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Was ist die – Römische Dusche?

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 25.Mai 2011

Römische DuscheNachdem Euch Miss Passion kürzlich erst den Kotzfetisch vorgestellt hat, wollte ich dazu doch mal was ergänzen. Habt Ihr schon mal was von der Römischen Dusche gehört? Nein, ich meine nicht das Teil, unter dem Ihr so schön und luxuriös sauber werdet. Im Gegenteil, wer diese Praktik genießt, wird dabei ziemlich eingesaut, denn bei der Römischen Dusche wird der Sexpartner mit Erbrochenem und/oder Speichel regelrecht überschüttet.

Dabei isst der aktive Partner mit Genuss vorher besonders viel, damit die Dusche auch reichhaltig ausfällt. Hat der devote Part Glück, darf er sich aussuchen, was sich später auf ihn ergießen wird. Jedoch steht die Erniedrigung hier oft im Vordergrund, so dass viele Subs eben abbekommen, wonach Herr oder Herrin gerade ist. Die Botschaft ist klar: „Du kotzt mich an.“ Und doch gibt es erstaunlich viele passive Genießer dieser sexuellen Spielart, die genau diese Demütigung erregt.

Die Römische Dusche ist dabei nicht nur etwas für die Vomerophilen. So würde für manche Urin oder Kot denselben Zweck erfüllen. Wie die Erniedrigung stattfindet, ist dann egal. Für einen Kotzfetischisten jedoch ist diese Dusche ein doppelter Genuss. Er spürt und riecht das Erbrochene und hat gleichzeitig den demütigenden Effekt.

Für mich wäre es nichts, aber es scheint doch recht viele Anhänger und Liebhaber dieser Praktik zu geben. Also denkt bitte auch an die Mahnung, die schon Miss Passion schrieb: Massives, häufiges Erbrechen kann der Gesundheit schaden. Bedenkt dies immer, bevor Ihr solche Sessions plant.

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Zucht und Ordnung im Schlafzimmer – Massivholz Pranger

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Miss Passion am 19.Oktober 2010

Frau mit Hand-Hals-PrangerSowohl Name als auch Methode der folgenden Produkte wecken in mir die Erinnerung an die im Mittelalter üblich gewesene “Prangerstrafe“, bei der der Verurteilte öffentlich zur Schau gestellt wurde. Angebunden an einen Pfahl, der sich also Pranger oder Schandpfahl nannte, um den Hals angekettet und bloßgestellt.

Ähnlich verhält es sich tatsächlich mit den Pranger-Produkten aus dem Fetisch-Shop, die auch als Strafmaßnahme ihre Verwendung finden. Folgende Möglichkeiten bieten sich hier zur Auswahl:

Der Hoden Pranger: Hier geht die Bestrafung im Knien oder in gebückter Haltung vor sich, indem der Hodensack von hinten in den unteren Teil des Holz-Prangers gelegt und mit Hilfe des oberen Prangerteils verschraubt wird. Somit hat er nun keine Chance mehr aufzustehen, denn dann wird sein Hoden nach hinten gezogen, welches mit Sicherheit nicht gerade die angenehmsten Gefühle hervorruft. ;)

Der Hals-Hände Pranger: Selbes System, nur das eben  (wie der Name schon verrät) Hände und Hals fixiert werden. Wehrlos und willig werden die Bestraften im sitzen, liegen oder stehen dank Klettverschluss und Lederriemen zur Unbeweglichkeit verdonnert. Selbst zu entkommen ist bei diesem Pranger ein Ding der Unmöglichkeit… Die Maße des schwarz lackierten Massivholzprangers sehen folgendermaßen aus: Hals Umfang 14 cm, Hände Umfang ca. 7 cm.

Der Hände-Füße Pranger: Für Sie und Ihn geeignet, verspricht dieser Pranger mit seinen vier Öffnungen kein Entkommen! Auch dieser ist aus lackiertem Massivholz und erinnert an alte Zeiten. Damit die Handgelenke auch stramm festsitzen, habt Ihr hier einen Umfang von 6,5 cm und für die Fußgelenke noch einen kleinen Zentimeter mehr, nämlich 7,5 cm.

