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Pleiten, Pech und Pannen bei BDSM-Spielen

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 27.Januar 2012

Symbolfoto - Spaß bei BDSM-SpielenDie meisten Leute scheinen ja immer noch zu denken, dass BDSM immer eine total ernste Angelegenheit ist. Aber wo viel gespielt und viel probiert wird, gibt es eben auch so manche Panne oder Unfall und damit auch schon mal schallendes Gelächter. :-D

Wie wäre es zum Beispiel, wenn Schatzi gut verschlossen gefesselt ist, Top den Schlüssel an den Schlüsselbund packt – und den an andere verborgt, nicht daran denkend, dass er das gute Stück erst am Folgetag wiederbekommen wird? Tja, dann ist der Schlüssel erstmal weg und Schatzi erlebt etwas unfreiwillig die erste Langzeitfesselung ihres Lebens – einen Zweitschlüssel gibt es nämlich nicht. ;)
Noch viel schöner ist es, wenn man Subbi mit Handschellen fesselt und dann beim Lösen der Fessel den Schlüssel abbricht. Also los und Bolzenschneider borgen und zu Fuß nachts durch die halbe Stadt nach Hause. Subbi will schließlich irgendwann mal raus aus den Dingern. Allerdings kann man(n) da schon mal in Erklärungsnot kommen, wenn ihn plötzlich die Polizei anhält und gerne wissen möchte, wofür denn zu solch mitternächtlicher Stunde der Bolzenschneider gedacht sei. Das nächste Mal nimmt er ganz sicher wieder Lederfesseln! ;)

Und wie soll das was mit den Wachsspielchen werden, wenn Subbi ständig die Kerze ausniest?
Das ist schon fast so schön wie eine Peitsche, die sich mitten in der Session auflöst, die Striemen (am besten noch vor Publikum) quer durch den Raum segeln und der Top plötzlich ziemlich irritiert nur noch mit dem Griff in der Hand da steht. Und selbst wenn die Peitsche im Stück bleibt, ist es irgendwie schwierig, sie einzusetzen, wenn die haushaltseigene Katze sie zu ihrem neuen Spielzeug erkoren hat und davon auch nicht mehr abrückt. ;-)

Weniger zum Lachen wird ein armer Top die Situation gefunden haben, als seine Sub während einer Session ohnmächtig zusammenbricht und er in seinem Schreck denkt, sie sei tot. Dass sie – auch noch total aufgegeilt von der guten Session – im Arm des Rettungssanis wieder zu sich kommt, bekommt er gar nicht mit, da die Polizei, der ein Tötungsdelikt gemeldet worden war, gut mit ihm beschäftigt war – was Subbi völlig fassungslos registriert. Später haben die Beiden die ganze Aktion bestimmt witzig gefunden, aber in dem Moment möchte ich mit dem Top nicht getauscht haben!

Ihr habt auch die eine oder andere Panne erlebt? Dann lasst uns doch, mit einer kurzen Schilderung als Kommentar, daran teilhaben! ;)

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Was ist… eine Keyholderin?

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 6.Dezember 2011

Keuschheitsgürtel mit Schloss und SchlüsselDie Keyholderin – selten auch der Keyholder – ist der dominante Part in einer Beziehung, bei der der submissive Partner einen Keuschheitsgürtel oder eine Keuschheitsschelle trägt, deren Schlüssel die Top (Keyholderin) verwahrt. Damit hat die dominante Frau die Lust oder eben Keuschheit des Mannes völlig in der Hand und kann ihm seine Lust verwehren, solange sie es für gut und richtig hält.

Es geht in diesem Sexrollenspiel also um Macht und Kontrolle auf Seiten der Frau und dem Gehorsam und Ausgeliefertsein auf Seiten des Mannes, das sich sogar bis zum “Total Power Exchange” steigern kann.
Sind aber Keuschhaltung und Befriedigung nicht zwei Dinge, die einfach nicht zusammenpassen wollen? Offensichtlich nicht, denn es scheint eine ganze Menge Männer zu geben, die dieser Art der weiblichen Dominanz sehr viel abgewinnen können, wie einschlägige Anzeigen von Studios und viele Beiträge und Foren zum Thema “erzwungene Keuschheit” zeigen. Hier passiert die Lust eben eher im Kopf und nicht so einige Zentimeter tiefer. ;)
Außerdem kann der Sklave nach einer Keuschheitsperiode ausgehungert den Orgasmus noch viel mehr genießen – wenn die Schlüsselherrin ihm diesen denn mal gönnt.

