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Forniphilie: Der Möbel-Fetisch

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Miss Passion am 5.Juli 2011

Symbolfoto - Möbel FetischWie viele andere Frauen liebe ich es, Kataloge durchzublättern und immer wieder neue Möbel für die eigenen vier Wände zu finden. Einfacher und günstiger hat man es da allerdings mit der Forniphilie, dem Möbel-Fetisch der besonderen Art. (jedoch nicht zu verwechseln mit dem Sex-Möbel-Fetisch – oder doch? ;-) )
Diese “Möbel” stehen jedenfalls keineswegs nur herum und stauben mit der Zeit ein – nein, sie sind lebendig!

“Forni” ist abgeleitet von dem französischen Wort “fournir” (Deutsch: liefern, mit etwas versehen)  und erinnert auch stark an das englische Wort “furniture” (Deutsch: Möbel)/ to furnish (Deutsch: möblieren) und erfordert einen Bottom in Kombination mit einem Top – für Kenner nicht mehr schwer zu erraten – es handelt sich hierbei um eine BDSM-Praktik.
Einer der beiden gibt sich also in diesem Dominanzrollenspiel als Lebendmöbel her, welches in verschiedenen Rollen auftritt. Doch der Bottom ist nicht nur passiv! Stellt er beispielsweise einen Tisch dar und bietet dem Top durch seinen Rücken eine Ablagefläche, kann es dazu kommen, dass diese in gekrümmter Körperhaltung nicht ganz gerade ist. Ist das Abstellen von Dingen für den Top also nur begrenzt möglich, muss der Bottom aktiv werden und die abgestellten Dinge selbst mit festhalten.

Als Hocker fungiert der Bottom in zusammengekrümmter Haltung und kann je nach Lust und Laune seines/seiner Top für besseren Halt auch zusammengeschnürt werden. Die einfachste Aufgabe, die der Top einem geben kann, ist das darstellen einer Statue, die als einfaches Zierelement gilt und dann Schaulustigen präsentiert wird. Die letzte mir bekannte und auch gefährlichste Möbelaufgabe (wobei es sich hier eher um einen Gegenstand handelt) ist es, als Aschenbecher zu fungieren. Hier ascht der Top in Richtung des vor ihm knienden Bottom, der nun die Aufgabe hat die Asche mit einer oder auch mit beiden Händen aufzufangen. Eine extremere Version der Erniedrigung ist das Abaschen in den Mund – ACHTUNG: Hier entsteht hohe Verbrennungsgefahr!
Weiter kann der Top sich ein lebendes Buffet wünschen, welches der Bottom ihm bietet, in dem er sich nackt und so gerade wie möglich auf einen geraden Untergrund legt (Tischplatte) und sich dann mit Lebensmitteln garnieren lässt. Auch eine Rolle als Kerzenhalter kann dem Bottom erteilt werden, bei der der Bottom die Kerze mit dem Mund, der Hand oder dem Anus oder der Vagina halten muss.

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SM-Pratik: Cuckolding-Beziehung

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Taniuscha am 22.März 2011


Symbolfoto - Cuckolding-BeziehungHeute möchte ich Euch eine ganz besondere Form des Dreiers vorstellen: Das Cuckolding - Der englische Begriff bedeutet soviel wie  Kuckucksei oder „jemanden die Hörner“ aufsetzen. Der Kuckuck legt ja sein Ei in ein fremdes Nest und lässt sozusagen fremd-ausbrüten. Ähnlich ist es beim Cuckold. Ein fremder Mann: der Dritte, Bull oder Lover kommt in die Beziehung zwischen zwei Partnern und befriedigt die Partnerin sexuell. Der devote manchmal auch masochistische Cucki fördert dieses Zusammenkommen. Der Cuckold Mann erfährt Bestätigung durch seine Aufopferung und die Erniedrigung, dass seine Partnerin mit einem anderen Mann ihren Leidenschaften frönt. Ihre sexuelle Zufriedenheit steht für ihn immer im Vordergrund.

