Die Lust am Schmerz kennen ja viele von uns. Der Adrenalinrausch nach einer ordentlichen Tracht mit Peitsche, Gerte und ähnlichem geliebtem Schlagwerkzeug könnte zumindest in Bayern bald ein Ende haben, ginge es nach dem dortigen Gesundheitsministerium.
Laut einer Studie des Ministeriums ist die Zahl der behandelten Verletzungen durch Schläge nach SM-Sessions im letzten Jahr merklich angestiegen. Die damit verbundenen Arbeitsausfälle könnten nicht länger tatenlos hingenommen werden, so ein Sprecher des Ministeriums. Zudem müsse man auch auf die Volksgesundheit schauen und die sei bei solchen Spielen offensichtlich gefährdet, so der Sprecher weiter.
Geplant ist ein Verbot aller Schlagwerkzeuge mit Ausnahme von Paddeln und den bereits in einem früheren Blogbeitrag erwähnten Streichelpeitschen, da diese keine ernsthaften Schäden anrichten können. Ausgenommen werden sollen zudem religiös motivierte Geißelungen in der Karwoche.
Ah ja, jetzt muss uns die Politik schon vor uns selber schützen? Dann müssten sie aber auch Pfannenwender, Lakritze, Rechnerkabel und Schnürsenkel mit Knoten verbieten. Denn damit lassen sich auch ganz reizvolle Spielchen spielen. ![]()
Oder Ihr fangt an zu reiten. Ein Reiter braucht schließlich eine Gerte. Oder vielleicht eher Golf? Aua aua…
Ihr habt noch Ideen, wie man dieses Verbot umgehen kann? Na, dann immer her damit!


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am 1.April 2010 um 07:56
Hallo,
ja,ja die Bayern müssen mal wieder herhalten für den üblichen Spass zum heutigen Datum – Aber eine nette Idee:-))
Gruß aus der Pfalz ( die auch mal eine bayrische Kolonie war )
Theo
am 6.April 2010 um 09:44
Die haben doch nur Angst. dass sie mal selber die Hucke voll kriegen.
am 6.April 2010 um 09:54
Hallo,
kleine Anmerkung zu Theo. Laut Wikipedia dürften die Bayern das mit dem 1.April eigentlich am ehesten verstehen: …Erstmals überliefert ist die Redensart „in den April schicken“ in Deutschland 1618 in Bayern. …