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Heiße & kalte Sex-Wachsspiele mit Lustschmerz

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Miss Passion am 18.Januar 2013

Wachssex - Lust und SchmerzNoch immer ist es bitterkalt draußen, der Winter hat die Temperaturen fest im Griff. Zeit sich warme Gedanken zu machen und neue SM-Spielereien für sich zu entdecken. Wie wäre es zum Beispiel mit zart schmelzendem, heißen Wachs?

Nein, bitte jetzt nicht sofort einfach eine x-beliebige Kerze aus dem Wohnzimmer mit ins Schlafzimmer nehmen und los experimentieren, die Verbrennungsgefahr bei richtigem Kerzenwachs ist viel viel zu hoch. Zu diesem Zweck gibt es extra angefertigte Niedrigtemperatur SM-Kerzen, die aus nicht ganz so heiß werdendem Spezialwachs hergestellt sind. Damit ist das erotische Kerzenspiel wesentlich genussvoller.
Auch zu Massagezwecken eignen sich verschiedene Kerzen, die aus festem Duftöl bestehen, welches beim Anzünden langsam vor sich hinschmilzt und dabei in heißes Massageöl verwandelt. Ob Ihr mit den heißen Flüssigkeiten Strafe oder Lust erzeugen wollt – seid immer auf der Hut. Die Flamme sollte natürlich nicht zu nah an den Körper, die Haare oder gar an die Bettwäsche oder ähnliches gelangen.

Ihr wollt Wachs und mehr Schmerzen? Dann begeben wir uns jetzt in den Kaltwachsbereich, der eine Praktik bietet, die gleich zwei Dinge auf einmal kann. Mit handelsüblichen Kaltwachsstreifen kann man nämlich jemandem wehtun und gleichzeitig einen babyzarte Haut schaffen. Haarentfernung mit den kalten Bahnen erfordert allerdings ein paar Kniffe, um das Ganze zufriedenstellend durchzuführen. Die betreffende Körperstelle sollte zuerst mit warmen Wasser und ein wenig Seife gereinigt und dann ganz penibel trocken gerieben werden. Die Wachsstreifen, so werdet Ihr es auch in der Anleitung lesen können, brauchen kurz Wärme um sich voneinander lösen zu können. Klebt sie dann von oben nach unten, also in Haarwuchsrichtung auf und drückt sie gut fest. Rubbelt ein paar Mal mit den Händen drüber und haltet beziehungsweise zieht mit einer Hand die Haut stramm nach unten (unter dem angeklebten Streifen). Nun  reißt ihr mit der anderen Hand den Streifen von unten nach oben, also entgegen der Haarwuchsrichtung, mit einem schnellen und kräftigen Ruck – und voilà! Haare weg und Lustschmerz in einem. :-D
Nach der Behandlung solltet Ihr die Haut pflegen. Ein kleiner Tipp: Einfaches Babypuder ist sowohl für die zusätzliche Reinigung der Haut (besseres Haften der Wachsstreifen), also auch für deren nachträgliche Beruhigung ideal geeignet.
Diese Anwendung kann übrigens am ganzen Körper vorgenommen werden, allerdings solltet ihr die Finger von der Kopfbehaarung lassen! Die optimale Haarlänge um ein Waxing dieser Art durchführen zu können beträgt etwa 1 bi 1,5 cm.

Viel Spaß mit den heiß oder kalten Sex-Wachsspiel – und immer schön vorsichtig mit der lodernden Flamme …

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Schmerzhafter Körperkult Teil 3: Branding

Erstellt in Bizarr von A bis Z von Miss Passion am 6.Dezember 2012

Branding ist einigen von Euch sicher ein Begriff. Meist bringt man es jedoch eher mit Vieh in Verbindung, denn Pferde, Kühe und andere Nutztiere werden manchen Orts mit Brandings markiert, um Besitzverhältnisse zu verdeutlichen. Aber auch Menschen, vor allem diejenigen, die ein ganz besonderes oder besser gesagt ein nahezu erregendes Verhältnis zu Schmerzen haben, können der schmerzhaften Körperkunst (Teil 1: Cutting & Teil 2: Play Piercing) verfallen.