Mit Fremdgehen hat diese spezielle Form des Dreiers nichts zu tun. Der Cuckold weiß alles über den Dritten, z.B. wann sich seine Frau mit ihrem Lover trifft. Auch mit Partnertausch, Swingern oder Wifesharing (Frauentausch - hier hat der Mann auch sexuelle Bekanntschaften außerhalb der Beziehung, damit kommt das Wifesharing eher einer offenen- oder Swinger-Beziehung nahe) hat dies nichts zu tun. Der Cucki holt sich keine sexuelle Befriedigung aus der Situation, vielmehr ist die absolute Zufriedenheit seiner Partnerin, das was ihn erfüllt. Seine sexuellen Bedürfnisse sind völlig zurückgestellt.
Es kann sein, dass der Cucki keinen Sex mit seiner Partnerin hat. Die Cuckold-Herrin kontrolliert seinen Sexualtrieb und nutzt ihn für sich. Sie kann ihn für sich umerziehen, so das er für seine Herrin seine sexuelle Erfüllung z.B. als Natursekt-Sklave, TV- Zofe oder Anal-Hure findet und nicht in dem üblichen Geschlechtsverkehr mit ihr.

Es gibt drei unterschiedliche Formen der Cuckoldbeziehungen:

C1 – die light Variante: Hier sprechen wir eher von einem Sex-Rollenspiel. Die Grenzen zum Wifesharing sind fließend, denn hier ist der Cuckold nicht zwangsläufig passiv und seine sexuelle Erregung beim Zusehen steht im Vordergrund. Er ist beim Sex seiner Frau immer dabei und manchmal auch selbst aktiv.
C2 – classic Variante: Die Partnerin lebt ihre sexuellen Gelüste mit anderen Männern aus. Der devote Mann weiß davon und bleibt zuhause oder im Hintergrund. Sie erzählt ihm von ihren Erlebnissen und demütigt ihn hierdurch. Sie dominiert ihn, hat aber auch noch Sex mit ihm.
C3 – extrem Variante: Die Partnerin bestimmt wie sie ihre Sexualität lebt. Sie lebt mit ihrem Cuckold in einer Never-Inside-Beziehung, es findet also kein Geschlechtsverkehr mehr statt. Sie ist zur Eheherrin geworden und kontrolliert seine sexuellen Bedürfnisse, er wird permanent keusch gehalten. Selbstbefriedigung oder anderes ist nicht erlaubt. Um seine sexuellen Bedürfnis zu kontrollieren, wird der Cucki oft „abgemolken“ (hervorbringen des Ejakulates unter Zwang und ohne Orgasmus -  also keine sexuelle Befriedigung).

Die Beweggründe des Cuckold sind unterschiedlich. Der Hauptbeweggrund liegt aber oft in der Selbsterniedrigung, dass er seiner Frau einen Liebhaber beschafft hat. Oft steht hierbei die Potenz und die Penisgröße im Vordergrund. Cuckolds reden sich ein, auf dieser Ebene nicht gut ausgestattet zu sein und bezeichnen sich selbst als „Schlappschwanz“. Daher wollen sie für ihre Frau einen in ihren Augen besser ausgestatteten, einfühlsamen, reichen Mann.

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Ageplay: Der Reiz des Altersunterschiedes

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 14.März 2011

Age Play SchulmädchenDer Begriff “Age Play” erklärt sich für alle, schon fast von selbst: Damit sind (im deutschen Sprachraum) erotische Rollenspiele gemeint, die auf einem gespielten deutlichen Altersunterschied zwischen den Partnern aufbauen. Im englischen Sprachraum kann der Begriff “Age Play” in einem medizinischen Kontext auch für bestimmte psychische Störungen stehen, wobei wir uns hier natürlich nur mit ersterem Beispiel beschäftigen wollen. ;-)

Beim erotischen Ageplay kann das Alter der angenommenen Rolle sowohl unter, als auch über dem realen Alter des Spielers liegen. Der besondere Reiz dieser Spielart liegt dabei vor allem darin, dass der Altersunterschied naturgemäß fast immer auch mit einem verstärkten Machtgefälle zwischen den Sexualpartnern einhergeht, weshalb Ageplay meist dem BDSM-Bereich zugeordnet wird.

