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Was ist… eine Keyholderin?

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 6.Dezember 2011

Keuschheitsgürtel mit Schloss und SchlüsselDie Keyholderin – selten auch der Keyholder – ist der dominante Part in einer Beziehung, bei der der submissive Partner einen Keuschheitsgürtel oder eine Keuschheitsschelle trägt, deren Schlüssel die Top (Keyholderin) verwahrt. Damit hat die dominante Frau die Lust oder eben Keuschheit des Mannes völlig in der Hand und kann ihm seine Lust verwehren, solange sie es für gut und richtig hält.

Es geht in diesem Sexrollenspiel also um Macht und Kontrolle auf Seiten der Frau und dem Gehorsam und Ausgeliefertsein auf Seiten des Mannes, das sich sogar bis zum “Total Power Exchange” steigern kann.
Sind aber Keuschhaltung und Befriedigung nicht zwei Dinge, die einfach nicht zusammenpassen wollen? Offensichtlich nicht, denn es scheint eine ganze Menge Männer zu geben, die dieser Art der weiblichen Dominanz sehr viel abgewinnen können, wie einschlägige Anzeigen von Studios und viele Beiträge und Foren zum Thema “erzwungene Keuschheit” zeigen. Hier passiert die Lust eben eher im Kopf und nicht so einige Zentimeter tiefer. ;)
Außerdem kann der Sklave nach einer Keuschheitsperiode ausgehungert den Orgasmus noch viel mehr genießen – wenn die Schlüsselherrin ihm diesen denn mal gönnt.

Im Extremfall ist dem Sklaven jedoch kein Orgasmus mehr vergönnt. In dieser sogenannten C3-Beziehung (C von Cuckold) hat die Schlüsselherrin mit ihrem Sklaven überhaupt keinen Sex mehr. Hier wird er maximal noch “abgemolken”, was für ihn aber nicht mit sexueller Lust verbunden ist.

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Klassische Fesseln: Bondagesäcke und Fesselkleidung

Erstellt in Bondage von Christine am 29.April 2010

Saunasack / Bondagesack in Aktion Das wohl bekannteste Fesselutentsil- das Bondageseile - habe ich Euch ja schon vorgestellt. Und Bondagetape kennt Ihr ja auch schon. Diesmal soll es um weniger bekannte Fesseln gehen, um Fesselkleidung und Bondagesäcke nämlich.

Bondagesäcke können verschiedene Formen aufweisen. In der klassischen Form handelt es sich um Ganzkörpersäcke, die den Kopf aussparen. Es gibt jedoch auch einige Modelle, die nur Teile des Körpers, zum Beispiel den Kopf und den Oberkörper, bedecken. Diese sind jedoch eher selten, ebenso wie Bondagesäcke, die zusätzlich ein Kopfteil besitzen.
Der klassische Bondagesack wird vorsichtig um den Hals geschlossen, so dass der Bottom hilflos und zu keiner größeren Bewegung mehr fähig ist. Nicht ganz so stilvoll erfüllt für den Anfang auch ein stabiler Müllsack denselben Zweck. So sparen sich Neugierige eine teure Anschaffung, bevor sie überhaupt wissen, ob sie Spaß an diesem Restriktions-Utensil haben.
( hier weiterlesen… )

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Neue Keuschheitskäfig und Keuschheitsgürtel für Sie & Ihn

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Naughty Nadja am 12.März 2010

Keuschheits-Gürtel, -Käfig, -Schelle und -RohrDenkt man an Mittelalter, Ritter, Burgen und holde Maiden, dann denkt man unweigerlich auch an den Keuschheitsgürtel, bzw. Florentiner Gürtel. Er gehört zu den vielen Mythen, die sich um dieses dunkle Zeitalter ranken: Raubritter sollen ihren Frauen die abschließbaren, metallenen “Unterhosen” angelegt haben, bevor sie auf ihre oft monatelangen Kreuzzüge gingen, damit diese keine Möglichkeit hatten, fremd zu gehen… Siehe weiter: “Kleine Geschichte über den Keuschheitsgürtel”.

Auf Grund der Resonanz auf unseren Bericht über ”Kleine Geschichte über den Keuschheitsgürtel” haben wir prompt reagiert und vielen neue Modelle vor allem für Frauen, aber auch für Männer ins Sortiment aufgenommen. Ganz besonders ans Herz legen möchte ich allen Interessierten die verschiedenen Peniskäfige oder Penisrohre - auch Keuschheitsschellen genannt, zu denen wir schon viele Nachfragen erhalten haben. Sie machen die Selbstbefriedigung unmöglich und jede Erektion äußerst (un)angenehm, sodass “Er” es sich beim nächsten Mal sicher lieber zweimal überlegt, bevor er eigenmächtig erregt wird ;-) .

Seid Ihr auf den Geschmack gekommen? Dann schaut Euch hier unsere neuen Keuschheits-Modelle an.

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Kleine Geschichte über den Keuschheitsgürtel

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Naughty Nadja am 7.Januar 2010

Symbolfoto - Keuschheits-GürtelEr ist wohl eines der ältesten SM-Utensilien schlechthin: Der Keuschheitsgürtel (auch Florentiner Gürtel genannt). Viele Mythen ranken sich um seinen Gebrauch – doch wahr sind davon vermutlich die wenigsten.

So soll die “abschließbare Unterhose” aus Metall im 14. Jahrhundert von Rittern erfunden worden sein, um ihren Frauen während ihrer Abwesenheit das Fremdgehen unmöglich zu machen. Doch da solche Kreuzzüge meist mehrere Monate dauerten und die Gürtel nicht gerade hochwertig verarbeitet waren, wäre es allein schon aus hygienischen Gründen der reine Wahnsinn gewesen, einer Frau zu diesem Zweck einen Keuschheitsgürtel anzulegen. Gerade bei den damaligen Verhältnissen wäre es so zu schlimmen Infektionen gekommen.

Vielmehr wurde er vermutlich sowohl als Folter- und Strafinstrument, als auch als Masturbations-Verhinderer bei Männern UND Frauen eingesetzt. Einige Quellen berichten sogar davon, dass die ersten Keuschheitsgürtel von den Dogen Venedigs eingeführt wurden, um Steuerschulden bei Prostituierten einzutreiben – so konnten sie nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen, bis sie bezahlt hatten.

Im 19. Jh. trugen viele englische Dienstmädchen Keuschheitsgürtel – allerdings freiwillig, als Schutz vor Vergewaltigungen. Eins war der Keuschheitsgürtel aber vermutlich schon in der Vergangenheit: Ein Sexspielzeug für BDSM-Anhänger, die es damals wie heute gab.

Moderne Keuschheitsgürtel sind meist aus Leder, Acryl oder – in der Luxusvariante – aus rostfreiem Stahl. Sie werden heute nur noch von einigen Naturvölkern, vor allem aber in der BDSM-Szene für das Spiel mit Macht und Unterwerfung verwendet und sind so nicht mehr aus dem erotischen Rollenspiel-Repertoire wegzudenken.

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