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Heiße & kalte Sex-Wachsspiele mit Lustschmerz

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Miss Passion am 18.Januar 2013

Wachssex - Lust und SchmerzNoch immer ist es bitterkalt draußen, der Winter hat die Temperaturen fest im Griff. Zeit sich warme Gedanken zu machen und neue SM-Spielereien für sich zu entdecken. Wie wäre es zum Beispiel mit zart schmelzendem, heißen Wachs?

Nein, bitte jetzt nicht sofort einfach eine x-beliebige Kerze aus dem Wohnzimmer mit ins Schlafzimmer nehmen und los experimentieren, die Verbrennungsgefahr bei richtigem Kerzenwachs ist viel viel zu hoch. Zu diesem Zweck gibt es extra angefertigte Niedrigtemperatur SM-Kerzen, die aus nicht ganz so heiß werdendem Spezialwachs hergestellt sind. Damit ist das erotische Kerzenspiel wesentlich genussvoller.
Auch zu Massagezwecken eignen sich verschiedene Kerzen, die aus festem Duftöl bestehen, welches beim Anzünden langsam vor sich hinschmilzt und dabei in heißes Massageöl verwandelt. Ob Ihr mit den heißen Flüssigkeiten Strafe oder Lust erzeugen wollt – seid immer auf der Hut. Die Flamme sollte natürlich nicht zu nah an den Körper, die Haare oder gar an die Bettwäsche oder ähnliches gelangen.

Ihr wollt Wachs und mehr Schmerzen? Dann begeben wir uns jetzt in den Kaltwachsbereich, der eine Praktik bietet, die gleich zwei Dinge auf einmal kann. Mit handelsüblichen Kaltwachsstreifen kann man nämlich jemandem wehtun und gleichzeitig einen babyzarte Haut schaffen. Haarentfernung mit den kalten Bahnen erfordert allerdings ein paar Kniffe, um das Ganze zufriedenstellend durchzuführen. Die betreffende Körperstelle sollte zuerst mit warmen Wasser und ein wenig Seife gereinigt und dann ganz penibel trocken gerieben werden. Die Wachsstreifen, so werdet Ihr es auch in der Anleitung lesen können, brauchen kurz Wärme um sich voneinander lösen zu können. Klebt sie dann von oben nach unten, also in Haarwuchsrichtung auf und drückt sie gut fest. Rubbelt ein paar Mal mit den Händen drüber und haltet beziehungsweise zieht mit einer Hand die Haut stramm nach unten (unter dem angeklebten Streifen). Nun  reißt ihr mit der anderen Hand den Streifen von unten nach oben, also entgegen der Haarwuchsrichtung, mit einem schnellen und kräftigen Ruck – und voilà! Haare weg und Lustschmerz in einem. :-D
Nach der Behandlung solltet Ihr die Haut pflegen. Ein kleiner Tipp: Einfaches Babypuder ist sowohl für die zusätzliche Reinigung der Haut (besseres Haften der Wachsstreifen), also auch für deren nachträgliche Beruhigung ideal geeignet.
Diese Anwendung kann übrigens am ganzen Körper vorgenommen werden, allerdings solltet ihr die Finger von der Kopfbehaarung lassen! Die optimale Haarlänge um ein Waxing dieser Art durchführen zu können beträgt etwa 1 bi 1,5 cm.

Viel Spaß mit den heiß oder kalten Sex-Wachsspiel – und immer schön vorsichtig mit der lodernden Flamme …

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Wer kennt Fetischmodel Ancilla Tilia?

