Die schönen Tage, die langen hellen Abende – das Sommerfeeling ist vorbei. Jetzt kommen die dunklen Tage und kalten Abende – eng umschlungen ist jetzt angesagt. Alles wird anders. Flora, Fauna und wir. Was passiert eigentlich mit uns in den “Herbst”-Tagen?
Wir stellen uns auf die veränderten Bedingungen ein und das so, dass Wachstum, Hormone, Blutdruck, Immunsystem, Schlaf und die eigene Körpertemperatur sich zyklisch mitbewegen.
Im Frühjahr haben die meisten Hochgefühle – uns geht es gut. Der Sommer bringt uns meist viel Neues, die Hitze (wenn es mal heiß wird) kann unseren Kreislauf ganz schön auf Trapp halten. Und der Herbst mit anschließendem Winter? Kälte, Erkältung, Depressionen? Keine Jahreszeit zeigt uns so deutlich wie der Herbst – durch das Blätterverfärben, durch den kalten Wind und Regen – wie schnell etwas “Schönes” vergeht. Melancholie ist hier aber fehl am Platz!
Im Herbst können alle Liebenden die Romantik bis zum Höhepunkt ausleben. Beim Aufstehen es ist dunkel, das Radio springt an – man geht alles langsamer an und kuschelt sich vielleicht sogar noch einmal an seinen Partner. Das Gefühl mehr Zeit zu haben, veranlasst einen den Tag ruhig und sinnig zu beginnen. All die Flirts im Sommer können jetzt zu etwas Ernsterem werden. Die Beziehung reift, wird fester. Die Lockerheit vom Sommer ist verflogen. Im Sommer ist es mehr die “Freiheit”, die man schätzt. Jetzt im Herbst ist es zu zweit viel gemütlicher, und da es schneller dunkel wird, wird man selbst auch schneller gemütlich. Die Entspannung auf dem Sofa beginnt eher und nicht erst mit dem Gongschlag der Tagesnachrichten. Also kuscheln Frau & Mann mehr und eher miteinander. Das kann bei frisch Verliebten oder auch bei Langzeitbeziehungen zu mehr Sex führen – ich spreche da aus Erfahrung! ;-) Man verbringt mehr Zeit miteinander, man lernt sich besser kennen und beschäftigt sich intensiver miteinander – man rückt näher zusammen.
Wir Menschen streben immerzu nach dem Glücklichsein, doch kann man das nirgendwo abonnieren. Zum Glücklichsein muss man aber auch etwas ausprobieren, erleben und fühlen, und wenn dann mal etwas besser läuft als erwartet, dann sind wir überrascht und auch glücklich. Der Herbst ist eine hervorragende Jahreszeit um vieles auszuprobieren. ![]()
Jede Jahreszeit endet und das verursacht Anspannungen bei uns – tief im Inneren, weil wir wissen, ahnen, hoffen, dass was NEUES kommt. Und da nicht nur die männlichen Hormone Hochzeit feiern (ich habe gelesen, dass der männliche Testosteronspiegel im Herbst seine Spitzenwerte erreicht.), sondern auch die weiblichen, spricht alles für den neuen Takt der Lust im Herbst.
Wenn es draußen stürmt und regnet, sucht man in seinen eigenen vier Wänden nach einer Oase des Geborgenen und der Gemütlichkeit. Kerzen können das Sonnenlicht nicht ersetzen, aber eine andere angenehme Atmosphäre erzeugen. Der Herbst und der Winter sind die Jahreszeiten, wo die eigene Wohnung zum Mittelpunkt des Alltags wird. Die Mahlzeiten werden ausgiebiger, aber auch die Zubereitung. Und hier fängt es auch schon an mit dem neuen Takt der Lust: Die Kerze auf dem Tisch, das gefüllte Weinglas und das Beieinanderstehen, Reden, Berühren, das Abschmecken per Finger oder von Lippe zu Lippe. Hier fängt es an zu kribbeln, die Vorfreude auf den Genuss des Essens und den anschließenden Nachtisch, lässt zwei Menschen die immer eisiger werdende Kälte vor der Haustür vergessen und der Moment des Glücklichseins, im Dunkeln nicht allein zu sein, beginnt Euch erkennen zu lassen: Das ist der Mensch, den Ihr liebt. Und falls der Sommerflirt die nächsten Wochen nicht übersteht, nicht den Kopf hängen lassen. ER oder SIE war dann einfach nicht der/die Richtige.
P.S. Hier habe ich noch ein paar erotische Rezepte, um an einem kalten Abend schneller in Stimmung zu kommen, hier noch die Kerzen und für die unter Euch, die keine Angst vor kalten Füßen unter der Bettdecke haben hier noch ein paar sexy Outfits. Nun steht einem gemütlich romantischen Abend nichts mehr im Wege.



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