Der Hand-Penis-Hoden Pranger: Ebenfalls ein wunderschönes Stück  aus schwarz lackiertem Massivholz hilft ein Gleichgewicht in der Beziehung zu schaffen. ;)  Denn dem Mann wird die Möglichkeit genommen, seine Hände zu heben. Sie hat die grenzenlose Macht, denn sollte er seine Arme bewegen, zieht er Penis und Hoden gleichzeitig vom Körper weg. Schmerzhafte Angelegenheit… Da wird er sicher lieber gehorchen! Ihr findet an diesem Pranger 3 Öffnungen. Eine ist für das gesamte männliche Geschlechtsteil, hier mit einem Umfang von 4,5 cm und 2 für die Handgelenke, je 7 cm Umfang,  vorgesehen.

Da bleibt mir nur zu sagen, viel Spaß beim gegenseitigen Bestrafen! ;)

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Fetischmodel und Domina Dominique la Mer

Erstellt in Fetisch-Welt von Christine am 14.August 2010

Sie ist selbstbewusst und extrem dominant – und genau dafür lieben die Männer sie: Domina und Fetischmodel Dominique la Mer. Und sie liebt es, die Grenzen der Männer auszureizen, sie zu demütigen und zu foltern, bis sie sie nach ihrer Vorstellung geformt und erzogen hat.

Dabei zeigt sie sich gern in ausgefallenen Latexoutfits. Außerdem hat sie einen ausgeprägten Hang zu Uniformen und Rollenkostümen, die ihre dominante Haltung unterstreichen. Eine besondere Vorliebe hegt sie vor allem für sexy Nylons, Fuß- und Schuherotik und die unzähligen Formen und Varianten des Bondage.

Doch sie liebt es nicht nur, Männer zu unterwerfen und zu quälen, sie steht auch mit Leidenschaft vor der Kamera, etwa für den französischen Fotografen Christophe Mourthé. Hier zeigt sie die geballte Erotik weiblicher Dominanz in aufregenden Fetischoutfits. Einen kleinen Einblick in ihre Welt erhaltet Ihr in dem Video, das das produktive Fototeam schon im Jahr 2008 von ihr gemacht hat.

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SM-Praktiken: Was ist Figging?

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Naughty Nadja am 1.Juli 2010

Ginger- / Ingwer-Plug oder -Finger for FiggingDer Ausdruck “Figging” hat hier – entgegen der eigentlichen englischen Wortbedeutung – nichts mit Feigen zu tun, sondern mit der “scharfen” Ingwerwurzel (engl.: Ginger), die bei dieser interessanten Technik zur analen Stimulation verwendet wird.

Dass Ingwer anregend und aphrodisierend wirkt, ist ja schon bekannt, doch auch als eine Art “Sextoy” hat er eine lange Tradition: Dazu schält man eine ausreichend große Ingwerwurzel und schnitzt sich daraus eine Art “Finger” oder Analplug zurecht, den man dann in den Anus einführt. Die im Ingwer enthaltenen ätherischen Öle (Gingerole) reizen so unmittelbar die Nozizeptoren (= Rezeptoren für Schadeinwirkungen) in der Schleimhaut und sorgen dadurch für ein intensives, warmes Kribbeln und einen leichten bis stärkeren Schmerzreiz. Oft wird Figging als Form der Demütigung und Züchtigung eingesetzt, kann je nach Dosierung aber auch den Orgasmus intensivieren oder hinauszögern. Der Höhepunkt der Reizung tritt nach ein paar Minuten ein und das Wärmegefühl selbst kann bis zu einigen Stunden andauern.

Da die Reizung nur gefühlt ist und keine Verletzungen der Schleimhäute hervorruft, birgt diese Methode weniger Verletzungsrisiken, als z.B. Fisting. Einige Leute führen sich auch Chilischoten ein, was ich Euch allerdings wirklich nicht empfehlen würde: Durch den hohen Capsaicingehalt kommt es zu einem schier unerträglichen Brennen, Schmerzen und starken Reizungen der Schleimhäute, die mehrere Stunden andauern können. Ingwer ist milder und sorgt eher für einen kribbeligen Wärmereiz. Auch auf der Klitoris/ in der Scheide kann Ingwer in Form von Saft angewendet werden: Ein paar Tropfen wirken durch den Wärmeeffekt meist orgasmusfördernd, eine höhere Dosis kann den Orgasmus hinauszögern. Ingwerpulver hingegen hat eine wesentlich schwächere Wirkung und muss außerdem zusätzlich mit Flüssigkeit vermengt werden, um sich richtig zu entfalten.