Erstellt in Fetisch-Welt von Siria am 11.Januar 2013

Ancilla Tilia ist eine niederländische Fetisch-Schönheit, die 1985 in Rotterdam unter dem Namen Linde van de Leest geboren wurde. Was Ihr Spaß macht, wird gemacht wie z.B. Cover-Shooting für den Playboy (Juni 2009 & Oktober 2012), Kolumnistin der FHM für zwei Jahre, Moderatorin im TV, Glamour-, Fetisch & Bondage-Model und wer weiß was noch alles …

Die Veröffentlichung im Playboy veranlasste die 28-Jährige ihren Namen in Ancilla Tilia zu ändern – für mehr Privatsphäre – und ihre Karriere begann. Doch Ancillas wirkliche Liebe ist die Fetisch-Fotografie. Am liebsten in Latex, Dessous, Korsetts und High Heels. Sie ist schon auf den Titelseiten unzähliger Magazine erschienen, z.B. Bizarre und Marquis. Ganz zu schweigen von all den Herren hinter der Linse, die die Fetish Queen provokant ins Bild gesetzt haben: Erwin Olaf, Chad Michael Ward, Patrick Käse, Marc Deurloo, Gerard Henninger und und und.
Tilia zeigt Ihre Liebe zum Fetisch ganz offen und auch überall. Natürlich schockiert sie den einen oder anderen, aber sie hat es geschafft, dass Menschen vom Schockzustand zu Neugierde wechseln.

Ancilla sieht sich als Künstlerin und Frau ohne Scham. Ihre einzigartige Persönlichkeit, mit dem Fetisch ganz selbstverständlich umzugehen, bewirkt, dass sie nie unangenehm oder peinlich wirkt. Einen Fetisch-Vortrag vor einem Mainstream-Publikum wuppt sie ebenso, wie ein Fototermin für die Karosserien von Opel. Einmal wurde ihr bisher aufgrund ihres Fetischlebens gekündigt – es handelte sich um ihre Werbespots für eine katholische Universität in Holland. ;-)
Vor geraumer Zeit war sie auch im Bereich Bondage zu Hause, doch davon hat sich ein Stück weit entfernt. Momentan konzentriert sie sich mehr auf die Mode und nebenbei hält sie sich auf Social Networks wie Twitter, Facebook, Hyves, Trivia, DevianART etc. auf.

Ob wir der kurvenreichen und schnuckeligen Fetisch-Liebhaberin auf den diesjährigen Fetisch-Veranstaltungen begegnen, ist noch nicht bekannt.

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Sexy Hodentrenner von Svenjoyment

Erstellt in Fetisch & BDSM Produkte von Siria am 4.Januar 2013

Praller Sack durch HodentrennerZeigt was Ihr habt! Denn bei diesem Hodentrenner/-teiler (auf Englisch = ballsplitter) geht es nicht um die Verlängerung, das Stand- oder Ausdauervermögen – nein, hier geht es darum, Euren “Sack” und Penis richtig in Szene zu setzen.

Svenjoyment hat mit diesem sexy Accessoire aus 85% Polyamid und 15% Elasthan, für alle Liebhaber von prallen Eiern etwas wirklich Hübsches auf den Markt gebracht. Links- oder Rechtsträger, das war einmal!
Zugegeben, Hodentrenner liest sich schmerzvoll, aber das Gegenteil ist der Fall. Der Hodenteiler besteht aus einem elastisch schwarzen Schlauch und lässt sich, dank der mit Gummiband eingefassten Öffnungen für Penis und Hoden, leicht und schmerzlos überstülpen.

Einfache Handhabung und ein echter Eyecatcher! Pure Männlichkeit prall verpackt … Was will Mann beziehungsweise Frau mehr? ;-)

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Weihnachten ist vorbei – jetzt kommt das Fest der Hiebe

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Miss Passion am 28.Dezember 2012

Sexy Frau mit WeihnachtsbaumDas Jahr neigt sich dem Ende – die Weihnachtstage sind vorbei … Doch was macht man eigentlich mit dem ganzen schönen Weihnachtsplunder, der nach dem großen Fest der Liebe im Wohnzimmer verweilt? Die BDSM-Idee: Verwandelt es zum Fest der Hiebe! Warum sollte der Baum, sein Schmuck und die Kerzen einfach am 6. Januar, wenn die Heiligen Drei Könige kommen, einfach auf dem Müll landen, wenn man doch so viele spannende Sachen damit anstellen könnte? :-D