Im Extremfall ist dem Sklaven jedoch kein Orgasmus mehr vergönnt. In dieser sogenannten C3-Beziehung (C von Cuckold) hat die Schlüsselherrin mit ihrem Sklaven überhaupt keinen Sex mehr. Hier wird er maximal noch “abgemolken”, was für ihn aber nicht mit sexueller Lust verbunden ist.

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Mittelalterliche Foltermethoden: Das Spanische Pferd

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 21.Oktober 2011

Das Spanische Pferd, auch Spanischer Bock oder Spanischer Reiter genannt, ist ein Folterinstrument, das im Europa der frühen Neuzeit verwendet wurde. Sein Name leitet sich von der berüchtigten Spanischen Inquisition ab. Jedoch wurde es nicht nur in Spanien, sondern auch in anderen Ländern Europas zur peinlichen Befragung angewandt. Unabhängig vom europäischen Folterinstrument erfanden auch die Japaner und Chinesen ein prinzipiell gleiches Instrument.

Das Spanische Pferd besteht aus einem keilförmigen Holzblock oder zwei über Eck verbundenen Bretter, zwei oder vier Beinen und mitunter auch einem “Kopf”. Damit hat es eine extrem kleine “Sitz”fläche, auf der das Folteropfer Platz nehmen muss. Da die Füße den Boden nicht berühren, lastet das gesamte Körpergewicht auf einer extrem kleinen Fläche, so dass das Sitzen schnell sehr schmerzhaft wird. Dieser Effekt wurde mitunter noch gesteigert, indem man Zacken in den “Rücken” des Pferdes einarbeitete oder dem Unglücklichen Gewichte an die Füße band.

Heute findet das Spanische Pferd noch als sexuelle Foltermethode oder zur Bestrafung in manchen BDSM-Sessions Anwendung. Hier wird allerdings darauf geachtet, dass die Grenzen des Opfers eingehalten werden und durch den Foltersex keine dauerhaften körperlichen Schäden entstehen.

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Omorashi: Reizender Blasendruck und genussvolles “in die Hose pinkeln”

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Miss Passion am 26.August 2011

Symbolfotot: Pipi-Fetisch - OmorashiOmorashi gehört zur Urophilie und es geht um den Reiz des Blasendrucks sowie das Erleichtern desselben im bekleideten Zustand. Der Name stammt aus dem japanischen und bedeutet auf deutsch soviel wie “sich selbst einnässen”. Und genau dort in Japan scheint es auch die meisten Anhänger zu geben.
Die Erregung entsteht also durch das “in die Hose machen”, verbunden mit dem Druck der vollen Blase. Weiter macht es Omorashi-Fans an, wenn andere selbes tun und sie ihnen beim Pipimachen zusehen können. Schnell entwickelt sich dann beim Zuschauer das Verlangen, auch selbst tätig zu werden und das kitzelnde Gefühl, pinkeln zu müssen, es bis zum letzten auszureizen und es dann einfach genüsslich laufen zu lassen. Ein direkter sexueller Akt ist hier nicht unbedingt nötig.

Der Fetisch hat sogar zwei “Unterteilungen”. So unterscheidet man zwischen “Omorashi Yagai”, welches das Einnässen in der Öffentlichkeit bzw. draußen an der frischen Luft beschreibt, und “Oshime Omorashi”, was das Wasser lassen in eine Windel beschreibt. Der Unterschied von Oshime Omorashi zur Windelerotik, ist nur das vorhergehende Gefühl des starken Blasendrucks. Ansonsten ähneln sie sich allerdings in Sachen Ausführung sehr.

In Japan scheint Omorashi gar nicht so tabubelastet zu sein, wie man vielleicht im ersten Moment annehmen mag – es gibt sogar viele Mangas, die dieses Thema behandeln.

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Zwangsentsamung: Abmelken des keuschen Sklaven

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Miss Passion am 4.August 2011

Die Zwangsentsamung, auch Abmelken genannt, erinnert mich unweigerlich an Tenniskönig Boris Becker, der einst einer seiner Gespielinnen Samenraub unterstellte. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass der gute Boris Sex ohne Orgasmus hatte, denn das ist eines der Merkmale der Zwangsentsamung.