Für das Ageplay ist es daher auch nicht zwingend notwendig, das z.B. der “jüngere” Spieler auch besonders jung aussieht – obwohl dies natürlich gerne durch Styling und Kleidung verstärkt wird. Viel wichtiger ist das altersentsprechende Verhalten – sprich meist die Dominanz des Älteren bzw. devotes/ hilfloses Verhalten des Jüngeren. Als “Zwillingsschwester” des Ageplays kann man das “Genderplay” bezeichnen, bei dem ähnliche Macht-/ Ohnmachtsszenarien durchgespielt werden. Wie bei vielen Rollenspielen kann sich auch diese Form auf bestimmte Handlungen, Sprache, die Verwendung von Schlüsselwörtern, Gesten, die Namensgebung oder die Kleidung beschränken, oder aber in eine komplizierte und penibel durchgeplante Geschichte eingebettet sein, die zuvor unter den Spielern abgesprochen wurde (= consensual).

Eine weitere Faszination dieser Spielart liegt wohl auch darin, dass man sich zeitlich begrenzt oder sogar komplett (24/7) von Verhaltensmustern und gesellschaftlichen Zwängen befreien kann, die einem für gewöhnlich durch das tatsächliche Alter auferlegt werden. In einem typischen Ageplay-Szenario nimmt der dominante Part (Top) die Rolle einer Autorität oder Respektsperson ein (beispielsweise einer Gouvernante, einer Ausbilderin, eines Arztes, eines Elternteils oder eines Lehrers etc.) und der devote Part (Bottom) im Gegenzug die des jeweilig passenden, untergeordneten/ abhängigen/ hörigen Pendants. Dabei muss der gespielte Altersunterschied nicht unbedingt sehr groß sein: Zum Beispiel kann ein Rollenspiel mit Lehrerin und Schüler schon durch einen geringen Altersunterschied das gewünschte Wissens- und Machtgefälle abbilden.

Durch dieses Machtgefälle können sehr gut erniedrigende Praktiken zur Stimulation des Bottoms verwendet werden, die zum jeweiligen Spielrahmen passen. So kann zum Beispiel eine Ärztin oder Krankenschwester ihrem Patienten einen Einlauf verpassen oder Fieber messen, der Lehrer kann seine Schülerin für kleinste Vergehen mit dem Rohrstock züchtigen. Dabei muss im Spiel das gespielte Geschlecht mit dem natürlichen nicht übereinstimmen. Gerade Männer schlüpfen hier häufiger in weibliche Rollen.

Ein anderes Motiv für einige Formen des Ageplays ist aber im Gegensatz zum masochistisch bzw. sadistisch geprägten Verhältnis vieler Spiele die Suche nach Aufmerksamkeit, Geborgenheit und Stabilität auf Seite des Bottoms und der Genuss des Tops an der Ausübung der Kontrolle. Aber auch der Pflegetrieb des Tops kann Anlass zu Altersspielen geben. Auch die Windelerotik lässt sich in solchen Spielen ganz ungehemmt ausleben und kann so Anreiz zu dargestellten Spielen geben.

Problematisch werden solche Rollenspiele dann, wenn sie in ihrem fiktiven Inhalt Bezug auf Pädophilie und Kindesmissbrauch nehmen, also der devote Partner ein Kind oder Baby spielt und der dominante Partner dieses beispielsweise sexuell stimuliert. Auch die Schulmädchenmanie japanischer Männer fällt unter diese Spiele.
Sie werden selbst in der BDSM-Szene sehr kritisch betrachtet und meistens auch strickt abgelehnt.

