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Wie viele Liebhaber sollte eine Frau gehabt haben?

Erstellt in Rund um Sex(y) von Anne am 23.März 2011

Bei vermutlich keiner anderen Frage fällt uns Frauen eine ehrliche bzw. präzise Antwort so schwer, wie bei der Frage nach der Zahl der Liebhaber. Das liegt nicht nur daran, dass Frau evtl. mit Absicht gerne ein paar ihrer mehr oder weniger leidenschaftlichen Begegnungen unterschlägt, um nicht als “Flittchen” zu gelten.

Also, wie viele Männer sollte Frau im mittleren Alter schon gehabt haben, um weder als Dorfmatratze noch als Mauerblümchen, sondern eben als die ideale Partnerin zu gelten? Nun, diese Frage – wenn sie wie üblich im Rausch nach dem ersten Mal mit dem Neuen gestellt wird – ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Zählt man im Alter von sagen wir mal 28 Jahren nur 1-2 Sexualpartner auf, verschreckt man den neuen potenziellen Partner womöglich mit der Aussicht auf eine unerfahrene Langweilerin. Ganz nach der Devise “Wenn andere sie nicht begehren oder nicht zum Zug kommen, muss ja was faul sein!”.
Ein Satz, wie “Das geht dich gar nichts an!” macht es auch nicht besser, denn so denkt er mit großer Wahrscheinlichkeit “Man, das müssen ja viele gewesen sein!”, und wendet sich unter Umständen ebenfalls ab.
Und eine Frau, die freimütig “zugibt”, schon mit unzähligen Typen im Bett gewesen zu sein, findet manch potenzieller Beziehungskandidat auch nicht toll.

Mal abgesehen von der Frage, ob diese Einstellung richtig ist (denn über die Anzahl der Frauen, die “Mann” im Bett gehabt hat, wird bekanntlich lange nicht so viel Aufhebens gemacht), sind wir immer noch nicht weitergekommen mit der Beantwortung unserer Frage. Nun, zum Glück gibt es ja heutzutage fast genau so viele unterschiedliche Meinungen der Männer zu diesem Thema, wie es Frauen gibt: Der eine findet eine erfahrene Frau gut, der andere könnte es nur nicht verknusen, wenn es bei ihr mehr waren als bei ihm und wieder andere möchten am liebsten höchstens der Zweite sein, der in ihren Pool springen darf.

Richtig ist allein eines: Wenn Frau den richtigen Liebhaber gefunden hat – sprich einen, der sie glücklich macht und befriedigt – dann hat er nicht mal in unserem Kopf Nebenbuhler und braucht sich keine Sorgen zu machen, dass wir uns heimlich schon den Nächsten ausgucken. In diesem Fall kommt es also nicht im Geringsten darauf an, mit wie vielen Männern die Liebste vorher schon ”intim war”, denn die Gründe, warum man mit vielen oder wenigen Männern geschlafen hat, können so unterschiedlich sein, wie die Frauen selbst und ändern sich außerdem auch mit den Jahren.
So hat die eine immer die falschen Typen abbekommen – bis sie Euch getroffen hat. Die andere war seit der 9. Klasse mit ihrem ersten Freund zusammen und hat sich dann mit Mitte 20 ein paar Jahre ausgelebt – bis sie nun, gereift und um einige wertvolle Erfahrungen reicher, mit Euch wieder sesshaft werden möchte. Natürlich gibt es auch Frauen, die sich nicht binden wollen und nur auf Spaß mit möglichst vielen Eroberungen aus sind. Diese Chance solltet Ihr allerdings ebenso für Euch nutzen und die Frau deshalb nicht als Flittchen ansehen – denn Ihr habt ja schließlich in dem Moment auf die gleiche Weise Euren Spaß. Ihr seht also, dass die Zahl der vorherigen Liebhaber rein gar nichts über die “Qualität” oder den Charakter der Frau aussagt.

Solange wir jedoch nur auf Kerle treffen, die sich auch nach dezenten Hinweisen unsererseits nur an uns abreagieren oder hilflos an uns herumschubbern ohne unsere Unlust wahrzunehmen, müssen wir eben, so Leid es uns auch tut, weiter suchen – und kommen mit 30 Jahren, dann eben schon mal auf eine etwas höhere Liebahber-Zahl. Wenn Ihr Euch jedoch vor Augen haltet, dass Eure Liebste in der Zukunft nur Euch gehört und sie es nicht zuletzt auch durch ihre Erfahrungen schafft, Euch ebenso glücklich zu machen, dann könnt Ihr die Vergangenheit doch getrost links liegen lassen, oder?
In diesem Sinne – macht Euch glücklich durch Liebe und nicht unglücklich durch unnötiges Gegrübel über die Vergangenheit – ich kann Euch aus eigener Erfahrung sagen, dass es nichts bringt. ;-)

