Es ist wohl wie bei vielen erotischen und sexuellen Praktiken: Die einen mögen es, die anderen nicht.
Nicht selten sind unsere gesellschaftlichen und gelernten Vorstellungen die Mauer, die überwunden werden muss, um neue Dinge zu probieren.
Ein ehemals Tabuthema wurde gerade in der letzten Dekade immer mehr enttabuisiert und dringt mehr und mehr in die Wunschliste oder Praktikenliste der europäischen Schlafzimmer. Urophilie ist die medizinisch-psychologische Bezeichnung der sexuelle Vorliebe für Urin, oder “Pipi”.
Was für den einen undenkbar, ist für andere der pure Genuss.
Für alle neugierigen ein paar Tipps: der Geruch und Geschmack des Urins wird maßgeblich durch die Ernährung geprägt.
Wenn ihr euch dem Thema einmal nähern wollt, dann startet nicht gleich mit dem Morgenurin, denn der wird eine sehr intensive Note haben.
Viel trinken verdünnt den “Natursekt”, so dass Bitterstoffe und Harn in den Hintergrund treten.
Wenn ihr als Spender eurer/eurem Partner/in etwas gutes tun wollt, dann verzichtet für ca. drei Tage auf Dinge, die den Geschmack und Geruch negativ beeinflussen.
Negativ wirken sich auf Urin aus:
- Spargel (!) – auch wenn nur bei ca. 60% der Menschen der Spargel einen unangenehmen Beigeschmack verursacht, lasst es zum Anfang nicht darauf ankommen
- Alkohol mit Ausnahme von Weißwein, Sekt oder Champagner – aber bitte in Maßen
- Fastfood – ja auch der übermäßige Genuss von Bürger und Fritten kann unangenehm werden
- Kaffee und schwarzer Tee
- Nikotin
- Knoblauch / Zwiebeln /Curry / scharfe Gewürze
- erhöhter Fleischkonsum – im allgemeinen wird der Urin von Vegetariern als angenehmer empfunden
- Milch – kann bei 50% ebenfalls für rümpfende Nasen sorgen
Was den Natursekt schmackhafter macht ist:
- Fruchtsäfte oder direkt Früchte wie Ananas, Erdbeeren, Mango u.s.w.
- Mineralwasser – wirkt verdünnend
- Cola light – durch die schlecht abbauenden Süßstoffe schmeckt der Urin süßlicher, was meist angenehmer empfunden wird
- grüner Tee
Je nach Geschmack und Laune kann z.B. Bier oder Früchtebowle zur Variation beitragen.
Startet erst einmal sanft und unverkrampft und schaut euch an, ob diese Spielart euch liegt.
Wenn ja, dann steigert euch nach Belieben und wer weiß, vielleicht erwacht in euch ein wahrer Natursektliebhaber (Natursektspiele).
Was für den Urin gilt, ist übrigens auch für den Geschmack von Sperma gültig.
Wer seinem/r Partner/in also etwas gutes tun möchte, kann ihn/sie mit einer außergewöhnlichen Geschmacksnote überraschen 
Lesenswert zu diesem Thema: Buch: Golden Rain