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DVD: Shibari – Die Kunst des erotischen Fesselns (Lektion 1)

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Christine am 3.Februar 2012

DVD Shibari - erotische Fesselkunst mit Osada SteveEin Lehrvideo für Japanisches Bondage? Na, das musste ich mir doch gleich mal ganz genau anschauen! Denn hier soll ja erklärt werden, wie die Teils extrem kompliziert aussehenden Kunstwerke aus Seilen entstehen.
Angenehm aufgefallen ist mir gleich zu Beginn, dass das Video auf Effektheischerei und viel drumrum verzichtet und sich dem Motto der Seilkunst nach Schlichtheit und Geradlinigkeit anschließt. Das macht es leicht verständlich und gut nachvollziehbar.

Zunächst wird eine kleine Seillehre, ausgeführt, um das “Arbeitsmaterial” kennen zu lernen. Danach beginnt der Einstieg mit einer Basisfesselungen, die dann verschieden variiert und weiterentwickelt werden. Close-ups zeigen Euch dabei nochmal genau, worauf zu achten und wie die Seile im einzelnen zu legen sind. Begleitet werden die Vorführungen von Osada Steve an verschiedenen Models und  immer mit wichtige Sicherheitshinweise, damit Ihr Fehler vermeiden könnt. Nach der langsamen Vorführung gibt es dann immer noch eine Fesselung mit mehr Dynamik, wie man sie mit mehr Übung ausführen kann. Ich finde, so bekommt man ein ganz gutes Feeling, wie energetisch so eine Fesselung sein kann. Außerdem gibt der Meister auch verschiedene Anleitungen und Tricks aus der Praxis preis, die auch für Euch als Anfänger durchaus interessant sind. Abgerundet wird das Lehrvideo durch die Präsentation einer kompletten Bondagesession, in der auch die gezeigten Techniken verwendet werden.

Insgesamt ist das Video sehr gut nachvollziehbar und auch für Interessierte geeignet, die mit Japanischem Bondage noch nie rumprobiert haben. Allerdings ist es sinnvoll, wenn Ihr Euch schon mal mit Knotenlehre befasst habt, da diese im Video leider nicht erklärt, aber vorausgesetzt wird.

Wenn Ihr Euch das Video holt und die Techniken ausprobiert, meldet Euch doch mal, wie Eure Erfahrungen waren…

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Pleiten, Pech und Pannen bei BDSM-Spielen

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 27.Januar 2012

Symbolfoto - Spaß bei BDSM-SpielenDie meisten Leute scheinen ja immer noch zu denken, dass BDSM immer eine total ernste Angelegenheit ist. Aber wo viel gespielt und viel probiert wird, gibt es eben auch so manche Panne oder Unfall und damit auch schon mal schallendes Gelächter. :-D

Wie wäre es zum Beispiel, wenn Schatzi gut verschlossen gefesselt ist, Top den Schlüssel an den Schlüsselbund packt – und den an andere verborgt, nicht daran denkend, dass er das gute Stück erst am Folgetag wiederbekommen wird? Tja, dann ist der Schlüssel erstmal weg und Schatzi erlebt etwas unfreiwillig die erste Langzeitfesselung ihres Lebens – einen Zweitschlüssel gibt es nämlich nicht. ;)
Noch viel schöner ist es, wenn man Subbi mit Handschellen fesselt und dann beim Lösen der Fessel den Schlüssel abbricht. Also los und Bolzenschneider borgen und zu Fuß nachts durch die halbe Stadt nach Hause. Subbi will schließlich irgendwann mal raus aus den Dingern. Allerdings kann man(n) da schon mal in Erklärungsnot kommen, wenn ihn plötzlich die Polizei anhält und gerne wissen möchte, wofür denn zu solch mitternächtlicher Stunde der Bolzenschneider gedacht sei. Das nächste Mal nimmt er ganz sicher wieder Lederfesseln! ;)