Bei Tieren vernarbt die gebrannte Stelle und das Haar wächst dort nicht mehr nach, was die Brandmarke richtig gut sichtbar macht. Bei Menschen ist ein Branding-Muster nach der Verheilung nicht ganz so gut sichtbar, weil der Kontrast meist nicht so stark ist und die Ziernarben zudem verblassen. Durch Brandings ist es möglich ganze Muster in die Haut zu brennen, welches für manch Extremen so “normal” ist wie für andere das Tätowieren. Je nachdem wie stark der Druck beim Brennen ist, geht das Branding tiefer oder bleibt oberflächlicher. So kann die Haltbarkeit auch variieren – mit der Zeit verblassen die zu Beginn rötlichen Narben. Bei dunkleren Hauttypen sind die Ziernarben meist besser sichtbar, weil der Kontrast stärker ist.

Aber wie genau wird das denn nun eigentlich gemacht? Wenn es sich um ein sogenanntes Heißbranding handelt, wird – wie beim Vieh noch üblich, auch wenn Methode und Gesetzeslage umstritten sind – ein Eisen (“Strike Branding” mit dünnen Plättchen, Stäben oder Formen) stark erhitzt (Gasflamme – mehrere 100 Grad) und dann auf die gewünschte Stelle des Körpers gedrückt. Allein die Vorstellung, der Geruch und das Geräusch – puha! Nichts für zarte Nerven …
Branding gibt es auch als Kaltbrand – hier wird das Eisen nicht erhitzt, sondern in flüssigem Stickstoff gekühlt. Auch diese Art des Brandings hinterlässt eine Art Narbe, da die Hautoberfläche durch die Kälte zerstört wird. Allerdings soll bei dieser Methode das Risiko einer Infektion erhöht sein.
Eine weitere Möglichkeit wären “Cautery Pens” – Kauter-Stifte. Hierbei handelt es sich um einen Stift, der mit Strom betrieben wird und mit dem sich Muster punktuell brennen lassen. Die Meinungen zu dieser Technik sind geteilt. Von batteriebetriebenen Thermokautern wird abgeraten, da sie ungenau und unhygienisch sind. Wechselstrombetriebene HF-Kautern dagegen sollen schmerzfreier sein und eine präzise Arbeit ermöglicht.

Kann man so ein Branding dann nicht einfach selbst machen? Davon ist dringend abzusehen, denn die Gefahr wären nicht kalkulierbar. Nicht auszumalen, was passiert, wenn das erhitzte Eisen Ruß oder anders an sich kleben hätte, bevor es sich ins Fleisch brennt und auch noch zu tief geht. Auch die gewünschte Stelle sollte für ein Branding geeignet sein und von einem Fachmann überprüft werden. Denn nicht überall am Körper ist diese Art der Körperverziehung möglich. Deshalb gilt wie immer: VORSICHT und nur professionelle Leute an die Haut lassen!
Im Allgemeinen droht die Gefahr von unschönen Entzündungen, Keloiden (wuchernden Vernarbungen) und weiteren schweren Verletzungen, auch wenn ein Profi sich ans Werk macht.

Nun ist exotischer Körperschmuck nicht immer der einzige Grund dafür, dass so mancher sich freiwillig verbrennen lässt. Bei einigen steht das (Lust-Schmerz-)Gefühl im Vordergrund. Aber beachtet: der Stress, dem man seinen Körper dabei aussetzt, kann gefährliche Konsequenzen haben. Trotzdem beschreiben einige der Gebrannten den Schmerz als erträglich und genießen die dadurch ausgelöste Endorphinausschüttung, die im Anschluss für ein Gefühl der Euphorie sorgen kann.

