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Mumifizierung Teil 2: Grundtechnik des Mumifizierens

Erstellt in Bondage von Christine am 16.Juli 2010

Folter-Bondage - HängemumifizierungDie Mumifizierung ist ein sehr intensives Spiel, das im Idealfall zur völligen Regungslosigkeit des Bottoms führt. Verbunden ist dieses mit einem extremen Gefühl des Ausgeliefertseins, teilweise auch mit Sinnesentzug. Dieses Spiel ist also entsprechend anspruchsvoll und (zeit-)aufwendig. Menschen mit Kreislaufproblemen oder Neigung zu Panikattacken sollten sehr, sehr vorsichtig an diese Technik herangehen!

Für eine Mumifizierung mit Folie benötigt Ihr neben der Folie noch eine Schere mit stumpfen Enden, wie Ihr sie in jedem Verbandskasten findet, sowie Klebeband, zum Beispiel Paketklebeband oder besser noch Reparaturband. Soll die Mumie stehen, so empfiehlt sich ein weiterer Helfer, um ein Hinfallen des Mumifizierten zu vermeiden.

Zuerst wird der Oberkörper bandagiert. Erst dann solltet Ihr weiter nach unten wickeln. Beginnt an den Schultern, indem Ihr die Folie von der Mitte des Rückens diagonal über eine Schulter, über die Brust, unter der anderen Achsel, einmal um den ganzen Oberkörper führt. Dann wickelt Ihr sie über die zweite Schulter wieder bis auf den Rücken. Die abgespreizten Arme, Hände und Beine werden zuerst einzeln umwickelt. Das ist wichtig, weil Folie auf Folie nicht rutscht. Später werden Arme, Hände und Beine absolut fixiert, indem sie an den Körper bzw. an einander gelegt und noch einmal als Gesamtes umwickelt werden.
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Erotische Fesselspielart: Mentale Bondage

Erstellt in Bondage von Christine am 26.Mai 2010

Symbolfoto - Mentales BondageWie der Name schon sagt, kommt das mentale Bondage ohne jegliche Hilfsmittel aus. Die Fessel ist hierbei der Befehl des Tops, in einer bestimmten Haltung zu verharren. Der Bottom versucht sich also rein vom Kopf her auf die Fesselung und Bewegungseinschränkung einzustellen – ohne tatsächlich gefesselt zu sein.
Der mental Gefesselte taucht vollkommen in die Vorstellung des Fixiertwerdens ein. Der stärkste Reiz eines Bondage findet ja im Kopf statt, so dass die tatsächliche Fixierung bei einer mentalen Bondage unwichtig wird. Allein die Vorstellung, gefesselt und wehrlos zu sein, steht im Mittelpunkt des Geschehens.

Gleichzeitig ist das mentale Bondage auch eine gute Gehorsamkeitsübung. Sich nicht zu bewegen kann nämlich je nach Haltung früher oder später sehr anstrengend oder unangenehm werden.

Die vom Top  gewählten Haltungen des Bottoms können also sowohl rein zweckmäßig sein als auch eine Herausforderung für den Bottom darstellen. Schließlich mögen die meisten Spieler ab und zu auch gern kleine Gemeinheiten. ;)

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Klassische Fesseln: Fesselutensilien aus dem Haushalt

Erstellt in Bondage von Christine am 19.Mai 2010

Bondage mit FrischhaltefolieEigentlich sind der Fantasie da keine Grenzen gesetzt, wen man im eigenen Haushalt nach etwas zum Fesseln sucht. Es muss ja nicht immer das gute Hanfseil oder das bunte Bondagetape sein.

Weiche Schals und Tücher erfüllen genauso ihren Zweck. Natürlich könnt Ihr daran nicht mit solcher Kraft reißen, wie zum Beispiel an stabilen Lederfesseln. Etwas stabiler ist zum Beispiel Betttuch. So kann man wunderbar alte Bettlacken oder Deckenbezüge recyceln. Einfach in Streifen schneiden oder reißen und es kann losgehen. Auch Lieblings Krawatte kann wunderbar zur Fessel umgewidmet werden.
Etwas spezieller ist dann schon Frischhaltefolie. In mehreren Lagen eignet auch sie sich sehr gut zur Bewegungseinschränkung. Besonders häufig wird sie für Mumifizierungen eingesetzt. Man braucht zwar mehr als eine Rolle für einen kompletten Kokon, dafür ist die dünne Folie im fertigen Ergebnis erstaunlich stabil.

