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SM-Party der Extraklasse: Die Nacht der Leidenschaft

Erstellt in Fetisch & SM Events von Christine am 11.Februar 2010

Symbolfoto: Sexy auf die SM-Party - erotische Leder-CorsageExklusiv, diskret, extravagant – das ist die „Nacht der Leidenschaft“, eine erotische Party der Extraklasse.
Unter diesem Titel wird schon seit 1999 sehr erfolgreich eine Partyreihe veranstaltet, die auch international den besten Ruf genießt. Woran das liegt? Vielleicht an der Diskretion. Den Veranstaltungsort erfährt man nämlich nur, wenn man gebucht und das Ticket bezahlt hat.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass hier Klasse statt Masse zählt. Stil, Ambiente und ein stimmiges Gesamtkonzept sollen ein außergewöhnliches Erlebnis garantieren.
Ausgelassen gefeiert wird immer auf einem Schloss, dessen einzelne Räume nach Belieben zum Spielen genutzt werden können.  Der Veranstaltungsort selbst wechselt regelmäßig und so bekommt die „Nacht der Leidenschaft“ mal einen barocken, mal einen mittelalterlichen Touch.
Der Dresscode schreibt keinen speziellen Fetisch vor. Ihr könnt dort also tragen, was Ihr wollt, Hauptsache es hat Stil und passt zum Niveau der Veranstaltung. Vielleicht sieht man deshalb dort so viele atemberaubende Kostüme von historischen Kleidern über duftendes Leder bis hin zu hautengen Latexoutfits.
Das Publikum ist international. Sogar Gäste aus den USA, Australien und Neuseeland wurden dort schon begrüßt. Es schadet also nichts, sein Englisch vor dem Besuch etwas aufzupolieren. ;)
Na? Neugierig geworden? Am 6. März diesen Jahres findet die nächste exklusive SM-Party statt. Vielleicht schaut Ihr sie Euch ja an und berichtet uns davon.

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Was ist eigentlich ein Dominakuss?

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von rabenweiß am 9.Februar 2010

DominaWer schon einmal die Dienste einer Domina oder eines Dominus genießen durfte, oder die “Menükarten” eines Studios durchblättert hat, ist vielleicht schon über den Dominakuss gestolpert. Dabei handelt es sich nicht um einen Kuss im klassischen Sinne, also nicht gleich aufjubeln, denn dies ist eine Praktik, die vielleicht nicht jedem liegt.

Der Dominakuss wird als eine Art der Belohnung eingesetzt. Der oder dem Sub oder Sklave/in wird von der Domina in den geöffnetem Mund gespuckt, ohne das sich die Lippen berühren. Wie bei allen Spielarten gibt es natürlich auch hier jede Menge Variationen und so ist es jedem überlassen, was er wie praktiziert. Bei zusammenlebenden Paaren kann dies durchaus anders aussehen, als bei dem Besuch in einem Domina-Studio. Übrigens ist dies nur eine kleine Fassette des Spittings, wie das Anspucken im Jargon auch genannt wird. Beim Spitting wird je nach Lust z.B. gegen die Klitoris, den Anus, Penis oder die Brust gespuckt. Das sollte jedem klar machen, welchen Stand er in einer Session inne hat ;-)

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Bondage-Anleitung für Amateure: 2. Eine sichere Session

Erstellt in Bondage von Christine am 5.Februar 2010

Symbolfoto - private FesselspieleWichtigste Voraussetzung für Bondage-Spiele ist natürlich Vertrauen. Der dominante Partner muss sich seiner Verantwortung gegenüber dem Fixierten bewusst sein. Darauf muss sich der passive Part verlassen können.