Und wie soll das was mit den Wachsspielchen werden, wenn Subbi ständig die Kerze ausniest?
Das ist schon fast so schön wie eine Peitsche, die sich mitten in der Session auflöst, die Striemen (am besten noch vor Publikum) quer durch den Raum segeln und der Top plötzlich ziemlich irritiert nur noch mit dem Griff in der Hand da steht. Und selbst wenn die Peitsche im Stück bleibt, ist es irgendwie schwierig, sie einzusetzen, wenn die haushaltseigene Katze sie zu ihrem neuen Spielzeug erkoren hat und davon auch nicht mehr abrückt. ;-)

Weniger zum Lachen wird ein armer Top die Situation gefunden haben, als seine Sub während einer Session ohnmächtig zusammenbricht und er in seinem Schreck denkt, sie sei tot. Dass sie – auch noch total aufgegeilt von der guten Session – im Arm des Rettungssanis wieder zu sich kommt, bekommt er gar nicht mit, da die Polizei, der ein Tötungsdelikt gemeldet worden war, gut mit ihm beschäftigt war – was Subbi völlig fassungslos registriert. Später haben die Beiden die ganze Aktion bestimmt witzig gefunden, aber in dem Moment möchte ich mit dem Top nicht getauscht haben!

Ihr habt auch die eine oder andere Panne erlebt? Dann lasst uns doch, mit einer kurzen Schilderung als Kommentar, daran teilhaben! ;)

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Squashing – Schwere Lust

Erstellt in Fetisch-Welt von Christine am 17.Januar 2012

Wer jetzt an die ähnlich lautende Sportart denkt, ist völlig auf dem Holzweg, denn beim Squashing geht es nicht um Schläger, Bälle und schnelle Bewegungen sondern eher um eine pfundige Lust und Dominaz der besonderen Art. Squashing kommt nämlich aus dem Englischen und heißt so viel wie “zerquetschen”. Und genau das tun die wohlbeleibten Damen fast, wenn sie sich auf ihre männlichen Kunden setzen.
Ob eine solche Lust auch das Ziel eines Feeders ist, bleibt mal dahingestellt. Aber allein die Ausmaße der Damen dürften auch sie ansprechen.

Doch was ist eigentlich der Reiz daran, sich z.B. unter 250kg oder noch mehr quasi begraben zu lassen? Für viele ist es die pure Hilflosigkeit, die sie dabei spüren. Sie können sich gegen das enorme Gewicht nicht wehren und sind der Squasherin wehrlos ausgeliefert.
Diese Art des Lustgewinns ist nicht ganz ohne Risiko. Bei dem hohen Gewicht einer Squasherin, kann der Mann Quetschungen und sogar Brüche davontragen, während sich die begehrte Amazone auf ihm räkelt.

Bleibt nur die Frage: Wer kommt auf solche Ideen? Die Amis waren’s. Wer sonst? Dort ist auch der Nachschub an entsprechenden Damen nach wie vor gesichert. Und die genießen das – von einem Salaire von 300 Euro pro Stunde mal ganz abgesehen…

Ihr glaubt mir nicht, dass es das wirklich gibt? Dann schaut mal hier:

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Produktneuheit: Rosshaarpeitsche

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Miss Passion am 10.Januar 2012

RosshaarpeitscheWer dem Gebrauch von Peitsche, Paddel und Co. verfallen ist, sollte sich die folgende Produktneuheit mal etwas genauer ansehen. Die Rosshaar-Peitsche von “fetish collection”, bestehend aus – wie der Name schon sagt ;) – echtem Pferdehaar.