Zum Beispiel eignet sich ein Zweig der Tanne hervorragend als Schlaginstrument. Natürlich sollten sie nicht zu doll nadeln – oder gerade doch!? ;-)  Was beim Birching gut mit Birkenzweigen funktioniert, funktioniert doch sicher auch mit Nadelzweigen.
Das Lametta könnt Ihr zum Fesseln verwenden. Allerdings müsst Ihr dabei die Stärke und Aktivitäten des Gefesselten berücksichtigen, denn es ist ja nicht so extrem reißfest. Macht kleine gedrehte Bündel und knotet sie bei Bedarf zusammen.
Solltet Ihr Schmuck oder Lichter an die Zweige geklemmt haben, könnten diese vielleicht für die Zeit nach Weihnachten als Nippelklemmen oder anderes Kneifwerkzeug Verwendung finden. Sind sie zu stramm, würde ich Euch davon aber eher abraten. Blutergüsse und der damit verbundene Schmerz sind wirklich nur für SM’ler der harten Schule ein erregender Genuss.
Und wozu sind die Kerzen noch gut? Ganz klar – heiße Wachsspiele. Am Besten eignen sich dafür allerdings die speziell für diesen Zweck vorgesehenen Sexkerzen. Das sind die Modelle, die aus dem Spezial-Wachs Paraffin hergestellt sind, damit es nicht zu Verbrennungen kommt. Die gibt es auch in einem weihnachtlichen Rot – und so können sie den ganzen Abend ganz unauffällig brennen und Ihr könnt Euch schon auf eine weitere abendliche Bescherung freuen … ;-)

In diesem Sinne wünscht Euch das ORION Fetischblog-Team einen guten Rutsch – und vielleicht ein Nachspiel mit Fetisch-Freuden.

Weitere Alltags-BDSM-Utensilien findet Ihr hier – klick mich.

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Bestrafungs- & Erregungsschmerz durch Nesselgewächse – Urikation

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Miss Passion am 21.Dezember 2012

Mutter Natur ist reich an Grünem, an dem sich so manch einer nicht nur optisch erfreuen kann.  Denn nicht nur Birkenzweige werden in SM Kreisen gerne mal zu einem Schlaginstrument, sondern auch fieses Nesselgewächs kommt hier und da zum Einsatz.

Brennnesseln verbindet Otto Normalverbraucher ganz sicher mit vielem – aber nicht mit Lust. Deshalb eignet sich das beißende Grün auch hervorragend zum Bestrafen ungezogener Sklaven. Allerdings betone ich gleich, dass es sich beim Ausüben sehr empfiehlt, sich über den Einsatz und das Ausmaß einig zu sein. Die peitschenden Hiebe oder das Reiben mit den Brennnesseln hinterlassen nämlich Spuren, die einige Tage danach noch sichtbar und vor allem aber auch schmerzhaft sein können.
Die Urikation, so der “Fachausdruck” für das Nesseln von Brust, Hoden, Penis oder aber dem weiblichen Gegenstück, wird auch noch mit dem englischen Wort “Nettling” oder dem deutschen “Flämmen” umschrieben. Doch so schmerzhaft wie das klingt empfinden manche das gar nicht, denn die Nesseln bewirken noch was anderes. Durch die leichten Verbrennungen wird nämlich in den betroffenen Bereichen die Durchblutung angeregt und die Stelle sensibilisiert – was bei einigen sogar extra die Libido anregen soll. Nach dem ersten Schmerz sind die Körperteile empfindsamer und der Einsatz von anderen Hilfsmitteln wird verstärkt. Ein Klaps auf den Po fühlt sich bei vorangegangener Verbrennung wesentlich stärker an. Selbst das Streicheln mit einem weichen Gegenstand fühlt sich viel härter an.
Da die Wirkungen länger anhalten als für den eigentlichen Zeitraum der Bestrafung oder des Spiels nötig, gehört die Bestrafung und Erregung durch Nesselgewächse in die Kategorie der sogenannten BDSM-Tunnelspiele. Bei Tunnelspielen ist die Rede von BDSM-Praktiken, die man nicht einfach wieder abbrechen kann. Der Tunnel symbolisiert bei diesem Begriff den Eintritt, der nur durch den Ausgang am anderen Ende wieder enden kann. Ist man also erst mal mit der Nessel in Kontakt gekommen, hilft auch kein Codewort oder Flehen, es brennt trotzdem.