Während der Session muss immer die Kommunikation zwischen den Partnern gesichert sein. Der Passive darf vom Aktiven niemals allein gelassen werden. Der Aktive muss immer in Hör- und Sichtweite bleiben, da sich der passive Part bei Zwischenfällen nicht selbst helfen kann. Stürze können zum Beispiel bei einer stehenden Mumifizierung nicht abgefangen werden. Oder der Gefesselte bekommt plötzlich eine Panikattacke (Anzeichen z.B. kalter Schweiß, Hyperventilation oder aggressives Verhalten) und das Bondage muss umgehend gelöst werden. Dasselbe gilt bei Atemnot, Nervenstörungen, tauben Gliedern und ähnlichem.

Nur, wenn der aktive Partner immer den Kontakt hält, kann der passive ihm jederzeit ein Feedback geben. Geht es ihm gut? Ist alles in Ordnung? Oder hat er vielleicht eine Grenze erreicht?

Manch einer erhofft sich von gewagten Aktionen oder neuen Fesselideen einen besonderen Kick. Aber Achtung: Überfordert Euch nicht! Die Kunst des Bondage ist sehr umfassend und damit ein langer Lernprozess. Das heißt, Eure Handlungen müssen sich nach Eurem Kenntnisstand und Eurer Erfahrung richten. Wer darüber hinaus geht, riskiert gesundheitliche Schäden des passiven Partners und bringt beide um den Genuss der Session.

Ähnliches gilt für den passiven Part. Mancher möchte seine Grenzen ausreizen und darüber hinaus gehen. Die Grenzen seines eigenen Körpers muss er dafür sehr gut einschätzen können, wenn er gesundheitlich unversehrt aus dem Spiel gehen will. Auch für ihn gilt also: Der Wissensstand und die Erfahrung limitieren die Möglichkeiten.

Wenn Ihr das beachtet, habt Ihr die Chance auf einen echten sinnlichen Genuss der Session, der über deren Ende noch hinausreicht.

Hier findet Ihr noch: Bondage-Anleitung für Amateure: 1. Vorbereitung

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Leopold von Sacher-Masoch: Sein öffentliches Leben

Erstellt in Bizarr von A bis Z von Christine am 4.Februar 2010

Symbolfoto: sexuelle DemütigungNach seiner Tätigkeit als Professor für Geschichte an der Lemberger Universität wandte sich Sacher-Masoch der Schriftstellerei zu. Er verfasste Romane und meist folkloristische Novellen. Neben seinem eigenen Namen schrieb er auch unter den Pseudonymen Charlotte Arand und Zoe von Rodenbach. Die Schriften des Erfolgsautors waren teils als exotische, immer spannende, ja sogar als moralische Lektüre beliebt.

Victor Hugo, Émile Zola und auch Henrik Ibsen gehörten zu den Bewunderern Sacher-Masochs. Ludwig II. von Bayern fühlte aufgrund der Romane eine Art von Seelenverwandtschaft zum Autor der Stücke. Bekannt war Sacher-Masoch vor allem wegen seiner Phantasie und der Schreibkunst, triebhaftes Schmerz- und Unterwerfungsverlangen ästhetisch zu formulieren. Das heute bekannteste Werk des Autors ist die „Venus im Pelz“.
Im Jahr 1886, auf dem Gipfel seines Ruhmes, wurde Sacher-Masoch in Paris vom Figaro und der angesehenen Revue de Deux Mondes gefeiert. Ihm wurde darüber hinaus ein Orden verliehen.

Seine sozialreformerischen Ideen versuchte er in die Wirklichkeit umzusetzen, indem er den “Oberhessischen Verein für Volksbildung” initiierte. Neben seinen fantastischen Werken, stand Sacher-Masoch also auch sehr wohl auf dem Boden der Tatsachen und ging die realen Probleme seiner Zeit an.

Weitere Blogbeiträge zu Leopold von Sacher-Masoch.

