Blog Navigation
Kategorien
Erotischer Link Tipp



Orion Surftipps
Unsere Beiträge

Kennt Ihr das BDSM-Model Jasmine Sinclair?

Erstellt in Bondage von Siria am 15.Februar 2013

Die am 2. Oktober 1982 in Hull, East Yorkshire geborene Jasmine Sinclair ist als Model im Bereich Bondage zu Hause. Dies beweisen schon alleine die Auszeichnungen, besonders die aus den Jahren 2010 und 2009, wo sie Gold bei den Bondage Awards als “Best Bondage Model” bekam. Im Jahre 2008 belegte sie in der gleichen Kategorie den 2. Platz als “Best Bondage Model” und fünf Jahre zuvor erhielt sie den Signy Award (Vorgänger des Bondage Awards), ebenfalls als bestes Bondage-Model.
Der Bondage Award wird seit 2008 in vielen Kategorien vergeben, z.B. für Knotenkünstler, Shops, Performer, Fotografen sowie für kostenlose und kostenpflichtige Bondage-Websiten – bei denen Frau Sinclair mit ihrer Homepage den 4. Platz belegte.
Jasmine ist Meisterin ihres Faches. Unter all den Bildern und Videos, auf denen sie als gefesseltes Opfer zu bewundern ist, gibt es auch Aufnahmen, bei denen sie Selfbondage, eine Fesselpraktik die Experimentierfreude und Einfallsreichtum verlangt, praktiziert. Ebenso ist sie ein Fan der gleichgeschlechtlichen Liebe, was sie mit ihren zahlreichen BDSM-Lesbien-Pornos beweist und durch einen Bondage Award 2012 ”Best Lesbian Bondage” unterstrichen wird.
Das oben ohne Model mit den gemachten Big Boots wurde für unzählige Medienblätter wie The Sun, News of the World, Playboy (im November 2006 wurde Jasmine Cybergirl im Plabyboy UK), Maxpower Magazin, Toni und Guy Magazine u.v.a. abgelichtet.

Mal ist sie blond, mal brünett, mal allein, mal zu zweit oder auch zu dritt aber sehr oft ”hilflos gefesselt” – schaut z.B. hier:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Stimmen / Bewertung: 4,00 von 5)
Loading ... Loading ...
2 Kommentare - Schreibe bitte hier Deinen Kommentar

Wer kennt Fetischmodel Ancilla Tilia?

Erstellt in Fetisch-Welt von Siria am 11.Januar 2013

Ancilla Tilia ist eine niederländische Fetisch-Schönheit, die 1985 in Rotterdam unter dem Namen Linde van de Leest geboren wurde. Was Ihr Spaß macht, wird gemacht wie z.B. Cover-Shooting für den Playboy (Juni 2009 & Oktober 2012), Kolumnistin der FHM für zwei Jahre, Moderatorin im TV, Glamour-, Fetisch & Bondage-Model und wer weiß was noch alles …

Die Veröffentlichung im Playboy veranlasste die 28-Jährige ihren Namen in Ancilla Tilia zu ändern – für mehr Privatsphäre – und ihre Karriere begann. Doch Ancillas wirkliche Liebe ist die Fetisch-Fotografie. Am liebsten in Latex, Dessous, Korsetts und High Heels. Sie ist schon auf den Titelseiten unzähliger Magazine erschienen, z.B. Bizarre und Marquis. Ganz zu schweigen von all den Herren hinter der Linse, die die Fetish Queen provokant ins Bild gesetzt haben: Erwin Olaf, Chad Michael Ward, Patrick Käse, Marc Deurloo, Gerard Henninger und und und.
Tilia zeigt Ihre Liebe zum Fetisch ganz offen und auch überall. Natürlich schockiert sie den einen oder anderen, aber sie hat es geschafft, dass Menschen vom Schockzustand zu Neugierde wechseln.