Hier ein kleines Video zum Thema, zwar schon älter und auf Englisch aber ein sehr gutes Beispiel der Strike Branding Technik. Mir tut’s schon beim Zuschauen weh – und das, obwohl ich gepierct und tätowiert bin! ;-)

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Zeig Deinem Sklaven wer die Hose anhat und “flitsch” ihm eine

Erstellt in Fetisch & BDSM Produkte von Siria am 14.September 2012

Bad Kitty Herzschleudern - die besonderen HöschenFür alle, die es gerne mal im Genitalbereich oder auf dem Po klatschen lassen, möchte ich Euch gern diese zwei Produkt-Neuheiten ans Herz legen. Bad Kitty hat für Frau und Mann ein sexy Fetisch-Dessou angefertigt, das die Herzen einiger SM-Sklaven bestimmt höher schlagen bzw. ”flitschen” lässt.

Für IHN habe ich den Herzschleuder-Jock. Herz, weil zwei Lederherzen auf dem Poriemen befestigt sind, die auf die Pobacken des Mannes “geflitscht” werden können – nein, müssen! Das perfekte kleine Bestrafungsinstrument für zwischendurch. Der Stretchriemen-Jock ist außerdem mit einem Metall-Penis-/Hodenring ausgestattet, was für mehr Standfestigkeit sorgt, falls es mal von Nöten sein sollte.
Diesen ganz besonderen Jock aus Polyamid, Spaltleder und Metall möchte der devote Mann nie wieder ausziehen.

Frau wird es nicht anders ergehen. Für SIE habe ich den Herzschleuder-String. Dieser schwarze String hat nur ein Herz, in leidenschaftlichem rot, welches direkt im Schritt angebracht ist. Man(n) “flitscht” das Herz direkt an ihre Vagina. Natürlich kann dieses Strafinstrument auch bei Männern angewandt werden – aber was frau dann trifft … ;-)

Und nun die erotische Vorstellung BEIDE tragen Ihre Herzen nicht nur am rechten Fleck, sondern er es auch auf seinem wohlgeformten Hintern und sie vorn an ihrem Lustzentrum. Beide am Anfang noch ein bisschen zaghaft und von Flitsch zu Flitsch immer etwas härter und was bleibt, ist der Knall und der Lustschmerz, der durch beide Körper geht …

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Schmerzhafter Körperkult Teil 1: Cutting

Erstellt in Bizarr von A bis Z von Christine am 7.Juni 2012

Cutting kommt vom englischen “to cut” für “schneiden”. Seinen Ursprung hat die auch Skarifikation genannte Körperkunst in den Gebräuchen afrikanischer und ozeanischer Stämme. Hier galten die in die Haut geritzten Ziernarben nicht nur der Attraktion des anderen Geschlechts. Sie zeigten auch die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Stamm oder sagten etwas über den sozialen Status des Trägers innerhalb der Gemeinschaft aus. Einige Narben markierten auch wichtige Ereignisse im Leben des Trägers wie etwa eine Initiation oder die Geburt eines Kindes. Selbst zu Heilzwecken und um mit den Göttern in Kontakt zu treten, wurden mit unter Vernarbungsrituale eingesetzt.

Begonnen wurde mit dem Körperschmuck in der Regel mit Einsetzen der Pubertät. Mit der fortschreitenden Verzierung konnten die Narben den Rücken, den Bauch sowie Arme und Beine bedecken. Eingeritzt wurden sie mit Klingen oder Nadeln. In die frische Wunde wurde dann Asche, Holzkohle oder etwas Ähnliches eingerieben, um die Bildung von Narbenwucherungen, sogenannten Keloiden, zu fördern.

Heute wird in den westlichen Gefilden natürlich deutlich hygienischer gearbeitet. Im Wesentlichen werden zwei Formen unterschieden. Entweder wird mit einer Klinge schlicht in die Haut geschnitten oder es werden Areale mit Schnitten umgeben und die Haut in diesen Arealen dann abgezogen. Letzteres nennt man auch “Skin Removal” (engl. Hautentfernung). Das Skin Removal ergibt dann flächige Narben, während schlichte Schnitte einfache Linien ergeben. Geschnitten wird heutzutage mit sterilen Skalpellen. Die Bilder werden meist vorher auf die Haut gezeichnet oder von Folien übertragen.