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Bondage-Anleitung für Amateure: 1. Vorbereitung

Erstellt in Bondage von Christine am 3.Februar 2010

Symbolfoto -  privat FesselspieleAuch wenn manche immer noch denken, den Partner so fesseln, sei ja ganz einfach, braucht eine Bondage-Session doch eine mehr oder minder lange und gute Vorbereitung. Dazu gehört mitunter auch der Besuch eines Bondage-Seminars, in dem die Teilnehmer von erfahrenen Fesselkünstlern in die Kunst des richtigen (und unfallfreien!) Fesselns eingewiesen werden.
Solche Seminare und Workshops mit guter Qualität findet Ihr zum Beispiel beim Bondage-Project. Dort lernt Ihr zum Beispiel auch grundlegende, für eine folgenfreie Bondage-Session wichtige anatomische Kenntnisse. Die sind wichtig, damit Ihr einige Fehler von vornherein vermeiden können, zum Beispiel das Abschnüren wichtiger Nerven oder Blutgefäße.
Auch Grundlagen der Physik werdet Ihr dort lernen, die Euch besonders bei einer Hängebondage oder anderen Fesselungen mit Belastung schnell von Nutzen sein können.
Wenn Ihr grundlegendes Wissen erworben habt, kann es eigentlich schon losgehen. Aber direkt vor einer Session gibt es auch noch einiges zu beachten.

- Nehmt Euch Zeit und lasst es mit Ruhe angehen. Störungen sind dabei sehr unschön – und manchmal auch peinlich! ;)
- Schafft Euch eine angenehme Atmosphäre und schaut, dass der Raum nicht zu kalt ist. Schließlich dauert die Session ja mehr als fünf Minuten und besonders wenn der Partner nackt gefesselt wird, kann er schnell frieren.
- Legt Euch Eure Bondage-Utensilien bereit und prüft sie vorher noch mal auf ihre Eignung. Für den Ernstfall (Verbands)Schere/Schlüssel nicht vergessen! Wer im Dunkeln arbeitet, sollte für Notfälle auch eine Taschenlampe bereitlegen. Die ist auch für den Fall eines Stromausfalls sehr praktisch.
- Vereinbart ein Codewort oder – wenn der Partner geknebelt wird – ein Codezeichen miteinander und achtet darauf, dass der Gefesselte, das Codezeichen auch in der Fesselung sichtbar ausführen kann! Fingerschnipsen ist mit Daumenschellen zum Beispiel eher unpraktisch. ;)
- Und nicht nur das Codewort, auch grundlegende Erwartungen und Grenzen im Spiel sollten vorher abgesprochen werden. So vermeidet Ihr, dass aus der Lust sehr schnell Frust oder gar schlimmeres wird.

Mitunter gern vergessen wird auch folgendes: Finger weg von Alkohol und Drogen! Beide Spielpartner sollten nüchtern und klar im Kopf sein. Drogen und Alkohol können die Reaktionsfähigkeit einschränken, machen unsensibel und stören die Wahrnehmung – die agierenden Personen gefährden sich dadurch nicht nur, sondern sie bringen sich selbst um den künstlerischen und emotionalen Genuss.

Hier findet Ihr noch: Bondage-Anleitung für Amateure: 2. Eine sichere Session

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Schuhefetisch für eingefleischte!

Erstellt in Fetisch-Welt von Christine am 1.Februar 2010

Lecksklave beim ShoeworshippingWährend die zwei Praktiken, die ich Euch das letzte Mal vorgestellt habe, noch recht üblich und weit verbreitet sind, wenden wir uns diesmal einigen „Spezialdisziplinen“ zu.

- Dazu gehört das so genannte Shoeworshipping (engl. „Schuhanbetung“). Dabei werden die Schuhe, bevorzugt schenkelhohe Stiefel, sauber geleckt oder auch geputzt werden. Die Person, die die Schuhe verehrt und sie der “Herrin” oder dem “Herrn” leckt, wird zumeist als “Lecksklave” bezeichnet. Eine besondere Variante der Schuhverehrung stellt das Onanieren im Damenschuh dar. Der “Lecksklave” wird hernach meistens gezwungen, das Sperma vom Schuh oder Strumpf seiner Herrin abzulecken.
- Dem Sniffing (engl. „schnüffeln“) frönt ein Fetischist, wenn er gern an getragenen Schuhen riecht. Erregt wird er dabei durch die Mischung aus dem Duft des Schuhs und dem Schweiß des Trägers oder der Trägerin.
- Etwas enger auf den Leib rückt der Fetischist Schuh und Träger bzw. Trägerin beim Schuh-Fisting. Dabei dringt er mit den Fingern oder der Hand in den Schuh ein, während sich der Fuß noch darin befindet.
-Auch zum Schuhfetischismus gezählt werden kann das Tragen so genannter Ponyboots. Das sind hufähnliche Schuhe, die mitunter im Rahmen des Ponyplay getragen werden.

