Hier kommen noch mal ausführlichere “Fachausdrücke” zum Thema Ballonfetisch, wie sie in der Szene der Ausübenden verwendet werden. Denn die verschiedenen Ausdrücke können hilfreich sein, besonders für Einsteiger. Wenn Ihr also Kontakt zu Luftballonfetischisten aufnehmen solltet, dann hoffe ich, dass ihr durch diesen Artikel einiges Wissenswertes gelernt habt.
Looner/in ist nämlich nur einer der Titel, der den direkten Fetisch verrät. Weiter nennen sich die Fans der quietschenden Plastikteile zum Beispiel auch “Popper”, abgeleitet von dem englischen Begriff “to pop” (deutsch: platzen). Und das ist genau das, was die Popper lieben. Ein Luftballon, der platzt. Je nach Reiz gibt es hierfür wieder detailliertere Begriffe, benannt nach der Methode, durch die der Ballon platzt. Steht man darauf, dass der Ballon mit den Fingernägeln zerkratzt wird, bis es knallt, dann handelt es sich um einen “nailpop”. Andere bevorzugen es, auf dem Ballon zu reiten bis er platzt – der sogenannte “sitpop”. Man kann ihn natürlich auch einfach mit Nadel, Streichholz oder Zigarette zum “Poppen” bringen.
Eine weitere und sehr beliebte Art und Weise den Luftballon zum Knallen zu bringen, ist das Aufblasen – bis er platzt. Hier der “Fachausdruck”: “blow to pop” oder “b2p”.
Aber nicht alle Luftballon-Fans müssen es knallen lassen. Andere sind eher von der Form, dem Material, dessen Geruch und den erzeugten Geräuschen angetan. Sie erlangen ihre Erregung durch den körperlichen Kontakt zu den bunten Ballons. Diese nennen sich dann “Non-Popper”.
Das Ausüben dieses Fetischs nennt sich “loonen”. Geloont wird also im Bett oder auch überall sonst. Doch das Bett scheint bevorzugt zu werden, da der Ballon dort weich und geschützt ist. Denn “Non-Popper” haben Angst, dass der Ballon kaputt gehen könnte. Bevorzugt kommen bei den luftigen Spielen große, längliche Ballons zum Einsatz. Bei den “Non-Poppern” ist der Luftballonfetisch gut kombinierbar mit anderen Vorlieben. Die Kombination soll hierbei besonders praktisch sein. Denn einige erregt es besonders, die Füße an dem Material zu reiben, womit hierbei auch ein Fußfetischist auf seine Kosten kommen würde. Außerdem zeigt sich wegen der Materialliebe eine Ähnlichkeit zu Latexfetischisten.
Weiter im Text mit der nächsten Gruppe: Die “Semi-Popper”. Diese haben Angst vor dem Knall und wollen nur den Kick des Grenzentestens ausprobieren. Die sehr ängstlichen heißen “Phobiker”, können dem Reiz aber trotzdem nicht widerstehen.
Solltet Ihr Euch dazu entscheiden, eine dieser Formen einmal auszuprobieren oder es schon probiert haben, dann steht Euch das Textfeld gerne für Erfahrungsberichte zur Verfügung.