Latex ist ein sehr schönes, aber eben auch ein recht empfindliches Material, das vor allem Berührungen mit spitzen Gegenständen und Überstrapazieren übel nimmt und mit Löchern und Rissen quittiert. Ist der Unfall passiert und Ihr habt einen Riss oder ein Loch in Eurem Latexbekleidung, solltet Ihr das betroffene Teil sofort vorsichtig ausziehen, da der Schaden sonst noch größer wird. Versucht auf keinen Fall, beschädigte Latexsachen wieder anzuziehen. Solche Versuche vergrößern vorhandene Schäden nur noch.
Kleine Risse oder Löcher könnt Ihr schnell selbst beheben. Dafür benötigt Ihr nur ein Reparaturset für Fahrradschläuche.
Und so geht es: Entfettet die betroffenen Stellen mit Waschbenzin oder Spiritus und tragt anschließend den Kleber dünn auf die Reparaturseite und auf den Flicken auf. Lasst dann beides antrocknen. Wenn sich das Material während des Trocknens leicht wellt, besteht kein Grund zur Besorgnis. Das verschwindet nach Ende der Prozedur meist wieder. Sind beide Seiten trocken, könnt Ihr sie aufeinander bringen und ganz fest andrücken. Und schon ist der Schaden behoben.
Bei größeren Schäden helfen meist die Hersteller der Kleidungsstücke. Ihre professionelle Hilfe vermeidet, dass das ganze Stück bei Reparaturversuchen eventuell ganz zerstört wird.


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Verwendet
Neben der flüssigen, getauchten oder der verklebten Verarbeitung von Latex kann man das Material auch vernähen. Dieses der Textilverarbeitung ähnliche Verfahren wird besonders bei der Herstellung von Oberbekleidung eingesetzt.