Die Ursprünge des Figging gehen übrigens vermutlich auf den Pferdesport zurück: Angeblich schoben manche Pferdebesitzer ihren Tieren auf Schauen ein solches Stück Ingwer in den Anus, damit sie lebhafter wurden und den Schweif schön hoch hielten. Außerdem wurde “Figging” auch schon in der viktorianischen Zeit als zusätzliche Züchtigung für Kinder benutzt: Durch den Ingwer konnten sie die Pomuskulatur bei Schlägen auf den Allerwertesten nicht anspannen, sodass der Schmerz noch verstärkt wurde. Wie gemein! Wenn man allerdings als Erwachsener auf den Geschmack von frischem Ingwer kommt…warum nicht? ;-)

Aber Achtung: Immer einen dickeren, am Besten ungeschälten Haltegriff an dem “Ingwerfinger” stehen lassen, damit das gute Stück nicht schwuppdiwupp in Eurem Popo verschwindet und erst beim nächsten Toilettengang wieder zum Vorschein kommt. Sonst aber - viel Spaß dabei! ;-)

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BDSM-Wissen: Was bedeutet Total Power Exchange (TPE)?

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Naughty Nadja am 16.Juni 2010

Symbolfoto - TPEHeute geht es um eine der weitreichensten BDSM-Rollenspiel-Konzepte überhaupt – den “Total Power Exchange” (kurz: TPE). Dabei handelt es sich im Grunde nicht wirklich um ein Rollen-Spiel im eigentlichen Sinne, denn letzteres würde ja irgendwann auch wieder enden. Vielmehr ist TPE eine Art dauerhaftes Partnerschafts- und Lebenskonzept, in das sich zwei Partner mit diesen Neigungen freiwillig und dauerhaft einfügen.

Bei Paaren, die diesen “absoluten Machtaustausch”  leben, unterwirft sich ein Partner dem anderen vollständig und in allen Lebensbereichen. Sadomasochismus kann dabei ein Teil der (sexuellen) Handlungen des Paares sein, muss es aber nicht. Der Schwerpunkt liegt in TPE-Beziehungen hauptsächlich auf dem Prinzip von Dominanz und Unterwerfung (Dominance & Submission): Der devote Partner unterwirft sich dem dominanten permanent und in allen Bereichen. Beide Partner sind sich des so entstehenden Machtgefälles – zumindest geistig - ständig bewusst. Der “Top” kann also theoretisch auch über die Finanzen, den Beruf, die Freunde und die familiären Beziehungen des Bottoms bestimmen. Im Einzelfall variiert die Ausprägung der ausgeübten Macht aber doch stark – oft bedingt durch die Lebensumstände des Paares, die eine komplette Machtübergabe in der Praxis nicht möglich machen.

Art und Grad der Machtübergabe beruhen vor allem auf Absprachen zwischen den Partnern. Ziel ist es in den allermeisten Fällen nicht, den Bottom quasi zum eigenen Lustgewinn zu quälen – ganz im Gegenteil: Dem Bottom gefällt es, sich total in die Kontrolle des Partners fallen zu lassen und nicht mehr selbst entscheiden zu müssen. Er fühlt sich so sicher, geborgen, geliebt und beschützt durch die “kluge Führung” des anderen. Es versteht sich von selbst, dass solch eine TPE-Beziehung nur bei absolutem gegenseitigen Vertrauen und großer Liebe füreinander funktionieren kann – und nicht, wenn der Top seine Machtrolle bewusst ausnutzen will, um dem anderen zu schaden. Viele Anhänger schwören sogar darauf, dass TPE eine Lösung für viele Beziehungsprobleme wäre, denn dadurch würde es nicht mehr zu sinnlosen Streitereien kommen.

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Marquis de Sade: Sade und die Französische Revoution

Erstellt in Bizarr von A bis Z von Christine am 17.Mai 2010

Graphik aus Sades WerkenAm 2.  Juli 1789 , einige Tage vor dem Sturm auf die Bastille, schrie Donatien de Sade der vor der Bastille demonstrierenden Menge zu: “Sie töten die Gefangenen hier drinnen!” Was ihn dazu veranlasst hat, ist nicht bekannt. Jedoch war dieser Ausruf möglicherweise einer der Gründe, die die Pariser Bevölkerung dazu bewegten, die Bastille einzunehmen, die eigentlich ein Gefängnis für vornehme Leute war, denen es da nicht wirklich schlecht ging. Auch de Sade selbst lebte durchaus komfortabel. Er ließ sich außerhalb bekochen und möblierte seine Zelle nach Belieben – ein Zustand, von dem ein normaler Gefangener aus dem Volk nur träumen konnte.

