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Fesselungsarten und Fesselungstechniken

Erstellt in Bondage von Christine am 23.Mai 2012

Symbolfoto -  Folter-BondageFesselungsarten
Fesselungen können ganz unterschiedliche Zwecke verfolgen. Das Filmbondage ist, wie der Name schon sagt, oft in Filmen zu sehen. Aber auch in Bildern aus dem Fetish-Bereich wie denen des Künstlers Eric Kroll finden sich nicht wenige derartige Fesselungen. Diese Form des Bondage folgt weder besonderen ästhetischen Ansprüchen noch wird von ihr ein Nutzen in Form einer Bewegungseinschränkung oder eines anderen Effektes erwartet. Sie dient vielmehr als Requisit.

Die Folterfesselung dagegen folgt einem sehr bestimmten Zweck. Sie soll nicht nur die Bewegungen des Bottom einschränken, ihr primäres Ziel ist es, ihn in eine möglichst unbequeme Lange zu zwingen, beispielsweise als Strafe für ein Vergehen. Dabei muss es sich nicht notwendigerweise von Anfang an um eine unkomfortable Haltung handeln. Nach einer gewissen Zeit kann fast jede Fesselung als Folterfesselung angesehen werden, wenn sie unbequem wird. Im wirklichen Leben ist diese Art der Fesselung eher selten. Umso häufiger findet sie sich dagegen auf Bildern und in Texten wieder.

Beim Zierbondage steht der ästhetische Aspekt im Vordergrund. Sie soll in erster Linie gut aussehen und erst in zweiter Linie den Bottom einschränken.
Ganz anders das Zweckbondage. Hierbei ist Bewegungsunfähigkeit, also der eigentliche Zweck einer Fesselung, das Ziel. Da es sich um eine Gebrauchsfesselung handelt, spielen ästhetische Gesichtspunkte oder die Absicht, den Bottom in eine unbequeme Lage zu zwingen, dabei keine Rolle. Auch eine kunstvoll ausgefeilte Knotentechnik oder spezielles Fesselmaterial sind nicht vonnöten. Solange der Top sein Ziel mit der Fesselung erreicht, ist die genaue Form wie auch die verwendeten Fesselutensilien beliebig.

Fesselungstechniken
Um die oben erwähnten Fesselungsformen anzuwenden, gibt es natürlich verschiedene Fesselungstechniken, von denen ich Euch ein paar kurz vorstellen möchte.

Das sogenannte Weaving kommt vom englischen „to weave“, was „weben“ bedeutet. Hierbei handelt es sich um eine recht aufwändige und komplizierte Art der Bondage, die in der Regel aus zwei Etappen besteht. Im ersten Schritt werden die Seile im Zickzack auf den Körper des Bottom gelegt. Erst im zweiten Schritt werden sie mit einem weiteren Seil verbunden. So entstehen sehr komplexe und attraktive Fesselungsmuster.

Einfacher ist dabei dagegen die Wickelbondage. Bei dieser Technik werden die Seile einfach um den Körper oder Teile des Körpers gewickelt, um den gewünschten Effekt bzw. das gewüschte Muster zu erhalten.

Auch die Zahl der parallel liegenden Seile, die in einem Handgriff verwendet werden, kann unterschiedlich sein. Bei der Doppelseiltechnik wird das Bondageseil – wie der Name  schon sagt – doppelt genommen, so dass man sehr schnell viele, häufig dekorative Windungen erhält. Sie wird gern als besonders sichere Form der Zweckbondage angewandt. Bei der Einseiltechnik wird der Bottom dagegen mit einem einzigen Seil in einfacher Lage gefesselt.

Habt Ihr eine oder einige der Fesselungsarten und -techniken schon mal ausprobiert? Wenn ja, schreibt uns doch mal Eure Anregungen und Erfahrungen. ;)

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Klassische Fesseln: Ketten, Klettband, Kabelbinder

Erstellt in Bondage von Christine am 20.April 2012

 Fesselkette von ZADOFesseln kann man ja mit so einigen Sachen, wie Ihr in unserem Blog schon lesen konntet. Daher möchte ich Euch heute wieder mal ein paar Utensilien vorstellen, die dafür gern für Fesselspiele verwendet werden.