Ein Tipp, um das Brennen ein wenig zu lindern: Spucke! Das zumindest würden Euch weise Hausfrauen raten, denn unser Speichel enthält Antihistamine, die angeblich schmerzstillend wirken. Wer sich mit seiner oder anderer Spucke nicht anfreunden kann, der kühlt eben anders – denn Kühlen hilft auch.

Die Quaddeln, die sich beim Nesseln bilden, sind nicht besonders schön anzusehen und auch das Sitzen auf einem Quaddel-Po ist sicher nicht sehr angenehm. Überlegt Euch also gut ob, wann und wo Ihr die Urikation ausübt. Die Gefahr einer Allergie spielt auch noch eine Rolle. Ein Allergieschock kann wie immer lebensgefährlich sein! Weiterhin solltet Ihr darauf achten, dass Ihr die Brennnesseln von Gesicht-/Hals- und generell Kopfnähe fernhaltet. Manche führen sich die Blätter sogar in den Anus ein, allerdings ist über die Wirkungen dort – im Inneren – nicht viel bekannt. Es ist also ganz und gar davon abzuraten.

Nesseln ist eine außergewöhnliche und geldsparende Praktik für SM-Fans – aber bitte geht damit behutsam um, passt auf Euch auf und wie immer gilt: Nicht übertreiben!

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Plushophilie: Erregung durch Plüsch- & Stofftiere

Erstellt in Fetisch-Welt von Siria am 12.Dezember 2012

Frau mit StofftierfetischPhilien sind hier im Blog schon einige be- und umschrieben worden (philie vom griech. philos – der Freund). Heute widmen wir uns einer Philie, die wir eigentlich alle aus unserer Kindheit kennen. Erinnert ihr Euch an die Unmengen von Stofftier-Freunden auf dem Bett, Sofa oder im ganzen Zimmer? Hatten wir ihn nicht alle, einen kleinen Stofftierfetisch – Plushophilie?

In Hunderten von Varianten, Materialien, Farben gibt es die Stoff- oder Plüschtiere. Aber irgendwann kommt man in das Alter, wo man Teddybär & Co. aus seinem Zimmer verbannt. Dann, weiß ich aus eigener Erinnerung, kommen die süßen Kuscheltiere wieder – beim ersten Verliebtsein – und werden spätestens beim Einzug in die eigenen vier Wände wieder verbannt. Ausnahmen gab und gibt es aber immer wieder. Gelegentlich bei den Damen, die den großen Teddy, den sie im Kindesalter kaum selbst tragen konnten, immer wieder irgendwo sitzen haben. Manche Frauen haben diesen großen Teddy sogar auf dem Beifahrersitz, wenn sie nachts durch die Straßen fahren – als “Beschützer”.