Lebt ein Mann lange Zeit absolut keusch, sammelt sich das von der Prostata produzierte Sperma, was vom Körper auch wieder abgebaut wird, in eben dieser an. Aus gesundheitlichen Gründen sollte es aber hin und wieder mal entfernt. Doch wie kommt das Ejakulat aus dem Penis, ohne dass ein männlicher Sklave irgendeine Form von Sex hat? Hier ist Handarbeit gefragt! Und so funktioniert die Zwangsentsamung:

Die Prostata befindet sich unter dem Steißbein und der Harnblase in der Mitte des Beckens. Diese wird, wenn sie ersteinmal gefunden ist, mit einem gewissen Druck durchgeknetet. Die beste Position für diese Prozedur: Auf der Seite liegen und die Beine stramm an den Körper gezogen. So hat der/die Zwangsentsamer/in optimalen Zugriff. Aus hygienischen Gründen solltet Ihr am besten Latexhandschuhe tragen, bevor Ihr dann auf analem Wege die Prostata sucht und die Massage beginnt. Als vorbereitende Maßnahme für Neulinge auf diesem Gebiet eignet sich das “Herantasten” mit einem Analtoy.

Ob dabei wie beim richtigen Melken in rhythmischen Ziehbewegungen auch die Kronjuwelen mit ins Spiel kommen, ist dabei der ausführenden Kraft überlassen. Allerdings werden die meisten Dominas es nicht zulassen, da das erzwungene Abmelken den Keuschen ja ungern stimulieren soll. Das Abmelken funktioniert bei dieser Technik nämlich ganz ohne Erektion! Ist der Akt vollbracht, wird der Penis ordentlich gereinigt und z.B. wieder in den Keuschheitsgürtel gesperrt.

In manchen Fällen, wenn die dominante Herrin ihrem keuschen Sub mal ihre Macht demonstrieren möchte, kann es zu sogenannten Abmelk-Parties kommen. Dazu lädt sie sich dann Freunde und Kollegen ein, die dann auch alle mal kräftig mithelfen. Das nennt sich in Fachkreisen dann das “fremdbestimmte Abmelken”, ist für den Sklaven aber sicher eher aufregend als beängstigend, da er meistens selbst Lust an der erzwungene Unterwerfung verspürt. ;-)

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Mittelalterliche Foltermethoden: Die Streckbank

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 27.Juli 2011

Streckbank für Folter-ErotikIm Mittelalter kannte man eine ganze Menge Foltermethoden, die nicht nur bis heute bekannt sind, sondern sich auch in gewisser Weise in manchen sexuellen Praktiken im SM-Bereich wiederfinden.

Eines der wohl bekanntesten Instrumente ist die Streckbank, die quasi Standard bei der sogenannten “peinlichen Befragung” war. Peinlich kommt in diesem Fall allerdings nicht von “unangenehm berührt sein”, sondern von der Pein, also dem bei der Prozedur entstehenden Schmerz.
Die Streckbank, auch Folterbank genannt, war ein langer Tisch, an dem Fesseln für Arme und Beine befestigt waren. Diese Fesseln wurden dem Opfer angelegt. Mit einem Handhebelrad wurde der bewegliche Teil der Bank (meist die Hand- oder Fußfesseln) langsam nach außen bewegt. Am Anfang empfindet das Opfer nur eine unangenehme Aufspannung des Körpers. Wird das Rad jedoch immer weiter gedreht, werden die Gelenke gedehnt, was schon starke Schmerzen verursacht. Dreht man das Rad von diesem Punkt noch weiter, werden irgendwann die Knochen unter unvorstellbaren Schmerzen aus den Gelenken gerissen. Der so Gefolterte war – wenn er die peinliche Befragung überlebte – für den Rest seines Lebens gesundheitlich stark geschädigt.

Das im Mittelalter eingeführte Instrumentarium war noch bis ins 19. Jahrhundert hinein zu seinem ursprünglichen Zweck in regelmäßiger Benutzung. Heute gehört die Streckbank zumindest in westlichen Ländern nur noch zum Mobiliar von BDSM-Studios oder auch heimischen Spielzimmern. Heuer geht es allerdings mehr um erotische Fesselung und leichte Dehnung des Körpers. Ein Überdehnen und damit eine Schädigung von Bändern und Gelenken werden sorgfältig vermieden, um den “gefolterten” Sub nicht ernsthaft zu verletzen.

