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Fesselspielart: Hängebondage/Schwebebondage

Erstellt in Bondage von Christine am 1.November 2010

Fesselspielart: Hängebondage / SchwebebondageBeim Hängebondage/Schwebebondage wird der oder die Gefesselte in eine hängende Position gebracht. Diese Form des Bondage eignet sich nur für Fortgeschrittene, da Fehler bei der Ausführung für den Bottom ernste gesundheitliche Folgen haben können. Daher ist eine gründliche Vorbereitung und Information besonders wichtig. Workshops können dafür neben einschlägiger Literatur als gute Basis dienen.

Das Schwebebondage ist immer nur etwas für einen kurzen Zeitraum, da auch bei anfangs recht bequemen Haltungen schnell der Kreuzigungseffekt eintreten kann. Dieser Effekt entsteht, wenn durch Zug auf den Armen durch das eigene Körpergewicht die Atmung eingeschränkt wird. Wird das Opfer nicht rechtzeitig befreit, erstickt es.

Und das braucht Ihr für ein Hängebondage: Eine stabile Befestigungsmöglichkeit wie etwa Deckenbalken oder einen stabilen Bondagerahmen und einen Haken, der für hohe Lasten ausgelegt ist (Krippen- oder Schaukelhaken).

Bei der Wahl der Fesselmaterialien habt Ihr verschiedene Möglichkeiten. Der Bondage-Sack ist die wohl komfortabelste Lösung auch für längere Zeiträume. Auch Handhebefesseln in unterschiedlichen Ausführungen kommen dafür infrage. Im Idealfall haben diese einen integrierten Griff, an dem sich der/die Aufgehängte festhalten kann.
Auch an den Füßen kann der Bottom mit entsprechenden Fußhebefesseln aufgehängt werden. Diese können eine sandalenähnliche Form haben, aber auch als fester Schnürschuh daherkommen, unter dessen stabiler Sohle Ösen befestigt sind. Ebenfalls verwendet werden können Seile und Geschirre aus dem Bergsteigerbedarf. Ersteres ist jedoch die hohe Kunst des Schwebebondage und bedarf in jedem Fall einer entsprechenden Ausbildung bei einem erfahrenen Lehrer.

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Mumifizierung Teil 3: Risiken und Sicherheitsmaßnahmen

Erstellt in Bondage von Christine am 17.August 2010

MumifizierungDie Hauptrisiken für den Bottom liegen bei der Mumifizierung in der Atemeinschränkung und im Hitzestau. Die straffe Umhüllung um Brustkorb und Bauch behindert das Einatmen. Auch was zunächst erträglich erscheint, kann nach kurzer Zeit zu Sauerstoffmangel und infolge dessen zu Panik führen.

Der Hitzestau ist hingegen sofort zu spüren. Der Schweiß kann unter der wasserdichten Umhüllung nicht verdunsten und der Kühlungseffekt durch Verdunstung bleibt aus. Der Bottom schwitzt also unter der Hülle stark, ohne dass der Körper gekühlt wird. Der Top kann dem Bottom in diesem Fall Linderung verschaffen, indem er etwas Flüssigkeit auf der Außenseite der Hülle verteilt, die dann die nötige Verdunstungskühle teilweise schafft. Aber Achtung, nicht zu viel des Guten! Setzt man eine nasse Außenhülle der Zugluft aus, kann das den entgegengesetzten Effekt haben – der Bottom kühlt aus.

Lasst einen mumifizierten Bottom niemals allein! Wenn Probleme wie etwa Panikattacken auftreten, muss schnelle Hilfe zu jeder Zeit gewährleistet sein.

Wichtig ist daher auch, dass immer ein Werkzeug vorhanden ist, um die Körper-Fesseln schnell entfernen, also zerschneiden zu können. Dazu eigenen sich besonders Verbandsscheren, da sie den Bottom durch ihre abgerundeten Enden nicht verletzen können. Beachten Sie auch, dass Sie für eine Gipsbondage spezielles Werkzeug benötigen, um diese wieder zu entfernen.