Je nach Behandlung der Wunde entstehen entweder flache oder keloidisierte Narben. Einige Menschen neigen jedoch generell zu starker Keloidbildung. Bei ihnen lässt sich das nicht steuern. Es ist also im Vorfeld, wenn man ein größeres Cutting möchte, interessant herauszufinden, welcher “Vernarbungstyp” man ist. Natürlich muss das Areal eine ganze Weile gründlich gepflegt werden, um schmerzhafte Entzündungen zu vermeiden. Die Narbenbildung wird mit teils abenteuerlich anmutenden Behandlungen wie etwa mit Essig gezielt stimuliert. Je nach Wunschergebnis werden die Wunden aber auch nur sauber gehalten und sonst in Ruhe gelassen.

Cuttings sind eine mehr oder weniger schmerzhafte Entscheidung fürs Leben und sollten gut überlegt sein! Schaut Euch also den Künstler genau an, der Euch zu Leibe rücken wird. Fragt ruhig, wie viel Erfahrung er oder sie hat und wie oft sie Cuttings machen. Je mehr Erfahrung der- oder diejenige hat, umso besser.

Auch im Bereich des sexuellen Cuttings / Ritzen (siehe auch Blutfetisch) ist immer wieder zu betonen, dass Vorsicht geboten ist. Achtet darauf, dass Ihr Euch nicht zu arg verletzt. Beim privaten ”Blutvergießen” immer an die Infektionsgefahr denken. Auch was die Grenzen der Schmerzen angeht, seid stets behutsam und übertreibt es nicht!
Unbedingt abzusehen ist vor zu tiefen Schnitten, am Kopf, Hals, an Gelenken, Genitalien und an der Leiste. Außerdem sollte vor etwaigen Spielen überprüft werden, ob der Bottom blutverdünnende Mittel genommen hat. Sollte dies der Fall sein, ist von dem Cutting abzuraten, da dies unvorhersehbare Folgen haben kann. Durch die hohe Infektionsgefahr, solltet Ihr unbedingt Handschuhe tragen. Nadeln und Skalpelle sollten ausschließlich steril verwendet werden und daher nur aus Apotheken oder aus dem spezialisierten Handel erworben werden. Die Haut ist vorher zu reinigen und zu desinfizieren. Medikamente zur Nachbehandlung sollten bereits zur Verfügung stehen und bei Problemen solltet Ihr einen Arzt aufsuchen. Für einen Notfall solltet ihr außerdem die Notrufnummer 112 zur Hand haben.

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Produktneuheit: Rosshaarpeitsche

Erstellt in Fetisch & BDSM Produkte von Miss Passion am 10.Januar 2012

RosshaarpeitscheWer dem Gebrauch von Peitsche, Paddel und Co. verfallen ist, sollte sich die folgende Produktneuheit mal etwas genauer ansehen. Die Rosshaar-Peitsche von “fetish collection”, bestehend aus – wie der Name schon sagt ;) – echtem Pferdehaar.

Die etwa 63 cm langen Striemen erlauben einen guten Schwung, gesteuert durch einen dominanten “Peitscher”, der mit dem 17 cm langem Metallgriff (+ Handschlaufe) die Zügel in der Hand hält. Wer nicht so in der Materie drin ist, fragt sich nun vielleicht, wieso man ausgerechnet das haarige Modell wählen sollte. Darum hier eine kleine Erklärung, wie sich die Rosshaar-Peitsche von anderen Schlaginstrumenten (die zum Beispiel aus Leder oder Plastik hergestellt sind) unterscheidet.
Jede Peitsche wird nach einem schwungvollem Schlag auf der Haut deutliche Rötungen, Blutergüsse und/oder Hämatome hinterlassen und die Haut wird sich an den betroffenen Stellen heben. Das scharfkantige Pferdehaar legt hier allerdings noch Einen drauf und sorgt neben dem oben erwähnten zusätzlich für kleine Verletzungen in Form von Schnitten. Damit ist nicht nur die Bestrafung härter, der Schmerz stärker und die Haut sensibilisierter – es öffnen sich auch weitere Tore der “Weiterbehandlung”, da die Intensität der Schmerzgefühle höher liegt. Folgt auf ein paar Runden mit der Rosshaar-Peitsche zum Beispiel eine Nachbehandlung mit Wachs oder hoch temperiertem Badewasser, werden die damit verbundenen Reize durch die kleinen, tiefergehenden Risse noch stärker wahrgenommen. Dieses Gefühl kann sogar einige Tage anhalten. Die extreme Wirkung beschreiben viele SM-Anhänger als einzigartig und besonders - lustvoll. ;-)
Versucht aber unbedingt stärkere Blutungen zu vermeiden, um keine zu großes Gesundheitsrisiken hervorzurufen!

