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Die Wirkung des Japanischen Bondage

Erstellt in Bondage von Christine am 14.Dezember 2010

Die Schriftzeichen für jousamaBondage ist keine neumoderne Kunst, sondern etwas uralt Gewachsenes, das in der japanischen Kultur und Geschichte tief verwurzelt ist. Dennoch geht auch die Kunst des Bondage mit der Zeit. Denn während in der klassischen Bondage-Kunst ausschließlich die Männer die aktive, dominante Rolle spielten, gibt es im modernen Bondage durchaus auch weibliche Rope Mistresses beziehungsweise Bondage Queens, Jô-sama genannt. Solche modernen Einflüsse beleben diese einzigartige Körperkunstform und geben ihr neue Impulse.

Da die Ästhetik beim Japanischen Bondage eine so große Rolle spielt und weit im Vordergrund steht, hier noch einige Anmerkungen speziell zu diesem Thema:
Einfach irgendwie jemanden festzubinden beziehungsweise einzuschnüren, hat absolut nichts mit Japanischem Bondage zu tun. Sinnliche und visuelle Ästhetik sind hier wie beim Ikebana und anderen japanischen Kunstformen wesentliche Faktoren, auf denen das Bondage aufbaut. Bondage ist ein Ritual, das zelebriert werden will, um seine volle künstlerische und emotionale Wirkung zu entfalten. Echte Bondage-Fans lassen sich einfach fallen, tauchen ein in diese besondere Zeremonie, die Körper und Geist fesselt. So verbindet das Japanische Bondage Körperwahrnehmung und Erotik, Sensibilität, emotionales Abenteuer und einzigartige Mystik. Alles, was unsere Sinne auf sanfte Weise anregt, unser Gefühl sensibilisiert, uns auf irgendeine Weise Genuss verschafft, wirkt auf uns gleichzeitig erotisierend, denn es führt dazu, uns auf uns selbst beziehungsweise den Partner zu konzentrieren und lässt uns all unsere Sinneseindrücke bewusster wahrnehmen.

Bondage regt unsere Fantasie an, weckt unsere Kreativität und es rückt scheinbare Kleinigkeiten in den Mittelpunkt unseres Empfindens: Der Kontrast des dunklen, festen Seiles auf heller, zarter Haut; das Gefühl tiefer Geborgenheit im Blick des von Seilen kunstvoll umschlungenen Partners… Wer sich darauf einlässt, erlebt in diesem Ritual eine ganz besondere sinnliche Reise.

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Die Geschichte des Japanischen Bondage

Erstellt in Bondage von Christine am 16.November 2010

Japanbondage Geschichte - FolterszeneIm 15. und 16. Jahrhundert – in Japan eine Zeit des Krieges und der Not – wurden Bondagetechniken vor allem im Kampf und zur Folter verwendet: Tasuki-dori, Hobaku-jutsu und Hojo-jutsu gehörten damals zu den traditionellen Techniken, um Gegner gefangen zu nehmen, mit Seilen zu fesseln und über längere Zeit festzusetzen.

Bondage wurde in dieser dunklen Periode auch öffentlich als Bestrafung genutzt. Man mag sich vielleicht wundern, warum damals nicht Metall, Holz oder Leder zum Fesseln dienten, sondern vor allem Bambusstäbe und Seile aus Naturfasern, aber das ist leicht zu erklären: Leder war im damaligen Japan aufgrund der nicht so weit verbreiteten Rinderhaltung eher rar und teuer; großflächiger Reisanbau war viel weiter verbreitet als Viehhaltung. Und Metall wurde zwar auf dem Schlachtfeld in Form von kunstvollen Schwertern verwendet, aber der breiten Masse war Metall kaum zugänglich.

Nach dem Ende der kriegerischen Zeiten, in der so genannten Edo-Periode, die bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts reichte, entwickelten sich aus diesen Fesselungen zwei Richtungen. In der einen wurden sie weiter genau dafür verwendet, wofür sie ursprünglich gedacht waren, nämlich Gefangene von Militär und Polizei zu binden.

Daneben entwickelte sich jedoch auch noch eine zweite Form, die im Kabuki in Folterszenen zur Schau gestellt wurde. Da die Szenen immer beliebter wurden, begannen Künstler, diese auch in Holzschnitten abzubilden. So finden sich unter den sogenannten Ukiyoe – den Bildern aus der fließenden Welt – viele Bondage-Darstellungen, die schließlich zu einer eigenen Kunstform avancierten.