Da wären zum einen die Ketten. Sie sind ein bekanntes Fesselutensil, das jedoch einige Tücken bergen kann. So solltet Ihr darauf achten, dass diese nickelfrei sind. Sonst können sie Allergien verursachen. Auch sollten die Kettenglieder nicht offen sein, da sich der Gefesselte sonst leicht an scharfen Kanten und Enden verletzen kann. Kettenglieder, die Gewicht tragen oder anderweitig höheren Belastungen ausgesetzt werden sollen, sollten immer nahtlos verschweißt sein, so dass sie sich unter Zug nicht aufbiegen können.
Beachtet auch, dass sich Fesselketten nicht endlos mit den Bewegungen des Bottom mitdrehen können. Irgendwann können sich die Bewegungen dann auf den Haken übertragen und diesen aus Wand oder Decke lösen. Dieser Effekt lässt sich leicht vermeiden, wenn man einen Wirbel einbaut, der sich im Gelenk mitdrehen kann.
Verbunden werden können Ketten am besten durch Karabiner. Das sind ein einfache Stahlringe, die sich an einer Seite öffnen lassen. Sie werden recht häufig verwendet, obwohl sie sich auch vom Träger selbst öffnen lassen.
Neben Ketten kann der Top damit auch Ösen oder Ringe verbinden. Eine integrierte Feder sorgt dafür, dass sich der Karabiner nicht aus Versehen öffnet.
Da der Karabiner aber unter Belastung nicht geöffnet werden kann, sollte er nicht an Stellen verwendet werden, wo ein schnelles Öffnen notwendig werden kann, wie zum Beispiel bei einer Hängefesselung.

Wenn eine Restriktion schnell und pragmatisch sein soll, ist Klett sehr schön. Es besteht aus zwei Flächen, von denen die eine mit kleinen Nylonhaken, die andere mit Nylonösen überzogen ist, welche – einmal verbunden – erstaunlich hohen Kräften Widerstand leisten können. Allerdings ist der Klettverschluss nur in die Scherrichtung fest. Bei senkrechtem Zug lässt er sich leicht und ohne großen Aufwand öffnen.
Der Vorteil dieses Verschlusses ist seine Flexibilität. Er lässt sich stufenlos jeder Größe anpassen. Zudem kann der Top ihn im Notfall auch schnell und einfach öffnen, während der Bottom ihn nicht lösen kann.
Nachteil der Klettverschlüsse: Sie fangen alle möglichen Fusseln ein und verdrecken so schnell. Daher solltet Ihr den Verschluss immer im geschlossenen Zustand lagern. So aufbewahrt hält ein normaler Klett bei regelmäßigem Gebrauch etwa ein Jahr. Inzwischen haben sich die Vorteile herumgesprochen und der Klettverschluss erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Seltener eingesetzt werden dagegen Kabelbinder. Sie werden meist für das Fesseln an Handgelenken oder Fingern verwendet. Jedoch zählen Sie nicht unbedingt zu den sichersten Fesselutensilien, da sie zum einen ohne Schneidewerkzeug nicht abgenommen werden können. Zum anderen neigt eingeschnürtes Gewebe dazu anzuschwellen. Dann kommt Ihr nur noch schwer oder gar nicht mehr an die Kabelbinder, um sie zu lösen.
Wenn Ihre dennoch Kabelbinder verwenden möchtet, kauft Sie unbedingt solche, die eigens für den Einsatz am Menschen hergestellt wurden. Die einfachen Binder aus dem Elektronikfachhandel sind zu scharfkantig.

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Klassische Fesseln: Tücher/Schals, Folie, Gewebeklebeband

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Christine am 4.November 2011

Ouvert-Bikini mit Bondage-Schal Diesmal geht es um Fesselutensilien, die Ihr eigentlich in fast jedem Haushalt findet, nämlich Tücher/Schals, elastische Folien und Gewebeklebeband, auch Panzertape genannt.

