Die Zwangsentsamung, auch Abmelken genannt, erinnert mich unweigerlich an Tenniskönig Boris Becker, der einst einer seiner Gespielinnen Samenraub unterstellte. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass der gute Boris Sex ohne Orgasmus hatte, denn das ist eines der Merkmale der Zwangsentsamung.
Lebt ein Mann lange Zeit absolut keusch, sammelt sich das von der Prostata produzierte Sperma, was vom Körper auch wieder abgebaut wird, in eben dieser an. Aus gesundheitlichen Gründen sollte es aber hin und wieder mal entfernt. Doch wie kommt das Ejakulat aus dem Penis, ohne dass ein männlicher Sklave irgendeine Form von Sex hat? Hier ist Handarbeit gefragt! Und so funktioniert die Zwangsentsamung:
Die Prostata befindet sich unter dem Steißbein und der Harnblase in der Mitte des Beckens. Diese wird, wenn sie ersteinmal gefunden ist, mit einem gewissen Druck durchgeknetet. Die beste Position für diese Prozedur: Auf der Seite liegen und die Beine stramm an den Körper gezogen. So hat der/die Zwangsentsamer/in optimalen Zugriff. Aus hygienischen Gründen solltet Ihr am besten Latexhandschuhe tragen, bevor Ihr dann auf analem Wege die Prostata sucht und die Massage beginnt. Als vorbereitende Maßnahme für Neulinge auf diesem Gebiet eignet sich das “Herantasten” mit einem Analtoy.
Ob dabei wie beim richtigen Melken in rhythmischen Ziehbewegungen auch die Kronjuwelen mit ins Spiel kommen, ist dabei der ausführenden Kraft überlassen. Allerdings werden die meisten Dominas es nicht zulassen, da das erzwungene Abmelken den Keuschen ja ungern stimulieren soll. Das Abmelken funktioniert bei dieser Technik nämlich ganz ohne Erektion! Ist der Akt vollbracht, wird der Penis ordentlich gereinigt und z.B. wieder in den Keuschheitsgürtel gesperrt.
In manchen Fällen, wenn die dominante Herrin ihrem keuschen Sub mal ihre Macht demonstrieren möchte, kann es zu sogenannten Abmelk-Parties kommen. Dazu lädt sie sich dann Freunde und Kollegen ein, die dann auch alle mal kräftig mithelfen. Das nennt sich in Fachkreisen dann das “fremdbestimmte Abmelken”, ist für den Sklaven aber sicher eher aufregend als beängstigend, da er meistens selbst Lust an der erzwungene Unterwerfung verspürt.

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