Nicht nur beim Sammeln der ersten sexuellen Erfahrungen gibt es Personen, die ein Kuscheltier als sexuellen Stimulus nutzen oder ihn zur sexuellen Befriedigung benötigen. Wenn man sich den einen oder anderen Gesprächsverlauf in manchem Forum anschaut, dann gibt es genug Menschen, die sich zu Plüsch- & Stofftier hingezogen fühlen. Jedem das Seine, wie ich immer sage. Hier kommt ja auch keiner zu Schaden. Es ist der Betroffene, der hier selbst seine Fantasien mit den plüschigen Objekten auslebt.
Den einen stimuliert es, wenn er seinen Genitalbereich mit dem Kuscheltier streichelt, einen anderer legt sich gerne auf plüschige Objekte.

Gibt es einen Auslöser, fragt sich vielleicht der eine oder andere Leser. Nein, der Reiz ist individuell, wie bei fast jedem anderen Fetisch-Liebhaber auch! Außerdem weiß man nicht viel über diese Art von Fetisch, da sich die Ausübenden eher bedeckt halten.
Die Erregung durch Plüsch- & Stofftier und auch andere sexuellen Neigungen sind, wie bei den meisten Fetischen, für nicht Ausübende eher “unverständlich”. Doch steckt nicht in jedem von uns ein kleiner Philieist. ;-)

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Schmerzhafter Körperkult Teil 3: Branding

Erstellt in Bizarr von A bis Z von Miss Passion am 6.Dezember 2012

Branding ist einigen von Euch sicher ein Begriff. Meist bringt man es jedoch eher mit Vieh in Verbindung, denn Pferde, Kühe und andere Nutztiere werden manchen Orts mit Brandings markiert, um Besitzverhältnisse zu verdeutlichen. Aber auch Menschen, vor allem diejenigen, die ein ganz besonderes oder besser gesagt ein nahezu erregendes Verhältnis zu Schmerzen haben, können der schmerzhaften Körperkunst (Teil 1: Cutting & Teil 2: Play Piercing) verfallen.

Bei Tieren vernarbt die gebrannte Stelle und das Haar wächst dort nicht mehr nach, was die Brandmarke richtig gut sichtbar macht. Bei Menschen ist ein Branding-Muster nach der Verheilung nicht ganz so gut sichtbar, weil der Kontrast meist nicht so stark ist und die Ziernarben zudem verblassen. Durch Brandings ist es möglich ganze Muster in die Haut zu brennen, welches für manch Extremen so “normal” ist wie für andere das Tätowieren. Je nachdem wie stark der Druck beim Brennen ist, geht das Branding tiefer oder bleibt oberflächlicher. So kann die Haltbarkeit auch variieren – mit der Zeit verblassen die zu Beginn rötlichen Narben. Bei dunkleren Hauttypen sind die Ziernarben meist besser sichtbar, weil der Kontrast stärker ist.

Aber wie genau wird das denn nun eigentlich gemacht? Wenn es sich um ein sogenanntes Heißbranding handelt, wird – wie beim Vieh noch üblich, auch wenn Methode und Gesetzeslage umstritten sind – ein Eisen (“Strike Branding” mit dünnen Plättchen, Stäben oder Formen) stark erhitzt (Gasflamme – mehrere 100 Grad) und dann auf die gewünschte Stelle des Körpers gedrückt. Allein die Vorstellung, der Geruch und das Geräusch – puha! Nichts für zarte Nerven …
Branding gibt es auch als Kaltbrand – hier wird das Eisen nicht erhitzt, sondern in flüssigem Stickstoff gekühlt. Auch diese Art des Brandings hinterlässt eine Art Narbe, da die Hautoberfläche durch die Kälte zerstört wird. Allerdings soll bei dieser Methode das Risiko einer Infektion erhöht sein.
Eine weitere Möglichkeit wären “Cautery Pens” – Kauter-Stifte. Hierbei handelt es sich um einen Stift, der mit Strom betrieben wird und mit dem sich Muster punktuell brennen lassen. Die Meinungen zu dieser Technik sind geteilt. Von batteriebetriebenen Thermokautern wird abgeraten, da sie ungenau und unhygienisch sind. Wechselstrombetriebene HF-Kautern dagegen sollen schmerzfreier sein und eine präzise Arbeit ermöglicht.