Tücher und Schals sind vor allem bei softeren Spielen ein beliebtes Fesselutensil für Hände oder Füße. Hier solltet Ihr darauf achten, dass der Kreuzknoten verwendet wird. Andere Knoten lassen sich nur sehr schwer wieder lösen, da Tücher in der Regel aus eher dünnem Stoff sind, der sich dann fest zusammenzieht. Selbst symbolische Fesselungen können durch leichte Bewegungen so feste Knoten ergeben, daß man das Tuch vielleicht zerschneiden muss. Und das wäre doch manchmal recht schade, um das eine oder andere gute Stück.

Sehr beliebt, besonders für die Mumifizierung, sind alle Arten von Folien wie beispielsweise Frischhalte- oder Packfolie . Aus ihnen lassen sich aber auch schnell wirksame und sehr feste Hand- oder Fußfesseln herstellen. Ist die dünne Folie nämlich erstmal in einigen Schichten angelegt, kann sie auch ein widerspenstiger Bottom nicht mehr zerreißen.

Gewebeklebeband hat als Fesselutensilien mehrere Vorteile. Es hält bombenfest und kann auch nicht verrutschen, da es auf der Haut haftet. Mit Gewebebandkann man auch ähnliche Effekte erzielen wie mit Fäustlingen oder Monogloves. Legt jedoch am besten etwas Stoff zwischen die Finger, um Druckstellen an den Knöcheln zu vermeiden. Wird das Klebeband großflächig verwendet, müsst Ihr unbedingt darauf achten, dass beim Umwickeln von Brustkorb und Bauch die Atmung nicht zu stark eingeschränkt wird, da Gewebeklebeband nicht sehr elastisch ist. Wird es zu eng angelegt, kann das zu Atemnot führen!
Achtung: Bei der Anwendung direkt auf der Haut werden beim Ablösen des Klebebandes Härchen mit herausgerissen. Überlegt Euch also schon vor dem Anlegen, ob dies ein gewünschter Effekt sein soll. ;)

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Klassische Fesseln: Lederfesseln

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Christine am 12.Mai 2011

Leder-Hand-FesselLederfesseln sind wohl die bekanntesten und beliebtesten Fesseln. Richtig verarbeitet, sind sie bequem und leicht zu handhaben. Jedoch gerade in der Qualität und damit im Preis gibt es sehr große Unterschiede. Achtet darauf, dass die Fesseln weich und ausreichend gepolstert sind. Die Kanten des Leders sollten nicht in die Haut drücken. Nur so ist Tragekomfort auch über eine längere Zeit gewährleistet.

Die Fessel als Ganzes sollte stabil und belastbar sein. Die D-Ringe an der Fessel, an welchen Bänder, Karabiner oder Ketten angebracht werden, sollten geschweißt sein, so dass sie sich unter Belastung nicht aufbiegen.
Für eine stehende oder hängende Fesselung gibt es spezielle Hängefesseln mit einem Riemen zum Aufhängen, in den eine Griffstange integriert ist. An dieser kann sich der Gefesselte festhalten, um den Zug auf die Fesseln zu verringern.
Fesselriemen aus Leder gibt es für viele Körperpartien, etwa um die Arme an den Körper oder Handgelenke an Fußgelenke zu fesseln. Bei Riemensets oder Fesselharnischen wird meist gleich der gesamte Körper gefesselt.
Die meisten Lederfesseln haben Schnallen als Verschlüsse, was von vielen Anwendern als schöner empfunden wird. Spielt man aber beispielsweise häufiger mit unterschiedlichen Personen, können auch Fesseln mit Klettverschlüssen sehr praktisch sein, da sie stufenlos verstellbar sind. Zudem sind sie schneller und einfacher zu verschließen.
Eher selten in einem Fetischsortiment zu finden, sind die weißen Fesseln, die bevorzugt bei Kliniksex eingesetzt werden, da sie dort zur vorherrschenden Farbe und dem Ambiente passen. :-D

Lederfesseln stellen eine sehr sichere Fesselvariante dar, da sich das Opfer nicht selbst befreien kann, aber trotzdem auch bei langem Tragen keine Unfälle wie Abschnürungen oder gar Erwürgen passieren können. Zudem sind sie sehr bequem zu tragen. Neben praktischen Einsatz können sie auch auf Partys getragen werden und so den Status des Trägers anzeigen.