Die etwa 63 cm langen Striemen erlauben einen guten Schwung, gesteuert durch einen dominanten “Peitscher”, der mit dem 17 cm langem Metallgriff (+ Handschlaufe) die Zügel in der Hand hält. Wer nicht so in der Materie drin ist, fragt sich nun vielleicht, wieso man ausgerechnet das haarige Modell wählen sollte. Darum hier eine kleine Erklärung, wie sich die Rosshaar-Peitsche von anderen Schlaginstrumenten (die zum Beispiel aus Leder oder Plastik hergestellt sind) unterscheidet.
Jede Peitsche wird nach einem schwungvollem Schlag auf der Haut deutliche Rötungen, Blutergüsse und/oder Hämatome hinterlassen und die Haut wird sich an den betroffenen Stellen heben. Das scharfkantige Pferdehaar legt hier allerdings noch Einen drauf und sorgt neben dem oben erwähnten zusätzlich für kleine Verletzungen in Form von Schnitten. Damit ist nicht nur die Bestrafung härter, der Schmerz stärker und die Haut sensibilisierter – es öffnen sich auch weitere Tore der “Weiterbehandlung”, da die Intensität der Schmerzgefühle höher liegt. Folgt auf ein paar Runden mit der Rosshaar-Peitsche zum Beispiel eine Nachbehandlung mit Wachs oder hoch temperiertem Badewasser, werden die damit verbundenen Reize durch die kleinen, tiefergehenden Risse noch stärker wahrgenommen. Dieses Gefühl kann sogar einige Tage anhalten. Die extreme Wirkung beschreiben viele SM-Anhänger als einzigartig und besonders - lustvoll. ;-)
Versucht aber unbedingt stärkere Blutungen zu vermeiden, um keine zu großes Gesundheitsrisiken hervorzurufen!

Wer nun Lust auf Schlaginstrumente bekommen hat, wird im Fetischshop fündig: Klick mich!

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Geschichte des Korsetts Teil 2 – Barock

Erstellt in Fetisch-Welt von Christine am 3.Januar 2012

BarockkorsettIm Barock wurde das Korsett etwas niedriger. Durch Auswölbungen bekam die Brust mehr Raum und wurde jetzt stolz präsentiert. Das Ideal von der weiblichen Brust hatte sich im 17. Jahrhundert deutlich verändert. Die Taille schnürte man jetzt schon enger, die konische Grundform blieb aber noch erhalten. Damit wurden die typisch weiblichen Attribute Oberweite, schmale Taille und üppiger Po noch stärker betont.

Sehr viel Wert wurde in dieser Epoche auf die Gestaltung der Vorderseite gelegt. Daher wurde diese mit einem Holz- oder Metallstab zusätzlich verstärkt. Zu dieser Zeit konnte die Versteifung noch aus dem Korsett herausgezogen werden, was im Falle eines üppigen Mahls durchaus praktisch sein konnte. Diese Versteifung nannte man im Deutschen Blankscheit, abgeleitet von der französischen Bezeichnung „planchette“. Planchette wird der Verschluss von Korsetts auch bis heute noch genannt, während der deutsche Begriff dafür mit der Zeit aus dem Sprachgebrauch verschwand.

Bei der Form der Korsettschnürung entwickelten sich langsam länderspezifische Formen. Während das englische Korsett in der Regel auch hinten geschnürt wurde, war es meist längst nicht so eng gezogen wie seine französische Schwester, die oft noch an der Vorderseite eine zusätzliche Schnürung aufwiesen für eine noch extremer Taille. Diese Formen hielten sich mit geringen Veränderungen bis zur Französischen Revolution.

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Weihnachten auf Fetischart

Erstellt in Bizarr von A bis Z von Christine am 22.Dezember 2011

Weihnachten naht mit gewaltigen Schritten und bei einigen gab es schon die ersten Geschenke. Wir haben entdeckt, was jetzt schon Evil Sarah so zu Weihnachten bekommen hat. Und natürlich schauen wir ihr nur zu gerne beim Auspacken zu! ;)

Wir wünschen allen Lesern und Fetischfreunden ein schönes und auch aufregendes Weihnachtsfest – vielleicht auch mit der einen oder anderen bizarren Überraschung;)

Wir machen dann jetzt mal eine kleine Pause und wünschen Euch allen wunderschöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr – das mit Sicherheit wieder viele erotische Überraschungen für Euch bereit hält!

Euer ORION-Fetischblog Team

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Maskensex – Maskerade im heimischen Schlafzimmer

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Miss Passion am 15.Dezember 2011

Kopfmaske mit SpitzeCatwoman trägt eine, in manchen Filmen spielen sie eine entscheidende Rolle und bei einigen ist sie aus dem Schlafzimmer in Verbindung mit einem erotischen Liebesspielen gar nicht mehr wegzudenken. Sie verpasst einen scharfen Look, ein feines Geheimnis oder verschafft komplette Verhüllung – die Maske.

