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Lakritz steigert die Libido bei Frauen

Erstellt in Mehr Spaß zu zweit von Linda am 18.März 2011

Lakritz zur Steigerung der LibidoEine US-Studie belegte, was skandinavische Frauen schon lange wussten: Nämlich, dass Lakritz als Luststeigerer wirken können. Allerdings nur bei Frauen – dieser kleine Zusatz ist äußerst wichtig, wie wir später noch erfahren werden.

Auf die Damen der Schöpfung wirkt insbesondere der Duft von Lakritz – erstaunlicherweise am besten in Kombination mit Gurke – sexuell stimulierend und lässt die Durchblutung im Genitalbereich um bis zu 14 % steigen – wodurch wiederum das sexuelle Verlangen steigt. Der eigentliche Wirkstoff ist hierbei das im Lakritz enthaltene Süßholz – wer seine Zähne schonen und nicht so viel Zucker zu sich nehmen möchte, der könnte zur Not auch auf einen “Gurken-Süßholz-Potpourri” zurückgreifen. ;-)

Schon vor gut zehn Jahren fanden italienische Forscher allerdings heraus, dass die süßen schwarzen Leckereien beim Mann eher das Gegenteil bewirken: Häufiger Lakritzkonsum könnte bei ihnen gar den Verlust der Libido zur Folge haben. Die im Süßholz enthaltenen Enzyme wirkten wie weibliche Hormone und ließen den Testosteronspiegel vorübergehend signifikant sinken, so der Studienleiter. Die Betonung liegt hier jedoch auf “vorübergehend”, denn wirklich gesundheitsgefährdend ist Lakritz natürlich bei normalem Verzehr nicht: Bereits nach vier Tagen “Enthaltsamkeit” von der Süßigkeit hätte sich der Testosteron-Spiegel bei Versuchspersonen wieder normalisiert, schrieben die Wissenschaftler damals in ihrem Bericht.

Nun, wir müssen uns also fragen, wie sich diese Forschungsergebnisse für beide Geschlechter möglichst gewinnbringend kombinieren lassen. Ich habe da natürlich schon eine Idee: Er klebt sich die wichtigsten erogenen Zonen mit Lakritz voll (dran lecken zum befeuchten erlaubt, aber nicht essen!), die Sie dann an ihm erschnüffeln und von seinem Körper wegnaschen darf. Danach geht die Post bestimmt ab! ;-)

Weitere Aphrodisiaka findet Ihr hier bei uns im Shop.

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Frau nach Autounfall Nymphomanin

Erstellt in Rund um Sex(y) von Maike am 5.Januar 2010

Bei einem Autoufall im April 2007 zog sich die Britin Joleen Baughman eine Nervenverletzung zu, die dafür sorgte dass sie nur noch an das Eine denken konnte und dauernd Sex brauchte.

Ein halbes Jahr nach dem Unfall viel Joleen auf, dass sie andauernd erregt war. Anfangs fanden weder sie, noch ihr Ehemann Brian die Veränderung schlimm – im Gegenteil. Doch nach und nach begannen sie sich zu wundern, denn Joleen war sonst was das sexuelle angeht eher zurückhaltend gewesen.
Erst als sie einen Arzt aufsucht, findet dieser heraus was die Ursache für ihre dauerhafte Geilheit ist. Bei dem Unfall wurde ein Nerv in der Hüfte verletzt, der für sexuelle Stimulation zuständig ist. Man nennt es “Restless Genital Syndrom” was so viel bedeutet wie “Rastloses Genital Syndrom”. Der Hüftnerv wird nun bei Joleen dauernd aktiviert. Durch einfaches Laufen, Bücken oder Staubsaugen.
Die zweifache Mutter leidet sehr unter dem Problem. Sie braucht nur zu enge Kleidung tragen, schon ist sie erregt. Das schlimmste an der Sache ist, dass sie gar nicht mehr befriedigt werden kann. Ob und wie man das Problem behandeln kann, ist bis heute nicht klar.

Da können wir ja nur die Daumen drücken, dass die Medizin bald eine Lösung für Joleen findet!

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Asexualität – Wenn man sich nicht sexuell zu anderen Personen hingezogen fühlt

Erstellt in Rund um Sex(y) von Anne am 2.Dezember 2009

Obwohl wir uns hier im Erotik-Blog logischerweise in erster Linie mit Themen rund um eine lustvoll ausgelebte Sexualität beschäftigen, finde ich es auch wichtig, gelegentlich über ernstere sexuelle Themen zu berichten. Dazu gehört z.B. die Aufklärung über Verhütung und Geschlechtskrankheiten aber auch über verschiedene, teilweise stark tabuisierte sexuelle Ausrichtung. Eine solche Ausrichtung ist die sogenannte Asexualität, die immer noch viel zu selten ernst genommen und anerkannt wird.