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Bad Kitty: Handfesseln

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Christine am 26.Januar 2011

Handfesseln Bad KittyHandfesseln gibt es ja in einer unüberschaubaren Auswahl an Marken, Modellen und Ausfertigungen. Für alle, die als Anfänger sich nicht gleich in die Unkosten für die extrem strapazierfähigen Lederfesseln der Profis stürzen wollen, habe ich eine prima Alternative gefunden: Handfesseln von Bad Kitty!

Die Fesseln bestehen aus anschmiegsamem Veloursleder mit einer weichen Kunststoffbeschichtung. Gepolstert sind sie zwar nicht, aber durch die weiche Oberfläche trotzdem höchst angenehm zu tragen und machen erste Gehversuche im Bereich Bondage zu einem reuelosen Vergnügen.

Besonders praktisch der Klettverschluss, über den die Fesseln statt Schnallen verfügen. Zum einen Lässt er sich schneller und einfacher schließen bei gleicher Stabilität, zum anderen ist der Umfang der Fesseln so stufenlos wählbar und passt so selbst um sehr schmale Frauenhandgelenke noch perfekt. Ihr könnt also die Teile selbst tragen oder Eurer/Eurem Liebsten anlegen, ohne dass Ihr mehrere Größen kaufen müsst.

Die kurze Verbindungskette mit einem Karabiner erlaubt Fixierungen des Subs am Bettgestell, schweren Möbeln und ähnlichen Gelegenheiten. Schade ist nur, dass die Kette nicht komplett abnehmbar ist und die Handfesseln somit auch als Armbänder auf einer Party getragen werden können, wo sie in vorhandene Ketten eingehakt werden könnten.

Das ist aber auch der einzige Wehmutstropfen, den wir bei diesem Produkt gefunden haben, denn sonst überzeugten die Fesseln sowohl vom Preis-Leistungsverhältnis wie auch von der Handhabbarkeit und der Anwendung!

Weitere Fesseln findet Ihr hier im ORION Online-Shop und hier die gesamte Bad-Kitty-Produktpalette.

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Sexmöbel: Der Fesselhocker

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Naughty Nadja am 11.Oktober 2010

FesselhockerIm Internet findet man inzwischen zahlreiche Foren, in denen ausführlich beschrieben wird, wie man sich seine Sexmöbel (z.B. Bondage- oder Fesselstühle) aus vorhandenen Einrichtungsgegenständen selbst bauen kann. Wer allerdings keine Lust hat, sich seine Einrichtung zu zerstören oder stundenlang im Hobbykeller festzusitzen, nur, um danach ein wenig befriedigendes Provisorium in den Händen zu halten, der sollte lieber erst einmal hier schauen – denn auch wir haben eine kleine, aber feine Auswahl an Sexmöbeln zu überraschend günstigen Preisen im Programm.

Neu dazugekommen ist letzter Woche der “Fesselhocker” für ganz neue Bondage-Variationen: Das stylische Möbelstück aus schwarz lackiertem Massivholz sieht zwar unschuldig aus, steckt aber voller prickelnder Möglichkeiten, den persönlichen Sklaven auf unterschiedlichste Weise zu demobilisieren. Zwei gepolsterte Leder-Fußfesseln an beiden Seiten des Sitzes nehmen die Fußgelenke auf und mit dem in der Mitte des Hockers befestigten Gurt mit Schlaufe kann man entweder den Hals in Demutshaltung fixieren oder aber Hoden, Penis oder Hände in verschiedenen Positionen fesseln. Das schlichte Design macht ihn zudem zu einem schönen Deko-Möbel nicht nur für das SM-Verließ im Keller. ;-)

Weitere Sexmöbel findet Ihr hier bei uns im Shop – und immer mal wieder hereinschauen, unser Angebot wächst täglich. ;-)

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Klassische Fesseln: Fesselutensilien aus dem Haushalt

Erstellt in Bondage von Christine am 19.Mai 2010

Bondage mit FrischhaltefolieEigentlich sind der Fantasie da keine Grenzen gesetzt, wen man im eigenen Haushalt nach etwas zum Fesseln sucht. Es muss ja nicht immer das gute Hanfseil oder das bunte Bondagetape sein.

