Die meisten Leute scheinen ja immer noch zu denken, dass BDSM immer eine total ernste Angelegenheit ist. Aber wo viel gespielt und viel probiert wird, gibt es eben auch so manche Panne oder Unfall und damit auch schon mal schallendes Gelächter.
Wie wäre es zum Beispiel, wenn Schatzi gut verschlossen gefesselt ist, Top den Schlüssel an den Schlüsselbund packt – und den an andere verborgt, nicht daran denkend, dass er das gute Stück erst am Folgetag wiederbekommen wird? Tja, dann ist der Schlüssel erstmal weg und Schatzi erlebt etwas unfreiwillig die erste Langzeitfesselung ihres Lebens – einen Zweitschlüssel gibt es nämlich nicht. ![]()
Noch viel schöner ist es, wenn man Subbi mit Handschellen fesselt und dann beim Lösen der Fessel den Schlüssel abbricht. Also los und Bolzenschneider borgen und zu Fuß nachts durch die halbe Stadt nach Hause. Subbi will schließlich irgendwann mal raus aus den Dingern. Allerdings kann man(n) da schon mal in Erklärungsnot kommen, wenn ihn plötzlich die Polizei anhält und gerne wissen möchte, wofür denn zu solch mitternächtlicher Stunde der Bolzenschneider gedacht sei. Das nächste Mal nimmt er ganz sicher wieder Lederfesseln!
Und wie soll das was mit den Wachsspielchen werden, wenn Subbi ständig die Kerze ausniest?
Das ist schon fast so schön wie eine Peitsche, die sich mitten in der Session auflöst, die Striemen (am besten noch vor Publikum) quer durch den Raum segeln und der Top plötzlich ziemlich irritiert nur noch mit dem Griff in der Hand da steht. Und selbst wenn die Peitsche im Stück bleibt, ist es irgendwie schwierig, sie einzusetzen, wenn die haushaltseigene Katze sie zu ihrem neuen Spielzeug erkoren hat und davon auch nicht mehr abrückt.
Weniger zum Lachen wird ein armer Top die Situation gefunden haben, als seine Sub während einer Session ohnmächtig zusammenbricht und er in seinem Schreck denkt, sie sei tot. Dass sie – auch noch total aufgegeilt von der guten Session – im Arm des Rettungssanis wieder zu sich kommt, bekommt er gar nicht mit, da die Polizei, der ein Tötungsdelikt gemeldet worden war, gut mit ihm beschäftigt war – was Subbi völlig fassungslos registriert. Später haben die Beiden die ganze Aktion bestimmt witzig gefunden, aber in dem Moment möchte ich mit dem Top nicht getauscht haben!
Ihr habt auch die eine oder andere Panne erlebt? Dann lasst uns doch, mit einer kurzen Schilderung als Kommentar, daran teilhaben!




Bei dieser speziellen Art der Fesselkleidung steigt man mit den Armen in eine Art Jacke (quasi so, als würde man eine gewöhnliche Jacke verkehrtherum anziehen), wobei die Arme vor dem Brustkorb oder auch hinten auf dem Rücken mit Gurten stramm festgebunden werden, sodass man seine Arme nicht bewegen kann und wirklich ganz und gar hilflos ist. Bei einigen Modellen, die den meisten von uns nur aus Krankenhaus- und Horrorfilmen bekannt sind, befindet ein weiterer Gurt sich zwischen den Beinen. Dadurch ist die Möglichkeit genommen, sich die Jacke über den Kopf zu ziehen, und die Chancen aus der Jacke überhaupt wieder herauszukommen ohne Fremdeinwirkung, sind nahe Null.
Die Mumifizierung ist ein sehr intensives Spiel, das im Idealfall zur völligen Regungslosigkeit des Bottoms führt. Verbunden ist dieses mit einem extremen Gefühl des Ausgeliefertseins, teilweise auch mit Sinnesentzug. Dieses Spiel ist also entsprechend anspruchsvoll und (zeit-)aufwendig. Menschen mit Kreislaufproblemen oder Neigung zu Panikattacken sollten sehr, sehr vorsichtig an diese Technik herangehen!


