In jeder Beziehung kommt früher oder später die Frage nach den Verflossenen auf. Die Antworten auf diese Frage könnten unterschiedlicher nicht sein. Während einigen sofort eine Zahl durch den Kopf schießt, müssen andere doch zunächst überlegen und gedanklich einen Abstecher in die Vergangenheit wagen. Leise grübeln und zählen sie dann vor sich hin. Wie viele Sexpartner sind heutzutage „normal“? Was ist in der heutigen Gesellschaft vertretbar? Und ab wann ist das Maß voll, ab wann gilt man als sexsüchtig?
Die Sexsucht ist grade in den letzten Jahren zu einem stark debattierten Thema geworden. Vor allem den Stars wie Lenny Krawitz, Amy Winehouse, Lindsay Lohan, David Duchovny, Micheal Douglas oder auch Megan Fox wird eine Sexsucht nachgesagt. Wie steht es um den „Durchschnittsmenschen“? Lässt sich das an der Anzahl der Geschlechtspartner oder doch eher an den Malen an sich abzählen?
Die Frage nach den Sexpartnern ist immer eine heikle Angelegenheit. Es gibt keine perfekte Antwort auf diese Frage. Zu wenig – zu viel… Das liegt stets im Auge des Betrachters. Antworten wie: „Keine Ahnung, es waren zu viele.“ oder „Viele Nächte wurden alkoholbedingt gelöscht, aber ich schätze…“ kommen jedoch nie gut an.
Entscheidet selbst. Hier zwei fiktive Beispiele:
- Eine 20-jährige, attraktive Frau, die ihr Sexualleben als befriedigend und gesund ansieht, gibt 15 Sexualpartner an. Ihre Eltern werden wohl erstaunt sein und auch ihr Partner wird sich seine Gedanken machen. Falls sie dann jedoch mit 30 noch immer bei 15 steht und den Mann des Lebens gefunden hat, ist die Zahl dann eher zu verkraften?
- Und fragt man einen 20-jährigen, gutaussehenden Mann, der angibt, 2 Sexualpartner gehabt zu haben. Ist er dann unerfahren? Wenn man ihn mit 30 wieder fragt und er auf 28 kommt. Ist das dann zu viel des Guten? Stempelt man ihn als „zu extrem“ ab oder gar „süchtig“?
Wo setzt die Gesellschaft den Schnitt zwischen viel Sex/Sexpartnern und Sexsucht? Jeder wird wohl für sich selbst entscheiden müssen, ob und wie viel Sex man haben oder sich eingestehen will. Vielleicht sollte man auch manchmal lieber flunkern, um den Partner nicht zu verschrecken. Bekanntlich sind „Notlügen“ doch in Beziehungen erlaubt, um die Gefühle nicht zu verletzen. Wie sieht’s bei Euch aus? Wo liegt eure Schmerzgrenze, habt Ihr ähnliche Erfahrungen mit dieser pikanten Frage?

(4 Stimmen / Bewertung: 4,00 von 5)
(4,67 von 5)
am 20.März 2011 um 22:07
Ich hatte schon sehr viele Sexpartnerinnen und mit jeder hatte ich neue Erfahrung; besonders ist es wunderbahr wenn ich zwei Damen am Abend befriedigen kann.
am 21.März 2011 um 18:55
Wir hatten jede Menge wechselnde Partnerinen, aber Sexsucht war es nicht.
am 21.März 2011 um 21:11
Hallo Bernd
Wenn man sehr viele Sexpartnerinnen hat, so bedeutet es nicht das eine Sexsucht besteht. Meine Partnerin findet es z.B. wunderbar am Abend von 2 Kerlen befriedigt zu werden und ich habe nichts da gegen. Wenn sie dann wieder mit mir Geschlechtsverkehr hat ist sie immer besonders scharf und kann nie genug bekommen. Das bedeutet, Abwechslung tut gut.