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Sex-Mythen Teil 4: Männer schlafen nach dem Sex ein, weil sie sich nicht für uns interessieren

Erstellt in Mehr Spaß zu zweit von Anne am 24.Juli 2009

Nach dem Sex eingeschlafen? - SymbolfotoEs ist Wochenende, Ihr habt Euch einen romantischen Abend gemacht und seid danach ins Schlafzimmer umgezogen, um endlich mal wieder so richtig entspannten Sex zu haben. Doch kaum ist Euer Partner gekommen, schon wird er schläfrig und nur wenige Minuten später hört Ihr statt zärtlichen Liebesschwüren nur noch sein Schnarchen.

Wem diese Situation bekannt vorkommt, der kommt schon mal leicht auf die Idee, dass der Partner sich nur Mühe gibt, um zu bekommen, was er will und danach sofort einschläft, weil er sich eben nicht für Euch interessiert.

Dass das falsch ist, haben allerdings inzwischen schon seriöse Studien bewiesen: Kurz nach dem Orgasmus wird nämlich beim Mann eine riesige Menge des Schlafhormons Serotonin ausgeschüttet – ungefähr zehnmal soviel, wie bei Frauen. Dadurch wird er in einen nahezu narkoseartigen Zustand versetzt. ;-) Gut, so schlimm ist es nicht, es sollte aber klar sein, dass “Mann” nichts dafür kann, wenn er nach dem Sex nichts lieber möchte, als zu schlafen: Es hat nichts mit seinem Interesse an Euch zu tun, sondern - wie so oft - nur mit seinen Hormonen.

Mein Tipp also: Lasst ihn eine Weile schlafen und weckt ihn später zärtlich auf, wenn Ihr noch Lust habt. Denn nach einem kleinen Schläfchen wird er sicher wieder umso mehr Energie haben. :-)

Eine Frage tut sich mir aber noch auf: Wie würde das denn wohl aussehen, wenn ein Mann mit extremer Serotonin Ausschüttung auch noch an Sexsomnia leiden würde? Durch Sex einschlafen und dann als Sex-Schlafwandler bis in alle Ewigkeit weiter machen? ;-)

Mehr Sex-Mythen…

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Sexsomnia – oder auch Sex-Schlafwandler

Erstellt in Kurioses von Sepp am 26.März 2009

Symbolfoto

Ihr kennt doch sicherlich den Begriff Insomnia, welcher aus dem lateinischen stammt und Schlaflos oder auch Schlaflosigkeit bedeutet. Sexsomnia bedeutet im Einzelnen: Sex = versteht sich von selbst und Somnia = Schlaf, demnach also Sex im Schlaf. Dies ist eine veränderte Form der Insomnia, und wird von den Betroffenen meist nicht wahrgenommen. Der Grund dafür ist nahezu der Gleiche wie bei den Schlafwandlern. Während die Schlafwandler durch die Gegend laufen, wohl bemerkt wenn sie schlafen, haben Menschen, die an Sexsomnia leiden, während sie schlafen Sex ohne sich daran zu erinnern. Jedoch gibt es verschiedene Arten von Sexsomnia! Es gibt eine große Bandbreite an sexuellen Verhaltensweisen bei dieser Art des Schlafwandels, z.B. Dirty Talk, sexuelles Berühren anderen Personen, Masturbation mit und ohne Orgasmus, Oralsex oder auch Geschlechtsverkehr mit und ohne Orgasmus. Es gibt bis heute wenige bekannte Vorfälle dieser Art.
Man spricht von 30-40 registrierten Fällen, welche auch ärztlich dokumentiert sind. Man vermutet, dass die Dunkelziffer jedoch weit aus höher ist. Dies kann man jedoch nicht bestätigen, da viele Menschen nicht darüber reden oder es noch nicht einmal wissen, dass sie diese Art der Schlafstörung haben. Aus Studien kann man entnehmen, das Sexsomnia bei Männern häufiger vorkommt als bei Frauen. Es wurden 32 Menschen überprüft, und es stellte sich heraus, dass dieses sexuelle Verhalten bei den geprüften Personen folgende Ergebnisse aufwiesen: 80 % der betroffenen Personen waren Männer und demnach 20 % Frauen. Die Ursachen dieser Abart des Schlafwandels sind noch nicht bekannt, jedoch vermutet man, dass es physiologische und neurologische Hintergründe sind. Einige der geprüften Personen, so vermutet man, haben diese „Erkrankung“ durch Drogenmissbrauch oder auch psychologisch Traumata bekommen.
Nun stellt sich allerdings die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen Sex im Schlaf und sexueller Nötigung gibt. Hierbei ist es so, dass die ersten Fälle von Sexsomnia durch Gerichtsprozesse zum Vorschein kamen. Personen wurden wegen sexueller Nötigung oder sexueller Gewalt angezeigt, obwohl sie beteuerten, dass sie nichts damit zu tun hatten. Es wurden Gutachter herbei gerufen, und die Personen wurden über einen längeren Zeitraum untersucht, unter Anderem auch im Schlaflabor. Die Gutachter stellten nach den Untersuchungen fest, dass die angeklagten Personen unter Sexsomnia leideten, und somit der Anklage nicht schuldig waren. Dies soll allerdings nicht heißen, dass Sexualstraftäter sich auf die „Erkrankung“ Sexsomnia beziehen können um ihrer Strafe zu entkommen. Es muss ein anerkanntes Gutachten über die „Sexsomniakrankheit“ geben, um einen Angeklagten freizusprechen.
Falls ihr also mitten in der Nacht wach werdet, und euer Partner befriedigt sich, während sie/er schläft, könnte es das erste Anzeichen der Sexsomnia sein! Natürlich muss es nicht sofort dieses sein, es kann ja auch mal passieren, dass einen die Lust überkommt ;-)

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