Mit Erfindung der Fotografie dauerte es auch nicht mehr lange, bis es die ersten Bondage-Fotos gab. So fand das Japan-Bondage unter anderem über die Bilder des japanischen Fotografen Noboyushi Araki seinen Weg nach Europa und in die USA.

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Fesselspielart: Hängebondage/Schwebebondage

Erstellt in Bondage von Christine am 1.November 2010

Fesselspielart: Hängebondage / SchwebebondageBeim Hängebondage/Schwebebondage wird der oder die Gefesselte in eine hängende Position gebracht. Diese Form des Bondage eignet sich nur für Fortgeschrittene, da Fehler bei der Ausführung für den Bottom ernste gesundheitliche Folgen haben können. Daher ist eine gründliche Vorbereitung und Information besonders wichtig. Workshops können dafür neben einschlägiger Literatur als gute Basis dienen.

Das Schwebebondage ist immer nur etwas für einen kurzen Zeitraum, da auch bei anfangs recht bequemen Haltungen schnell der Kreuzigungseffekt eintreten kann. Dieser Effekt entsteht, wenn durch Zug auf den Armen durch das eigene Körpergewicht die Atmung eingeschränkt wird. Wird das Opfer nicht rechtzeitig befreit, erstickt es.

Und das braucht Ihr für ein Hängebondage: Eine stabile Befestigungsmöglichkeit wie etwa Deckenbalken oder einen stabilen Bondagerahmen und einen Haken, der für hohe Lasten ausgelegt ist (Krippen- oder Schaukelhaken).

Bei der Wahl der Fesselmaterialien habt Ihr verschiedene Möglichkeiten. Der Bondage-Sack ist die wohl komfortabelste Lösung auch für längere Zeiträume. Auch Handhebefesseln in unterschiedlichen Ausführungen kommen dafür infrage. Im Idealfall haben diese einen integrierten Griff, an dem sich der/die Aufgehängte festhalten kann.
Auch an den Füßen kann der Bottom mit entsprechenden Fußhebefesseln aufgehängt werden. Diese können eine sandalenähnliche Form haben, aber auch als fester Schnürschuh daherkommen, unter dessen stabiler Sohle Ösen befestigt sind. Ebenfalls verwendet werden können Seile und Geschirre aus dem Bergsteigerbedarf. Ersteres ist jedoch die hohe Kunst des Schwebebondage und bedarf in jedem Fall einer entsprechenden Ausbildung bei einem erfahrenen Lehrer.

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Klassische Fesseln: Zwangsjacke oder Straitjacket

Erstellt in Bondage von Miss Passion am 28.September 2010

ZwangsjackeBei dieser speziellen Art der Fesselkleidung steigt man mit den Armen in eine Art Jacke (quasi so, als würde man eine gewöhnliche Jacke verkehrtherum anziehen), wobei die Arme vor dem Brustkorb oder auch hinten auf dem Rücken mit Gurten stramm festgebunden werden, sodass man seine Arme nicht bewegen kann und wirklich ganz und gar hilflos ist. Bei einigen Modellen, die den meisten von uns nur aus Krankenhaus- und Horrorfilmen bekannt sind, befindet ein weiterer Gurt sich zwischen den Beinen. Dadurch ist die Möglichkeit genommen, sich die Jacke über den Kopf zu ziehen, und die Chancen aus der Jacke überhaupt wieder herauszukommen ohne Fremdeinwirkung, sind nahe Null.

Entwickelt wurde die Zwangsjacke im 19. Jahrhundert von Benjamin Ruth und diente ursprünglich mal der Fixierung zum Selbstschutz. Menschen, die sich selbst oder andere verletzen wollten (oder krankheitsbedingt “mussten”), wurden so gesichert. Die Modelle, die in der BDSM-Szene verwendet werden, sind vom Design oft ein wenig verändert. Dabei handelt es sich nicht um die typischen weißen Baumwollversionen, wie man sie mit Krankenhäusern assoziieren würde, sondern eher aus anderem Material wie Leder oder Latex und oft mit mehr Schnallen als die gängigen. Bei vielen ist auch der Halsausschnitt enger genäht. Es geht ja schließlich nicht um Komfort sondern um Strafe! ;-)

Auch wenn das Tragen einer solchen Jacke auf den ersten Blick nahezu komfortabel gegenüber schnürenden Fesseln wirkt, ist immer ein gewisses Maß an Vorsicht geboten. Die Größe muss absolut passend sein. Zum einen ist bei einer zu großen Jacke die Gefahr hoch, dass der Gestrafte sich zu leicht selbst befreien kann, und zum anderen ist es bei einer zu kleinen Jacke gefährlich, weil man sie schnell zu eng schnallt. Dies könnte sich früher oder später negativ auf die Atmung und die körperliche Temperaturregelung auswirken.