Ist eine Langzeitbondage geplant, kann unter der Wickelung eine Windel angelegt werden, oder es werden Katheter und sogar Darmrohr angelegt, was für Fans von Kliniksex einen zusätzlichen Kick erzeugt. Außerdem solltet Ihr bei Langzeitspielen auf eine geeignete Unterlage achten, die weder zu weich, noch zu hart ist.

Bei stehender Mumifizierung dürft Ihr nicht vergessen, dass die Mumie einen Sturz nicht abfangen kann. Beugt dem also entsprechend vor.
Der Brustkorb des Bottom sollte möglichst verpackt werden, wenn dieser eingeatmet hat, um späteren Atemproblemen und daraus resultierenden Notfällen vorzubeugen.
Für trotzdem eintretende Notfälle kann man auch vor dem Einwickeln vom Hals bis zu den Fersen einen ca. 5-10 cm breiten Lederriemen auf den Körper legen, entlang dessen mit einem Messer geschnitten werden kann.

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Bondagearten: Japanisches Bondage oder Shibari

Erstellt in Bondage von Christine am 9.August 2010

Japan Bondage - ShibariDas Japanische Bondage ist eine aus Japan stammende Schule der Fesselkunst. Ziel ist es bei dieser Bondageform, Körper und Fesselmaterial zu einer möglichst ästhetischen und harmonischen Einheit zu verbinden. Um das zu erreichen, müssen sich die Muster, in denen die Seile liegen, mit der dem Gefesselten aufgezwungenen Körperhaltung ergänzen und zu einer einzigen emotionalen Aussage verschmelzen.
In der ursprünglichen Form wird diese Bondagevariante mit Seilen, meist aus Hanf oder Jute, ausgeführt. Wichtig ist, dass die Seile möglichst symmetrisch verlaufen und eng am Körper anliegen. Überlappungen sollten weitestgehend vermieden werden. Parallel verlaufende Seilabschnitte sollten keinen freien Raum zwischen einander haben.
Im Japanbondage gibt es neben der kreativen Freiheit des Bondagekünstlers auch einige Standardfesselungen. Wohl am häufigsten zu finden ist der so genannte „rope dress“. Bei diesem „Kleidungsstück“ werden Seile auf weitgehend festgelegte Art und Weise um den Torso des Bottom gelegt, so dass ein Muster entsteht, das auch nach dem Lösen der Fesselung auf der Haut noch eine Weile sichtbar bleibt. Die beiden bekanntesten „rope dresses“ sind „diamond“ und „box“.
Im letzten Jahrhundert hat die Asien-Bondage auch ihren Weg in die westliche Welt gefunden und hat sich hier zu einer Bezeichnung für alle Formen des Bondage entwickelt, deren Ziel eine präzise und anmutige Verbindung zwischen den Seilen und dem Körper des Bottoms ist. Durch Vermischungen und Weiterentwicklungen kann heute nicht mehr eindeutig zugeordnet werden, welche Elemente wirklich aus Asien stammen und welche in der westlichen Kultur hinzugefügt wurden.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5 Stimmen / Bewertung: 4,40 von 5)
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Mumifizierung Teil 2: Grundtechnik des Mumifizierens

Erstellt in Bondage von Christine am 16.Juli 2010

Folter-Bondage - HängemumifizierungDie Mumifizierung ist ein sehr intensives Spiel, das im Idealfall zur völligen Regungslosigkeit des Bottoms führt. Verbunden ist dieses mit einem extremen Gefühl des Ausgeliefertseins, teilweise auch mit Sinnesentzug. Dieses Spiel ist also entsprechend anspruchsvoll und (zeit-)aufwendig. Menschen mit Kreislaufproblemen oder Neigung zu Panikattacken sollten sehr, sehr vorsichtig an diese Technik herangehen!

Für eine Mumifizierung mit Folie benötigt Ihr neben der Folie noch eine Schere mit stumpfen Enden, wie Ihr sie in jedem Verbandskasten findet, sowie Klebeband, zum Beispiel Paketklebeband oder besser noch Reparaturband. Soll die Mumie stehen, so empfiehlt sich ein weiterer Helfer, um ein Hinfallen des Mumifizierten zu vermeiden.