Sofort nach diesem Vorfall verlegte man den Marquis in die Irrenanstalt in Charenton, was seiner Frau die Möglichkeit eröffnete, die Scheidung einzureichen – was sie auch umgehend tat. Am 9.  April 1790 wird Donatien de Sades Ehe geschieden.

Die Französische Revolution war aber gewissermaßen ein Glücksfall für Donatien. In ihren Wirren interpretierte man seine Bücher plötzlich als Anklagen gegen die Dekadenz von Adel und Kirche. Infolge dessen und der Generalamnestie vom 13. März kommt er am 2. April 1790 frei. Er versichert zudem: “Ich habe gewiss nicht alles ausgeführt, was ich ersonnen habe, und ich werde es gewiss niemals ausführen.” Doch dieser Aussage zum Trotz frönt er weiter seinen bizarren Gelüsten, so dass  mehrere Frauen nach seinen Angriffen in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten.

Doch der Geist des Wandels macht auch vor dem Marquis de Sade nicht halt. Welche Auswirkungen er hatte, erzähle ich Euch im nächsten Teil seiner Biographie…

Weitere Blogbeiträge zu Marquis de Sade.

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Marquis de Sade: Erste Skandale und die Affäre Rose Keller

Erstellt in Bizarr von A bis Z von Christine am 20.April 2010

Geißelungs-Illustration aus Marquis de Sades WerkenWie Ihr ja bereits wisst, hat sich der junge Sade bis dato noch nicht sonderlich unbeliebt gemacht in der höheren französischen Gesellschaft. Das änderte sich allerdings schnell und schon im Jahr 1763 wurde der damals 23jährige zum ersten Mal verhaftet. Er hatte nach deren Aussagen junge Huren in einsame Häuser gelockt und dort mit Peitschen, Stöcken und Feuer gequält und sie gezwungen, auf ein Kruzifix zu urinieren. Zudem missbrauchte er  wiederholt auch Hausangestellte beiderlei Geschlechts, später sogar zusammen mit seiner Frau. In der auf diese Anschuldigungen folgenden Haft schreibt er wie besessen an seinen Romanfiguren “Justine” und “Juliette”, die ebenfalls  entführt, gefoltert und missbraucht werden.
Am 28. Oktober 1763 wurde er im Zusammenhang mit der zehn Tage zurückliegenden Affäre um die Arbeiterin Jeanne Testard  für einige Wochen in Vincennes inhaftiert. Eine Warnung waren ihm diese ersten Gefängnisaufenthalte aber nicht und der nächste Skandal folgte nur wenige Jahre später.

Den nächsten handfesten Skandal hat die adlige Gesellschaft nämlich, als die Bettlerin Rose Keller den 28jährigen am 3. April 1768 bezichtigt, sie am Ostersonntag gegeißelt und gequält zu haben. Sade wird erneut festgenommen. Er sollte sie unter dem Vorwand, eine Dienstmagd zu suchen, angesprochen und nach der Einigung mitgenommen haben. Erst vor Ort angekommen soll Rose Keller gemerkt haben, worum es wirklich ging. Obwohl die Frau nach Zahlung einer Entschädigung Abstand von der Klage nimmt, wird de Sade nach Gefängnisaufenthalten in Saumur und Pierre-Encise am 16. November auf seinem Anwesen in La Coste festgesetzt. Nach Ende seines Hausarrestes sollte der nächste Skandal jedoch nicht allzu lange auf sich warten lassen. ;)

Weitere Blogbeiträge zu Marquis de Sade.

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Marquis de Sade: Seine Kindheit und Jugend

