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Bondagearten: Japanisches Bondage oder Shibari

Erstellt in Bondage von Christine am 9.August 2010

Japan Bondage - ShibariDas Japanische Bondage ist eine aus Japan stammende Schule der Fesselkunst. Ziel ist es bei dieser Bondageform, Körper und Fesselmaterial zu einer möglichst ästhetischen und harmonischen Einheit zu verbinden. Um das zu erreichen, müssen sich die Muster, in denen die Seile liegen, mit der dem Gefesselten aufgezwungenen Körperhaltung ergänzen und zu einer einzigen emotionalen Aussage verschmelzen.
In der ursprünglichen Form wird diese Bondagevariante mit Seilen, meist aus Hanf oder Jute, ausgeführt. Wichtig ist, dass die Seile möglichst symmetrisch verlaufen und eng am Körper anliegen. Überlappungen sollten weitestgehend vermieden werden. Parallel verlaufende Seilabschnitte sollten keinen freien Raum zwischen einander haben.
Im Japanbondage gibt es neben der kreativen Freiheit des Bondagekünstlers auch einige Standardfesselungen. Wohl am häufigsten zu finden ist der so genannte „rope dress“. Bei diesem „Kleidungsstück“ werden Seile auf weitgehend festgelegte Art und Weise um den Torso des Bottom gelegt, so dass ein Muster entsteht, das auch nach dem Lösen der Fesselung auf der Haut noch eine Weile sichtbar bleibt. Die beiden bekanntesten „rope dresses“ sind „diamond“ und „box“.
Im letzten Jahrhundert hat die Asien-Bondage auch ihren Weg in die westliche Welt gefunden und hat sich hier zu einer Bezeichnung für alle Formen des Bondage entwickelt, deren Ziel eine präzise und anmutige Verbindung zwischen den Seilen und dem Körper des Bottoms ist. Durch Vermischungen und Weiterentwicklungen kann heute nicht mehr eindeutig zugeordnet werden, welche Elemente wirklich aus Asien stammen und welche in der westlichen Kultur hinzugefügt wurden.

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Erotische Fesselspielart: Mentale Bondage

Erstellt in Bondage von Christine am 26.Mai 2010

Symbolfoto - Mentales BondageWie der Name schon sagt, kommt das mentale Bondage ohne jegliche Hilfsmittel aus. Die Fessel ist hierbei der Befehl des Tops, in einer bestimmten Haltung zu verharren. Der Bottom versucht sich also rein vom Kopf her auf die Fesselung und Bewegungseinschränkung einzustellen – ohne tatsächlich gefesselt zu sein.
Der mental Gefesselte taucht vollkommen in die Vorstellung des Fixiertwerdens ein. Der stärkste Reiz eines Bondage findet ja im Kopf statt, so dass die tatsächliche Fixierung bei einer mentalen Bondage unwichtig wird. Allein die Vorstellung, gefesselt und wehrlos zu sein, steht im Mittelpunkt des Geschehens.

Gleichzeitig ist das mentale Bondage auch eine gute Gehorsamkeitsübung. Sich nicht zu bewegen kann nämlich je nach Haltung früher oder später sehr anstrengend oder unangenehm werden.

Die vom Top  gewählten Haltungen des Bottoms können also sowohl rein zweckmäßig sein als auch eine Herausforderung für den Bottom darstellen. Schließlich mögen die meisten Spieler ab und zu auch gern kleine Gemeinheiten. ;)

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Klassische Fesseln: Bondage-Granulat und Bondage-Tape

Erstellt in Bondage von Christine am 25.März 2010

Bondage-Tape - LilaBondage-Granulat ist noch eine relativ neue Möglichkeit der Fesselung. Es handelt sich hierbei um einen bei niedriger Temperatur schmelzenden, thermoplastischen Kunststoff, der in heißem Wasser zähflüssig wird. In diesem Zustand kann er dann um Körperteile gelegt und beliebig geformt werden. Nach dem Erkalten wird der Stoff so hart, dass er ohne Werkzeug nicht mehr entfernt werden kann. Überlegt Euch also vorher, ob Ihr eine stabile Schere oder ähnliches bereitliegen habt. Nur so könnt Ihr den Bottom in Notfällen oder nach dem Spiel problemlos wieder befreien.
Nach Zerstören eines solchen Gebildes können die Reste neu geschmolzen und wieder verwendet werden. Daher sollte Euch auch ein etwas höherer Preis hier nicht gleich abschrecken.
Weiterer Vorteil: Auch Ungeübte können das Bondage-Granulat problemlos verwenden, da es dazu keinerlei besonderer Übung oder Vorkenntnisse bedarf.