Einiges, was sich so im Haushalt findet, sollte man aber lieber nicht zweckentfremden. Dazu gehören zum Beispiel Seidenstrümpfe. Die gehören an, nicht um das Frauenbein! Sie können nämlich böse einschnüren und Knoten kriegt man auch nicht wieder auf. Tief einschneiden und damit auch Schmerzen und sogar Schäden verursachen können auch Metalldrähte, Kabel oder Kabelbinder. Also auch davon Finger weg!

Wenn Ihr noch weitere Ideen habt, was man im Haushalt alles für eine kleine Fesselung findet, dann schießt mal los. Ich bin immer offen für neue Ideen…

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Klassische Fesseln: Bondage Fessel-Möbel

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Christine am 10.Mai 2010

Mittelalterlicher PrangerLetztens habe ich Euch Kleidung alles Fesselmedium vorgestellt. Diesmal wird es noch ein wenig größer und auch ausgefallener, denn diesmal geht es um Fesselmöbel.
Zu den wohl bekanntesten Fesselmöbeln gehören Pranger, Andreaskreuz und Streckbank. Aber auch andere (Sonder)Anfertigungen werden genutzt. Es gibt inzwischen sogar Hersteller, die Möbel eigens für S/M-Spiele anfertigen.

Den Pranger gibt es heute in verschiedenen Formen. Die dem Original nächste Form ist an den mittelalterlichen Pranger angelehnt und besteht aus einem Holzteil mit dem wahlweise der Kopf und die Arme oder auch alle 4 Gliedmaßen gefesselt werden, und einer Kette, an der der Sklave zu Schaustellung geführt werden kann. Moderner sind die Pranger aus Metall, die verschiedene Fesselmöglichkeiten bieten und das Opfer teilweise in ganz bestimmte Haltungen zwingen.

Der Klassiker unter den Fesselmöbeln, das Andreaskreuz, besteht aus zwei x-förmig angeordneten Balken mit Befestigungsmöglichkeiten für Ketten und Karabiner. Das Kreuz ist nach dem Apostel Andreas benannt, der an einem solchen Kreuz gestorben sein soll.

Ebenfalls der mittelalterlichen Folterkammer entlehnt ist die Streckbank. Auf dieser wird der Bottom an Händen und Füßen fixiert. Durch ein zu drehendes Rad kann jetzt der Körper des Sklaven beliebig in die Länge gezogen werden. Da die Gefahr der Überdehnung von Bändern und Gelenken besteht, bedarf es bei der Nutzung der Streckbank einer gewissen Erfahrung, während Pranger und Andreaskreuz auch für unerfahrenere Spieler geeignet sind.

Fesselmöbel sind in der Regel sehr teuer und finden sich entsprechend eher in Studios und im Heim eingefleischter SM-Fans. Fließend ist der Übergang von Fessel-Möbeln zu SM-Möbeln wie Käfigen, Gynstühlen oder Fick-Maschinen, die oft ebenfalls Fesselmöglichkeiten bieten. Besonders raffiniert finde ich ja die dezenten SM-Möbel aus Holz, die auf den ersten Blick wie normale Möbel wirken und erst bei genauerem Hinsehen ihren wahren Zweck enthüllen. Da wird ein Hocker schnell zum Strafbock umfunktioniert und ein Couchtisch gibt plötzlich einen prima Pranger ab. Ich finde, das hat was. Oder was meint Ihr?

Wenn Ihr Euch unter den Fessel- und SM-Möbeln nur wenig vorstellen könnt, schaut einfach mal in diesen Spezialshop!

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Klassische Fesseln: Bondagesäcke und Fesselkleidung

Erstellt in Bondage von Christine am 29.April 2010

Saunasack / Bondagesack in Aktion Das wohl bekannteste Fesselutentsil- das Bondageseile - habe ich Euch ja schon vorgestellt. Und Bondagetape kennt Ihr ja auch schon. Diesmal soll es um weniger bekannte Fesseln gehen, um Fesselkleidung und Bondagesäcke nämlich.