Weiter Varianten von Fesselkleidungen findet Ihr im Fetischblogbeitrag: Klassische Fesseln: Bondagesäcke und Fesselkleidung.

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Fesselkunst: Was ist ein Bakushi?

Erstellt in Bondage von Naughty Nadja am 7.September 2010

Schriftzeichen für "Bakushi"Nachdem meine Kollegin Euch vor einiger Zeit über die japanische Fesselkunst (Shibari bzw. Kinbaku) im Allgemeinen aufgeklärt hat, möchte ich Euch nun ein paar Japanbondage-Fachbegriffe näher bringen, mit denen Ihr Euch bei der nächsten Bondage-Performance als Fachmann/-frau outen könnt.

Den Anfang macht heute der Begriff “Bakushi”, der übersetzt in etwa “Fesselmeister” bedeutet. In BDSM-Kreisen bezeichnet man mit dem Ausdruck einen Bondage-Künstler, der die traditionelle  japanische Fesselkunst beherrscht. Uneinigkeit herrscht lediglich darüber, ob sich jeder, der sich ein wenig Wissen auf dem Gebiet angeeignet hat und die Kunst bei Performances etc. aktiv durchführt, “Bakushi” nennen darf oder ob es sich dabei um einen Titel handelt, der von einer höheren Instanz verliehen werden muss, nachdem der Anwärter seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat. Da es die Kinbaku-Szene aber trotz Bemühungen in den letzten Jahren nicht geschafft hat, ein internationales Gremium zu bilden, dass die Fesselkünstler beurteilen könnte, nennen sich bis auf weiteres auch viele Fessel-Amateure “Bakushi”, also Meister. Eine Tatsache, die es für interessierte Laien schwer macht, die tatsächliche Qualität der Künstler einzuschätzen.

Andere in Japan benutzte Begriffe für ”Bakushi” sind u.a. auch “Kinbakushi” (“Meister des festen Bindens”) oder “Nawashi” (“Seil-Meister” oder “Seil-Lehrer”). Ein im Jahre 2007 abgedrehter Dokumentarfilm von Regisseur Ryuichi Hiroki über die japanische Fesselkunst trägt ebenfalls den Namen “Bakushi”. Einige berühmte “Bakushi” sind z.B. Osada Sensei und Akechi Denki sowie Randa Mai, Go Arisue, Chimuo Nureki, Haruki Yukimura und Chiba Eizô. Weibliche “Bakushi” sind, wie zu erwarten, eher selten – eine bekanntere von ihnen ist Benio Takara.

Seit den 1990er Jahren wurde die japanische Fesselkunst zusätzlich zu den gröberen/ einfacheren westlichen Fesseltechniken auch bei uns als eigenständige erotische Kunstform immer beliebter, sodass es mittlerweile auch viele westliche Fesselkünstler gibt. Ob sie sich zu Recht Bakushi oder Nawashi nennen dürfen, ist allerdings umstritten: Hardliner meinen, dass nur Japaner “Bakushi” sein dürfen, während andere auch Westlern diesen Titel zugestehen, solange sie ihr “Handwerk” in Japan oder zumindest bei einem japanischen “Bakushi” gelernt haben.

Also – falls Ihr es nun auch anstrebt, ein echter “Bakushi” zu werden: Hier findet Ihr schon mal das Fesselmaterial zum üben.

Und als kleines “Appetithäppchen” hier der Trailer zum Film “Bakushi” – viel Spaß dabei!

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Mumifizierung Teil 3: Risiken und Sicherheitsmaßnahmen

Erstellt in Bondage von Christine am 17.August 2010

MumifizierungDie Hauptrisiken für den Bottom liegen bei der Mumifizierung in der Atemeinschränkung und im Hitzestau. Die straffe Umhüllung um Brustkorb und Bauch behindert das Einatmen. Auch was zunächst erträglich erscheint, kann nach kurzer Zeit zu Sauerstoffmangel und infolge dessen zu Panik führen.

Der Hitzestau ist hingegen sofort zu spüren. Der Schweiß kann unter der wasserdichten Umhüllung nicht verdunsten und der Kühlungseffekt durch Verdunstung bleibt aus. Der Bottom schwitzt also unter der Hülle stark, ohne dass der Körper gekühlt wird. Der Top kann dem Bottom in diesem Fall Linderung verschaffen, indem er etwas Flüssigkeit auf der Außenseite der Hülle verteilt, die dann die nötige Verdunstungskühle teilweise schafft. Aber Achtung, nicht zu viel des Guten! Setzt man eine nasse Außenhülle der Zugluft aus, kann das den entgegengesetzten Effekt haben – der Bottom kühlt aus.

