Nein, keine Angst liebe Mütter. Hier geht es nicht um Bill Kaulitz und Co., sondern um eine besondere Eigenart des tokioter Sexlebens. Da in Tokio die Mieten derart hoch sind und der Stadt-Japaner an sich nur ungern Besuch in die engen eigenen vier Wände einlädt, boomt das Geschäft mit dem schnellen Zimmer. Ob für einen Tag, nur die Nacht oder auch nur eine Stunde, der Markt für Hotels hat sich in den letzten Jahrzehnten etwas verändert. Einige Unterkünfte bieten sogar zu den üblichen Annehmlichkeiten wie einem zweiten Kopfkissen, Klimaanlage oder der Minibar auf dem Zimmer, einen besonderen Sexspielzeug-Service. Kondome, Gleitmittel und jede Menge Dessous gibt es unter anderem im hoteleigenen Erotik-Shop. Im Grunde erinnert das an die 60er-Jahre in Amerika, wo der Highscool-Schwarm im Auto vernascht wurde, weil man nicht zu den Eltern nach Hause fahren wollte oder konnte. Wo ein Wille ist, findet sich also auch hier ein Weg