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Ranga Yogeshwar moderiert “Sex-Wissens-Show” in der ARD

Erstellt in Rund um Sex(y) von Anne am 28.Oktober 2010

Der wohl beliebteste ”Besserwisser” der Nation, Ranga Yogeshwar, der schon jetzt regelmäßig an der Seite von Frank Elstner in der “Großen Show der Naturwunder” in der ARD zu sehen ist, wird ab Ende Oktober zusätzlich zwei eigene Sendungen im Abendprogramm präsentieren, von denen uns eine ganz besonders interessiert: So moderiert Yogeshwar ab heute, den 28. Oktober, die Wissensshow “Wie ernährt sich Deutschland?”, in der es (wie der Name schon sagt) um Ernährung geht und eine Woche darauf die ähnlich aufgebaute Sendung “Wie liebt Deutschland?”, die sich mit unserem Lieblingsthema Nr. 1 beschäftigt.

Exklusiv für die Show wurden 400 Frauen und Männern zu ihrem Liebes- und Beziehungsleben befragt, welches sie in Zusammenarbeit mit der deutschen Gesellschaft für Sexualforschung und Infratest über einen längeren Zeitraum penibel dokumentiert haben. Die Sendung selbst wird sich mit Quizfragen, Studioaktionen, Einspielfilmen, Experimenten und prominenten Gästen den immer noch und immer wieder aktuellen Themen Liebe, Lust und Leidenschaft widmen.

Ich als “Fachfrau” werde mir die Sendung natürlich allein schon aus recherchetechnischen Gründen anschauen und hoffe auf eine erfrischende Abendunterhaltung mit nicht allzu abgekauten Themen (was angesichts der vielen Themen, die wir hier im Blog schon behandelt haben sicher keine leichte Aufgabe für die ARD werden dürfte ;-) ).

“Wie liebt Deutschland?” – Am Donnerstag, den 4. November im Ersten.

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Die Frau: Eine (nicht ganz ernst gemeinte) Definition

Erstellt in Kurioses von Anne am 17.Juni 2010

Symbolfoto - Frau(en)Die Frau (auch: das schöne Geschlecht/ das schwache Geschlecht/ Weib/ die Alte/ Tussi etc.) ist der weibliche Vertreter der Gattung homo sapiens (lat.: der wissende Mensch) und ist somit ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten. Entgegen der biblischen Überlieferung ist die Wissenschaft sich heute einig, dass Sie nicht erst vor ca. 6000 Jahren aus der Rippe des männlichen Vertreters der Art geformt wurde, sondern schon wesentlich früher - und zwar gleichzeitig mit ihm entstand: Ein ca. 160.000 Jahre altes Exemplar der Art wurde eindeutig in der Region des heutigen Äthiopien (= Homo sapiens idaltu) nachgewiesen – ältere Funde deuten sogar auf ein Bestehen seit über 300.000 Jahren hin. Seitdem sorgt die Frau für den Fortbestand der Art und das Wohlbefinden ihres Partners (Mann), wofür sie allerdings erst in der jüngsten Zeit wieder die entsprechende Anerkennung erfährt.

Genetische Verwandschaft: Nur 1,2 % der Gene unterscheiden die Weibchen des Homo Sapiens von den Weibchen unserer nächsten Verwandten, den äußerst potenten Bonobo-Schimpansen. Diese nutzen Sex (auch gleichgeschlechtlichen Sex und Masturbation) unter anderm als wirksames Mittel zum Abbau von Stress und sozialen Spannungen.
Ein Beispiel, dem die gewöhnliche Menschenfrau heute nur bedingt folgt, da sie durch Erziehung, Kultur und gesellschaftlichen Regeln oft von der natürlichen, triebhaften Ausübung der geschlechtlichen Liebe entfremdet wurde. Die Erziehung der Frau hin zu einem “dem Manne dienenden Geschöpf” (hier nicht: TPE-Beziehungen) hat hier in der Vergangenheit sicher eine große Rolle gespielt. Erschwerend kommt hinzu, dass bei uns Menschen als einzige Vertreter aus der Gattung der Primaten nicht unmittlebar ersichtlich ist, wann das Weibchen fortpflanzungsbereit ist. Eine kulturelle Entwicklung “zurück zu den Wurzeln” ist also wünschenswert, um der Menschenfrau die Hemmungen zu nehmen und ihr eine freie Entfaltung ihres Sexualtriebes zu ermöglichen.

