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Mumifizierung Teil 3: Risiken und Sicherheitsmaßnahmen

Erstellt in Bondage von Christine am 17.August 2010

MumifizierungDie Hauptrisiken für den Bottom liegen bei der Mumifizierung in der Atemeinschränkung und im Hitzestau. Die straffe Umhüllung um Brustkorb und Bauch behindert das Einatmen. Auch was zunächst erträglich erscheint, kann nach kurzer Zeit zu Sauerstoffmangel und infolge dessen zu Panik führen.

Der Hitzestau ist hingegen sofort zu spüren. Der Schweiß kann unter der wasserdichten Umhüllung nicht verdunsten und der Kühlungseffekt durch Verdunstung bleibt aus. Der Bottom schwitzt also unter der Hülle stark, ohne dass der Körper gekühlt wird. Der Top kann dem Bottom in diesem Fall Linderung verschaffen, indem er etwas Flüssigkeit auf der Außenseite der Hülle verteilt, die dann die nötige Verdunstungskühle teilweise schafft. Aber Achtung, nicht zu viel des Guten! Setzt man eine nasse Außenhülle der Zugluft aus, kann das den entgegengesetzten Effekt haben – der Bottom kühlt aus.

Lasst einen mumifizierten Bottom niemals allein! Wenn Probleme wie etwa Panikattacken auftreten, muss schnelle Hilfe zu jeder Zeit gewährleistet sein.

Wichtig ist daher auch, dass immer ein Werkzeug vorhanden ist, um die Körper-Fesseln schnell entfernen, also zerschneiden zu können. Dazu eigenen sich besonders Verbandsscheren, da sie den Bottom durch ihre abgerundeten Enden nicht verletzen können. Beachten Sie auch, dass Sie für eine Gipsbondage spezielles Werkzeug benötigen, um diese wieder zu entfernen.

Ist eine Langzeitbondage geplant, kann unter der Wickelung eine Windel angelegt werden, oder es werden Katheter und sogar Darmrohr angelegt, was für Fans von Kliniksex einen zusätzlichen Kick erzeugt. Außerdem solltet Ihr bei Langzeitspielen auf eine geeignete Unterlage achten, die weder zu weich, noch zu hart ist.

Bei stehender Mumifizierung dürft Ihr nicht vergessen, dass die Mumie einen Sturz nicht abfangen kann. Beugt dem also entsprechend vor.
Der Brustkorb des Bottom sollte möglichst verpackt werden, wenn dieser eingeatmet hat, um späteren Atemproblemen und daraus resultierenden Notfällen vorzubeugen.
Für trotzdem eintretende Notfälle kann man auch vor dem Einwickeln vom Hals bis zu den Fersen einen ca. 5-10 cm breiten Lederriemen auf den Körper legen, entlang dessen mit einem Messer geschnitten werden kann.

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Mumifizierung Teil 2: Grundtechnik des Mumifizierens

Erstellt in Bondage von Christine am 16.Juli 2010

Folter-Bondage - HängemumifizierungDie Mumifizierung ist ein sehr intensives Spiel, das im Idealfall zur völligen Regungslosigkeit des Bottoms führt. Verbunden ist dieses mit einem extremen Gefühl des Ausgeliefertseins, teilweise auch mit Sinnesentzug. Dieses Spiel ist also entsprechend anspruchsvoll und (zeit-)aufwendig. Menschen mit Kreislaufproblemen oder Neigung zu Panikattacken sollten sehr, sehr vorsichtig an diese Technik herangehen!

Für eine Mumifizierung mit Folie benötigt Ihr neben der Folie noch eine Schere mit stumpfen Enden, wie Ihr sie in jedem Verbandskasten findet, sowie Klebeband, zum Beispiel Paketklebeband oder besser noch Reparaturband. Soll die Mumie stehen, so empfiehlt sich ein weiterer Helfer, um ein Hinfallen des Mumifizierten zu vermeiden.

Zuerst wird der Oberkörper bandagiert. Erst dann solltet Ihr weiter nach unten wickeln. Beginnt an den Schultern, indem Ihr die Folie von der Mitte des Rückens diagonal über eine Schulter, über die Brust, unter der anderen Achsel, einmal um den ganzen Oberkörper führt. Dann wickelt Ihr sie über die zweite Schulter wieder bis auf den Rücken. Die abgespreizten Arme, Hände und Beine werden zuerst einzeln umwickelt. Das ist wichtig, weil Folie auf Folie nicht rutscht. Später werden Arme, Hände und Beine absolut fixiert, indem sie an den Körper bzw. an einander gelegt und noch einmal als Gesamtes umwickelt werden.
( hier weiterlesen… )

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Mumifizierung Teil 1: Materialien für die Mumifizierung

Erstellt in Bondage von Christine am 5.Juli 2010

Symbolfoto - Mumifizierung mit FrischhaltefolieFür die Mumifizierung können viele verschiedene Materialien verwendet werden. Am bekanntesten sind dabei wohl verschiedene Folien. Häufig verwendete Folien sind etwa haushaltsübliche Frischhaltefolie und das “pallet wrap” genannte Verpackungsmaterial für Paletten. Beide haben den Vorteil, an sich selbst zu haften, ohne den Bottom zu verkleben.

Der Folie ähnlich ist das Bondage-Tape. Auch das Tape haftet wie Frischhaltefolie auf sich selbst. Vorsichtig sollten Sie mit billigen Imitaten sein, die ebenfalls auf dem Markt zu haben sind. Durch ausgasende Bestandteile können sie Hautreaktionen oder auch Benommenheit durch das Einatmen der Gase hervorrufen.

Klebeband ist ebenfalls ein geeignetes Utensil für die Mumifizierung. Dabei kann vom Gaffa-Tape bis zum Paketband alles verwendet werden. Unabhängig von der genauen Art des Klebebandes wird selbiges meist erst als letzte Schicht auf einer Unterlage aus Folie verwandt, da die Klebstoffe nicht hautverträglich sind und unangenehme Reaktionen hervorrufen können.
Diesen Nachteil haben Bandagen nicht. Sie können also auch direkt auf der Haut angesetzt werden. Genutzt werden Verbandsstoffe wie elastische Binden, aber auch die kräftigeren Pferdebandagen. Alle haben den Vorteil, dass sie zum einen mehr Luft durchlassen und zum anderen wieder verwendbar sind.
Bei Bedarf ebenfalls wieder verwendbar sind Nylon und Lycra. Diese hochelastischen Gewebe gibt es entweder in Form von Strumpfhosen oder einfach als Schlauch. Trotz ihrer verletzlichen Struktur werden sie in mehreren Lagen übereinander zu einem ausbruchssicheren Kokon.
Wesentlich stabiler auch in der Grundform ist der Bondage-Sack. Ihn kann man sich als eine Art Schlafsack aus Latex oder Leder vorstellen, in den der Bottom hineingesteckt wird. Anschließend wird der Sack mit Schnallen auf der Außenseite verschlossen. Manche Säcke bieten zudem die Möglichkeit, die Hülle aufzublasen, was Enge und Unbeweglichkeit für den Bottom weiter verstärkt.
Ein eher ungewöhnliches und spezielles Material für die Mumifizierung ist Gips. Da Gipsbinden nach dem Aushärten zu einem unnachgiebigen Panzer (Sarkophag) werden, sollte man schon vor dem Anlagen bedenken, dass zum Entfernen des Sarkophages spezielles Werkzeug vonnöten ist.

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