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Lust an der Todesangst – die Autoassinophilie

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 29.März 2010

Es gibt ja viele Formen, sich sexuell zu erregen, die die meisten als eher schräg bis ungewöhnlich einstufen würden. Die Autoassinophilie ist wohl eine der ausgefallensten Arten, von denen ich je gehört habe.
Autoassinophile werden durch eine freiwillig herbeigeführte Todesangst sexuell erregt. Es gibt Menschen, deren Masochismus so stark ausgeprägt ist, dass sie andere bitten, sie so weit zu quälen, bis sie Todesangst verspüren. Die Unsicherheit, nicht genau zu wissen, ob der andere sie tatsächlich bis zum Tod quälen wird, spielt dabei für den Autoassinophilen eine wichtige Rolle. Durch den Adrenalinkick im Körper erleben nicht wenige Autoassinophile dabei auch einen Orgasmus.
Eine gängige Praxis sind Atemkontrollspiele, das Strangulieren des masochistischen Partners mit Händen, Tüchern, Seilen oder ähnlichem (Asphyxiophilie).
Solche Spiele sind allerdings extrem gefährlich und keinesfalls zum Nachahmen zu empfehlen. Sie können schwere Schäden verursachen und im schlimmsten Fall wirklich zum Tode führen. Also möchte ich Euch eindringlich von dieser sexuellen Vorliebe abraten!

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Antworten auf 'Lust an der Todesangst – die Autoassinophilie'

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  1. Sextiger schreibt,

    am 4.April 2010 um 16:09

    Das ist ja wirklich echt schräg an was sich so manche Zeitgenossen erregen, ich denke aber solange sie nur sich selber und nicht andere damit schädigen ist es noch halbwegs tolerabel. M. E. spielt bei allem der Hormoncocktail der in unserem Körper zusammengemixt wird eine Rolle. Ein kompliziertes Gebräu, das wohl wegen der langen Tabuisierung der menschlichen Sexualität noch viel zu wenig erforscht ist, aber vielleicht ließe sich dann sogar so manche sexuelle Abartigkeit, insbesondere die die auch die Mitmenschen beeinträchtigt, therapieren oder sogar heilen.

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