Als Saliromanie (von franz.: salir = beschmieren/ beschmutzen/ besudeln) werden alle sexuellen Handlungen bezeichnet bei der die Beschmutzung von Objekten, sich selbst oder des Sexualpartners zu sexueller Erregung führt. Man kann ihn deshalb am besten mit dem deutschen Begriff “Besudelungsfetisch” umschreiben. Es werden oft ganz bestimmte “Schmutzsorten” bevorzugt werden.
Anhänger dieser sexuellen Neigung – es handelt sich dabei übrigens nicht um eine Manie, also eine Störung im eigentlichen Sinne, solange noch “normaler” Sex möglich ist – nutzen die verschiedensten Beschmutzungsmaterialien, um ihren Trieb auszuleben. Dazu können Lebensmittel genauso wie Schlamm, Schweiß, Speichel und Sperma bis hin zu Erbrochenes, Kot (Koprophilie) und Urin (Urophilie) gehören. Auch das Zerreißen der Kleidung oder das Zwingen zum Tragen schmutziger oder kaputter Kleidung kann zur Saliromanie gehören. Die Erniedrigung des Sexualpartners spielt dabei oft eine wichtige Rolle: Man erlangt sexuelle Befriedigung dadurch, dass man einen attraktiven, gepflegten Partner bewusst entstellt. Auch Fotos der begehrten Person oder berühmter Stars werden oft beschmutzt, um später Befriedigung dadurch zu erlangen.
Leichte Formen des Besudelungsfetisches (z.B. das Bespritzen mit Sperma) sind weit verbreitet und kommen vor allem in Kulturen vor, in denen Hygiene eine große Rolle spielt. Dort stellt die Beschmutzung dann eine Art Tabubruch dar, der den Partner zusätzlich erregt.
Auch unangenehme Körpergerüche- und Ausscheidungen selbst können Gegenstand des Fetisches sein: Hier spricht man dann von der sogenannten Mysophilie. Beispiele dafür sind die Vorliebe für verschmutze Unterwäsche, die Beschmutzung von Kleidung und das Tragen von schmutziger/ ungewaschener Kleidung. Auch starker Körpergeruch und sogar Erbrochenes können zum “Objekt der Begierde” werden.
Wie Euch sicherlich klar ist, ist auch dieser Fetisch in unserer Gesellschaft stark tabuisiert. Wir finden allerdings, dass jeder in seinen vier Wänden genau das machen sollte, was ihm Spaß macht, solange er dadurch niemanden verletzt oder entwürdigt, der nicht selbst auch auf solche “schmutzigen” Spielchen steht.


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am 24.Februar 2010 um 21:42
Also was mich anmacht ist z.B. die Vorstellung, dass der Slip der holden Weiblichkeit voll von Scheidenflüssigkeit und dem Sperma der letzten heißen Nacht ist. Ebenso geil finde ich es wenn in der Sauna ein Tampon frech aus dem blankrasierten Schoß herauslugt.