Zuerst wird der Oberkörper bandagiert. Erst dann solltet Ihr weiter nach unten wickeln. Beginnt an den Schultern, indem Ihr die Folie von der Mitte des Rückens diagonal über eine Schulter, über die Brust, unter der anderen Achsel, einmal um den ganzen Oberkörper führt. Dann wickelt Ihr sie über die zweite Schulter wieder bis auf den Rücken. Die abgespreizten Arme, Hände und Beine werden zuerst einzeln umwickelt. Das ist wichtig, weil Folie auf Folie nicht rutscht. Später werden Arme, Hände und Beine absolut fixiert, indem sie an den Körper bzw. an einander gelegt und noch einmal als Gesamtes umwickelt werden.
( hier weiterlesen… )

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Mumifizierung Teil 1: Materialien für die Mumifizierung

Erstellt in Bondage von Christine am 5.Juli 2010

Symbolfoto - Mumifizierung mit FrischhaltefolieFür die Mumifizierung können viele verschiedene Materialien verwendet werden. Am bekanntesten sind dabei wohl verschiedene Folien. Häufig verwendete Folien sind etwa haushaltsübliche Frischhaltefolie und das “pallet wrap” genannte Verpackungsmaterial für Paletten. Beide haben den Vorteil, an sich selbst zu haften, ohne den Bottom zu verkleben.

Der Folie ähnlich ist das Bondage-Tape. Auch das Tape haftet wie Frischhaltefolie auf sich selbst. Vorsichtig sollten Sie mit billigen Imitaten sein, die ebenfalls auf dem Markt zu haben sind. Durch ausgasende Bestandteile können sie Hautreaktionen oder auch Benommenheit durch das Einatmen der Gase hervorrufen.

Klebeband ist ebenfalls ein geeignetes Utensil für die Mumifizierung. Dabei kann vom Gaffa-Tape bis zum Paketband alles verwendet werden. Unabhängig von der genauen Art des Klebebandes wird selbiges meist erst als letzte Schicht auf einer Unterlage aus Folie verwandt, da die Klebstoffe nicht hautverträglich sind und unangenehme Reaktionen hervorrufen können.
Diesen Nachteil haben Bandagen nicht. Sie können also auch direkt auf der Haut angesetzt werden. Genutzt werden Verbandsstoffe wie elastische Binden, aber auch die kräftigeren Pferdebandagen. Alle haben den Vorteil, dass sie zum einen mehr Luft durchlassen und zum anderen wieder verwendbar sind.
Bei Bedarf ebenfalls wieder verwendbar sind Nylon und Lycra. Diese hochelastischen Gewebe gibt es entweder in Form von Strumpfhosen oder einfach als Schlauch. Trotz ihrer verletzlichen Struktur werden sie in mehreren Lagen übereinander zu einem ausbruchssicheren Kokon.
Wesentlich stabiler auch in der Grundform ist der Bondage-Sack. Ihn kann man sich als eine Art Schlafsack aus Latex oder Leder vorstellen, in den der Bottom hineingesteckt wird. Anschließend wird der Sack mit Schnallen auf der Außenseite verschlossen. Manche Säcke bieten zudem die Möglichkeit, die Hülle aufzublasen, was Enge und Unbeweglichkeit für den Bottom weiter verstärkt.
Ein eher ungewöhnliches und spezielles Material für die Mumifizierung ist Gips. Da Gipsbinden nach dem Aushärten zu einem unnachgiebigen Panzer (Sarkophag) werden, sollte man schon vor dem Anlagen bedenken, dass zum Entfernen des Sarkophages spezielles Werkzeug vonnöten ist.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (noch nicht abgestimmt)
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Erotische Fesselspielart: Mentale Bondage

Erstellt in Bondage von Christine am 26.Mai 2010

Symbolfoto - Mentales BondageWie der Name schon sagt, kommt das mentale Bondage ohne jegliche Hilfsmittel aus. Die Fessel ist hierbei der Befehl des Tops, in einer bestimmten Haltung zu verharren. Der Bottom versucht sich also rein vom Kopf her auf die Fesselung und Bewegungseinschränkung einzustellen – ohne tatsächlich gefesselt zu sein.
Der mental Gefesselte taucht vollkommen in die Vorstellung des Fixiertwerdens ein. Der stärkste Reiz eines Bondage findet ja im Kopf statt, so dass die tatsächliche Fixierung bei einer mentalen Bondage unwichtig wird. Allein die Vorstellung, gefesselt und wehrlos zu sein, steht im Mittelpunkt des Geschehens.