Bondage-Tape ist ebenfalls einfach und unkompliziert im Einsatz. Es besteht aus einem speziellen Kunststoff, der sehr gut auf sich selbst haftet, ohne an Haut oder Haaren zu kleben. Fesselungen mit dem etwa 5 Zentimeter breiten Tape sind aus Sicht des Gefesselten sehr stabil, lassen sich aber vom Top schnell und einfach wieder lösen.
Mit Bondage-Tape könnt Ihr Euren Bottom schnell fesseln. Durch die Breite des Bandes besteht auch nicht die Gefahr des Abschnürens. Achtet jedoch im Gesicht darauf, dass immer Mund oder Nase frei sind, damit der Bottom ohne Probleme atmen kann.
Auf einer Rolle Bondage-Tape sind 20 Meter Tape, das Ihr einfach nur zurechtschneiden müsst, wie Ihr es braucht. Die entstehenden Streifen könnt Ihr auch wiederverwenden. Allerdings finde ich das Aufwickeln hinterher immer etwas mühsam.
Dafür bringt das Tape jetzt Farbe in Euer Spiel, denn neuerdings gibt es die Rollen in vielen verschiedenen Farben. So findet Ihr sie in unserem Shop in schwarz, weiß, rot und lila.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 Stimmen / Bewertung: 3,25 von 5)
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Bondage-Anleitung für Amateure: 1. Vorbereitung

Erstellt in Bondage von Christine am 3.Februar 2010

Symbolfoto -  privat FesselspieleAuch wenn manche immer noch denken, den Partner so fesseln, sei ja ganz einfach, braucht eine Bondage-Session doch eine mehr oder minder lange und gute Vorbereitung. Dazu gehört mitunter auch der Besuch eines Bondage-Seminars, in dem die Teilnehmer von erfahrenen Fesselkünstlern in die Kunst des richtigen (und unfallfreien!) Fesselns eingewiesen werden.
Solche Seminare und Workshops mit guter Qualität findet Ihr zum Beispiel beim Bondage-Project. Dort lernt Ihr zum Beispiel auch grundlegende, für eine folgenfreie Bondage-Session wichtige anatomische Kenntnisse. Die sind wichtig, damit Ihr einige Fehler von vornherein vermeiden können, zum Beispiel das Abschnüren wichtiger Nerven oder Blutgefäße.
Auch Grundlagen der Physik werdet Ihr dort lernen, die Euch besonders bei einer Hängebondage oder anderen Fesselungen mit Belastung schnell von Nutzen sein können.
Wenn Ihr grundlegendes Wissen erworben habt, kann es eigentlich schon losgehen. Aber direkt vor einer Session gibt es auch noch einiges zu beachten.

- Nehmt Euch Zeit und lasst es mit Ruhe angehen. Störungen sind dabei sehr unschön – und manchmal auch peinlich! ;)
- Schafft Euch eine angenehme Atmosphäre und schaut, dass der Raum nicht zu kalt ist. Schließlich dauert die Session ja mehr als fünf Minuten und besonders wenn der Partner nackt gefesselt wird, kann er schnell frieren.
- Legt Euch Eure Bondage-Utensilien bereit und prüft sie vorher noch mal auf ihre Eignung. Für den Ernstfall (Verbands)Schere/Schlüssel nicht vergessen! Wer im Dunkeln arbeitet, sollte für Notfälle auch eine Taschenlampe bereitlegen. Die ist auch für den Fall eines Stromausfalls sehr praktisch.
- Vereinbart ein Codewort oder – wenn der Partner geknebelt wird – ein Codezeichen miteinander und achtet darauf, dass der Gefesselte, das Codezeichen auch in der Fesselung sichtbar ausführen kann! Fingerschnipsen ist mit Daumenschellen zum Beispiel eher unpraktisch. ;)
- Und nicht nur das Codewort, auch grundlegende Erwartungen und Grenzen im Spiel sollten vorher abgesprochen werden. So vermeidet Ihr, dass aus der Lust sehr schnell Frust oder gar schlimmeres wird.