Lasst einen mumifizierten Bottom niemals allein! Wenn Probleme wie etwa Panikattacken auftreten, muss schnelle Hilfe zu jeder Zeit gewährleistet sein.

Wichtig ist daher auch, dass immer ein Werkzeug vorhanden ist, um die Körper-Fesseln schnell entfernen, also zerschneiden zu können. Dazu eigenen sich besonders Verbandsscheren, da sie den Bottom durch ihre abgerundeten Enden nicht verletzen können. Beachten Sie auch, dass Sie für eine Gipsbondage spezielles Werkzeug benötigen, um diese wieder zu entfernen.

Ist eine Langzeitbondage geplant, kann unter der Wickelung eine Windel angelegt werden, oder es werden Katheter und sogar Darmrohr angelegt, was für Fans von Kliniksex einen zusätzlichen Kick erzeugt. Außerdem solltet Ihr bei Langzeitspielen auf eine geeignete Unterlage achten, die weder zu weich, noch zu hart ist.

Bei stehender Mumifizierung dürft Ihr nicht vergessen, dass die Mumie einen Sturz nicht abfangen kann. Beugt dem also entsprechend vor.
Der Brustkorb des Bottom sollte möglichst verpackt werden, wenn dieser eingeatmet hat, um späteren Atemproblemen und daraus resultierenden Notfällen vorzubeugen.
Für trotzdem eintretende Notfälle kann man auch vor dem Einwickeln vom Hals bis zu den Fersen einen ca. 5-10 cm breiten Lederriemen auf den Körper legen, entlang dessen mit einem Messer geschnitten werden kann.

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Bondagearten: Japanisches Bondage oder Shibari

Erstellt in Bondage von Christine am 9.August 2010

Japan Bondage - ShibariDas Japanische Bondage ist eine aus Japan stammende Schule der Fesselkunst. Ziel ist es bei dieser Bondageform, Körper und Fesselmaterial zu einer möglichst ästhetischen und harmonischen Einheit zu verbinden. Um das zu erreichen, müssen sich die Muster, in denen die Seile liegen, mit der dem Gefesselten aufgezwungenen Körperhaltung ergänzen und zu einer einzigen emotionalen Aussage verschmelzen.
In der ursprünglichen Form wird diese Bondagevariante mit Seilen, meist aus Hanf oder Jute, ausgeführt. Wichtig ist, dass die Seile möglichst symmetrisch verlaufen und eng am Körper anliegen. Überlappungen sollten weitestgehend vermieden werden. Parallel verlaufende Seilabschnitte sollten keinen freien Raum zwischen einander haben.
Im Japanbondage gibt es neben der kreativen Freiheit des Bondagekünstlers auch einige Standardfesselungen. Wohl am häufigsten zu finden ist der so genannte „rope dress“. Bei diesem „Kleidungsstück“ werden Seile auf weitgehend festgelegte Art und Weise um den Torso des Bottom gelegt, so dass ein Muster entsteht, das auch nach dem Lösen der Fesselung auf der Haut noch eine Weile sichtbar bleibt. Die beiden bekanntesten „rope dresses“ sind „diamond“ und „box“.
Im letzten Jahrhundert hat die Asien-Bondage auch ihren Weg in die westliche Welt gefunden und hat sich hier zu einer Bezeichnung für alle Formen des Bondage entwickelt, deren Ziel eine präzise und anmutige Verbindung zwischen den Seilen und dem Körper des Bottoms ist. Durch Vermischungen und Weiterentwicklungen kann heute nicht mehr eindeutig zugeordnet werden, welche Elemente wirklich aus Asien stammen und welche in der westlichen Kultur hinzugefügt wurden.

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Eine fesselnde Synthese aus Bondage und Ballett…

Erstellt in Bondage von Christine am 6.August 2010

… erlebte das Publikum des Torture Garden in London, vorgeführt von der britischen Künstlerin Malificent Martini und dem bekannten britischen Bondage Künstler Esinem. Hier fließen die Kunst des Shibari und die Eleganz und Flexibilität der Balletttänzerin zu einer außergewöhnlichen und, wie ich finde, sehr reizvollen Mischung zusammen.

Aber schaut einfach selbst rein und bildet Euch ein Urteil. ;)

Weitere Videos und Bilder findet Ihr auf myspace.com: Malificent Martini.

