sex einschlafen und dann als Sex-Schlafwandler bis in alle Ewigkeit weiter machen?

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