Ancilla sieht sich als Künstlerin und Frau ohne Scham. Ihre einzigartige Persönlichkeit, mit dem Fetisch ganz selbstverständlich umzugehen, bewirkt, dass sie nie unangenehm oder peinlich wirkt. Einen Fetisch-Vortrag vor einem Mainstream-Publikum wuppt sie ebenso, wie ein Fototermin für die Karosserien von Opel. Einmal wurde ihr bisher aufgrund ihres Fetischlebens gekündigt – es handelte sich um ihre Werbespots für eine katholische Universität in Holland. ;-)
Vor geraumer Zeit war sie auch im Bereich Bondage zu Hause, doch davon hat sich ein Stück weit entfernt. Momentan konzentriert sie sich mehr auf die Mode und nebenbei hält sie sich auf Social Networks wie Twitter, Facebook, Hyves, Trivia, DevianART etc. auf.

Ob wir der kurvenreichen und schnuckeligen Fetisch-Liebhaberin auf den diesjährigen Fetisch-Veranstaltungen begegnen, ist noch nicht bekannt.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (noch nicht abgestimmt)
Loading ... Loading ...
0 Kommentare - Schreibe bitte hier Deinen Kommentar

BoundCon IX in München

Erstellt in Fetisch & BDSM Events von Christine am 25.April 2012

Symbolfoto - FesselnVom 11. bis zum 13. Mai ist es wieder so weit, die BoundCon öffnet im Zenith in München ihre Tore und das Programm verspricht wieder jede Menge Spaß, Action und Erotik. Über 100 Aussteller, darunter Carmen Martinez, Cyberesque, Fantastic Rubber, Inner Sanctum, Private Zone, Sklaven Zentrale, TO.mTO und Vital Signs, haben sich für die Veranstaltung angekündigt. Außerdem wird es wieder ein reichhaltiges Bühnenprogramm geben, das unter anderem der japanische Ausnahmekünstler Kinoko Hajime gestalten wird. Außerdem dabei sind das Bondage Project aus Hamburg, Dragonrope, Nikiru und weitere Künstler.
Natürlich könnt Ihr auf der Messe viele internationale Stargäste treffen und heiße Models hautnah erleben. Wer möchte, kann nicht nur schauen, sondern bei den Custom Shootings auch selbst Bilder machen. Aber meldet Euch vorher rechtzeitig an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Wer lieber selber Hand anlegen und lernen will, ist in den Bondage Workshops der Convention bei den Top Riggern bestens aufgehoben und geht ganz sicher mit vielen neuen Ideen und Anregungen nach Hause.
Entspannen könnt Ihr zwischendurch natürlich auch in der Chill Out Lounge, die jetzt mit einer neuen Cocktailbar aufwartet. Zur Stärkung gibt es wieder einen großen Gastrobereich mit Leckereien für jeden Geschmack. Für die VIPs wird es wieder einen gesonderten Bereich mit reichhaltigem Buffet und erstklassiger Sicht auf die große Hauptbühne geben. Ihr könnt Euch dort also an den Leckerbissen delektieren, ohne etwas zu verpassen. ;)
Und wer über den Tag so richtig Appetit auf mehr Fesselkunst und Fetisch bekommen hat, kann den am Samstag bei der großen Aftershowparty “Sub Rosa Dictum” im Kesselhaus ab 22 Uhr befriedigen.

Geöffnet sind die Tore der diesjährigen BoundCon für Euch am Freitag von 15 bis 24 Uhr, am Samstag, von 12 bis 23 Uhr und am Sonntag von 11 bis 16 Uhr. Tickets gibt es ab 30 € im Vorverkauf, im Direktverkauf beim “Sexbox over 18 Store” in der Gaissacher Str. 7 in München oder an der Tageskasse. Nur an der Tageskasse gibt es die günstigen Sondertickets für den Sonntag für nur 10€. Wer wieder in den Genuß der VIP-Tickets kommen will, muss die dagegen im Vorverkauf erstehen. Aber Achtung, die Tickets sind auf 300 Stück pro Tag limitiert. Also besorgt sie Euch rechtzeitig. ;)

Anreisen könnt Ihr sowohl mit den Öffentlichen als auch mit dem Auto. Das Gelände liegt günstig zum Nahverkehr und Parkplätze gibt es ebenfalls genug. Auch für die Übernachtung der Gäste ist wieder gesorgt. Ihr bekommt im Partnerhotel der BoundCon, dem Feringapark Hotel, Zimmer zum Special Price.
 