Weiche Schals und Tücher erfüllen genauso ihren Zweck. Natürlich könnt Ihr daran nicht mit solcher Kraft reißen, wie zum Beispiel an stabilen Lederfesseln. Etwas stabiler ist zum Beispiel Betttuch. So kann man wunderbar alte Bettlacken oder Deckenbezüge recyceln. Einfach in Streifen schneiden oder reißen und es kann losgehen. Auch Lieblings Krawatte kann wunderbar zur Fessel umgewidmet werden.
Etwas spezieller ist dann schon Frischhaltefolie. In mehreren Lagen eignet auch sie sich sehr gut zur Bewegungseinschränkung. Besonders häufig wird sie für Mumifizierungen eingesetzt. Man braucht zwar mehr als eine Rolle für einen kompletten Kokon, dafür ist die dünne Folie im fertigen Ergebnis erstaunlich stabil.

Einiges, was sich so im Haushalt findet, sollte man aber lieber nicht zweckentfremden. Dazu gehören zum Beispiel Seidenstrümpfe. Die gehören an, nicht um das Frauenbein! Sie können nämlich böse einschnüren und Knoten kriegt man auch nicht wieder auf. Tief einschneiden und damit auch Schmerzen und sogar Schäden verursachen können auch Metalldrähte, Kabel oder Kabelbinder. Also auch davon Finger weg!

Wenn Ihr noch weitere Ideen habt, was man im Haushalt alles für eine kleine Fesselung findet, dann schießt mal los. Ich bin immer offen für neue Ideen…

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Bondage Art – die fesselnde Kunst der Dasniya Sommer

Erstellt in Bondage von Miss Passion am 6.April 2010

Symbolfoto - FesselkunstDen Bondage-Fans ist der Name Dasniya Sommer sicherlich ein Begriff. Wer die Künstlerin noch nicht kennt, dem kann ich nur empfehlen, sie mal bei der Arbeit zu beobachten.

Dasniya Sommer tanzte früher mal bei der Berliner Staatsoper (damals noch bekleidet). Sie ist Mitgründerin der Schwelle 7, einer Art Tanztheater/Tanzstudio, in der sie und ihre Kollegen verschiedene Workshops anbieten. Unter anderem auch Abende, an denen nicht nur Mitglieder sondern auch  Besucher willkommen sind, um diesen Kontakt zur BDSM-Szene zu ermöglicht. Selbstverständlich sind dann auch verschiedene der dazugehörigen “Spielarten” direkt zu erleben. Monatlich, immer zu Vollmond, finden diese Treffen statt.

Dasniya Sommer fasziniert durch ihre Soloauftritte, bei denen sie mit einem Mix aus Shibari, Yoga und Theater sich selbst und zugleich die Zuschauer, im wahrsten Sinne des Wortes,  fesselt.
Mit türkisen Haaren, dem farblich passendem Rock, Ballettschuhen und Bondageseilen tritt sie vor das Publikum. … Nach kurzer Zeit richten sich die Blicke der Zuschauer auf ihren nun nackten Körper, der gefesselt von der Decke hängt. Ein ästhetischer Anblick, so zumindest wird die Show meist im Nachhinein beurteilt. Doch längst nicht alle Presserückmeldungen sind durchweg positiv. Dasniya Sommer und ihr weise der Kunst polarisieren. Was haltet Ihr davon? Macht Euch ein Bild und lasst es und wissen! Ein Video von Dasniya Sommer in Selfsupension (deutsch= Selbstaufhängung “Selfbondage” genannt) mit einer unglaublichen Körperspannung, in dem sie beweist, wie sehr sie Herr über die faszinierende Fesselkunst ist, findet Ihr hier: Dasniya Sommer bei ARTE.tv (Video ist leider nicht mehr verfügbar! :-( )