Gleichzeitig ist das mentale Bondage auch eine gute Gehorsamkeitsübung. Sich nicht zu bewegen kann nämlich je nach Haltung früher oder später sehr anstrengend oder unangenehm werden.

Die vom Top  gewählten Haltungen des Bottoms können also sowohl rein zweckmäßig sein als auch eine Herausforderung für den Bottom darstellen. Schließlich mögen die meisten Spieler ab und zu auch gern kleine Gemeinheiten. ;)

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Klassische Fesseln: Fesselutensilien aus dem Haushalt

Erstellt in Bondage von Christine am 19.Mai 2010

Bondage mit FrischhaltefolieEigentlich sind der Fantasie da keine Grenzen gesetzt, wen man im eigenen Haushalt nach etwas zum Fesseln sucht. Es muss ja nicht immer das gute Hanfseil oder das bunte Bondagetape sein.

Weiche Schals und Tücher erfüllen genauso ihren Zweck. Natürlich könnt Ihr daran nicht mit solcher Kraft reißen, wie zum Beispiel an stabilen Lederfesseln. Etwas stabiler ist zum Beispiel Betttuch. So kann man wunderbar alte Bettlacken oder Deckenbezüge recyceln. Einfach in Streifen schneiden oder reißen und es kann losgehen. Auch Lieblings Krawatte kann wunderbar zur Fessel umgewidmet werden.
Etwas spezieller ist dann schon Frischhaltefolie. In mehreren Lagen eignet auch sie sich sehr gut zur Bewegungseinschränkung. Besonders häufig wird sie für Mumifizierungen eingesetzt. Man braucht zwar mehr als eine Rolle für einen kompletten Kokon, dafür ist die dünne Folie im fertigen Ergebnis erstaunlich stabil.

Einiges, was sich so im Haushalt findet, sollte man aber lieber nicht zweckentfremden. Dazu gehören zum Beispiel Seidenstrümpfe. Die gehören an, nicht um das Frauenbein! Sie können nämlich böse einschnüren und Knoten kriegt man auch nicht wieder auf. Tief einschneiden und damit auch Schmerzen und sogar Schäden verursachen können auch Metalldrähte, Kabel oder Kabelbinder. Also auch davon Finger weg!

Wenn Ihr noch weitere Ideen habt, was man im Haushalt alles für eine kleine Fesselung findet, dann schießt mal los. Ich bin immer offen für neue Ideen…

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Bondage-Tape als Fetisch-Fashion

Erstellt in Bondage von Miss Passion am 14.April 2010

Bondagetape im ORION Online-Fetisch-ShopNachdem Ihr im ORION Fetischblog bereits einiges über Bondagetape erfahren habt, möchte ich heute mal ein wenig Eure Fantasie anregen, was man damit so alles anstellen kann.

Man kann es als nämlich außer zum reinen Selbstzweck als Fessel auch in ein heißes und vor allem außergewöhnliches Fetisch-Outfit verwandeln. So eignet es sich beispielsweise hervorragend, um einen knappen Mini oder ein supersexy Bandeau-Top in wenigen Minuten zu bekommen. Einfach stramm um die Hüfte bzw. die Brüste wickeln und fertig.
Ihr könnt daraus aber auch sexy Arm- und Beinstulpen machen. Dabei kann man den Partner natürlich auch schön “verschnüren”, indem man gleich beide Arme bzw. Beine auf einmal umwickelt.
Natürlich lassen sich daraus auch prima Strings, Armbänder und Halsbänder machen, die sich dann leicht zur Fesselkleidung umfunktionieren lassen, wenn Ihr die Bänder lang genug macht.
Nicht zuletzt eignet sich Bondage-Tape auch für eine Mumifizierung. Dafür braucht Ihr dann aber je nach Leibesfülle Eures Partners definitiv mehrere Rollen.