Kann man so ein Branding dann nicht einfach selbst machen? Davon ist dringend abzusehen, denn die Gefahr wären nicht kalkulierbar. Nicht auszumalen, was passiert, wenn das erhitzte Eisen Ruß oder anders an sich kleben hätte, bevor es sich ins Fleisch brennt und auch noch zu tief geht. Auch die gewünschte Stelle sollte für ein Branding geeignet sein und von einem Fachmann überprüft werden. Denn nicht überall am Körper ist diese Art der Körperverziehung möglich. Deshalb gilt wie immer: VORSICHT und nur professionelle Leute an die Haut lassen!
Im Allgemeinen droht die Gefahr von unschönen Entzündungen, Keloiden (wuchernden Vernarbungen) und weiteren schweren Verletzungen, auch wenn ein Profi sich ans Werk macht.

Nun ist exotischer Körperschmuck nicht immer der einzige Grund dafür, dass so mancher sich freiwillig verbrennen lässt. Bei einigen steht das (Lust-Schmerz-)Gefühl im Vordergrund. Aber beachtet: der Stress, dem man seinen Körper dabei aussetzt, kann gefährliche Konsequenzen haben. Trotzdem beschreiben einige der Gebrannten den Schmerz als erträglich und genießen die dadurch ausgelöste Endorphinausschüttung, die im Anschluss für ein Gefühl der Euphorie sorgen kann.

Hier ein kleines Video zum Thema, zwar schon älter und auf Englisch aber ein sehr gutes Beispiel der Strike Branding Technik. Mir tut’s schon beim Zuschauen weh – und das, obwohl ich gepierct und tätowiert bin! ;-)

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Atemkontrollspiele – Was ist “HOM” und “Bagging”?

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Miss Passion am 27.November 2012

Latex-TütenmaskeDank des Kommentars des an Atemkontrolle interessierten Users “breathley” kamen wir auf die Idee, Euch zwei weitere Begriffe/Techniken der Atemreduktion und deren Gefahren vorzustellen.

Der Luftraub und das damit steigende Lustempfinden ist auch der Sinn der sogenannten HOM-Technik. HOM setzt sich zusammen aus den drei englischen Worten “Hand over mouth” und bedeutet so viel wie “Hand über den bzw. auf den Mund”. Auch bekannt unter HOME “Hand over mouth exersize” (exersize = Übung; im Sinne von Praktik). Nun ist es nicht mehr schwer sich vorzustellen, wie die Anhänger dieser SM-Spielerei dafür sorgen, dass ihrem Sub die Luft wegbleibt – mit der Hand auf dem Mund. Natürlich kann dann noch durch die Nase geatmet werden, doch auch das wird den Unterworfenen zeitweise verwehrt. Es wird mit zwei weiteren Fingern dafür gesorgt, dass auch dieser letzte Luft(aus)weg blockiert wird. Entweder werden sie zu diesem Zweck in die Nasenlöcher gesteckt (nicht zu tief) oder die Nase wird schlicht und ergreifend mit Daumen und Zeigefinger zugedrückt.

Die sogenannte erotische Asphyxiation (Atemkontrolle) ist ein Sexspiel mit dem Feuer. Die Gefahren sind nicht zu unterschätzen! Dies gilt sowohl für Facesitting und HOM(E) also auch ganz besonders für Atemkontrollspiele wo Masken, Tüten oder sonstige Utensilien mit im Spiel sind, die im Weg sind oder wo man den Sub nicht mehr sieht.
Apropos Tüte – diese wird für das “Bagging” (vom englischen “Bag”; zu deutsch “Tüte”) gebraucht. Hier zieht der Dom seinem Sub eine Tüte über den Kopf und erfreut sich an dem gut sichtbaren Geschehen. Die Tüte wird sich beim Ein- und Ausatmen bewegen, sodass sie sich weitet und beim Einatmen wie eine zweite Haut ans Gesicht schmiegt und so über die Zeit der Sauerstoff immer weniger wird.

