Im Mittelalter kannte man eine ganze Menge Foltermethoden, die nicht nur bis heute bekannt sind, sondern sich auch in gewisser Weise in manchen sexuellen Praktiken im SM-Bereich wiederfinden.
Eines der wohl bekanntesten Instrumente ist die Streckbank, die quasi Standard bei der sogenannten “peinlichen Befragung” war. Peinlich kommt in diesem Fall allerdings nicht von “unangenehm berührt sein”, sondern von der Pein, also dem bei der Prozedur entstehenden Schmerz.
Die Streckbank, auch Folterbank genannt, war ein langer Tisch, an dem Fesseln für Arme und Beine befestigt waren. Diese Fesseln wurden dem Opfer angelegt. Mit einem Handhebelrad wurde der bewegliche Teil der Bank (meist die Hand- oder Fußfesseln) langsam nach außen bewegt. Am Anfang empfindet das Opfer nur eine unangenehme Aufspannung des Körpers. Wird das Rad jedoch immer weiter gedreht, werden die Gelenke gedehnt, was schon starke Schmerzen verursacht. Dreht man das Rad von diesem Punkt noch weiter, werden irgendwann die Knochen unter unvorstellbaren Schmerzen aus den Gelenken gerissen. Der so Gefolterte war – wenn er die peinliche Befragung überlebte – für den Rest seines Lebens gesundheitlich stark geschädigt.
Das im Mittelalter eingeführte Instrumentarium war noch bis ins 19. Jahrhundert hinein zu seinem ursprünglichen Zweck in regelmäßiger Benutzung. Heute gehört die Streckbank zumindest in westlichen Ländern nur noch zum Mobiliar von BDSM-Studios oder auch heimischen Spielzimmern. Heuer geht es allerdings mehr um erotische Fesselung und leichte Dehnung des Körpers. Ein Überdehnen und damit eine Schädigung von Bändern und Gelenken werden sorgfältig vermieden, um den “gefolterten” Sub nicht ernsthaft zu verletzen.



Bei dieser speziellen Art der Fesselkleidung steigt man mit den Armen in eine Art Jacke (quasi so, als würde man eine gewöhnliche Jacke verkehrtherum anziehen), wobei die Arme vor dem Brustkorb oder auch hinten auf dem Rücken mit Gurten stramm festgebunden werden, sodass man seine Arme nicht bewegen kann und wirklich ganz und gar hilflos ist. Bei einigen Modellen, die den meisten von uns nur aus Krankenhaus- und Horrorfilmen bekannt sind, befindet ein weiterer Gurt sich zwischen den Beinen. Dadurch ist die Möglichkeit genommen, sich die Jacke über den Kopf zu ziehen, und die Chancen aus der Jacke überhaupt wieder herauszukommen ohne Fremdeinwirkung, sind nahe Null.



Wie der Name schon sagt, kommt das mentale Bondage ohne jegliche
Eigentlich sind der Fantasie da keine Grenzen gesetzt, wen man im eigenen Haushalt nach etwas zum Fesseln sucht. Es muss ja nicht immer das gute 