Mitunter gern vergessen wird auch folgendes: Finger weg von Alkohol und Drogen! Beide Spielpartner sollten nüchtern und klar im Kopf sein. Drogen und Alkohol können die Reaktionsfähigkeit einschränken, machen unsensibel und stören die Wahrnehmung – die agierenden Personen gefährden sich dadurch nicht nur, sondern sie bringen sich selbst um den künstlerischen und emotionalen Genuss.

Hier findet Ihr noch: Bondage-Anleitung für Amateure: 2. Eine sichere Session

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Fesselkleidung: Leder-Harness

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Christine am 26.Januar 2010

Leder-Fessel-Harness im ORION Fetisch-ShopNachdem ich letztens im Blog-Artikel “Bondage – Fesseln der Lust” Fesselkleidung schon einmal erwähnt habe, möchte ich Euch heute ein solches Teil mal vorstellen.

Harnesse sind ein eine beliebte Möglichkeit, den Partner – zu Hause oder gern auch auf Partys – in seiner Bewegung einzuschränken. Ein besonders interessantes Exemplar hab ich jetzt für Euch in unserem Shop gefunden. Der Fesselharness aus stabilem, ungefüttertem Leder sitzt super bequem und kann dem Körper des Trägers oder der Trägerin durch die vielen verstellbaren Schnallen optimal angepasst werden. Da das Schrittteil komplett abnehmbar ist, kann man(n) es ebenfalls bequem tragen.

Kleine Gemeinheit: Ist der Träger oder die Trägern größer als 1,80m, kann die Schnallenverbindung am Halsband so verkürzt werden, dass er/sie in eine demütig gebeugte Haltung gezwungen wird. Das wird nach einer Weile ziemlich unbequem, sag ich Euch. Als Strafe ist es also bestens geeignet. Wer es nicht glaubt, kann es ja selber ausprobieren… ;)

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Bondage – Fesseln der Lust

Erstellt in Bondage von Christine am 25.Januar 2010

Symbolfoto - BondageDer Begriff Bondage kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Hörigkeit“ oder „Knechtschaft“. Auf den Bereich der Erotik bezogen ist mit Bondage das Fesseln des Partners gemeint, so dass dieser sich wehrlos wie ein „Sklave“ fühlt und sich den Wünschen des anderen unterordnen muss.

Bondage – also das Fesseln und Gefesseltwerden – gehört wohl zu den erregendsten Vorstellungen der menschlichen Fantasie. Der besondere Reiz bei diesem Spiel ist die Machtausübung beziehungsweise Machtlosigkeit. Der Gefesselte übergibt die Verantwortung für sein Handeln in die Hände des Partners. Er ist jetzt nicht mehr für das, was er tut oder was mit ihm getan wird – und sei es noch so „obszön“ – verantwortlich.
Zum Fesseln werden neben den klassischen Seilen und Handschellen auch so genannte Fesselkleidung, Bondagetape, Küchenfolie und vieles mehr verwendet. Bei der mentalen Bondage kommt man ganz ohne fesselndes Medium aus. Hier ist der Befehl die geistige Fessel.

Eine Bondage kann verschiedenen Zwecken dienen. Bei einer Zweckbondage steht der Zweck, also die Bewegungslosigkeit des Bottoms im Vordergrund. Dagegen kommt es bei der Zierbondage nicht nur auf die Funktionalität, sondern vor allem auf die Ästhetik der Fesselung an. Die Folterbondage soll dem Opfer Schmerzen und Ungemach zufügen, indem sie dieses in einer unbequemen bis schmerzhaften Lage fixiert. Die meditative Bondage stellt den geistigen Zustand des Bottom in den Mittelpunkt und ist vor allem bei europäischen Formen eher selten.

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