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Petplay: Reiz & Varianten

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Naughty Nadja am 5.Januar 2011

PetplayCatwoman & Co. kennen wir alle, doch was genau soll eigentlich Petplay sein? Dieser Frage werde ich heute auf den Grund zu gehen versuchen – und bin für weiterführende Erläuterungen durch aktive Spieler natürlich wie immer dankbar. “Petplay” (zu dt.: (Haus-) Tierspiele) ist eine spezielle Rollenspiel-Variante, bei der ein Partner in die Rolle eines Tieres schlüpft. Es fällt damit hauptsächlich in den BDSM-Bereich, da klassische Elemente des BDSM, wie vor allem Machtgefälle, Unterwerfung, Erniedrigung und sadomasochistische Praktiken die Hauptbestandteile dieses ganz besonderen Spiels sind. Petplay sollte immer nach den Regeln des SSC (Safe, Sane, Consensual) durchgeführt werden, um nicht in eine destruktive Beziehung umzuschlagen.

Sexuelle Praktiken mit echten Tiere gehören – wie der Name irrtümlicherweise vermuten lässt – tatsächlich nicht zum Petplay. Diese wären dann der Zoophilie, bzw. Sodomie zuzuordnen und wesentlich kritischer zu sehen. Und auch von einem Fetisch kann man beim Petplay nicht sprechen, da es für die Spieler meist nur eine Ergänzung ihres sonstigen Sexuallebens darstellt. Vielmehr geht es dabei darum, sich als Bottom in der Rolle des Tieres auf eine ganz andere Art und viel kompromissloser unterwerfen zu können, als z.B. in der Rolle einer zwar machtlosen, aber immer noch menschlichen Zofe.

Da das Thema auf Grund von Missverständnissen jedoch immer noch stärker tabubehaftet ist, als viele andere Fetische, wird er von seinen Anhängern weiterhin eher im Verborgenen ausgelebt. So bieten beispielsweise spezielle Internetforen die Möglichkeit zum Meinungs- und Bildaustausch und man trifft sich auf privaten Pet-Partys oder in speziell anmietbaren Räumen (Ställe etc.), um mit Gleichgesinnten zu spielen. Aber Achtung: Kommt bloß nicht auf die Idee, beim Bauern in der Nachbarschaft unter falschem Vorwand den Stall für Eure Spielchen zu benutzen – das könnte peinlich werden. ;-) Für viele Dominas gehören Petplay-Sessions ebenfalls seit vielen Jahren zum Standardrepertoire und auch innerhalb der BDSM-Szene sind die “tierischen” Spiele weitgehend anerkannt und akzeptiert. Auf Unverständnis und Widerstand treffen nur die (zugegeben eher seltenen) Schlachtungsfantasien, die vor allem beim Pigplay vorkommen.

( hier weiterlesen… )

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Somnophilie – Schlafsex

Erstellt in Fetisch-Welt von Naughty Nadja am 13.Oktober 2010

Somnophilie - Schlafsex oder sleeping sexZugegeben: Die Überschrift ist etwas verwirrend – bei der “Somnophilie” wird meist nicht der Schlafende selbst erregt, sondern verschafft mit seinem Schlafen anderen Menschen Lust. Es handelt sich bei diesem speziellen Fetisch, nämlich um die sexuelle Erregung durch schlafende oder bewusstlose Personen.

Wie ihr als Fetisch-Experten jetzt sicher schon richtig vermutet, hängt auch der Reiz dieser Vorliebe indirekt mit dem Machtgefälle zusammen, das durch die Bewusstlosigkeit (auch nur gespielte) des einen Sexualpartners entsteht. Dabei muss gar nicht in erster Linie der Sex mit der schlafenden Person im Vordergrund stehen: Auch einen schlafenden Menschen zu beobachten und heimlich dabei zu masturbieren – immer in der Angst, dass der Schläfer aufwacht und einen “erwischt” – kann für viele Somnophile sehr erregend sein.

Einen tatsächlich schlafenden Menschen zu penetrieren oder auch nur an ihm “herumzuspielen” dürfte dagegen nur in den wenigsten Fällen möglich sein, da die meisten Menschen nicht so einen tiefen Schlaf haben, als dass sie dies nicht irgendwann mitbekommen und aufwachen würden. Der besondere Reiz bei dieser Praktik besteht für den aktiven Part jedoch in der Tatsache, dass der schlafende Partner nichts von den sexuellen Handlungen mitbekommt und man sozusagen alles mit ihm machen oder ihn sogar im Schlaf zum Höhepunkt bringen kann.