Ob sie das ganze Gesicht maskiert, nur einen Teil davon verschleiert, mit Federn verziert oder aus Latex hergestellt ist, die Maske sorgt für Spannung und Prickeln und unterstützt zudem Rollenspiele ungemein. Denn wenn das Gesicht nicht zu sehen ist und die Mimik sich nicht einmal erahnen lässt, ist der Ungewissheitsfaktor hoch – und das turnt an! Stellt Euch vor, Ihr kommt von der Arbeit nach Hause und Catwoman öffnet Euch die Tür. Schneller ist der Arbeitstag wahrscheinlich gar nicht zu vergessen. ;) Auch der Part mit der Maskerade wird sich viel intensiver in die Rolle versetzen können, in die er oder sie gerade geschlüpft ist.

Masken können aber auch der Anonymisierung bis hin zur Entpersonalisierung in dominant-devoten Spielen dienen. Dabei werden Sklaven durch die Kopfmaske mehr oder minder zu Objekten, da ihnen die Mimik zwar nicht genommen, aber ganz oder teilweise verhüllt wird.
Dabei gibt es durchaus nicht wenige, für die die Maske regelrecht zum Fetisch wird. Das Tragen oder auch das Ansehen eines maskierten Partners gibt Maskenfetischisten einen zusätzlichen Kick im Sexspiel.

Für den zarten Start eignet sich zuerst die Sorte von Masken, die nicht das komplette Gesicht bedecken. So kann man sich erstmal spielerisch dran gewöhnen und sich dann von Mal zu Mal steigern. Für die Profis unter Euch sind dann zweifellos die Masken, die jegliche Identität verschleiern und Euch Sicht und Atem rauben, die Favoriten. Vorsicht ist bei den Masken ohne Nasen-Ausbuchtung oder anderen Luftlöchern das höchste Gebot! Wie bei allen Atemkontroll-Spielen, steht hier die Sicherheit durch einen vorher abgemachten Code an oberster Stelle.

Wie aufregend das “einander neu kennenlernen” mit einer Maske ist, habe ich gerade selbst am vergangenen Wochenende erfahren – und ich kann es wirklich nur empfehlen… ;-)

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Was ist… eine Keyholderin?

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 6.Dezember 2011

Keuschheitsgürtel mit Schloss und SchlüsselDie Keyholderin – selten auch der Keyholder – ist der dominante Part in einer Beziehung, bei der der submissive Partner einen Keuschheitsgürtel oder eine Keuschheitsschelle trägt, deren Schlüssel die Top (Keyholderin) verwahrt. Damit hat die dominante Frau die Lust oder eben Keuschheit des Mannes völlig in der Hand und kann ihm seine Lust verwehren, solange sie es für gut und richtig hält.

Es geht in diesem Sexrollenspiel also um Macht und Kontrolle auf Seiten der Frau und dem Gehorsam und Ausgeliefertsein auf Seiten des Mannes, das sich sogar bis zum “Total Power Exchange” steigern kann.
Sind aber Keuschhaltung und Befriedigung nicht zwei Dinge, die einfach nicht zusammenpassen wollen? Offensichtlich nicht, denn es scheint eine ganze Menge Männer zu geben, die dieser Art der weiblichen Dominanz sehr viel abgewinnen können, wie einschlägige Anzeigen von Studios und viele Beiträge und Foren zum Thema “erzwungene Keuschheit” zeigen. Hier passiert die Lust eben eher im Kopf und nicht so einige Zentimeter tiefer. ;)
Außerdem kann der Sklave nach einer Keuschheitsperiode ausgehungert den Orgasmus noch viel mehr genießen – wenn die Schlüsselherrin ihm diesen denn mal gönnt.

Im Extremfall ist dem Sklaven jedoch kein Orgasmus mehr vergönnt. In dieser sogenannten C3-Beziehung (C von Cuckold) hat die Schlüsselherrin mit ihrem Sklaven überhaupt keinen Sex mehr. Hier wird er maximal noch “abgemolken”, was für ihn aber nicht mit sexueller Lust verbunden ist.