Erstellt in Bizarr von A bis Z von Christine am 9.April 2010

Marquis de SadeNachdem ich Euch den Namenspatron des Masochismus, Leopold von Sacher-Masoch, schon vorgestellt habe, möchte ich Euch sein Pendant, den Namenspatron des Sadismus, den berühmten wie berüchtigten Marquis de Sade, nicht vorenthalten.
Geboren wurde er als Donatien Alphonse Francois Marquis de Sade am 2. Juni 1740 im Pariser Stadtpalast der Condés als Sohn des Comte de Sade, Seigneur de Saumane et de La Coste et Conseigneur de Mazan und der Comtesse de Sade und entstammt somit einem provenzalischen Adelsgeschlecht. Über seine Mutter war er weitläufig mit den Bourbonen, also der königlichen Familie, verwandt.
Ursprünglich sollte er auf die Namen Louis Aldonse Donatien getauft werden. Durch einen Registrierungsfehler in der Pariser Kirche Saint-Sulpice erhielt er jedoch die Namen Donatien Alphonse François, unter denen er auch heute noch bekannt ist.
Den ersten Teil seiner Kindheit verbrachte er im Schloss seiner Geburt. Aufgrund prekärer finanzieller Verhältnisse wurde der junge de Sade im Jahr 1744 zum väterlichen Familienzweig in die Provence geschickt. Dort wuchs er zunächst bei Tanten, später bei seinem Onkel, dem Abbé de Sade d’Ebreuil, auf. Sein freidenkerischer Onkel erzog den jungen Donatien und übte somit großer Einfluss auf ihn aus.
Im Alter von 10 bis 14 Jahren schickte man ihn auf das Collège Louis-le-Grand, später auf die Offiziersschule École des Chevaux-Légers in Versailles für junge Hochadelige, wo er mit 15 zum Offiziersanwärter avancierte. Nur ein Jahr später zog er als Soldat in den Siebenjährigen Krieg (1756–1763) und wurde in dessen Verlauf mehrfach befördert.

Weitere Blogbeiträge zu Marquis de Sade.

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Leopold von Sacher-Masoch: Seine bekanntesten Werke

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 4.März 2010

Symbolfoto - Venus im PelzLeopold von Sacher-Masoch schrieb ab Mitte Zwanzig bis zu seinem Tod 80 Romane, mehr als 100 Novellen, wie beispielsweise realistische galizische Bauern- und Judengeschichten.
Darüber hinaus verfasste er Feuilletons, Theaterstücke, Dramen, historische Betrachtungen und versuchte sich als Gründer diverser Zeitschriften.

Der Autor hatte eine besondere Vorliebe für dämonische Frauengestalten, die sich in vielen seiner Werke wieder finden, denen ohnehin eine eher diffuse Sexualität zu Eigen ist. Oft drehen sich seine Beschreibungen immer wieder um die Wonnen durch Erniedrigung.
Viele dieser Werke gerieten in Vergessenheit. Unvergessen hingegen blieb “Die Venus im Pelz”, die sehr deutlich seine Neigung zur Unterwerfung widerspiegelt. In dem Roman verliebt sich der junge Adlige Severin in die Witwe Wanda, welche sich zu einer Affäre bereit erklärt, wenn Severin ihr in allem gehorsam sein will. Wie Sacher-Masoch selbst, schließt auch die Romanfigur einen Vertrag. Severin liefert sich Wanda völlig aus und wird von ihr immer brutaleren Demütigungen unterworfen.
“Die Venus im Pelz” war von ihrem Autor als Teil eines 36 Arbeiten umfassenden Gesamtwerks gedacht, das in sechs Zyklen die verschiedenen Aspekte der menschlichen Existenz ausleuchten sollte. Die anderen 11 fertig gestellten Schriften sind heute weitgehend in Vergessenheit geraten.

( hier weiterlesen… )

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Was ist eigentlich ein Dominakuss?

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von rabenweiß am 9.Februar 2010

DominaWer schon einmal die Dienste einer Domina oder eines Dominus genießen durfte, oder die “Menükarten” eines Studios durchblättert hat, ist vielleicht schon über den Dominakuss gestolpert. Dabei handelt es sich nicht um einen Kuss im klassischen Sinne, also nicht gleich aufjubeln, denn dies ist eine Praktik, die vielleicht nicht jedem liegt.

Der Dominakuss wird als eine Art der Belohnung eingesetzt. Der oder dem Sub oder Sklave/in wird von der Domina in den geöffnetem Mund gespuckt, ohne das sich die Lippen berühren. Wie bei allen Spielarten gibt es natürlich auch hier jede Menge Variationen und so ist es jedem überlassen, was er wie praktiziert. Bei zusammenlebenden Paaren kann dies durchaus anders aussehen, als bei dem Besuch in einem Domina-Studio. Übrigens ist dies nur eine kleine Fassette des Spittings, wie das Anspucken im Jargon auch genannt wird. Beim Spitting wird je nach Lust z.B. gegen die Klitoris, den Anus, Penis oder die Brust gespuckt. Das sollte jedem klar machen, welchen Stand er in einer Session inne hat ;-)

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