Fesselungsarten
Fesselungen können ganz unterschiedliche Zwecke verfolgen. Das Filmbondage ist, wie der Name schon sagt, oft in Filmen zu sehen. Aber auch in Bildern aus dem Fetish-Bereich wie denen des Künstlers Eric Kroll finden sich nicht wenige derartige Fesselungen. Diese Form des Bondage folgt weder besonderen ästhetischen Ansprüchen noch wird von ihr ein Nutzen in Form einer Bewegungseinschränkung oder eines anderen Effektes erwartet. Sie dient vielmehr als Requisit.
Die Folterfesselung dagegen folgt einem sehr bestimmten Zweck. Sie soll nicht nur die Bewegungen des Bottom einschränken, ihr primäres Ziel ist es, ihn in eine möglichst unbequeme Lange zu zwingen, beispielsweise als Strafe für ein Vergehen. Dabei muss es sich nicht notwendigerweise von Anfang an um eine unkomfortable Haltung handeln. Nach einer gewissen Zeit kann fast jede Fesselung als Folterfesselung angesehen werden, wenn sie unbequem wird. Im wirklichen Leben ist diese Art der Fesselung eher selten. Umso häufiger findet sie sich dagegen auf Bildern und in Texten wieder.
Beim Zierbondage steht der ästhetische Aspekt im Vordergrund. Sie soll in erster Linie gut aussehen und erst in zweiter Linie den Bottom einschränken.
Ganz anders das Zweckbondage. Hierbei ist Bewegungsunfähigkeit, also der eigentliche Zweck einer Fesselung, das Ziel. Da es sich um eine Gebrauchsfesselung handelt, spielen ästhetische Gesichtspunkte oder die Absicht, den Bottom in eine unbequeme Lage zu zwingen, dabei keine Rolle. Auch eine kunstvoll ausgefeilte Knotentechnik oder spezielles Fesselmaterial sind nicht vonnöten. Solange der Top sein Ziel mit der Fesselung erreicht, ist die genaue Form wie auch die verwendeten Fesselutensilien beliebig.
Fesselungstechniken
Um die oben erwähnten Fesselungsformen anzuwenden, gibt es natürlich verschiedene Fesselungstechniken, von denen ich Euch ein paar kurz vorstellen möchte.
Das sogenannte Weaving kommt vom englischen „to weave“, was „weben“ bedeutet. Hierbei handelt es sich um eine recht aufwändige und komplizierte Art der Bondage, die in der Regel aus zwei Etappen besteht. Im ersten Schritt werden die Seile im Zickzack auf den Körper des Bottom gelegt. Erst im zweiten Schritt werden sie mit einem weiteren Seil verbunden. So entstehen sehr komplexe und attraktive Fesselungsmuster.
Einfacher ist dabei dagegen die Wickelbondage. Bei dieser Technik werden die Seile einfach um den Körper oder Teile des Körpers gewickelt, um den gewünschten Effekt bzw. das gewüschte Muster zu erhalten.
Auch die Zahl der parallel liegenden Seile, die in einem Handgriff verwendet werden, kann unterschiedlich sein. Bei der Doppelseiltechnik wird das Bondageseil – wie der Name schon sagt – doppelt genommen, so dass man sehr schnell viele, häufig dekorative Windungen erhält. Sie wird gern als besonders sichere Form der Zweckbondage angewandt. Bei der Einseiltechnik wird der Bottom dagegen mit einem einzigen Seil in einfacher Lage gefesselt.
Habt Ihr eine oder einige der Fesselungsarten und -techniken schon mal ausprobiert? Wenn ja, schreibt uns doch mal Eure Anregungen und Erfahrungen.



(4 Stimmen / Bewertung: 3,25 von 5)




Eigentlich sind der Fantasie da keine Grenzen gesetzt, wen man im eigenen Haushalt nach etwas zum Fesseln sucht. Es muss ja nicht immer das gute
Den Bondage-Fans ist der Name Dasniya Sommer sicherlich ein Begriff. Wer die Künstlerin noch nicht kennt, dem kann ich nur empfehlen, sie mal bei der Arbeit zu beobachten.