Kritisch wird es allerdings, wenn ein Sexualpartner mit Hilfe von Alkohol oder Drogen gegen seinen Willen “bewusstlos” gemacht wird, um danach Sex mit ihm zu haben: Hier verschwimmen Fantasie, Spiel und reale Vergewaltigung oft gefährlich, denn wer sich nicht wehren kann, kann auch nicht deutlich genug “Nein” sagen. Im Zweifelsfall sollte man es daher lieber bei erotischen Rollenspielen im nüchternen Zustand belassen.

Ich wünsche allen Fetischbloglesern eine ruhige und angenehme gute Nacht. ;-)

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BDSM-Wissen: Was bedeutet Total Power Exchange (TPE)?

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Naughty Nadja am 16.Juni 2010

Symbolfoto - TPEHeute geht es um eine der weitreichensten BDSM-Rollenspiel-Konzepte überhaupt – den “Total Power Exchange” (kurz: TPE). Dabei handelt es sich im Grunde nicht wirklich um ein Rollen-Spiel im eigentlichen Sinne, denn letzteres würde ja irgendwann auch wieder enden. Vielmehr ist TPE eine Art dauerhaftes Partnerschafts- und Lebenskonzept, in das sich zwei Partner mit diesen Neigungen freiwillig und dauerhaft einfügen.

Bei Paaren, die diesen “absoluten Machtaustausch”  leben, unterwirft sich ein Partner dem anderen vollständig und in allen Lebensbereichen. Sadomasochismus kann dabei ein Teil der (sexuellen) Handlungen des Paares sein, muss es aber nicht. Der Schwerpunkt liegt in TPE-Beziehungen hauptsächlich auf dem Prinzip von Dominanz und Unterwerfung (Dominance & Submission): Der devote Partner unterwirft sich dem dominanten permanent und in allen Bereichen. Beide Partner sind sich des so entstehenden Machtgefälles – zumindest geistig - ständig bewusst. Der “Top” kann also theoretisch auch über die Finanzen, den Beruf, die Freunde und die familiären Beziehungen des Bottoms bestimmen. Im Einzelfall variiert die Ausprägung der ausgeübten Macht aber doch stark – oft bedingt durch die Lebensumstände des Paares, die eine komplette Machtübergabe in der Praxis nicht möglich machen.

Art und Grad der Machtübergabe beruhen vor allem auf Absprachen zwischen den Partnern. Ziel ist es in den allermeisten Fällen nicht, den Bottom quasi zum eigenen Lustgewinn zu quälen – ganz im Gegenteil: Dem Bottom gefällt es, sich total in die Kontrolle des Partners fallen zu lassen und nicht mehr selbst entscheiden zu müssen. Er fühlt sich so sicher, geborgen, geliebt und beschützt durch die “kluge Führung” des anderen. Es versteht sich von selbst, dass solch eine TPE-Beziehung nur bei absolutem gegenseitigen Vertrauen und großer Liebe füreinander funktionieren kann – und nicht, wenn der Top seine Machtrolle bewusst ausnutzen will, um dem anderen zu schaden. Viele Anhänger schwören sogar darauf, dass TPE eine Lösung für viele Beziehungsprobleme wäre, denn dadurch würde es nicht mehr zu sinnlosen Streitereien kommen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Stimmen / Bewertung: 4,50 von 5)
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Fully Clothed Sex – Sex in voller Kleidung

Erstellt in Fetisch-Welt von Miss Passion am 9.Juni 2010

FullyClothedSexSehr spontaner Sex erfordert nicht nur einen gewissen Grad an Spontanität, sondern auch ein Stück weit Kreativität, um dem sexuellen Akt im Schnellverfahren nochmal den besonderen Kick zu geben. Warum also nicht mal voll bekleidet das Ganze?