( hier weiterlesen… )

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Erotischer Blick in die Zukunft – Sexhoroskop 2010

Erstellt in Rund um Sex(y) von Maike am 5.Januar 2010

Symbolfoto - Sexhoroskop 2010Was sagen die Sterne eigentlich zum Thema Liebe, Sex und Zärtlichkeit im Jahr 2010? Was euch Spannendes erwarten kann erfahrt Ihr hier…

Wassermann (21.01.- 19.02)

Das Sternzeichen ist bekannt dafür durch spontane Stimmungswechsel die Lust mitten im Geschehen einfach mal zu vergessen, weshalb man den Wassermännern die Erfindung des Coitus interruptus (lat.: Geschlechtsverkehr unterbrochen) nachsagt. ;-) Man sollte sich also Mühe geben ihn bei Laune zu halten. Und selber sollte man sich als Wassermann somit auch bemühen. Das klappt am Besten mit Aufgeschlossenheit, was für den geselligen Wassermann kein Problem darstellen dürfte. Dieses Jahr sollte er auf das Gruppengefühl, welches der experimentierfreudige Wassermann so liebt, eingehen. Wie wäre es also 2010 mal mit Gruppensex oder einem Dreier?

Fische (20.02-20.03)

Der zarte Fisch, der sich trotz seiner Sensibilität hemmungslos hingeben und verführen lassen kann, braucht genau das Gegenteil in diesem Jahr. Übung in Sachen Angriff statt Hingabe. Fische wissen was sie wollen, stehen auf ruhige und angenehme Stimmung beim Sex, zum Beispiel unterstrichen von leiser Musik und einer erotischen Fußmassage. Doch im Jahre 2010 soll der Fisch selbst mal lernen was es heißt jemanden zu verführen und auf dessen Vorlieben einzugehen – mit aller Hingabe.

( hier weiterlesen… )

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Sex-Mythen Teil 11: Sexuelle Unlust – Frigidität

Erstellt in Rund um Sex(y) von Linda am 11.Dezember 2009

Nachdem ich mich vor kurzem mit dem Mythos Sexsüchtig beschäftigt habe, möchte ich mich diesmal mit dem Gegenstück dazu – der Frigidität – beschäftigen. Als frigide (lat. von frigidus: kühl) werden meistens Frauen bezeichnet, die scheinbar kein oder nur ein geringes Verlangen nach Sex haben, oder sich dem Sex ohne ersichtlichen Grund verweigern. Auch ist dieser Begriff sehr negativ geprägt und wird leider trotzdem von vielen Männern – sogar in Bezug auf ihre eigenen Partnerinnen – verwendet. Man(n) will damit ausdrücken, dass die betreffende Frau keine Lust auf Sex hat oder besonders prüde oder verklemmt ist.

Dass solch einem Verhalten aber meist ganz andere Ursachen zu Grunde liegen, vergessen dabei viele Männer: Viele Frauen, die keinen oder nur wenig Sex zulassen, haben sehr oft ein traumatisches Erlebnis erlebt und verkrampfen dadurch innerlich so, dass sie sich dem Sex völlig verschließen. Manchmal sind solche Erfahrungen auch so tief verschüttet oder wurden so weit verdrängt, dass die Frau selbst sich gar nicht über die Ursachen ihrer Unlust bewusst ist. Auch andere seelische Krankheiten, Ängste, hormonelle Änderungen oder Alltagssorgen und Stress können dazu führen, dass Frauen – und übrigens auch Männer – keine Lust mehr auf Sex haben und jede Annäherung zurückweisen. Solchen inneren Blockaden kann man nicht mit Druck, sondern nur mit Einfühlungsvermögen, Geduld und Zärtlichkeit entgegenwirken. Manchmal kann auch eine Psycho-, Ehe- oder Sexualtherapie hilfreich sein und sollte nicht aus Scham abgelehnt werden.

Ein weiterer Grund für sogenannte “Frigidität” kann auch Asexualität sein. Dabei handelt es sich um eine sexuelle Ausrichtung, bei der die “Betroffenen” (Männer wie Frauen) kein oder ein nur sehr eingeschränktes “Verlangen nach sexueller Interaktion” und Lustgefühle verspüren und schlicht und einfach “keine Lust auf Sex” haben. Mehr zu dem Thema findet Ihr hier: Asexualität – Wenn man sich nicht sexuell zu anderen Personen hingezogen fühlt.

