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Leopold von Sacher-Masoch: Seine Kindheit und Jugend

Erstellt in Bizarr von A bis Z von Christine am 25.Januar 2010

Portrait: Sacher MasochLeopold von Sacher-Masoch, nach dem der Psychologe Richard von Krafft-Ebing den Masochismus benannte, wurde am 27. Januar 1836 in Lemberg, in Galizien, der heutigen Ukraine, in eine Familie geboren, die von Slowenen, Spaniern und Böhmern abstammt. Seine Mutter Charlotte von Masoch war eine polnische Adelige, sein Vater Leopold Sacher war Hofrat und Polizeipräsident von Lemberg, dem heutigen Lwiw oder Lwow. Der kleine Leopold wurde im großbürgerlichen Haushalt stets von Gouvernanten und Dienstboten umsorgt. Auch seine Lust am Leiden führt er später in biographischen Schriften auf seine Kindheit zurück. Als Neunjähriger versteckte er sich im Schrank seiner Tante und beobachtete sie beim Seitensprung. Als die Tante den kleinen Spanner entdeckt, wird sie wütend und züchtigt ihn.

Später zog die Familie erst nach Prag und von dort nach Graz. In der österreichischen Stadt studierte er Jura, Geschichte und Mathematik. Im Jahr 1856, im Alter von 19 Jahren, schloss er sein Studium der Geschichte und Philosophie mit der Promotion ab. Die Promotion so junger Studenten war damals allerdings nicht ungewöhnlich, sondern weit verbreitet. Noch im selben Jahr habilitierte er in Geschichte und wird mit 20 Jahren Privatdozent an der Universität. Ab 1860 war er dann als Professor für Geschichte in Lemberg tätig.

Mehr über den recht unbekannten Namenspaten des Masochismus und seine schriftstellerische Laufbahn erzähle ich Euch das nächste Mal…

Weitere Blogbeiträge zu Leopold von Sacher-Masoch.

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Natursekt ist Geschmacksache

Erstellt in Bizarr von A bis Z von rabenweiß am 15.Januar 2010

Golden Rain - 20 erotische Natursekt-StorysEs ist wohl wie bei vielen erotischen und sexuellen Praktiken: Die einen mögen es, die anderen nicht.
Nicht selten sind unsere gesellschaftlichen und gelernten Vorstellungen die Mauer, die überwunden werden muss, um neue Dinge zu probieren.

Ein ehemals Tabuthema wurde gerade in der letzten Dekade immer mehr enttabuisiert und dringt mehr und mehr in die Wunschliste oder Praktikenliste der europäischen Schlafzimmer. Urophilie ist die medizinisch-psychologische Bezeichnung der sexuelle Vorliebe für Urin, oder “Pipi”.
Was für den einen undenkbar, ist für andere der pure Genuss.

Für alle neugierigen ein paar Tipps: der Geruch und Geschmack des Urins wird maßgeblich durch die Ernährung geprägt.
Wenn ihr euch dem Thema einmal nähern wollt, dann startet nicht gleich mit dem Morgenurin, denn der wird eine sehr intensive Note haben.
Viel trinken verdünnt den “Natursekt”, so dass Bitterstoffe und Harn in den Hintergrund treten.
Wenn ihr als Spender eurer/eurem Partner/in etwas gutes tun wollt, dann verzichtet für ca. drei Tage auf Dinge, die den Geschmack und Geruch negativ beeinflussen.

Negativ wirken sich auf Urin aus:
- Spargel (!) – auch wenn nur bei ca. 60% der Menschen der Spargel einen unangenehmen Beigeschmack verursacht, lasst es zum Anfang nicht darauf ankommen
- Alkohol mit Ausnahme von Weißwein, Sekt oder Champagner – aber bitte in Maßen
- Fastfood – ja auch der übermäßige Genuss von Bürger und Fritten kann unangenehm werden
- Kaffee und schwarzer Tee
- Nikotin
- Knoblauch / Zwiebeln /Curry / scharfe Gewürze
- erhöhter Fleischkonsum – im allgemeinen wird der Urin von Vegetariern als angenehmer empfunden
- Milch – kann bei 50% ebenfalls für rümpfende Nasen sorgen

Was den Natursekt schmackhafter macht ist:
- Fruchtsäfte oder direkt Früchte wie Ananas, Erdbeeren, Mango u.s.w.
- Mineralwasser – wirkt verdünnend
- Cola light – durch die schlecht abbauenden Süßstoffe schmeckt der Urin süßlicher, was meist angenehmer empfunden wird
- grüner Tee

Je nach Geschmack und Laune kann z.B. Bier oder Früchtebowle zur Variation beitragen.
Startet erst einmal sanft und unverkrampft und schaut euch an, ob diese Spielart euch liegt.
Wenn ja, dann steigert euch nach Belieben und wer weiß, vielleicht erwacht in euch ein wahrer Natursektliebhaber (Natursektspiele).

Was für den Urin gilt, ist übrigens auch für den Geschmack von Sperma gültig.
Wer seinem/r Partner/in also etwas gutes tun möchte, kann ihn/sie mit einer außergewöhnlichen Geschmacksnote überraschen ;-)
Lesenswert zu diesem Thema: Buch: Golden Rain

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Latex oder doch Gummi?

Erstellt in Bizarr von A bis Z von rabenweiß am 7.Januar 2010

Latex Gummi RubberWenn man es ganz genau betrachtet, dann müssten die Produkte und Kleindungsstücke aus Latex in unserem Shop eigentlich Gummi heißen.
Die Amerikaner nennen es gebräuchlicher auch “Rubber”, denn Latex ist im Grunde nur der Ausgangsstoff, die Milch des Kautschukbaums (Hevea brasiliensis) , auch Gummibaum genannt.
Erst nach mechanischer Vorbehandlung, der Zuführung von Zusätzen bei der Vulkanisation und der Beimischung von Farbpigmenten im Produktionsablauf, erhält man das Material, welches uns unsere Fetischträume verwirklichen lässt.

Damit ein schönes Kleidungsstück oder Spielzeug aus Latex lange hält, ist die Pflege besonders wichtig. Entsprechende Produkte wie Talkum und Pflegespray findet ihr natürlich auch in unserem Shop.
Warum die Pflege so wichtig ist, schreibe ich euch ein anderes Mal.

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