Wer nun Lust auf Schlaginstrumente bekommen hat, wird im Fetischshop fündig: Klick mich!

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Was ist der Pornografische-Wert / P-Wert?

Erstellt in Bizarr von A bis Z von Christine am 3.Mai 2011

P-WertDas “P” dieses Ausdrucks steht für “pornografisch”. Der P-Wert nämlich der pornografische Wert, den ein Medium für S/Mer hat, wie reizvoll es also aus der sadomasochistischen Perspektive ist. Eingeführt hat diesen unspezifischen Wert im Jahr 1974 die Dänin Maria Marcus.

Je höher der P-Wert eines Werkes oder Mediums, umso erotischer und geiler wird es von Sadomasochisten empfunden. Das beschränkt sich allerdings nicht auf einschlägige Filme aus dem BDSM-Bereich. Auch Vanilla-Werke können für SMer durchaus reizvoll sein, auch wenn sie von Nicht-SMern gar nicht als besonders erotisch wahrgenommen werden. So sind “Schöne des Tages” und “Der Letzte Tango in Paris” aus den späten 60ern und frühen 70er Jahren nicht als Erotika gedacht. Doch Filme wie diese, in denen gefesselt, gequält und erniedrigt wird, beflügeln die erotische Fantasie vieler BDSMer und erhalten deshalb auch einen recht hohen P-Wert.

Auch einschlägig für die Szene bekannte Werke können einen höchst unterschiedlichen P-Wert haben. So schreibt die Erfinderin dieser Zahl ausgerechnet den deftigen Ergüssen des Marquis de Sade einen eher niedrigen Wert zu, da sie meist mit längeren philosophischen Debatten durchsetzt sind, die eben wenig mit Erotik zu tun haben. Für hocherotisch erklärt sie dagegen die berühmte “Geschichte der O”. Hier blüht das Herz aller Liebhaber von Lustschmerz und Demütigung auf.

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Erotische Schlaginstrumente: Das Schlagpaddel

Erstellt in Fetisch & BDSM Produkte von Christine am 4.April 2011

SchlagpaddelUnter Paddel, auch nach dem englischen Begriff Paddle genannt, werden Schlaginstrumente mit einer sehr breiten auftreffenden Fläche verstanden. Sie sind in der Regel entweder aus Leder oder aus Holz und dem Material entsprechend mehr oder minder flexibel.

Durch die recht große Fläche wird die Kraft des Schlages recht weit verteilt und ist daher weniger intensiv als beispielsweise eine Gerte, die durch ihre schmale Gestalt einen bissigen Schmerz hinterlässt. Aus diesem Grund werden Paddels gern zum Aufwärmen der Körperoberfläche verwendet, bevor Gerte oder Rohrstock zum Einsatz kommen. Dabei wird nur mit mäßiger Kraft zugeschlagen, so dass die Durchblutung der getroffenen Fläche steigt. Die Anwendung bissigerer Schlaginstrumente ist nach deutlich angenehmer.

Doch auch mit dem Paddel kann man nicht bedenkenlos umgehen. Wird damit zu häufig zu hart zugeschlagen, können das Gewebe und die darin liegenden Nerven vorübergehend oder sogar dauerhaft geschädigt werden. Die Region ist dann verhärtet und taub. Daher spricht man auch von sogenannten “Leatherbutt”.