Denn der schnelle Sex zwischendurch lässt sich doch wirklich leichter Ausführen, wenn man die Klamotten einfach an lässt. So wie beim sogenannten “Fully Clothed Sex” (= komplett bekleideter Sex), der Geschlechtsverkehr beschreibt, welcher in voller Montur stattfindet. Für manche nur mal eine Abwechslung, für andere ein wahrer Fetisch.

Nicht zu verwechseln mit dem sogenannten “trockenen Sex”, bei dessen Ausführung beide Teilnehmer völlig bekleidet (z.B. mit einem Ganzkörperanzug) sind und sich gegenseitig einzig und allein durch das Reiben der Geschlechtsteile aneinander erregen. Bei der Trockenversion kommt es also nicht zwingend zum Akt, beim Clothed hingegen schon.

Gar nicht mal so verkehrt das Ganze, denn auch ein heißer Quickie im Büro ist wesentlich sicherer und einfacher mit Kleidung. Hier bietet sich natürlich im Idealfall an, dass der weibliche Part einen Rock trägt oder eines unserer sexy Ouvert-Dessous, um das Ganze noch einfacher zu halten. Bei Männern ist der Vorteil des Hosenstalls ja bekannt. (Vorsicht beim Schließen…!)

Eine weitere Version des “Fully Clothed Sex” oder auch nur ”Clothed Sex”, ist die, bei der einer der Sexualpartner in voller Montur bekleidet ist und der andere komplett nackt. Denn manche Menschen erregen sich an der Idee des Verbotenen und verknüpften den Kleidungsfetisch mit einem Rollenspiel, in dem zum Beispiel ein voll bekleideter Hotel Angestellter “seinen Gast“, also in dem Fall die nackte Partnerin, im Bad überrascht… Hier ist der Fantasie wie immer keine Grenze gesetzt ;)

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BDSM-Wissen: Was ist ein Switch/ Switcher?

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Naughty Nadja am 8.Juni 2010

Symbolfoto - SwitcherUnd wieder heißt es an dieser Stelle einen BDSM-Basics-Begriff zu erklären, um für Euch Leser die richtige Wissensgrundlage für die kommende “harte Kost” hier im Blog zu schaffen. Heute geht es um die Begriffe “Switch” (dt. hier: wechseln/ tauschen) oder “Switcher”.

Damit bezeichnet man im BDSM-Bereich eine Person mit dominanten und submissiven Neigungen. Entsprechend kann sie ihre Rolle während eines Rollenspiels oder auch innerhalb einer Beziehung wechseln. Soll heißen: Ein normalerweise aktiver Partner (Top/ Dom) kann zeitweise auch in die passive Rolle (Bottom/ Sub) schlüpfen und umgekehrt. Der andere Partner wechselt dazu ebenfalls synchron die Rolle, sodass die Machtverhältnisse praktisch umgekehrt werden. Der Begriff sagt dabei nichts über das Geschlecht derjenigen Person aus: Ein Switcher kann sowohl männlich als auch weiblich sein. Und apropos “Switcher”: Diesen Begriff gibt es nur im Deutschen – im englischen Sprachraum wird ausschließlich das Wort ”switch”  sowohl als Verb als auch als Nomen verwendet (nicht, dass es zu Verwechslungen kommt ;-) ).

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Tierische Rollenspiele: Ponyplay

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Miss Passion am 31.Mai 2010

PonyplayDas Wort Ponyplay ist zusammengesetzt aus Pony und Play (= Spiel) und beschreibt somit das (Nach)Spielen von Pferden.

In der BDSM-Szene geht es auch hier wieder um die Verteilung der dominanten und der devoten Rolle. Eine solche Unterwerfung ist uns schließlich nicht zuletzt  aus dem Tierreich bekannt. Und tatsächlich finden wir doch auch den Ursprung vieler SM-”Hilfsmittel” und anderen Produkten aus der Fetisch Welt, im Tierreich. Kopfgeschirr, Harness, Halsband, Peitsche und so weiter… Alles auch bekannt von Pony und Co.