Asexuell bedeutet, dass jemand (egal ob Mann oder Frau) keine Lust auf sexuelle Handlungen mit anderen Menschen hat. Nicht gemeint ist damit allerdings ein Zölibat, dem man sich “freiwillig” unterwirft. Anders, als bei der Enthaltsamkeit aus religiösen oder persönlichen Gründen, wird bei der Asexualität nämlich kein vorhandener Sexualtrieb unterdrückt, sondern er existiert erst gar nicht. (Eigentlich das genaue Gegenteil von “Sexsüchtig”.) Auch als Gegenbewegung zu einer “übersexten” Gesellschaft kann man Asexualität nicht sehen, denn schon in der Vergangenheit gab es Menschen, denen jeglicher Sexualtrieb fehlte. Zu den bekanntesten berühmten Vertretern dieses Phänomens gehörte z.B. der Märchenautor Hans Christian Andersen, der seine Lustlosigkeit mit folgendem Satz beschrieb: “Es ist ein Widerwillen gegen diese Dinge in mir, gegen die sich meine Seele so sträubt.”
Das heißt aber noch lange nicht, dass asexuelle Menschen generell kein sexuelles Verlangen hätten oder nicht fähig zu Liebe und Zärtlichkeit wären – sie fühlen sich nur nicht sexuell hingezogen zu anderen Geschlechtspartnern. Die wenigsten Menschen stehen öffentlich zu dieser Neigung, da sie Angst haben als unnormal oder frigide dazustehen.

An dem großen Interesse an asexuellen Internetforen sieht man jedoch, dass es tatsächlich mehr Asexuelle gibt als man annehmen würde: Auf asexuality.org haben sich bis heute schon über 3000 Mitglieder registriert – Tendenz steigend. Da Asexualität bis heute jedoch nicht wirklich als sexuelle Orientierung anerkannt ist, gibt es auch noch keine statistischen Erhebungen zum tatsächlichen Anteil asexueller Menschen an der Bevölkerung. Sicher ist nur, dass es auch bei diesem Phänomen ein breites Spektrum an Abstufungen gibt: Laut der Internetplattform des “Asexual Visibility and Education Network (AVEN)“, kann man grob vier verschiedene Ausprägungen von Asexualität unterscheiden.

1.) Personen, die einen sexuellen Trieb verspüren und vielleicht auch masturbieren, sich aber nicht sexuell zu anderen Personen hingezogen fühlen und keinen partnerschaftlichen Sex praktizieren.

2.) Personen, die sich zwar emotional zu anderen Menschen hingezogen fühlen und auch Liebe und Intimität empfinden können, jedoch keinen sexuellen Trieb und kein Verlangen verspüren, mit dieser Person Sex zu haben. Andere körperliche Zärtlichkeiten und körperliche Nähe sind jedoch nicht ausgeschlossen.

3.) Personen, die einen Sexualtrieb UND emotionale Anziehung zu anderen Personen verspüren, jedoch nicht mit dieser Person schlafen wollen. Soll heißen: Typ-3-Personen masturbieren und können gleichzeitig eine andere Person lieben und mit ihr in einer Partnerschaft leben, können sich aber nicht vorstellen Sex mit ihrem Partner zu haben, denn das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge die nichts miteinander zu tun haben.

4.) Personen, die weder emotionale Liebe noch sexuelle Anziehung zu anderen Personen oder generell einen sexuellen Trieb verspüren. Das heiß aber nicht, dass sie keine tiefen emotionalen Freundschaften zu anderen Menschen empfinden können – sie spüren nur kein Verlangen nach körperlicher Nähe oder romantischer Liebe.

All diese Einteilungen in Kategorien sind natürlich nur ein Versuch, die Bandbreite der Asexualität abzubilden. Ob man sich selbst als asexuell bezeichnet, hängt ganz vom eigenen Empfinden und vom Gefühl ab, tatsächlich anders zu sein als das gesellschaftliche Umfeld. Ihr seht also, dass Asexualität keinesfalls mit Frigidität oder gar mit einer Krankheit gleichzusetzen ist, sondern einfach eine weniger stark ausgeprägte Sexualität beschreibt. Und da heute alles erlaubt ist und jeder so leben können sollte wie er sich am wohlsten fühlt, sollten wir auch asexuelle Menschen – ob bekennend oder nicht - einfach akzeptieren wie sie sind!

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