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Klassische Fesseln: Bondage-Granulat und Bondage-Tape

Erstellt in Bondage von Christine am 25.März 2010

Bondage-Tape - LilaBondage-Granulat ist noch eine relativ neue Möglichkeit der Fesselung. Es handelt sich hierbei um einen bei niedriger Temperatur schmelzenden, thermoplastischen Kunststoff, der in heißem Wasser zähflüssig wird. In diesem Zustand kann er dann um Körperteile gelegt und beliebig geformt werden. Nach dem Erkalten wird der Stoff so hart, dass er ohne Werkzeug nicht mehr entfernt werden kann. Überlegt Euch also vorher, ob Ihr eine stabile Schere oder ähnliches bereitliegen habt. Nur so könnt Ihr den Bottom in Notfällen oder nach dem Spiel problemlos wieder befreien.
Nach Zerstören eines solchen Gebildes können die Reste neu geschmolzen und wieder verwendet werden. Daher sollte Euch auch ein etwas höherer Preis hier nicht gleich abschrecken.
Weiterer Vorteil: Auch Ungeübte können das Bondage-Granulat problemlos verwenden, da es dazu keinerlei besonderer Übung oder Vorkenntnisse bedarf.

Bondage-Tape ist ebenfalls einfach und unkompliziert im Einsatz. Es besteht aus einem speziellen Kunststoff, der sehr gut auf sich selbst haftet, ohne an Haut oder Haaren zu kleben. Fesselungen mit dem etwa 5 Zentimeter breiten Tape sind aus Sicht des Gefesselten sehr stabil, lassen sich aber vom Top schnell und einfach wieder lösen.
Mit Bondage-Tape könnt Ihr Euren Bottom schnell fesseln. Durch die Breite des Bandes besteht auch nicht die Gefahr des Abschnürens. Achtet jedoch im Gesicht darauf, dass immer Mund oder Nase frei sind, damit der Bottom ohne Probleme atmen kann.
Auf einer Rolle Bondage-Tape sind 20 Meter Tape, das Ihr einfach nur zurechtschneiden müsst, wie Ihr es braucht. Die entstehenden Streifen könnt Ihr auch wiederverwenden. Allerdings finde ich das Aufwickeln hinterher immer etwas mühsam.
Dafür bringt das Tape jetzt Farbe in Euer Spiel, denn neuerdings gibt es die Rollen in vielen verschiedenen Farben. So findet Ihr sie in unserem Shop in schwarz, weiß, rot und lila.

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Klassische Fesseln: Das Bondageseil

Erstellt in Bondage von Christine am 3.März 2010

Bild aus dem Sachbuch - Bondage made in JapanZum Fesseln gibt es ja inzwischen unzählige Möglichkeiten. Die bekannteste sind wahrscheinlich Fesselseile. Daher möchte ich Euch heute einen kleinen Einblick in die verschiedenen Seile und ihre Eigenschaften geben.
Beim Bondage werden Seile mit einem Durchmesser von 4 bis 10 Millimeter verwendet. Kleinere Durchmesser eignen sich dabei auch besser für dünne, filigrane Anwendungen wie etwa für das Genitalbondage. Für die Fesselung von Gliedmaßen oder ein Ganzkörperbondage kommen meistens Seile mit einem Durchmesser von 6 bis 8 Millimetern zum Einsatz.