Ich wünsche dann schon mal allen, die die Convention besuchen, viel Spaß dort und vielleicht berichtet Ihr ja mal, wie es war… ;)
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (noch nicht abgestimmt)
Loading ... Loading ...
0 Kommentare - Schreibe bitte hier Deinen Kommentar

Japanisches Bondage im 20. Jahrhundert

Erstellt in Bondage von Christine am 19.März 2012

Fesselkunst - Bondage-ArtIn den 1920ern und ’30ern bot die technische Weiterentwicklung der Fotografie verschiedene neue Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks. Das Markenzeichen des japanischen Bondage-Künstlers Ito in seinen Fotos war das zerwühlte, zerzauste Haar seiner Models.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, in den 1950ern, erschienen in Japan eine Reihe erotischer Bondage Fotomagazine, unter anderem der „Kitan Club“. Aber nicht nur in Japan, sondern weltweit stieg diese Form des Ausdrucks ästhetischer sexueller Fantasie rasant an. Der Markt entsprechender Bondage-Magazine boomte. Durch diese neue Offenheit kamen auch Bondage-Clubs auf, in denen kunstvolle Fessel-Vorführungen live auf der Bühne zu sehen waren. So genannte Rope Master zelebrierten dort unterhaltsame Shows (shibari genannt), die die Körperästhetik der Bondage-Kunst mit Spannung verbanden. Zwischenzeitlich mussten die Bondage-Fans ihre Leidenschaft in den 60er Jahren aufgrund des in Japan erneut aufkommenden gesellschaftlichen Moralismus wieder unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit halten – alles, was mit bewusster Körperlichkeit zu tun hatte, war tabu.

Das änderte sich jedoch in den darauf folgenden späten 70er Jahren wieder – und zwar ins andere Extrem. Zwar ist die Entwicklung der japanischen Gesellschaft nicht zu vergleichen mit der Welle sexueller Befreiung im Amerika der 70er (freie Liebe, die so genannten Blumenkinder und die symbolische “Sprengung” der einengenden gesellschaftlichen Ketten, indem unzählige Frauen öffentlich ihre BHs verbrannten, sind nur einige der Schlagwörter, die hier zu nennen sind). Doch auch Nippon konnte sich dieser weltweiten Aufsehen erregenden Revolutionswelle natürlich nicht ganz verschließen und so schwappten die Ausläufer dieser einzigartigen Bewegung auch bis nach Japan, auch wenn die Auswirkungen der sexuellen Befreiung dort bei weitem nicht so stark zu spüren waren wie in der westlichen Welt.

Bis heute ist japanisches Bondage etwas ganz Besonderes geblieben, hat den Zauber der Mystik nicht verloren. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Bondage verbindet viele Aspekte und symbolisiert deshalb für jeden, der diese Kunst verehrt, andere Schwerpunkte und Leidenschaften – Ästhetik, Körperkult, Erotik, Sensualität, Historie, Kultur.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5 Stimmen / Bewertung: 4,20 von 5)
Loading ... Loading ...
2 Kommentare - Schreibe bitte hier Deinen Kommentar