Bondagesäcke können verschiedene Formen aufweisen. In der klassischen Form handelt es sich um Ganzkörpersäcke, die den Kopf aussparen. Es gibt jedoch auch einige Modelle, die nur Teile des Körpers, zum Beispiel den Kopf und den Oberkörper, bedecken. Diese sind jedoch eher selten, ebenso wie Bondagesäcke, die zusätzlich ein Kopfteil besitzen.
Der klassische Bondagesack wird vorsichtig um den Hals geschlossen, so dass der Bottom hilflos und zu keiner größeren Bewegung mehr fähig ist. Nicht ganz so stilvoll erfüllt für den Anfang auch ein stabiler Müllsack denselben Zweck. So sparen sich Neugierige eine teure Anschaffung, bevor sie überhaupt wissen, ob sie Spaß an diesem Restriktions-Utensil haben.
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Klassische Fesseln: Das Bondageseil

Erstellt in Bondage von Christine am 3.März 2010

Bild aus dem Sachbuch - Bondage made in JapanZum Fesseln gibt es ja inzwischen unzählige Möglichkeiten. Die bekannteste sind wahrscheinlich Fesselseile. Daher möchte ich Euch heute einen kleinen Einblick in die verschiedenen Seile und ihre Eigenschaften geben.
Beim Bondage werden Seile mit einem Durchmesser von 4 bis 10 Millimeter verwendet. Kleinere Durchmesser eignen sich dabei auch besser für dünne, filigrane Anwendungen wie etwa für das Genitalbondage. Für die Fesselung von Gliedmaßen oder ein Ganzkörperbondage kommen meistens Seile mit einem Durchmesser von 6 bis 8 Millimetern zum Einsatz.

Es gibt zwei grundsätzliche Formen von Seilen: geflochtene und gedrehte.
Geflochtene Seile haben eine rautenförmig erscheinende, glatte Oberfläche. Sie werden mit oder ohne die so genannte Seele geflochten. Die Seele ist ein Strick, um den das Seil geflochten wird. Es ist also nicht hohl und wird dadurch etwas steifer. Daher lassen sich Knoten in diesen Seilen bei Bedarf besser lösen.
Seile ohne Seele sind entsprechend weicher, die Knoten deshalb weniger leicht zu lösen. Manchmal kann es passieren, dass der Knoten gar nicht mehr auf geht und das Seil zerschnitten werden muss.
Gedrehte Seile bestehen aus zwei bis vier einzelnen Strängen, die eine unebene Oberfläche haben. Diese Oberfläche hinterlässt bei einer Fesselung markante Muster auf der Haut.

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SM-Möbel: Das Vakuumbett zur Ganzkörper-Restriktion

Erstellt in Bondage von Naughty Nadja am 19.Februar 2010

Vakuumbett zur Ganzkörper-RestriktionObwohl die meisten eingefleischten SM-Freunde natürlich längst wissen, was ein “Vakuumbett” ist, möchte ich allen Nichteingeweihten an dieser Stelle doch einmal dieses interessante SM-Möbelstück vorstellen. Dass es sich bei einem Vakuumbett nicht um ein gewöhnliches Bett handelt, sagt schon der Name: Im Gegensatz dazu legt man sich nämlich nicht auf das Bett, um verwöhnt zu werden, sondern wird quasi von ihm umschlossen und gefangen gehalten. (Restriktion – Einschränkung der Freiheit)

Meist handelt es sich bei dieser tollen Erfindung um einen stabilen, circa 1 x 2 Meter großen Kunststoffrahmen, um den zwei übereinander liegende Lagen Latex gespannt sind. Der passive Partner steigt zunächst durch eine luftdichte Reißverschlussöffnung in das Bett, legt sich hin und lässt sich einschließen.  Dann saugt der aktive Partner über ein Ventil mit einer Pumpe (z.B. einem Staubsauger) sämtliche Luft aus dem “Beutel”, wodurch der Partner im Bett vollkommen bewegungsunfähig wird. Durch diese Ganzkörper-Restriktion fühlt man sich gefangen und völlig hilflos, aber gleichzeitig auch geborgen, wie als Embryo im Bauch der Mutter.

Vakuumbetten gibt es in zwei Varianten. Bei der für Anfänger geeigneten ist der gesamte Kopfbereich frei. Betten für Profis haben dann nur noch eine kleine Atemöffnung.  Gerade für Anfänger ist beim Benutzen des Vakuumbettes Vorsicht angesagt, denn darin eingeschlossen zu sein, ist mehr als nur rum zu liegen.  So bekommt der Ausdruck “ans Bett gefesselt sein” gleich eine ganz neue Bedeutung. Inzwischen gibt es auch sogenannte Vakuum-Säcke (ohne Rahmen) oder gar Vakuum-Würfel.

Obwohl ich noch nie die Gelegenheit hatte, in so einem Bett Probe zu liegen und es auf den ersten Blick doch etwas bizarr anmutet, stelle ich mir das Ganze auf den zweiten Blick sehr reizvoll vor. Wer weiß, vielleicht kann ich meine Kollegen hier im Büro ja mal zu einer kleinen Testvorstellung überreden? ;-) Wenn ich es schaffe, werde ich Euch auf jeden Fall davor berichten.

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