Eine Frau jedoch sofort als asexuell zu bezeichnen, nur weil sie keine Lust auf Sex zeigt oder ihn einfach verweigert, ist trotzdem zu voreilig. Neben den ersten beiden Erklärungen für sogenannte “Frigidität” gibt es nämlich noch eine dritte, die viel näher liegt und auch meist der eigentliche Grund für sexuelle Unlust bei Frauen ist: Nämlich die mangelnde Befriedigung beim Sex. Gut, ich möchte hier nicht immer den Männern die Schuld an allem geben, denn viele tun wirklich was sie können, aber manchmal müssen sie eben doch bei sich selbst anfangen, bevor sie anderen die Schuld geben. Hier ein paar Tipps!

Wenn eine Frau beispielsweise in einer längeren Beziehung ist und immer wieder erfahren hat, dass sie beim Sex nicht oder nur selten auf ihre Kosten kommt, dann kommt es nicht selten dazu, dass sie immer weniger Lust hat sich ihrem Mann hinzugeben. Vor allem, wenn dann noch Alltagssorgen dazu kommen und der Sex immer gleich abläuft und langweilig ist. Irgendwann macht sie dann ganz zu und so sind beide unzufrieden und unbefriedigt. Natürlich sind daran auch zum Teil wir Frauen mit Schuld, denn wir spielen unserem Partner all zu oft etwas vor, um ihn nicht zu verletzen.

Ein Weg aus dieser Misere: Ihr müsst anfangen miteinander über die eigenen Bedürfnisse zu sprechen und offen ein zu fordern, was ihr braucht. Und an die Frauen: Auch wenn Ihr schon seit Jahren damit lebt beim Sex nicht auf Eure Kosten zu kommen und Euch nie getraut habt Euren Partner anzusprechen, weil Ihr Angst hattet, ihn zu verletzen: Es ist nie zu spät! Also traut Euch und bringt ihm einfühlsam und zärtlich bei, was Ihr mögt – glaubt mir, auch ihm wird der Sex danach mehr Spaß machen. Denn was auch immer die Störung für die mangelnde Lust auf Sex eines Partners ist – ohne funktionierenden Sex und Offenheit hat fast keine Beziehung eine dauerhafte Zukunft.

Alles für die erotische Anregung der Libido findet Ihr hier bei uns im Shop.

Weitere Sex-Mythen…

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“Dr. Sommer” wird 40 – Herzlichen Glückwunsch!

Erstellt in Rund um Sex(y) von Anne am 21.Oktober 2009

An dieser Stelle möchte ich meiner Mutti ganz herzlich für ihre gut gemeinten Aufklärungsversuche danken. Wirklich viel gebracht haben sie allerdings nicht mehr, denn wie viele andere deutsche Jugendliche, wurde auch ich zuerst vom “Dr.-Sommer-Team” in der BRAVO aufgeklärt. Seit Jahrzehnten können Jugendliche dort schon ihre Fragen rund um “Liebe, Sex und Zärtlichkeit” loswerden – und bekommen sensible und seriöse Antworten.

In diesem Jahr feiert das “Dr.-Sommer-Team” nun seinen vierzigsten Geburtstag. Seit dem Start der Rubrik im Jahr 1969 wurden bis heute Tausende intime Fragen beantwortet und so ganze Generationen von Jugendlichen geprägt: 80% der Deutschen kennen heute die beiden Seiten in der Mitte des Heftes.

Das besondere an Dr. Sommer: Alle abgedruckten Briefe sind 100 % echt und jede Frage (heute auch online) wird von geschulten Psychologen und Pädagogen anonym und diskret beantwortet. Für dieses unermüdliche Bemühen um die Aufklärung junger Menschen möchten wir dem “Dr. Sommer Team” deshalb danken und ihm alles Gute zum Geburtstag wünschen – macht weiter so!

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Sexsomnia – oder auch Sex-Schlafwandler