Beim Ponyplay spielt der devote Teil das Pony, stellt sich als Ziehpferd (oder Pony) zur Verfügung und mobilisiert mit seinen körperlichen Kräften eine Kutsche. Alternativ gibt es auch Sättel für die “Pferde”. Dann kommen also nicht nur ein Harness und eine Peitsche zum Einsatz, sondern eben diese einer Schubkarre mit Sitzfläche ähnliche Kutsche, auf dem sich der dominante Part niederlässt. Ein besonderer Clou sind die sogenannten Pony-Boots. Diese besonderen Stiefel sind extrem hochhackig und haben als Standfläche einen Huf, der manchmal sogar beschlagen ist.

Neben dem Hufgeklapper werden auch tierische Geräusche in das Spiel mit eingebunden. Im “Extremfall” geht es sogar soweit, dass sich einige Petplayer, die sich zum Beispiel in Foren des World Wide Webs zusammenfinden, richtige Ställe mieten, um die Praktik möglichst real nachzustellen und sich besser in das Gefühl des Tieres hineinzuversetzen.

Aber passt bloß auf, dass Ihr Euch bei eventuellen Kutschfahrten den Rücken nicht verknackst!

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Erotische Rollenspiele à la Fetisch

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Naughty Nadja am 13.April 2010

Erotik Bücher: Private Sexvorstellung - erotische RollenspieleMan stelle sich folgendes Szenario vor: Person A hat eine Vorliebe für ein bestimmtes Fetisch-Material, wie Lack, Leder oder Latex, steht aber sonst nicht auf harte SM-Praktiken, sondern eher auf “harmlose” Rollenspiele à la Chef & Sekretärin. Wie kann Person A also beide Vorlieben verbinden, ohne dabei gleich auf krasse Ganzkörper-Knebel-Outfits zurückgreifen zu müssen? Ganz einfach: Mit Rollenspielen à la Fetisch. Soll heißen: Wir haben bei ORION nicht nur ausgefallene SM-Outfits aus Fetisch-Materialien im Angebot, sondern eben auch die klassischen Rollenspiel-Ensembles, wie z.B. das Polizei-Outfit, Dienstmädchen-Uniform oder diverse erotische Maskeraden. Natürlich dürfen auch gerne alle “Nicht-Fetischisten” diese aufregende Fetisch-Mode ausprobieren. Hier deshalb für alle die besten Produkttipps. :-)

- Zu Catwoman werdet Ihr mit diesem Latex-Catsuit inklusive Lack-Katzenmaske oder mit einem scharfen Lack-Korsett & Latex-Leggings oder Strumpf-Hose & Strümpfe. Natürlich könnt Ihr auch alle Teile kombinieren.

- Die Fetisch-Krankenschwester behandelt ihre Patienten am liebsten im roten Minikleid oder im schwarzen Zweiteiler aus Lack.

- Das Dienstmädchen wechselt sich mit der Kellnerin beim Verwöhnen des Gastes ab – und findet auch dafür das passende Lack-Outfit.

- Die moderne Sex-Polizei von heute trägt auch gerne mal eine knappe Kombination aus Lack und bringt damit “Verkehrssünder” erst so richtig in Fahrt.

- Als Sekretärinnen-Fan kann man zwischen Lack- und Latex-Outfits wählen, wobei man sich bei letzteren das Outfit ganz nach Wunsch aus Rock und Oberteil selbst zusammenstellen kann.

- Wer es etwas härter mag, der wird mit einem absolut scharfen Lederbody zur wilden Xena.

- Die Domina bekommt ihren besonderen Reiz durch ein Lederkorsett und/oder einen passenden langen Rock aus Lack oder Latex.

- Zugegeben, beim Erwachsenen in Windelhöschen geht es schon eher in eine bestimmte Fetisch-Richtung – aber ein interessantes Rollenspiel sind sogenannte Windelspiele vor allem für Natursekt-Liebhaber aber auf jeden Fall.

Wer nach dem Ausprobieren auf den Geschmack gekommen ist, mal etwas härteres auszuprobieren (ich sage nur Fesselspiele :-D ), der findet in unserer Fetish-Fashion-Abteilung natürlich auch noch viele weitere aufregende Utensilien inklusive Masken, Knebeln, Peitschen und Fesseln.

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