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Mumifizierung Teil 2: Grundtechnik des Mumifizierens

Erstellt in Bondage von Christine am 16.Juli 2010

Folter-Bondage - HängemumifizierungDie Mumifizierung ist ein sehr intensives Spiel, das im Idealfall zur völligen Regungslosigkeit des Bottoms führt. Verbunden ist dieses mit einem extremen Gefühl des Ausgeliefertseins, teilweise auch mit Sinnesentzug. Dieses Spiel ist also entsprechend anspruchsvoll und (zeit-)aufwendig. Menschen mit Kreislaufproblemen oder Neigung zu Panikattacken sollten sehr, sehr vorsichtig an diese Technik herangehen!

Für eine Mumifizierung mit Folie benötigt Ihr neben der Folie noch eine Schere mit stumpfen Enden, wie Ihr sie in jedem Verbandskasten findet, sowie Klebeband, zum Beispiel Paketklebeband oder besser noch Reparaturband. Soll die Mumie stehen, so empfiehlt sich ein weiterer Helfer, um ein Hinfallen des Mumifizierten zu vermeiden.

Zuerst wird der Oberkörper bandagiert. Erst dann solltet Ihr weiter nach unten wickeln. Beginnt an den Schultern, indem Ihr die Folie von der Mitte des Rückens diagonal über eine Schulter, über die Brust, unter der anderen Achsel, einmal um den ganzen Oberkörper führt. Dann wickelt Ihr sie über die zweite Schulter wieder bis auf den Rücken. Die abgespreizten Arme, Hände und Beine werden zuerst einzeln umwickelt. Das ist wichtig, weil Folie auf Folie nicht rutscht. Später werden Arme, Hände und Beine absolut fixiert, indem sie an den Körper bzw. an einander gelegt und noch einmal als Gesamtes umwickelt werden.
( hier weiterlesen… )

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Mumifizierung Teil 1: Materialien für die Mumifizierung

Erstellt in Bondage von Christine am 5.Juli 2010

Symbolfoto - Mumifizierung mit FrischhaltefolieFür die Mumifizierung können viele verschiedene Materialien verwendet werden. Am bekanntesten sind dabei wohl verschiedene Folien. Häufig verwendete Folien sind etwa haushaltsübliche Frischhaltefolie und das “pallet wrap” genannte Verpackungsmaterial für Paletten. Beide haben den Vorteil, an sich selbst zu haften, ohne den Bottom zu verkleben.

Der Folie ähnlich ist das Bondage-Tape. Auch das Tape haftet wie Frischhaltefolie auf sich selbst. Vorsichtig sollten Sie mit billigen Imitaten sein, die ebenfalls auf dem Markt zu haben sind. Durch ausgasende Bestandteile können sie Hautreaktionen oder auch Benommenheit durch das Einatmen der Gase hervorrufen.

Klebeband ist ebenfalls ein geeignetes Utensil für die Mumifizierung. Dabei kann vom Gaffa-Tape bis zum Paketband alles verwendet werden. Unabhängig von der genauen Art des Klebebandes wird selbiges meist erst als letzte Schicht auf einer Unterlage aus Folie verwandt, da die Klebstoffe nicht hautverträglich sind und unangenehme Reaktionen hervorrufen können.
Diesen Nachteil haben Bandagen nicht. Sie können also auch direkt auf der Haut angesetzt werden. Genutzt werden Verbandsstoffe wie elastische Binden, aber auch die kräftigeren Pferdebandagen. Alle haben den Vorteil, dass sie zum einen mehr Luft durchlassen und zum anderen wieder verwendbar sind.
Bei Bedarf ebenfalls wieder verwendbar sind Nylon und Lycra. Diese hochelastischen Gewebe gibt es entweder in Form von Strumpfhosen oder einfach als Schlauch. Trotz ihrer verletzlichen Struktur werden sie in mehreren Lagen übereinander zu einem ausbruchssicheren Kokon.
Wesentlich stabiler auch in der Grundform ist der Bondage-Sack. Ihn kann man sich als eine Art Schlafsack aus Latex oder Leder vorstellen, in den der Bottom hineingesteckt wird. Anschließend wird der Sack mit Schnallen auf der Außenseite verschlossen. Manche Säcke bieten zudem die Möglichkeit, die Hülle aufzublasen, was Enge und Unbeweglichkeit für den Bottom weiter verstärkt.
Ein eher ungewöhnliches und spezielles Material für die Mumifizierung ist Gips. Da Gipsbinden nach dem Aushärten zu einem unnachgiebigen Panzer (Sarkophag) werden, sollte man schon vor dem Anlagen bedenken, dass zum Entfernen des Sarkophages spezielles Werkzeug vonnöten ist.

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