Achtet Ihr jedoch darauf, dass Euer Partner nicht regelmäßig böse blaue Flecke vom Paddel davon trägt, könnt Ihr den Schmerz lustvoll und ohne Reue genießen.

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Kryophilie: Eiskalte Lust

Erstellt in Fetisch-Welt von Christine am 13.Juli 2010

KryophilieIst Euch auch so warm? Ich zerfließe jedenfalls dieser Tage fast. Entsprechend habe ich nach etwas Abkühlung gesucht und dabei einen ziemlich ausgefallenen Fetisch entdeckt. Die Kryophilie (griech.: kryos – Kälte) ist die Vorliebe zu Sex bei sehr niedrigen Temperaturen.

Wer zum Beispiel schon mal an richtig kaltes Metall gefasst hat, weiß, dass der Kältereiz so intensiv ist, dass er als Schmerz wahrgenommen wird. Dieser Schmerz und das typische Zittern bei Kälte wirkt für Kryophile erregend.
Demzufolge frönen sie ihrer Leidenschaft natürlich im Winter am einfachsten und am liebsten.  Für Kryophile erhält der Freiluftsex nämlich dann erst den besonderen Kick, sie es in Eis und Schnee treiben können.

Momentan muss für alle Liebhaber dieser besonderen Spielart oder für die, die einfach nur eine Abkühlung suchen, die Eisbahn, ein Kühlhaus, Eiswürfel oder noch besser der “Touché Ice”-Vibrator aus dem Kühlschrank herhalten. Mehr ist momentan wohl kaum greifbar. Aber allein der Gedanke an Sex in Eis und Schnee kühlt schon ein wenig, finde ich… ;)

Aber Vorsicht, wenn es zu kalt wird, kann das nicht nur Erkältungen sondern sogar Erfrierungen nach sich ziehen. Also bleibt im nächsten Winter nicht zu lange im Schnee, wenn Ihr es ausprobieren wollt.

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SM-Praktiken: Was ist Figging?

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Naughty Nadja am 1.Juli 2010

Ginger- / Ingwer-Plug oder -Finger for FiggingDer Ausdruck “Figging” hat hier – entgegen der eigentlichen englischen Wortbedeutung – nichts mit Feigen zu tun, sondern mit der “scharfen” Ingwerwurzel (engl.: Ginger), die bei dieser interessanten Technik zur analen Stimulation verwendet wird.

Dass Ingwer anregend und aphrodisierend wirkt, ist ja schon bekannt, doch auch als eine Art “Sextoy” hat er eine lange Tradition: Dazu schält man eine ausreichend große Ingwerwurzel und schnitzt sich daraus eine Art “Finger” oder Analplug zurecht, den man dann in den Anus einführt. Die im Ingwer enthaltenen ätherischen Öle (Gingerole) reizen so unmittelbar die Nozizeptoren (= Rezeptoren für Schadeinwirkungen) in der Schleimhaut und sorgen dadurch für ein intensives, warmes Kribbeln und einen leichten bis stärkeren Schmerzreiz. Oft wird Figging als Form der Demütigung und Züchtigung eingesetzt, kann je nach Dosierung aber auch den Orgasmus intensivieren oder hinauszögern. Der Höhepunkt der Reizung tritt nach ein paar Minuten ein und das Wärmegefühl selbst kann bis zu einigen Stunden andauern.

Da die Reizung nur gefühlt ist und keine Verletzungen der Schleimhäute hervorruft, birgt diese Methode weniger Verletzungsrisiken, als z.B. Fisting. Einige Leute führen sich auch Chilischoten ein, was ich Euch allerdings wirklich nicht empfehlen würde: Durch den hohen Capsaicingehalt kommt es zu einem schier unerträglichen Brennen, Schmerzen und starken Reizungen der Schleimhäute, die mehrere Stunden andauern können. Ingwer ist milder und sorgt eher für einen kribbeligen Wärmereiz. Auch auf der Klitoris/ in der Scheide kann Ingwer in Form von Saft angewendet werden: Ein paar Tropfen wirken durch den Wärmeeffekt meist orgasmusfördernd, eine höhere Dosis kann den Orgasmus hinauszögern. Ingwerpulver hingegen hat eine wesentlich schwächere Wirkung und muss außerdem zusätzlich mit Flüssigkeit vermengt werden, um sich richtig zu entfalten.