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Forniphilie: Der Möbel-Fetisch

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Miss Passion am 5.Juli 2011

Symbolfoto - Möbel FetischWie viele andere Frauen liebe ich es, Kataloge durchzublättern und immer wieder neue Möbel für die eigenen vier Wände zu finden. Einfacher und günstiger hat man es da allerdings mit der Forniphilie, dem Möbel-Fetisch der besonderen Art. (jedoch nicht zu verwechseln mit dem Sex-Möbel-Fetisch – oder doch? ;-) )
Diese “Möbel” stehen jedenfalls keineswegs nur herum und stauben mit der Zeit ein – nein, sie sind lebendig!

“Forni” ist abgeleitet von dem französischen Wort “fournir” (Deutsch: liefern, mit etwas versehen)  und erinnert auch stark an das englische Wort “furniture” (Deutsch: Möbel)/ to furnish (Deutsch: möblieren) und erfordert einen Bottom in Kombination mit einem Top – für Kenner nicht mehr schwer zu erraten – es handelt sich hierbei um eine BDSM-Praktik.
Einer der beiden gibt sich also in diesem Dominanzrollenspiel als Lebendmöbel her, welches in verschiedenen Rollen auftritt. Doch der Bottom ist nicht nur passiv! Stellt er beispielsweise einen Tisch dar und bietet dem Top durch seinen Rücken eine Ablagefläche, kann es dazu kommen, dass diese in gekrümmter Körperhaltung nicht ganz gerade ist. Ist das Abstellen von Dingen für den Top also nur begrenzt möglich, muss der Bottom aktiv werden und die abgestellten Dinge selbst mit festhalten.

Als Hocker fungiert der Bottom in zusammengekrümmter Haltung und kann je nach Lust und Laune seines/seiner Top für besseren Halt auch zusammengeschnürt werden. Die einfachste Aufgabe, die der Top einem geben kann, ist das darstellen einer Statue, die als einfaches Zierelement gilt und dann Schaulustigen präsentiert wird. Die letzte mir bekannte und auch gefährlichste Möbelaufgabe (wobei es sich hier eher um einen Gegenstand handelt) ist es, als Aschenbecher zu fungieren. Hier ascht der Top in Richtung des vor ihm knienden Bottom, der nun die Aufgabe hat die Asche mit einer oder auch mit beiden Händen aufzufangen. Eine extremere Version der Erniedrigung ist das Abaschen in den Mund – ACHTUNG: Hier entsteht hohe Verbrennungsgefahr!
Weiter kann der Top sich ein lebendes Buffet wünschen, welches der Bottom ihm bietet, in dem er sich nackt und so gerade wie möglich auf einen geraden Untergrund legt (Tischplatte) und sich dann mit Lebensmitteln garnieren lässt. Auch eine Rolle als Kerzenhalter kann dem Bottom erteilt werden, bei der der Bottom die Kerze mit dem Mund, der Hand oder dem Anus oder der Vagina halten muss.

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Der Kitzelfetisch / Tickling-Fetish

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 28.Juni 2011

Folter-Erotik: KizelfetischKitzeln als Fetisch? Warum eigentlich nicht? Und wie ich festgestellt habe, ist es wohl nicht einmal ein sonderlich seltener, obwohl er hierzulande längst nicht so bekannt ist wie der Latexfetisch oder der Schuhfetisch. Dafür ist der “Tickling-Fetish” in den USA recht weit verbreitet. Aus dem Englischen kommt daher auch eine zweite Bezeichnung für diesen Fetisch: Tickling – was schlicht “kitzeln” bedeutet. Der Reiz besteht dabei entweder im Kitzeln des Anderen oder im Gekitzeltwerden. Nicht wenige genießen auch beides gleichermaßen. Im BDSM-Bereich wird das Kitzeln häufig in Form der Kitzel-Folter in das Spiel integriert.

Beliebte Ziele sind der Bauch, die Achselhöhlen und die Fußsohlen der “Opfer”, aber auch jede andere Stelle, an der der/die Betreffende kitzlig ist. Neben den Fingern gibt es ein ganzes Arsenal an Utensilien, die die Kitzelfetischisten einsetzen. Dazu gehören Federn, Bürsten, Pinsel und auch elektrische Zahnbürsten. Soll die Demütigung im Spiel mitschwingen, wird der/die gefesselte Sub auch schon mal mit stinkenden Flaschenbürsten oder gar mit benutzten Toilettenbürsten gekitzelt, was mich schon fast wieder an die Besudelungsfetische erinnert.
Manchmal wird das Kitzeln auch mit anderen Fetischen wie dem Fußfetisch, dem Nylonfetisch oder Bondage verbunden.  Andere wiederum turnt schon das Betrachten von Bildern und Videos mit Kitzelszenen an. Da wundert es nicht, dass es einige Chats, Foren, Bildersammlungen, Videos u.ä. zum Thema gibt, und sogar Geschichtenportale und den deutschen Kitzelring.

