Einem gewissen Herrn Robert Wartenberg verdanken wir eines der beliebtesten und gleichzeitig simpelsten BDSM-Utensilien überhaupt: Das Wartenbergrad oder Nadelrad (auch Nervenrad genannt), das schon seit vielen Jahren von Kennern in der Szene als Züchtigungsinstrument eingesetzt wird.
Ursprünglich wurde es zur Prüfung der Schmerzempfindlichkeit bei (Anästhesie-) Patienten entwickelt, wo es aber heute aus hygienischen Gründen kaum noch eingesetzt wird. Es besteht aus einem kleinen Metallrad, das an einem Griff befestigt ist. Am Rad sind mehrere spitze Metallstifte befestigt, mit denen dann über die Haut des “Patienten” gerollt wird. Je nach Körperstelle und ausgeübtem Druck entsteht so ein erregendes Kribbeln oder ein stechender, lustvoller Schmerz. Eine beliebte Praktik ist beispielsweise das Abrollen der Fußsohlen, wenn die Füße oder Zehen (z.B. mit Daumenschellen) gefesselt sind.


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am 7.Juli 2010 um 10:53
Hallo,
wer es nostalgisch mag, kann auch auf einen “Ausroller” aus Omas Nähkasten zurückgreifen. Ihn findet man auf jeden Fall auf Flohmärkten für kleines Geld. Ob das Ding, mit dem Generationen von Hausfrauen, die neusten Schnitte aus den Burda – Moden ausgeradelt haben, noch als Neuware im Fachhandel erhältlich ist, weiß ich leider nicht.
einen heißen Gruß in den Norden
Theo
am 7.Juli 2010 um 12:13
Hi theo,
danke für den Hinweis. Habe mich auch gleich etwas informiert – die “Ausroller” heißen “Kopierrad” oder “Kopierrädchen” und sehen dem Wartenbergrad sehr ähnlich.
MfG Sami vom ORION Blogger-Team