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Metall Penis/Hoden-Ring von Sextreme

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Siria am 28.November 2011

Sextreme 3er Penis-Hoden-Ring aus MetallWie verlängert Mann sein Stand- und Ausdauervermögen - durch Training oder mental? Wie wäre es mit einem Penisring?

SEXTREME hat die Antwort, denn heute möchte ich Euch den Penis-Hoden 3er Ring aus Metall vorstellen. Hier geht es nicht um die Optik (obwohl – sieht doch ganz nett aus! :-D ), das teilen oder strecken der Hoden. Hier geht es um EUCH, speziell um IHN – Penisring = Dauer-Power-Sex!

Ihr legt die drei nicht verstellbaren Metallringe, Durchmesser 4,2 cm, 4,6cm und 5cm um Euren Penis bzw. um die Hoden. Die Ringe müssen stramm sitzen, nicht eng! Das Tragen gibt ein gutes Gefühl und vor allem bei einer Erektion einen effektiven Blutstau, der den Penis lange aufrecht erhält und Euch zum Dauer-Power-Man macht. SEXTREME ist eben extrem. ;-)

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Gibt es den Nies-Fetisch?

Erstellt in Fetisch-Welt von Siria am 18.November 2011

Niesen oder sexuell erregt?Letztes Wochenende waren unsere Freunde aus Holland zu Besuch. Wir haben unseren nächsten Urlaub geplant und über unseren letzten gesprochen. Und dabei fiel mir ein, dass ich euch noch was fragen wollte…

Wir waren campen wie jedes Jahr. (Nebenbei bemerkt: Es war herrlich!) Und da man auf dem Campingplatz etwas mehr Zeit hat, ist es nicht verwunderlich, was einem da so alles auf – bzw. einfällt. ;-)
Der nette Herr, der neben meinen Freunden seinen Wohnwagen aufgestellt hatte, war immer sehr freundlich und hatte hin und wieder diese “Nies-Attacken”… Am Anfang hat es keinen gekümmert, wir riefen immer ein “Gesundheit” herüber, doch nach einer Weile haben wir uns gedacht, komisch, der niest wirklich oft. Was ist da los? Allergie, Absicht, oder … ? Also fingen wir an, die letzten Abende an frischer Luft zu überlegen und zu diskutieren und kamen auf die Frage, hat der nette Herr vielleicht einen Nies-Fetisch? Damals hatte ich nicht weiter recherchiert… doch jetzt möchte ich eine Antwort.

Gibt es  einen Nies-Fetisch? Davon habe ich noch nie etwas gehört - aber ein Nasenrücken kann ja auch entzücken. Also habe  ich mich über das “Niesen” erkundigt… und frau staunt, was es alles so zu lesen gab, wie viele Foren gefüllt, aber nicht wirklich aussagekräftig sind. Trotzdem, Fachleute für Sex und Fetische zerbrechen sich ebenfalls den Kopf. Gibt es Menschen, die der Akt des Niesens, das ja nur wenige Sekunden anhält, sexuell erregt? Es ist ein Rätselraten. Die Therapeutin Linde DeVillers, spezialisiert auf dem Gebiet der Fetische, sagt: “Nehmen wir mal an, dass das Kind mit seinen Geschlechtsteilen spielt, ist erregt und im Zimmer nebenan niest jemand. Schon ist die Verbindung hergestellt.” Klar, man kann es so sehen, doch wie viele Verbindungen kann man herleiten, um was noch als “Fetisch” zu benennen?
Wenn wir uns jetzt die Fachleute und Sexforscher wegdenken, wird uns schnell klar, woran uns das Niesen erinnert – an Orgasmen! Niesen kann eine gute Metapher bzw. psychologische Parallele zum Orgasmus sein. Der Nieser baut sich langsam auf, ”die Nase” kommt zum Höhepunkt, darauf erfolgt eine Phase der Entspanntheit und des Wohlbefindens. Wisst Ihr was ich meine?

Ich würde noch immer gerne wissen - gibt es den “Nies-Fetisch”?

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