Nachdem Euch Miss Passion kürzlich erst den Kotzfetisch vorgestellt hat, wollte ich dazu doch mal was ergänzen. Habt Ihr schon mal was von der Römischen Dusche gehört? Nein, ich meine nicht das Teil, unter dem Ihr so schön und luxuriös sauber werdet. Im Gegenteil, wer diese Praktik genießt, wird dabei ziemlich eingesaut, denn bei der Römischen Dusche wird der Sexpartner mit Erbrochenem und/oder Speichel regelrecht überschüttet.
Dabei isst der aktive Partner mit Genuss vorher besonders viel, damit die Dusche auch reichhaltig ausfällt. Hat der devote Part Glück, darf er sich aussuchen, was sich später auf ihn ergießen wird. Jedoch steht die Erniedrigung hier oft im Vordergrund, so dass viele Subs eben abbekommen, wonach Herr oder Herrin gerade ist. Die Botschaft ist klar: „Du kotzt mich an.“ Und doch gibt es erstaunlich viele passive Genießer dieser sexuellen Spielart, die genau diese Demütigung erregt.
Die Römische Dusche ist dabei nicht nur etwas für die Vomerophilen. So würde für manche Urin oder Kot denselben Zweck erfüllen. Wie die Erniedrigung stattfindet, ist dann egal. Für einen Kotzfetischisten jedoch ist diese Dusche ein doppelter Genuss. Er spürt und riecht das Erbrochene und hat gleichzeitig den demütigenden Effekt.
Für mich wäre es nichts, aber es scheint doch recht viele Anhänger und Liebhaber dieser Praktik zu geben. Also denkt bitte auch an die Mahnung, die schon Miss Passion schrieb: Massives, häufiges Erbrechen kann der Gesundheit schaden. Bedenkt dies immer, bevor Ihr solche Sessions plant.




Der Ausdruck “Figging” hat hier – entgegen der eigentlichen englischen Wortbedeutung – nichts mit Feigen zu tun, sondern mit der “scharfen” Ingwerwurzel (engl.: Ginger), die bei dieser interessanten Technik zur analen Stimulation verwendet wird.
Am 2. Juli 1789 , einige Tage vor dem Sturm auf die Bastille, schrie Donatien de Sade der vor der Bastille demonstrierenden Menge zu: “Sie töten die
Wie Ihr ja bereits wisst, hat sich der junge Sade bis dato noch nicht sonderlich unbeliebt gemacht in der höheren französischen Gesellschaft. Das änderte sich allerdings schnell und schon im Jahr 1763 wurde der damals 23jährige zum ersten Mal verhaftet. Er hatte nach deren Aussagen junge Huren in einsame Häuser gelockt und dort mit Peitschen, Stöcken und Feuer gequält und sie gezwungen, auf ein Kruzifix zu urinieren. Zudem missbrauchte er wiederholt auch Hausangestellte beiderlei Geschlechts, später sogar zusammen mit seiner Frau. In der auf diese Anschuldigungen folgenden Haft schreibt er wie besessen an seinen Romanfiguren
Nachdem ich Euch den Namenspatron des Masochismus,
Leopold von Sacher-Masoch schrieb ab Mitte Zwanzig bis zu seinem Tod 80 Romane, mehr als 100 Novellen, wie beispielsweise realistische galizische Bauern- und Judengeschichten.
Wer schon einmal die Dienste einer Domina oder eines Dominus genießen durfte, oder die “Menükarten” eines Studios durchblättert hat, ist vielleicht schon über den Dominakuss gestolpert. Dabei handelt es sich nicht um einen Kuss im klassischen Sinne, also nicht gleich aufjubeln, denn dies ist eine Praktik, die vielleicht nicht jedem liegt.