Sitophilie beschreibt die Lust an Sex mit Lebensmitteln bzw. Selbstbefriedigung mit Hilfe von Lebensmitteln. Direkt übersetzt, bedeutet das griechische “sito” Weizen und die “philie/philia” kommt von “philos”, der Freund, Freundschaft oder Liebe, und beschränkt sich somit laut der wortwörtlichen Übersetzung auf die Vorliebe für Weizen. Doch es handelt sich hierbei eigentlich um eine Menge anderer, vor allem phallusähnliche Nahrungsmittel (z.B. Gurken) oder welche die sich gut umbauen lassen (z.B. Melonen), die hierbei eine große Rolle spielen.
Diese haben für den Fetischisten denselben Effekt wie für andere ein einfaches Sextoy. Wie welches Lebensmittel hierbei in eine sexuelle Handlung eingeht, variiert je nach Empfinden.
Von Pudding, der hier zum Beispiel auf dem Körper verteilt wird, oder auch die berühmte Kombi aus Schokosauce, Erdbeeren und Schlagsahne oder anderem Obst, bei dem man jetzt nicht zwingend von einem Fetisch spricht, bis hin zu Karotten, Bananen, Salatgurken, Zucchini und Co., die bei dieser Vorliebe tatsächlich (und hier ergibt sich der Fetisch) auch direkt eingeführt werden. Wobei man zumindest bei Sahne und ähnlichen Lebensmitteln auch fetischistische Neigungen finden kann, zum Beispiel den Besudelungsfetisch.
Im Zusammenhang mit dieser Praxis steht das alleinige Verwenden, also im Prinzip ein Partnerersatz, durch die eben genannten Lebensmittel. In dem Fall spricht man also von Sitophilie. In anderen Varianten werden die Lebensmittel auch als Ergänzung eines üblichen Zweiergespanns verwendet, die bei den Ausübenden einen besonderen Reiz ergeben. Wer eine Kombination aus Gemüse und Sextoy wünscht, wird im ORION Online-Shop fündig: KLICK MICH!
Eine bekannte, nicht ganz ernsthafte “Sitophilie-Szene” ist zum Beispiel die mit dem berühmt-berüchtigten Apfelkuchen aus dem amerikanischen Teenie-Film “American Pie”, in dem sich ein junger Mann mit Hilfe eines solchen sexuell befriedigt. Die Szene findet Ihr hier: Drück mich!

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