Mit Sauerstoffmangel ist nicht zu spaßen und somit hat der dominierende Part eine sehr hohe Verantwortung und sollte dieser auch gerecht werden! Ganz wichtig ist, dass ihr ein Codewort beziehungsweise eine bestimmte (Hand)Bewegung oder Ähnliches abmacht, die ein klares STOP signalisiert, welches der Überlegene auch sofort und ohne zu zögern ernst nehmen sollte. Sprechen könnte sich im Verlauf der Ausübung als schwierig erweisen und auch Handzeichen könnten von einem an Sauerstoffmangel Leidenden unklar dargestellt werden. Also AUFGEPASST!

Atemkontrollpraktiken haben schon einigen Menschen das Leben gekostet – und das ist alles andere als erregend …

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Der Online-Fetisch-Katalog von ORION 2012/13

Erstellt in Fetisch & BDSM Produkte von Miss Passion am 21.November 2012

ORION Fetischkatalog 2012/13Wusstet Ihr, dass Ihr im ORION Online-Shop auch einen speziellen Fetischkatalog virtuell “durchblättern” könnt? Dort findet Ihr nicht nur alle Produkte, die das Fetischistenherz höher schlagen lassen, sondern Ihr habt auch die Möglichkeit sie direkt online zu bestellen.

Auf 64 Seiten erwartet Euch einiges von dem, was das Herz eines Anhängers der bizarren Fetischwelt begehrt. Entdeckt jetzt die dunkle Seite der Erotik, blättert Euch durch und lernt Marken von Black Level, You2Toys, Lust und LateX, SEXTREME bis hinzu Zado kennen und lieben. Ihr findet dort auch eine große Übersicht über die freche “Bad Kitty”-Produktreihe, die meine Kollegin und ich Euch zum Teil schon hier im Blog präsentiert haben.

Stöbert in aller Ruhe und lasst Euch inspirieren von Mode für Sie und Ihn aus Lack, Leder und Latex, über Masken, Fesselsets, Bondage Zubehör bis hin zu scharfen Accessoires und extravaganten Spielzeugen für geile Praktiken der besonderen Art – all das erwartet Euch und bringt mehr Spannung, nicht nur im Schlafzimmer. :-D

Wenn Euch eines der Produkte besonders anspricht, kommt Ihr mit einem Klick zur ausführlichen Produktbeschreibung. Dann könnt Ihr die passende Größe und eventuell auch die gewünschte Farbe wählen und das Produkt Eurer Wahl in den Warenkorb legen. Testet jetzt diese einfache Art des Shoppens und überzeugt Euch selbst.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Erforschen der spannenden Seiten, die wir nur für Euch mit vielen aufregenden, lustweckenden und edlen Produkten befüllt haben – Klick mich
Übrigens – weiter interessante Produkte findet Ihr nicht nur im Fetisch-Bereich des ORION Online-Shops. ;-)

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Schuhfetisch – der Fetisch für Frau und/oder Mann?

Erstellt in Fetisch-Welt von Siria am 7.November 2012

Frau mit sexy schwarzen StiefelnFuß-, Lack-, Nylon-, Latexfetisch – es gibt so viele spezielle Fetische, doch heute möchte ich mal wieder über den Schuhfetischismus / Retifismus sprechen.