Erstellt in Kurioses von Sepp am 26.März 2009

Symbolfoto

Ihr kennt doch sicherlich den Begriff Insomnia, welcher aus dem lateinischen stammt und Schlaflos oder auch Schlaflosigkeit bedeutet. Sexsomnia bedeutet im Einzelnen: Sex = versteht sich von selbst und Somnia = Schlaf, demnach also Sex im Schlaf. Dies ist eine veränderte Form der Insomnia, und wird von den Betroffenen meist nicht wahrgenommen. Der Grund dafür ist nahezu der Gleiche wie bei den Schlafwandlern. Während die Schlafwandler durch die Gegend laufen, wohl bemerkt wenn sie schlafen, haben Menschen, die an Sexsomnia leiden, während sie schlafen Sex ohne sich daran zu erinnern. Jedoch gibt es verschiedene Arten von Sexsomnia! Es gibt eine große Bandbreite an sexuellen Verhaltensweisen bei dieser Art des Schlafwandels, z.B. Dirty Talk, sexuelles Berühren anderen Personen, Masturbation mit und ohne Orgasmus, Oralsex oder auch Geschlechtsverkehr mit und ohne Orgasmus. Es gibt bis heute wenige bekannte Vorfälle dieser Art.
Man spricht von 30-40 registrierten Fällen, welche auch ärztlich dokumentiert sind. Man vermutet, dass die Dunkelziffer jedoch weit aus höher ist. Dies kann man jedoch nicht bestätigen, da viele Menschen nicht darüber reden oder es noch nicht einmal wissen, dass sie diese Art der Schlafstörung haben. Aus Studien kann man entnehmen, das Sexsomnia bei Männern häufiger vorkommt als bei Frauen. Es wurden 32 Menschen überprüft, und es stellte sich heraus, dass dieses sexuelle Verhalten bei den geprüften Personen folgende Ergebnisse aufwiesen: 80 % der betroffenen Personen waren Männer und demnach 20 % Frauen. Die Ursachen dieser Abart des Schlafwandels sind noch nicht bekannt, jedoch vermutet man, dass es physiologische und neurologische Hintergründe sind. Einige der geprüften Personen, so vermutet man, haben diese „Erkrankung“ durch Drogenmissbrauch oder auch psychologisch Traumata bekommen.
Nun stellt sich allerdings die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen Sex im Schlaf und sexueller Nötigung gibt. Hierbei ist es so, dass die ersten Fälle von Sexsomnia durch Gerichtsprozesse zum Vorschein kamen. Personen wurden wegen sexueller Nötigung oder sexueller Gewalt angezeigt, obwohl sie beteuerten, dass sie nichts damit zu tun hatten. Es wurden Gutachter herbei gerufen, und die Personen wurden über einen längeren Zeitraum untersucht, unter Anderem auch im Schlaflabor. Die Gutachter stellten nach den Untersuchungen fest, dass die angeklagten Personen unter Sexsomnia leideten, und somit der Anklage nicht schuldig waren. Dies soll allerdings nicht heißen, dass Sexualstraftäter sich auf die „Erkrankung“ Sexsomnia beziehen können um ihrer Strafe zu entkommen. Es muss ein anerkanntes Gutachten über die „Sexsomniakrankheit“ geben, um einen Angeklagten freizusprechen.
Falls ihr also mitten in der Nacht wach werdet, und euer Partner befriedigt sich, während sie/er schläft, könnte es das erste Anzeichen der Sexsomnia sein! Natürlich muss es nicht sofort dieses sein, es kann ja auch mal passieren, dass einen die Lust überkommt ;-)

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Männer denken ständig an Sex – Frauen aber auch!

Erstellt in Kurioses von Linda am 15.Dezember 2008

Der Denker ;-)So ein Tag an der Uni kann ganz schön lang – und deshalb auch ganz schön langweilig sein. Wenn man sich so durch eine Statistik-Vorlesung quält, können die Gedanken schon mal zu interessanteren Themen abschweifen. So geschah es auch letztens, als ich mich dabei ertappte, wie ich mir – mal wieder – Gedanken um die schönste Nebensache der Welt machte. Dies wiederum hat bei mir die Frage aufgeworfen, wie oft wir eigentlich an Sex denken. Nun, ich repräsentiere wohl schon wegen meines Nebenjobs eindeutig nicht den Durchschnitt, denn ich bin immer auf der Suche nach erotischen Themen. Aber laut neuster Studien denken zumindest Männer alle 7 Minuten an Sex – und zwar täglich! Bei den Frauen ist dies angeblich wesentlich seltener der Fall. Ich glaube jedoch, dass diese Ergebnisse wohl auch dadurch zustande kommen, dass Frauen sich eher noch dafür schämen, sexuelle Phantasien zu haben und deshalb in Umfragen oft nicht ganz ehrlich sind. So oder so, Sex und Erotik scheinen nach wie vor zu unseren Lieblingsthemen zu gehören. Deshalb ist es auch um so wichtiger, sich mit seiner Sexualität zu beschäftigen und sie nach Lust und Laune auszuleben, anstatt sie zu unterdrücken und dadurch unglücklich zu werden. Also, sprecht offen miteinander über Eure Gedanken, Wünsche und Phantasien, sie überschneiden sich öfter, als Ihr vielleicht denkt. Anregungen zum lustvollen Ausleben gemeinsamer Phantasien findet Ihr natürlich hier bei uns.

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