Bei vermutlich keiner anderen Frage fällt uns Frauen eine ehrliche bzw. präzise Antwort so schwer, wie bei der Frage nach der Zahl der Liebhaber. Das liegt nicht nur daran, dass Frau evtl. mit Absicht gerne ein paar ihrer mehr oder weniger leidenschaftlichen Begegnungen unterschlägt, um nicht als “Flittchen” zu gelten.
Also, wie viele Männer sollte Frau im mittleren Alter schon gehabt haben, um weder als Dorfmatratze noch als Mauerblümchen, sondern eben als die ideale Partnerin zu gelten? Nun, diese Frage – wenn sie wie üblich im Rausch nach dem ersten Mal mit dem Neuen gestellt wird – ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Zählt man im Alter von sagen wir mal 28 Jahren nur 1-2 Sexualpartner auf, verschreckt man den neuen potenziellen Partner womöglich mit der Aussicht auf eine unerfahrene Langweilerin. Ganz nach der Devise “Wenn andere sie nicht begehren oder nicht zum Zug kommen, muss ja was faul sein!”.
Ein Satz, wie “Das geht dich gar nichts an!” macht es auch nicht besser, denn so denkt er mit großer Wahrscheinlichkeit “Man, das müssen ja viele gewesen sein!”, und wendet sich unter Umständen ebenfalls ab.
Und eine Frau, die freimütig “zugibt”, schon mit unzähligen Typen im Bett gewesen zu sein, findet manch potenzieller Beziehungskandidat auch nicht toll.
Mal abgesehen von der Frage, ob diese Einstellung richtig ist (denn über die Anzahl der Frauen, die “Mann” im Bett gehabt hat, wird bekanntlich lange nicht so viel Aufhebens gemacht), sind wir immer noch nicht weitergekommen mit der Beantwortung unserer Frage. Nun, zum Glück gibt es ja heutzutage fast genau so viele unterschiedliche Meinungen der Männer zu diesem Thema, wie es Frauen gibt: Der eine findet eine erfahrene Frau gut, der andere könnte es nur nicht verknusen, wenn es bei ihr mehr waren als bei ihm und wieder andere möchten am liebsten höchstens der Zweite sein, der in ihren Pool springen darf.
Richtig ist allein eines: Wenn Frau den richtigen Liebhaber gefunden hat – sprich einen, der sie glücklich macht und befriedigt – dann hat er nicht mal in unserem Kopf Nebenbuhler und braucht sich keine Sorgen zu machen, dass wir uns heimlich schon den Nächsten ausgucken. In diesem Fall kommt es also nicht im Geringsten darauf an, mit wie vielen Männern die Liebste vorher schon ”intim war”, denn die Gründe, warum man mit vielen oder wenigen Männern geschlafen hat, können so unterschiedlich sein, wie die Frauen selbst und ändern sich außerdem auch mit den Jahren.
So hat die eine immer die falschen Typen abbekommen – bis sie Euch getroffen hat. Die andere war seit der 9. Klasse mit ihrem ersten Freund zusammen und hat sich dann mit Mitte 20 ein paar Jahre ausgelebt – bis sie nun, gereift und um einige wertvolle Erfahrungen reicher, mit Euch wieder sesshaft werden möchte. Natürlich gibt es auch Frauen, die sich nicht binden wollen und nur auf Spaß mit möglichst vielen Eroberungen aus sind. Diese Chance solltet Ihr allerdings ebenso für Euch nutzen und die Frau deshalb nicht als Flittchen ansehen – denn Ihr habt ja schließlich in dem Moment auf die gleiche Weise Euren Spaß. Ihr seht also, dass die Zahl der vorherigen Liebhaber rein gar nichts über die “Qualität” oder den Charakter der Frau aussagt.
Solange wir jedoch nur auf Kerle treffen, die sich auch nach dezenten Hinweisen unsererseits nur an uns abreagieren oder hilflos an uns herumschubbern ohne unsere Unlust wahrzunehmen, müssen wir eben, so Leid es uns auch tut, weiter suchen – und kommen mit 30 Jahren, dann eben schon mal auf eine etwas höhere Liebahber-Zahl. Wenn Ihr Euch jedoch vor Augen haltet, dass Eure Liebste in der Zukunft nur Euch gehört und sie es nicht zuletzt auch durch ihre Erfahrungen schafft, Euch ebenso glücklich zu machen, dann könnt Ihr die Vergangenheit doch getrost links liegen lassen, oder?
In diesem Sinne – macht Euch glücklich durch Liebe und nicht unglücklich durch unnötiges Gegrübel über die Vergangenheit – ich kann Euch aus eigener Erfahrung sagen, dass es nichts bringt.


Die Frau (auch: das schöne Geschlecht/ das schwache Geschlecht/ Weib/ die Alte/ Tussi etc.) ist der weibliche Vertreter der Gattung homo sapiens (lat.: der wissende Mensch) und ist somit ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten. Entgegen der biblischen Überlieferung ist die Wissenschaft sich heute einig, dass Sie nicht erst vor ca. 6000 Jahren aus der Rippe des männlichen Vertreters der Art geformt wurde, sondern schon wesentlich früher - und zwar gleichzeitig mit ihm entstand: Ein ca. 160.000 Jahre altes Exemplar der Art wurde eindeutig in der Region des heutigen Äthiopien (= Homo sapiens idaltu) nachgewiesen – ältere Funde deuten sogar auf ein Bestehen seit über 300.000 Jahren hin. Seitdem sorgt die Frau für den Fortbestand der Art und das Wohlbefinden ihres Partners (Mann), wofür sie allerdings erst in der jüngsten Zeit wieder die entsprechende Anerkennung erfährt.
Was sagen die Sterne eigentlich zum Thema Liebe, Sex und Zärtlichkeit im Jahr 2010? Was euch Spannendes erwarten kann erfahrt Ihr hier…

So ein Tag an der Uni kann ganz schön lang – und deshalb auch ganz schön langweilig sein. Wenn man sich so durch eine Statistik-Vorlesung quält, können die Gedanken schon mal zu interessanteren Themen abschweifen. So geschah es auch letztens, als ich mich dabei ertappte, wie ich mir – mal wieder – Gedanken um die schönste Nebensache der Welt machte. Dies wiederum hat bei mir die Frage aufgeworfen, wie oft wir eigentlich an Sex denken. Nun, ich repräsentiere wohl schon wegen meines Nebenjobs eindeutig nicht den Durchschnitt, denn ich bin immer auf der Suche nach erotischen Themen. Aber laut neuster Studien denken zumindest Männer alle 7 Minuten an Sex – und zwar täglich! Bei den Frauen ist dies angeblich wesentlich seltener der Fall. Ich glaube jedoch, dass diese Ergebnisse wohl auch dadurch zustande kommen, dass Frauen sich eher noch dafür schämen, sexuelle Phantasien zu haben und deshalb in Umfragen oft nicht ganz ehrlich sind. So oder so, Sex und Erotik scheinen nach wie vor zu unseren Lieblingsthemen zu gehören. Deshalb ist es auch um so wichtiger, sich mit seiner Sexualität zu beschäftigen und sie nach Lust und Laune auszuleben, anstatt sie zu unterdrücken und dadurch unglücklich zu werden. Also, sprecht offen miteinander über Eure Gedanken, Wünsche und Phantasien, sie überschneiden sich öfter, als Ihr vielleicht denkt. Anregungen zum lustvollen Ausleben gemeinsamer Phantasien findet Ihr natürlich