Der 8. German Fetish Ball in Hamburg

Erstellt in Fetisch & BDSM Events von Christine am 28.April 2011

Tickets des 8. German Fetish BallsAm 1. Juni ist es wieder soweit: Der German Fetish Ball öffnet ab 21.00 Uhr seine Pforten für alle Fans und Liebhaber der bizarren Erotik. Und dann wird natürlich bis zum 5. Juni durchgefeiert, was das Zeug hält. Die Veranstalter freuen sich auch dieses Jahr wieder auf ein nationales und internationales Publikum, dem sie erlesene Show-Acts, die aktuellste Fetischmode und szenebekannte Künstler präsentieren. Unter den bekanntesten Künstlern werden dieses Jahr der Bondageküstler Matthias Grimme, Model Midori und Künstlerin und Sängerin Luci van Org sein. Dazu erwarten die Gäste heiße Beats von angesagten DJs, die die Körper zur Ekstase treiben. Den würdigen Rahmen bieten auch dieses Jahr wieder das Cantonium und das Edelfettwerk als Party Location.

Natürlich erwartet auch die German Fetish Fair wieder mit zahlreichen Neuheiten und ausgefallenen Toys, extravaganter Mode und mehr auf ihre Besucher, die dort stöbern und vielleicht das eine oder andere neue Lieblingsteil erstehen können.
Bei der Sweet Surrender Party kommen dagegen alle auf ihre Kosten, die in dieser besonderen und knisternden Atmosphäre auch spielen wollen. Eine ganz eigene, außergewöhnliche Welt heizt hier die Fantasien der Besucher an.

Wann Ihr genau wo in diese Welt eintauchen könnt, erfahrt Ihr natürlich auf der Homepage im Veranstaltungsplan des German Fetish Ball. Weitere Veranstaltung sind noch in der Planungsphase und werden dann ebenfalls auf der Homepage veröffentlicht.

Bildquelle: www.german-fetish-ball.de

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Stimmen / Bewertung: 3,00 von 5)
Loading ... Loading ...
0 Kommentare - Schreibe bitte hier Deinen Kommentar

Die Wirkung des Japanischen Bondage

Erstellt in Bondage von Christine am 14.Dezember 2010

Die Schriftzeichen für jousamaBondage ist keine neumoderne Kunst, sondern etwas uralt Gewachsenes, das in der japanischen Kultur und Geschichte tief verwurzelt ist. Dennoch geht auch die Kunst des Bondage mit der Zeit. Denn während in der klassischen Bondage-Kunst ausschließlich die Männer die aktive, dominante Rolle spielten, gibt es im modernen Bondage durchaus auch weibliche Rope Mistresses beziehungsweise Bondage Queens, Jô-sama genannt. Solche modernen Einflüsse beleben diese einzigartige Körperkunstform und geben ihr neue Impulse.

Da die Ästhetik beim Japanischen Bondage eine so große Rolle spielt und weit im Vordergrund steht, hier noch einige Anmerkungen speziell zu diesem Thema:
Einfach irgendwie jemanden festzubinden beziehungsweise einzuschnüren, hat absolut nichts mit Japanischem Bondage zu tun. Sinnliche und visuelle Ästhetik sind hier wie beim Ikebana und anderen japanischen Kunstformen wesentliche Faktoren, auf denen das Bondage aufbaut. Bondage ist ein Ritual, das zelebriert werden will, um seine volle künstlerische und emotionale Wirkung zu entfalten. Echte Bondage-Fans lassen sich einfach fallen, tauchen ein in diese besondere Zeremonie, die Körper und Geist fesselt. So verbindet das Japanische Bondage Körperwahrnehmung und Erotik, Sensibilität, emotionales Abenteuer und einzigartige Mystik. Alles, was unsere Sinne auf sanfte Weise anregt, unser Gefühl sensibilisiert, uns auf irgendeine Weise Genuss verschafft, wirkt auf uns gleichzeitig erotisierend, denn es führt dazu, uns auf uns selbst beziehungsweise den Partner zu konzentrieren und lässt uns all unsere Sinneseindrücke bewusster wahrnehmen.