Doch warum wirkt Kitzeln auf viele eigentlich so erotisch? Wenn Ihr mal überlegt, wo Ihr überall kitzlig seid, werdet Ihr merken, dass das oft auch gleichzeitig erogene Zonen sind.  Die werden natürlich auch beim Kitzeln stark gereizt. Außerdem macht das Lachen, das dem Kitzeln natürlich folgt, gute Laune, da dabei Liebes- und Glückshormone wie Endorphine und Serotonin ausgeschüttet werden.  Und nicht zuletzt entspannt hemmungsloses Lachen natürlich auch.

In den USA greifen sogar Sexualtherapeuten zum Kitzelinstrument, um bei Frauen Orgasmusprobleme zu behandeln. Das klingt zwar auf den ersten Blick etwas abstrus, aber wenn sogar schon das gute, alte Kamasutra Kitzeln als Reiztechnik empfiehlt, kann es wohl nicht ganz verkehrt sein. ;)

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Atemreduktion: Die Gefahren

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 7.Juni 2011

Atemreduktion GefahrenNachdem ich Euch letztens die bizarre Lust an Atemkontrollspielen vorgestellt habe, möchte ich auch mal auf die Risiken dieser ganz speziellen Sex-Technik eingehen.

Ein oft diskutiertes Risiko ist das sogenannte Karotis-Sinus-Syndrom. Es ist gekennzeichnet durch ein kurzzeitiges Aussetzen des Herzschlages und Bewusstlosigkeit. Ausgelöst wird es durch Druck auf die Karotisarterie im Bereich der Gabelung dieses Gefäßes am Hals. Hier sitzen Sensoren, die für den Blutdruck zuständig sind und bei Kompression einen zu hohen Druck melden. In der Folge versucht der Körper den Überdruck zu regulieren, so dass der Blutdruck kurz stark abfällt. Ist die Einwirkung des Drucks von außen beendet, steigt auch der Blutdruck des Opfers wieder. In der Regel erholt sich der Körper also wieder von dem durch den Reflex ausgelösten Vorgang. Jedoch solltet Ihr in einem solchen Fall das Atemkontrollspiel abbrechen und in Zukunft auf Varianten ausweichen, die diesen Knotenpunkt nicht reizen.

( hier weiterlesen… )

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Was ist die – Römische Dusche?

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 25.Mai 2011

Römische DuscheNachdem Euch Miss Passion kürzlich erst den Kotzfetisch vorgestellt hat, wollte ich dazu doch mal was ergänzen. Habt Ihr schon mal was von der Römischen Dusche gehört? Nein, ich meine nicht das Teil, unter dem Ihr so schön und luxuriös sauber werdet. Im Gegenteil, wer diese Praktik genießt, wird dabei ziemlich eingesaut, denn bei der Römischen Dusche wird der Sexpartner mit Erbrochenem und/oder Speichel regelrecht überschüttet.

Dabei isst der aktive Partner mit Genuss vorher besonders viel, damit die Dusche auch reichhaltig ausfällt. Hat der devote Part Glück, darf er sich aussuchen, was sich später auf ihn ergießen wird. Jedoch steht die Erniedrigung hier oft im Vordergrund, so dass viele Subs eben abbekommen, wonach Herr oder Herrin gerade ist. Die Botschaft ist klar: „Du kotzt mich an.“ Und doch gibt es erstaunlich viele passive Genießer dieser sexuellen Spielart, die genau diese Demütigung erregt.

Die Römische Dusche ist dabei nicht nur etwas für die Vomerophilen. So würde für manche Urin oder Kot denselben Zweck erfüllen. Wie die Erniedrigung stattfindet, ist dann egal. Für einen Kotzfetischisten jedoch ist diese Dusche ein doppelter Genuss. Er spürt und riecht das Erbrochene und hat gleichzeitig den demütigenden Effekt.

Für mich wäre es nichts, aber es scheint doch recht viele Anhänger und Liebhaber dieser Praktik zu geben. Also denkt bitte auch an die Mahnung, die schon Miss Passion schrieb: Massives, häufiges Erbrechen kann der Gesundheit schaden. Bedenkt dies immer, bevor Ihr solche Sessions plant.

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