Die Ursprünge des Figging gehen übrigens vermutlich auf den Pferdesport zurück: Angeblich schoben manche Pferdebesitzer ihren Tieren auf Schauen ein solches Stück Ingwer in den Anus, damit sie lebhafter wurden und den Schweif schön hoch hielten. Außerdem wurde “Figging” auch schon in der viktorianischen Zeit als zusätzliche Züchtigung für Kinder benutzt: Durch den Ingwer konnten sie die Pomuskulatur bei Schlägen auf den Allerwertesten nicht anspannen, sodass der Schmerz noch verstärkt wurde. Wie gemein! Wenn man allerdings als Erwachsener auf den Geschmack von frischem Ingwer kommt…warum nicht? ;-)

Aber Achtung: Immer einen dickeren, am Besten ungeschälten Haltegriff an dem “Ingwerfinger” stehen lassen, damit das gute Stück nicht schwuppdiwupp in Eurem Popo verschwindet und erst beim nächsten Toilettengang wieder zum Vorschein kommt. Sonst aber - viel Spaß dabei! ;-)

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Ungewöhnliche Fetische: Blutfetisch

Erstellt in Fetisch-Welt von Christine am 11.Juni 2010

Manche werden schon beim Anblick von Blut ohnmächtig – und manche werden dabei geil! Denn für Blutfetischisten hat der Lebenssaft eine ganz besondere Anziehungskraft. Das Umfeld der Menschen mit diesem eher seltenen Fetisch reagiert bestenfalls mit Unverständnis, manchmal aber sogar mit offener Ablehnung. Kann man das Blut beim Spiel nicht durch Kunstblut, rote Marmelade oder ähnliches ersetzen, werden sie da zum Beispiel gefragt. Nein, kann man nicht, denn der Reiz besteht ja unter anderem darin zu wissen, dass es Blut ist. Nur selten bezieht sich der Fetisch auf Menstrualblut, denn meist zelebrieren Blutfetischisten mit Genuss auch das Schneiden bzw. Geschnittenwerden. Die mitunter zurückbleibenden Narben werden von den meisten auch nicht als störend sondern eher als erotisch empfunden.

Die besondere Nähe und das Vertrauen, das dafür nötig ist, machen den besonderen Reiz dieses Fetischs aus. Der aktive Part nimmt sinnbildlich einen Teil seines passiven, spenden Partners auf. Das wird häufig als besondere Verbindung empfunden. Viele reizt auch schon der pure Anblick von Blut, das aus einer Wunde und über die Haut läuft.
Außenstehende ergehen sich dabei oft in der irrigen Annahme, dass der spendende Partner ja irgendwann nach solchen Sessions anämisch werden müsste. Die Gefahr besteht jedoch nicht, da es den Blutfetischisten nicht um die Menge des Blutes geht.

Ein ganzer Blutregen, wie er in manchen blutfetischistischen Darstellungen zu sehen ist, bleibt künstlerischen Werken vorbehalten.  In Kunst und Kultur findet sich dieser Fetisch sowohl in der Fotografie wie auch in Büchern und Filmen. Dabei geht es zum einen um ein reales Blutvergießen wie etwa auf Fetischfotos oder um ein nachgestelltes. Hier wirkt die pure Vorstellung echten Blutes als Reiz. Ein recht bekanntes Beispiel dafür ist der erste Teil der “Blade Trilogie”, die für Blutfetischisten eine ganze Reihe reizvoller Szenen enthält. Eine davon habe ich Euch mal bei Youtube rausgesucht. ;)

Blutfetischisten müssen aber auch viel Vorsicht an den Tag legen, denn dieser Fetisch birgt ein nicht geringes Ansteckungsrisiko mit den verschiedensten Krankheiten wie AIDS, Hepatitis und anderen. Entsprechende Tests vor dem Ausleben des Fetischs mit einem Partner sind also Pflicht!

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