Bondage regt unsere Fantasie an, weckt unsere Kreativität und es rückt scheinbare Kleinigkeiten in den Mittelpunkt unseres Empfindens: Der Kontrast des dunklen, festen Seiles auf heller, zarter Haut; das Gefühl tiefer Geborgenheit im Blick des von Seilen kunstvoll umschlungenen Partners… Wer sich darauf einlässt, erlebt in diesem Ritual eine ganz besondere sinnliche Reise.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (noch nicht abgestimmt)
Loading ... Loading ...
0 Kommentare - Schreibe bitte hier Deinen Kommentar

Die Geschichte des Japanischen Bondage

Erstellt in Bondage von Christine am 16.November 2010

Japanbondage Geschichte - FolterszeneIm 15. und 16. Jahrhundert – in Japan eine Zeit des Krieges und der Not – wurden Bondagetechniken vor allem im Kampf und zur Folter verwendet: Tasuki-dori, Hobaku-jutsu und Hojo-jutsu gehörten damals zu den traditionellen Techniken, um Gegner gefangen zu nehmen, mit Seilen zu fesseln und über längere Zeit festzusetzen.

Bondage wurde in dieser dunklen Periode auch öffentlich als Bestrafung genutzt. Man mag sich vielleicht wundern, warum damals nicht Metall, Holz oder Leder zum Fesseln dienten, sondern vor allem Bambusstäbe und Seile aus Naturfasern, aber das ist leicht zu erklären: Leder war im damaligen Japan aufgrund der nicht so weit verbreiteten Rinderhaltung eher rar und teuer; großflächiger Reisanbau war viel weiter verbreitet als Viehhaltung. Und Metall wurde zwar auf dem Schlachtfeld in Form von kunstvollen Schwertern verwendet, aber der breiten Masse war Metall kaum zugänglich.

Nach dem Ende der kriegerischen Zeiten, in der so genannten Edo-Periode, die bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts reichte, entwickelten sich aus diesen Fesselungen zwei Richtungen. In der einen wurden sie weiter genau dafür verwendet, wofür sie ursprünglich gedacht waren, nämlich Gefangene von Militär und Polizei zu binden.

Die Edo-Periode war eine blühende Zeit und in der japanischen Gesellschaft bildete sich der Mittelstand immer stärker aus. Das hatte auch ein wachsendes Bedürfnis nach anregender Unterhaltung zur Folge – und das ästhetische, hochdekorative Körper-Bondage traf dabei genau den Nerv der Zeit. Die Form des so genannten Kabuki Theaters bestand aus Gruppen wandernder Schauspieler, die Unterhaltung für die Masse boten und alles zeigten, was das alltägliche Leben der Menschen vorgab; nicht selten wurden dort auch derbere Szenen auf der Bühne gezeigt, wie zum Beispiel Sex und Romantik (nureba genannt) oder Folterszenen (semega). Heute wird das Kabuki Theater als klassische japanische Theaterkunst angesehen. Unterstützt wurde sie durch die Weiterentwicklung der Holzdruckkunst. Schon bald gab es zusätzlich zu den Theateraufführungen auch „Fanartikel“ zu kaufen, die einzelne Szenen aus den Theaterstücken darstellten – oft genug waren dies besonders aufreizende Erotik- oder aber Folterszenen. Diese Druckwerke legten den Grundstein für die von nun an schnell wachsende Bondage-Kunstform in der Tradition der Ukiyoe (jap. “Bilder aus der fließenden Welt”), und es gab immer mehr Künstler, die sich damit beschäftigten. Übrigens galt dies nicht nur für Japan, sondern auch im viktorianischen England und in Europa wurden erotische Abbildungen populär. Einer der bekanntesten Ukiyoe-Künstler Japans war Seiu Ito (1882 – 1961), der die Tradition des Holzdrucks perfekt beherrschte. 1919 veröffentlichte er – angeregt durch sein ästhetisches Kunstempfinden und seine individuelle erotische Neigung – die ersten Fotografien gefesselter Frauen. Damit war die moderne Form der Japanischen Bondage geboren. So fand das Japan-Bondage unter anderem über die Bilder des japanischen Fotografen Noboyushi Araki seinen Weg nach Europa und in die USA.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Stimmen / Bewertung: 4,00 von 5)
Loading ... Loading ...
0 Kommentare - Schreibe bitte hier Deinen Kommentar