Auch schön: Ihr könnt Euch mehrere Farben kaufen und damit bei Eurer neuen Bondagemode attraktive farbliche Akzente setzen. Also, lasst Eurer Fantasie mal freien Lauf. Und vielleicht wollt Ihr uns ja auch an den Ergebnissen teilhaben lassen. Ich bin auf alle Fälle neugierig… ;)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 Stimmen / Bewertung: 3,83 von 5)
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Klassische Fesseln: Bondage-Granulat und Bondage-Tape

Erstellt in Bondage von Christine am 25.März 2010

Bondage-Tape - LilaBondage-Granulat ist noch eine relativ neue Möglichkeit der Fesselung. Es handelt sich hierbei um einen bei niedriger Temperatur schmelzenden, thermoplastischen Kunststoff, der in heißem Wasser zähflüssig wird. In diesem Zustand kann er dann um Körperteile gelegt und beliebig geformt werden. Nach dem Erkalten wird der Stoff so hart, dass er ohne Werkzeug nicht mehr entfernt werden kann. Überlegt Euch also vorher, ob Ihr eine stabile Schere oder ähnliches bereitliegen habt. Nur so könnt Ihr den Bottom in Notfällen oder nach dem Spiel problemlos wieder befreien.
Nach Zerstören eines solchen Gebildes können die Reste neu geschmolzen und wieder verwendet werden. Daher sollte Euch auch ein etwas höherer Preis hier nicht gleich abschrecken.
Weiterer Vorteil: Auch Ungeübte können das Bondage-Granulat problemlos verwenden, da es dazu keinerlei besonderer Übung oder Vorkenntnisse bedarf.

Bondage-Tape ist ebenfalls einfach und unkompliziert im Einsatz. Es besteht aus einem speziellen Kunststoff, der sehr gut auf sich selbst haftet, ohne an Haut oder Haaren zu kleben. Fesselungen mit dem etwa 5 Zentimeter breiten Tape sind aus Sicht des Gefesselten sehr stabil, lassen sich aber vom Top schnell und einfach wieder lösen.
Mit Bondage-Tape könnt Ihr Euren Bottom schnell fesseln. Durch die Breite des Bandes besteht auch nicht die Gefahr des Abschnürens. Achtet jedoch im Gesicht darauf, dass immer Mund oder Nase frei sind, damit der Bottom ohne Probleme atmen kann.
Auf einer Rolle Bondage-Tape sind 20 Meter Tape, das Ihr einfach nur zurechtschneiden müsst, wie Ihr es braucht. Die entstehenden Streifen könnt Ihr auch wiederverwenden. Allerdings finde ich das Aufwickeln hinterher immer etwas mühsam.
Dafür bringt das Tape jetzt Farbe in Euer Spiel, denn neuerdings gibt es die Rollen in vielen verschiedenen Farben. So findet Ihr sie in unserem Shop in schwarz, weiß, rot und lila.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 Stimmen / Bewertung: 3,25 von 5)
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Klassische Fesseln: Das Bondageseil

Erstellt in Bondage von Christine am 3.März 2010

Bild aus dem Sachbuch - Bondage made in JapanZum Fesseln gibt es ja inzwischen unzählige Möglichkeiten. Die bekannteste sind wahrscheinlich Fesselseile. Daher möchte ich Euch heute einen kleinen Einblick in die verschiedenen Seile und ihre Eigenschaften geben.
Beim Bondage werden Seile mit einem Durchmesser von 4 bis 10 Millimeter verwendet. Kleinere Durchmesser eignen sich dabei auch besser für dünne, filigrane Anwendungen wie etwa für das Genitalbondage. Für die Fesselung von Gliedmaßen oder ein Ganzkörperbondage kommen meistens Seile mit einem Durchmesser von 6 bis 8 Millimetern zum Einsatz.