Es gibt zwei grundsätzliche Formen von Seilen: geflochtene und gedrehte.
Geflochtene Seile haben eine rautenförmig erscheinende, glatte Oberfläche. Sie werden mit oder ohne die so genannte Seele geflochten. Die Seele ist ein Strick, um den das Seil geflochten wird. Es ist also nicht hohl und wird dadurch etwas steifer. Daher lassen sich Knoten in diesen Seilen bei Bedarf besser lösen.
Seile ohne Seele sind entsprechend weicher, die Knoten deshalb weniger leicht zu lösen. Manchmal kann es passieren, dass der Knoten gar nicht mehr auf geht und das Seil zerschnitten werden muss.
Gedrehte Seile bestehen aus zwei bis vier einzelnen Strängen, die eine unebene Oberfläche haben. Diese Oberfläche hinterlässt bei einer Fesselung markante Muster auf der Haut.

Auch bei den verwendeten Materialien gibt es sehr unterschiedliche Varianten aus Naturfasern und Kunststoffen.
Häufig verwendet werden Baumwollseile. Sie sind bezahlbar und außerdem schön weich auf der Haut. Die meisten Baumwollseile sind weiß, es gibt jedoch auch gefärbte Varianten. Leider ist das Baumwollseil nicht besonders reißfest und Knoten lassen sich darin manchmal nicht mehr lösen.
Hanfseile sieht man vor allem bei Liebhabern des japanischen Bondage häufig. Diese etwas rauen, markant riechenden Seile sind stabiler als Baumwollseile, können aber unschön fasern. Mitunter wird diesen Seilen auch ein Anteil Flachs oder Jute zugegeben. Bei diesem Naturfaserseil kommen ganz selten auch Allergien auf einen oder mehrere Bestandteile vor. Testet es also am besten vor dem ersten Einsatz.
Sisalseile bestehen aus der Faser einer Agavenart und pieksen recht schmerzhaft. Daher werden sie nur selten verwendet, nämlich vor allem dann, wenn dieser bei der Anwendung gewünscht ist, etwa bei der Cock and Ball Torture.

Kunststoffseile bestehen häufig aus Nylon, mitunter auch aus Polypropylen. Erstere sind sehr glatte Seile, letztere leicht rau, ähnlich wie Hanfseile. Alle Kunststoffseile sind sehr belastbar und reißfest. Außerdem lassen sich Knoten durch die glatte Oberfläche besser lösen.
Verzichtet auf Experimente mit schwimmfähigen Bootsleinen, Wäscheleinen oder ähnlichen „Seilen“. Sie eignen sich nicht für Bondage.

Bevor Ihr loslegen könnt, müsst Ihr die Seile noch auf die für Euren Zweck passende Länge bringen. Um wirklich etwas damit anfangen zu können, solltet Ihr Seile von drei Metern Länge oder mehr verwenden. Für manche Fesselformen braucht Ihr acht bis neun Meter, einige Rope Dresses bestehen aus bis zu zwanzig Meter langen Seilen.

Wenn Ihr die Seile einfach abschneidet, lösen sich schnell die Enden auf. Diese müssen also noch gesichert werden, bevor es los geht.
Bei Baumwollseilen werden Enden einfach umwickelt und der Faden dann verstochen. Hanfseil wird entweder verknotet oder mit Klebeband umwickelt. Wenn Ihr Klebeband verwendet, wird erst das Klebeband um das Seil gewickelt und dieses erst anschließend abgeschnitten.
Bei Kunststoffseilen reicht Hitze, um die Enden zu veröden. Das kann ein heißes Schneidwerkzeug, eine offene Flamme oder ähnliches sein.

Wenn Ihr die Seile oft genug benutzt habt, müsst Ihr sie irgendwann mal waschen. Dann am besten ab mit den guten Stücken in die Wanne, etwas Waschmittel und natürlich heißes Wasser dazu. Hinterher noch gut ausspülen, sonst bleiben Waschmittelrest im Seil, die die Haut irritieren können.
Die meisten Seile könnt Ihr zum Trocknen einfach irgendwo aufhängen. Hanfseile müssen allerdings unter Zug getrocknet werden. Wenn Ihr sie einfach so aufhängt, drehen sie sich nach und nach auf und Ihr könnt sie nicht mehr verwenden.

Na? Lust auf eine Seil-Session? Dann los! Und vergesst nicht, uns hinterher davon zu berichten… ;)

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