Fesselspielart: Hängebondage/Schwebebondage

Erstellt in Bondage von Christine am 1.November 2010

Fesselspielart: Hängebondage / SchwebebondageBeim Hängebondage/Schwebebondage wird der oder die Gefesselte in eine hängende Position gebracht. Diese Form des Bondage eignet sich nur für Fortgeschrittene, da Fehler bei der Ausführung für den Bottom ernste gesundheitliche Folgen haben können. Daher ist eine gründliche Vorbereitung und Information besonders wichtig. Workshops können dafür neben einschlägiger Literatur als gute Basis dienen.

Das Schwebebondage ist immer nur etwas für einen kurzen Zeitraum, da auch bei anfangs recht bequemen Haltungen schnell der Kreuzigungseffekt eintreten kann. Dieser Effekt entsteht, wenn durch Zug auf den Armen durch das eigene Körpergewicht die Atmung eingeschränkt wird. Wird das Opfer nicht rechtzeitig befreit, erstickt es.

Und das braucht Ihr für ein Hängebondage: Eine stabile Befestigungsmöglichkeit wie etwa Deckenbalken oder einen stabilen Bondagerahmen und einen Haken, der für hohe Lasten ausgelegt ist (Krippen- oder Schaukelhaken).

Bei der Wahl der Fesselmaterialien habt Ihr verschiedene Möglichkeiten. Der Bondage-Sack ist die wohl komfortabelste Lösung auch für längere Zeiträume. Auch Handhebefesseln in unterschiedlichen Ausführungen kommen dafür infrage. Im Idealfall haben diese einen integrierten Griff, an dem sich der/die Aufgehängte festhalten kann.
Auch an den Füßen kann der Bottom mit entsprechenden Fußhebefesseln aufgehängt werden. Diese können eine sandalenähnliche Form haben, aber auch als fester Schnürschuh daherkommen, unter dessen stabiler Sohle Ösen befestigt sind. Ebenfalls verwendet werden können Seile und Geschirre aus dem Bergsteigerbedarf. Ersteres ist jedoch die hohe Kunst des Schwebebondage und bedarf in jedem Fall einer entsprechenden Ausbildung bei einem erfahrenen Lehrer.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Stimmen / Bewertung: 1,50 von 5)
Loading ... Loading ...
2 Kommentare - Schreibe bitte hier Deinen Kommentar

Fesselkunst: Was ist ein Bakushi?

Erstellt in Bondage von Naughty Nadja am 7.September 2010

Schriftzeichen für "Bakushi"Nachdem meine Kollegin Euch vor einiger Zeit über die japanische Fesselkunst (Shibari bzw. Kinbaku) im Allgemeinen aufgeklärt hat, möchte ich Euch nun ein paar Japanbondage-Fachbegriffe näher bringen, mit denen Ihr Euch bei der nächsten Bondage-Performance als Fachmann/-frau outen könnt.

Den Anfang macht heute der Begriff “Bakushi”, der übersetzt in etwa “Fesselmeister” bedeutet. In BDSM-Kreisen bezeichnet man mit dem Ausdruck einen Bondage-Künstler, der die traditionelle  japanische Fesselkunst beherrscht. Uneinigkeit herrscht lediglich darüber, ob sich jeder, der sich ein wenig Wissen auf dem Gebiet angeeignet hat und die Kunst bei Performances etc. aktiv durchführt, “Bakushi” nennen darf oder ob es sich dabei um einen Titel handelt, der von einer höheren Instanz verliehen werden muss, nachdem der Anwärter seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat. Da es die Kinbaku-Szene aber trotz Bemühungen in den letzten Jahren nicht geschafft hat, ein internationales Gremium zu bilden, dass die Fesselkünstler beurteilen könnte, nennen sich bis auf weiteres auch viele Fessel-Amateure “Bakushi”, also Meister. Eine Tatsache, die es für interessierte Laien schwer macht, die tatsächliche Qualität der Künstler einzuschätzen.