Es gibt zwei grundsätzliche Formen von Seilen: geflochtene und gedrehte.
Geflochtene Seile haben eine rautenförmig erscheinende, glatte Oberfläche. Sie werden mit oder ohne die so genannte Seele geflochten. Die Seele ist ein Strick, um den das Seil geflochten wird. Es ist also nicht hohl und wird dadurch etwas steifer. Daher lassen sich Knoten in diesen Seilen bei Bedarf besser lösen.
Seile ohne Seele sind entsprechend weicher, die Knoten deshalb weniger leicht zu lösen. Manchmal kann es passieren, dass der Knoten gar nicht mehr auf geht und das Seil zerschnitten werden muss.
Gedrehte Seile bestehen aus zwei bis vier einzelnen Strängen, die eine unebene Oberfläche haben. Diese Oberfläche hinterlässt bei einer Fesselung markante Muster auf der Haut.

Auch bei den verwendeten Materialien gibt es sehr unterschiedliche Varianten aus Naturfasern und Kunststoffen.
Häufig verwendet werden Baumwollseile. Sie sind bezahlbar und außerdem schön weich auf der Haut. Die meisten Baumwollseile sind weiß, es gibt jedoch auch gefärbte Varianten. Leider ist das Baumwollseil nicht besonders reißfest und Knoten lassen sich darin manchmal nicht mehr lösen.
Hanfseile sieht man vor allem bei Liebhabern des japanischen Bondage häufig. Diese etwas rauen, markant riechenden Seile sind stabiler als Baumwollseile, können aber unschön fasern. Mitunter wird diesen Seilen auch ein Anteil Flachs oder Jute zugegeben. Bei diesem Naturfaserseil kommen ganz selten auch Allergien auf einen oder mehrere Bestandteile vor. Testet es also am besten vor dem ersten Einsatz.
Sisalseile bestehen aus der Faser einer Agavenart und pieksen recht schmerzhaft. Daher werden sie nur selten verwendet, nämlich vor allem dann, wenn dieser bei der Anwendung gewünscht ist, etwa bei der Cock and Ball Torture.

Kunststoffseile bestehen häufig aus Nylon, mitunter auch aus Polypropylen. Erstere sind sehr glatte Seile, letztere leicht rau, ähnlich wie Hanfseile. Alle Kunststoffseile sind sehr belastbar und reißfest. Außerdem lassen sich Knoten durch die glatte Oberfläche besser lösen.
Verzichtet auf Experimente mit schwimmfähigen Bootsleinen, Wäscheleinen oder ähnlichen „Seilen“. Sie eignen sich nicht für Bondage.

Bevor Ihr loslegen könnt, müsst Ihr die Seile noch auf die für Euren Zweck passende Länge bringen. Um wirklich etwas damit anfangen zu können, solltet Ihr Seile von drei Metern Länge oder mehr verwenden. Für manche Fesselformen braucht Ihr acht bis neun Meter, einige Rope Dresses bestehen aus bis zu zwanzig Meter langen Seilen.

Wenn Ihr die Seile einfach abschneidet, lösen sich schnell die Enden auf. Diese müssen also noch gesichert werden, bevor es los geht.
Bei Baumwollseilen werden Enden einfach umwickelt und der Faden dann verstochen. Hanfseil wird entweder verknotet oder mit Klebeband umwickelt. Wenn Ihr Klebeband verwendet, wird erst das Klebeband um das Seil gewickelt und dieses erst anschließend abgeschnitten.
Bei Kunststoffseilen reicht Hitze, um die Enden zu veröden. Das kann ein heißes Schneidwerkzeug, eine offene Flamme oder ähnliches sein.

Wenn Ihr die Seile oft genug benutzt habt, müsst Ihr sie irgendwann mal waschen. Dann am besten ab mit den guten Stücken in die Wanne, etwas Waschmittel und natürlich heißes Wasser dazu. Hinterher noch gut ausspülen, sonst bleiben Waschmittelrest im Seil, die die Haut irritieren können.
Die meisten Seile könnt Ihr zum Trocknen einfach irgendwo aufhängen. Hanfseile müssen allerdings unter Zug getrocknet werden. Wenn Ihr sie einfach so aufhängt, drehen sie sich nach und nach auf und Ihr könnt sie nicht mehr verwenden.

Na? Lust auf eine Seil-Session? Dann los! Und vergesst nicht, uns hinterher davon zu berichten… ;)

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