Na, kennt Ihr vielleicht auch noch die eine oder andere nicht ganz so übliche Variante beim Spiel mit der Lust am Schuh? Dann ran an die Tasten! ;)

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Fesselkleidung: Leder-Harness

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Christine am 26.Januar 2010

Leder-Fessel-Harness im ORION Fetisch-ShopNachdem ich letztens im Blog-Artikel “Bondage – Fesseln der Lust” Fesselkleidung schon einmal erwähnt habe, möchte ich Euch heute ein solches Teil mal vorstellen.

Harnesse sind ein eine beliebte Möglichkeit, den Partner – zu Hause oder gern auch auf Partys – in seiner Bewegung einzuschränken. Ein besonders interessantes Exemplar hab ich jetzt für Euch in unserem Shop gefunden. Der Fesselharness aus stabilem, ungefüttertem Leder sitzt super bequem und kann dem Körper des Trägers oder der Trägerin durch die vielen verstellbaren Schnallen optimal angepasst werden. Da das Schrittteil komplett abnehmbar ist, kann man(n) es ebenfalls bequem tragen.

Kleine Gemeinheit: Ist der Träger oder die Trägern größer als 1,80m, kann die Schnallenverbindung am Halsband so verkürzt werden, dass er/sie in eine demütig gebeugte Haltung gezwungen wird. Das wird nach einer Weile ziemlich unbequem, sag ich Euch. Als Strafe ist es also bestens geeignet. Wer es nicht glaubt, kann es ja selber ausprobieren… ;)

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Shoeplay und Shoejob – zwei Praktiken aus der Schuherotik

Erstellt in Fetisch-Welt von Christine am 26.Januar 2010

Symbolfotoe- SchuherotikWie versprochen, stelle ich Euch jetzt die ersten Praktiken in der Schuherotik vor.

Das Shoe- oder auch Footplay kommt aus dem Englischen und bezeichnet Praktiken von Schuhfetischisten, bei denen der Fetischist mit den Schuhen spielt oder spielen lässt. Bei diesen Spielen werden die Schuhe zum Beispiel immer wieder an- und ausgezogen oder der Träger bzw. die Trägerin rutscht mit dem Fuß im Schuh herum. Vor allem Frauen spielen gern mit den Zehen oder reiben die bestrumpften Füße an den Schuhen.
Männliche Schuhfetischisten ziehen ihren besonderen Genuss daraus, den Damen bei ihren variationsreichen Spielen mit dem schönen Schuhwerk zuzuschauen.
Eine besondere Form des Shoeplays ist das Dangling (aus dem Englischen: baumeln). Dabei lassen die Trägerinnen einen Schuh locker am Fuß oder auch nur am großen Zeh baumeln und unterstreichen mit dieser Geste ihren lasziven Ausdruck.

Ohne Frage sehr erregend ist die Masturbation mit Schuhen, auch Shoejob/Schuhjob genannt. Dabei wird der Penis oder die Klitoris vom Partner mit beschuhten Füßen stimuliert, manchmal werden die Schuhe sogar (teilweise) eingeführt. Einigen Männern ist es auch ein besonderer Hochgenuss, auf das Schuhwerk ihrer Partnerin zu ejakulieren. Ob die Dame die Schuhe dabei an hat oder nicht, richtet sich ganz nach der Vorliebe des Schuhliebhabers.