Andere in Japan benutzte Begriffe für ”Bakushi” sind u.a. auch “Kinbakushi” (“Meister des festen Bindens”) oder “Nawashi” (“Seil-Meister” oder “Seil-Lehrer”). Ein im Jahre 2007 abgedrehter Dokumentarfilm von Regisseur Ryuichi Hiroki über die japanische Fesselkunst trägt ebenfalls den Namen “Bakushi”. Einige berühmte “Bakushi” sind z.B. Osada Sensei und Akechi Denki sowie Randa Mai, Go Arisue, Chimuo Nureki, Haruki Yukimura und Chiba Eizô. Weibliche “Bakushi” sind, wie zu erwarten, eher selten – eine bekanntere von ihnen ist Benio Takara.

Seit den 1990er Jahren wurde die japanische Fesselkunst zusätzlich zu den gröberen/ einfacheren westlichen Fesseltechniken auch bei uns als eigenständige erotische Kunstform immer beliebter, sodass es mittlerweile auch viele westliche Fesselkünstler gibt. Ob sie sich zu Recht Bakushi oder Nawashi nennen dürfen, ist allerdings umstritten: Hardliner meinen, dass nur Japaner “Bakushi” sein dürfen, während andere auch Westlern diesen Titel zugestehen, solange sie ihr “Handwerk” in Japan oder zumindest bei einem japanischen “Bakushi” gelernt haben.

Also – falls Ihr es nun auch anstrebt, ein echter “Bakushi” zu werden: Hier findet Ihr schon mal das Fesselmaterial zum üben.

Und als kleines “Appetithäppchen” hier der Trailer zum Film “Bakushi” – viel Spaß dabei!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Stimmen / Bewertung: 4,00 von 5)
Loading ... Loading ...
0 Kommentare - Schreibe bitte hier Deinen Kommentar

Eine fesselnde Synthese aus Bondage und Ballett…

Erstellt in Bondage von Christine am 6.August 2010

… erlebte das Publikum des Torture Garden in London, vorgeführt von der britischen Künstlerin Malificent Martini und dem bekannten britischen Bondage Künstler Esinem. Hier fließen die Kunst des Shibari und die Eleganz und Flexibilität der Balletttänzerin zu einer außergewöhnlichen und, wie ich finde, sehr reizvollen Mischung zusammen.

Aber schaut einfach selbst rein und bildet Euch ein Urteil. ;)

Weitere Videos und Bilder findet Ihr auf myspace.com: Malificent Martini.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Stimmen / Bewertung: 3,00 von 5)
Loading ... Loading ...
0 Kommentare - Schreibe bitte hier Deinen Kommentar
zurück
Seite 1 von 212
Orion Blogsuche
Suchen
Top 10 - Beste Beiträge
Neue Kommentare
  • Bernd: Wir haben öfter mal fully clothed sex, a...
  • Siria: Okularverkehr, der neue Trend an japanis...
  • Maskenfreund: Ob man direkt gesünder lebt, kann ich ni...
  • uwe b.: Ich habe gerade angefangen, teil eins im...
  • Sektqueen: Hallo NS Paar, Ich machs hin und wieder ...
  • Falcon999: Hallo Levis 501! Geiles Posting! Ich mac...
  • ballonherz1971: Schön, dass mein Schreiben an Orion, sic...
  • Anonymous: Hallo Siria, ja leider gibt es dazu noch...
  • Miss Passion: Lieber Guest, leider ist die Auflage des...
  • Guest: Warum gibt es den nicht für zu Hause?...
Themen
RSS Feeds:
Blog Info