Ist es hier wirklich so, dass, wie bei den meisten Fetischen, dieser auch eher eine Männersache ist und dass Frau in dieser Fetischsparte nur eine Nebenrolle spielt und selbst gar keinen Faible dafür hat?
Wer kennt sie nicht, die Schuhwerbung, wo Frau nackt auf dem Campingplatz ist und sich der Freikörperkultur widmet, bis die Schuhe kommen. Sogar mein Postbote steht erwartungsvoll an der Haustür, wenn er mir mein Schuhpaket bringt. Ja, es stimmt, es gibt Frauen, die sich wirklich in Ekstase reden können, wenn sie von dem Paar Schuhe oder gleich einem ganzen Schuhladen erzählen. Und natürlich kommt einem da schon der Gedanke, der geht doch gleich einer ab. ;-)

High Heels & Co. sind mittlerweile nicht mehr aus der Mode wegzudenken – ebenso beim Sex. Es wird sich sexuell mit Stiefel, Ballerinas, Sandale, Boots, Overknees, Sneaker, Turnschuhen, Flip Flops, Pumps erregt. Und dies nicht nur zur eigenen Selbstbefriedigung, sondern integriert in den Liebesakt mit dem Partner.
Die einen praktizieren Schuhfetisch aus Dominanzgründen, andere wiederum finden es sehr erregend Schuhe zu küssen und /oder zu streicheln oder Sexualpraktiken mit ihnen durchzuführen z.B. Cock an Ball Torture, CBT (Penis- und Hodenfolter). Meist wird diese Spielart von einer Frau und ihrem Schuh ausgeführt und das männliche Wesen setzt sich der “Tortur” aus, weil er es erregend findet. Manche werden jetzt sagen: “So etwas gab es früher nicht”. Wenn Ihr Euch da mal nicht täuscht.
Der Schuhfetisch ist nämlich kein neumodischer Kram, es gibt diese Form der Erotik schon viel länger! Im Jahre 1785 gab es einen Herrn namens Nicolas-Edme Rétif de la Bretonne. Dieser schrieb in seinem Werk namens “Le Pied de Fanchette” seinen Fetisch für Frauenschuhe nieder. Über 220 Jahre ist das her. Was mal wieder bestätigt, dass all diejenigen, die meinen frei von jedem Fetisch zu leben oder die meinen “früher gab es so etwas nicht”, unrecht haben. Unsere Vorfahren hatten nur nicht die Möglichkeit “frei” darüber zu reden, so wie wir es heute können. Was ja aber fast mit allen (abweichenden) Sexualpraktiken so gehandhabt wurde.
Zurück zum Schuhfetisch: Der Schuh als Instrument für sexuelle Handlungen – in Lack, Leder, glänzend, farbig … Die Bekleidung des Fußes ist hier der Mittelpunkt. Manche meinen, dass Schuherotik und Fußfetisch ein und derselbe Fetischismus sind. Falsch! Der Schuh ist hier das Objekt der Lust und beim Fuß ist der Fuß definitiv der Stimulus. Aber wie bei vielen Fetischen sind auch hier die Grenzen fließend …
Ein Fetisch, woher er kommt, wohin er führt, ist schwer zu erklären, anzunehmen oder zu begreifen. Zwischen uns Menschen, Geschlechtern gibt es sexuelle Unterschiede, verschiedene Normen und Handlungsweisen, die uns voneinander trennen, sodass Rechte und Pflichten zwischen Männlein und Weiblein aufgeteilt wurden und wir uns seit Jahren, Jahrhunderten danach richten, danach leben – mit oder ohne sexuellen Vorlieben.
Was auch immer “Wowi” (Klaus Wowereit) dazu bewegt hat, in der Öffentlichkeit Champagner aus einen Damenschuh zu trinken, ich weiß es nicht. Spekulationen oder Klischee-Gedanken wie, dass besonders Transvestiten Schuhfetischisten sind, sind weit hergeholt und meist unwahr!

Aber jetzt Hand aufs “Fetisch”-Herz, wer von Euch ist ein sexueller Schuhliebhaber und wie ausgeprägt ist Euer Fetischismus?

Frauen - Habt Ihr einen Schuhfetisch?

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Männer - Habt Ihr einen Schuhfetisch?

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