Was man noch alles mit Schuhen anstellen kann, könnt Ihr demnächst hier im ORION Fetischblog lesen…

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Leopold von Sacher-Masoch: Seine Kindheit und Jugend

Erstellt in Bizarr von A bis Z von Christine am 25.Januar 2010

Portrait: Sacher MasochLeopold von Sacher-Masoch, nach dem der Psychologe Richard von Krafft-Ebing den Masochismus benannte, wurde am 27. Januar 1836 in Lemberg, in Galizien, der heutigen Ukraine, in eine Familie geboren, die von Slowenen, Spaniern und Böhmern abstammt. Seine Mutter Charlotte von Masoch war eine polnische Adelige, sein Vater Leopold Sacher war Hofrat und Polizeipräsident von Lemberg, dem heutigen Lwiw oder Lwow. Der kleine Leopold wurde im großbürgerlichen Haushalt stets von Gouvernanten und Dienstboten umsorgt. Auch seine Lust am Leiden führt er später in biographischen Schriften auf seine Kindheit zurück. Als Neunjähriger versteckte er sich im Schrank seiner Tante und beobachtete sie beim Seitensprung. Als die Tante den kleinen Spanner entdeckt, wird sie wütend und züchtigt ihn.

Später zog die Familie erst nach Prag und von dort nach Graz. In der österreichischen Stadt studierte er Jura, Geschichte und Mathematik. Im Jahr 1856, im Alter von 19 Jahren, schloss er sein Studium der Geschichte und Philosophie mit der Promotion ab. Die Promotion so junger Studenten war damals allerdings nicht ungewöhnlich, sondern weit verbreitet. Noch im selben Jahr habilitierte er in Geschichte und wird mit 20 Jahren Privatdozent an der Universität. Ab 1860 war er dann als Professor für Geschichte in Lemberg tätig.

Mehr über den recht unbekannten Namenspaten des Masochismus und seine schriftstellerische Laufbahn erzähle ich Euch das nächste Mal…

Weitere Blogbeiträge zu Leopold von Sacher-Masoch.

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Bondage – Fesseln der Lust

Erstellt in Bondage von Christine am 25.Januar 2010

Symbolfoto - BondageDer Begriff Bondage kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Hörigkeit“ oder „Knechtschaft“. Auf den Bereich der Erotik bezogen ist mit Bondage das Fesseln des Partners gemeint, so dass dieser sich wehrlos wie ein „Sklave“ fühlt und sich den Wünschen des anderen unterordnen muss.

Bondage – also das Fesseln und Gefesseltwerden – gehört wohl zu den erregendsten Vorstellungen der menschlichen Fantasie. Der besondere Reiz bei diesem Spiel ist die Machtausübung beziehungsweise Machtlosigkeit. Der Gefesselte übergibt die Verantwortung für sein Handeln in die Hände des Partners. Er ist jetzt nicht mehr für das, was er tut oder was mit ihm getan wird – und sei es noch so „obszön“ – verantwortlich.
Zum Fesseln werden neben den klassischen Seilen und Handschellen auch so genannte Fesselkleidung, Bondagetape, Küchenfolie und vieles mehr verwendet. Bei der mentalen Bondage kommt man ganz ohne fesselndes Medium aus. Hier ist der Befehl die geistige Fessel.

Eine Bondage kann verschiedenen Zwecken dienen. Bei einer Zweckbondage steht der Zweck, also die Bewegungslosigkeit des Bottoms im Vordergrund. Dagegen kommt es bei der Zierbondage nicht nur auf die Funktionalität, sondern vor allem auf die Ästhetik der Fesselung an. Die Folterbondage soll dem Opfer Schmerzen und Ungemach zufügen, indem sie dieses in einer unbequemen bis schmerzhaften Lage fixiert. Die meditative Bondage stellt den geistigen Zustand des Bottom in den Mittelpunkt und ist vor allem bei europäischen Formen eher selten.

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